260547-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme zu Grüne-Bezirksfraktion-Prüfauftrag: Maßnahmen zur Eindämmung des übermäßigen Taubenaufkommens auf der Auerberger Mitte
Kerndaten
- Nummer
- 260547-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 04.05.2026
- Letzte Änderung
- 24.10.2026
Orte
- Auerberger Mitte Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 260547-01 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Stellungnahme zu Grüne-Bezirksfraktion- Prüfauftrag: Maßnahmen zur Eindämmung des übermäßigen Taubenaufkommens auf der Auerberger Mitte Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 19.05.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Der gesamte Prozess zur Errichtung des Taubenmobils am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) war von Beginn an geprägt durch einen regen inhaltlichen Austausch zwischen der Verwaltung und der Stadttaubenhilfe Bonn. Die Verwaltung schätzte in diesem Fall insbesondere die fachliche Expertise der Stadttaubenhilfe bei der Frage der Auswahl eines geeigneten Standorts und der inneren Ausgestaltung des Bauwagens, die zweckdienlich geplant werden sollte. Betreute Taubeneinrichtungen sind, sofern bestimmte inhaltliche Rahmenbedingungen vorliegen, eine nachhaltige und tierfreundliche Lösung zur Taubenproblematik an sog. Taubenhotspots, da sie die Vorteile einer Fütterung der Tiere mit artgerechtem Futter, eines Austauschs der Eier zur Eindämmung der Population und einer Bindung eines großen Teils des abgesetzten Kots im Schlag vereinen. Andere tierschutzkonforme und nachhaltige Maßnahmen, die auch den Bedürfnissen der dort lebenden Bürger*innen gerecht werden, aber in ihrer Umsetzung nicht personal- und kostenintensiv sind, sehen die Veterinärdienste nicht. Gerne können die Veterinärdienste mit der Stadttaubenhilfe Bonn in einem inhaltlichen Dialog verbleiben und an der einen oder anderen Stelle beratend tätig sein. An dieser Stelle weist die Verwaltung darauf hin, dass eine federführende Koordination aller relevanten Arbeitsbereiche zur Errichtung eines weiteren betreuten Taubenschlags in Bonn durch die Amtsveterinärinnen aus personellen Gründen nicht leistbar sein wird. Zudem kann eine erste Aussage zu möglichen Kosten und ihrer Deckung in der Sache erst erfolgen, wenn ein geeigneter Standort gefunden worden ist. Anlage/n KeineSeite 1 von 1
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