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260529 · Große Anfrage

FDP-Gruppe-Große Anfrage: Warum lässt die Stadt die Viktoriaunterführung verwahrlosen?

Nummer
260529
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
31.03.2026
Letzte Änderung
28.10.2026
  • Viktoriaunterführung Straße· Weststadt, Bonn Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 19.05.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz 06.05.2026 Kenntnisnahme
  3. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 21.05.2026 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 260529-01 ST Stellungnahme zu FDP-Gruppe-Große Anfrage: Warum lässt die Stadt die Viktoriaunterführung verwahrlosen?

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Große Anfrage
öffentlich
260529Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Fragesteller/in:
FDP-Gruppe im Rat der Stadt Bonn
Johannes Gerd de Vries
Petra Nöhring
Dr. med. Kathrin van Bremen
Sebastian Kempka
27.03.2026 gez. Bonnie
FDP-Gruppe-Große Anfrage: Warum lässt die
Stadt die Viktoriaunterführung verwahrlosen?
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 21.04.2026 Kenntnisnahme
Ausschuss für Soziales, Migration,
Gesundheit, Wohnen und Senioren
21.05.2026 Kenntnisnahme
Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und
Bevölkerungsschutz
06.05.2026 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung möge beantworten:
1. Ist der Stadt Bonn die vertraglich mit der Deutschen Bahn geregelte
Zuständigkeit für die Unterhaltung und Pflege der Viktoriaunterführung
bekannt?
2. Wie bewertet die Stadt Bonn den aktuellen Zustand der
Viktoriaunterführung im Hinblick auf Sicherheit und Sauberkeit?
3. Wie hoch sind die aktuell jährlich eingeplanten Haushaltsmittel für
Reinigung und Instandhaltung der Viktoriaunterführung?
4. Welche Maßnahmen ergreift die Stadt Bonn, um der Entwicklung der
Viktoriaunterführung zu einem sozialen Brennpunkt entgegenzuwirken?
Begründung
Die Viktoriaunterführung in Bonn ist seit Jahrzehnten ein Sinnbild für
Vernachlässigung im öffentlichen Raum. Anwohnerinnen und Anwohner
berichten von massiven hygienischen Missständen, starker Verschmutzung,
unangenehmen Gerüchen sowie Hinterlassenschaften von Drogenkonsum.
Insbesondere in den Abendstunden wird die Unterführung vielfach als
Angstraum wahrgenommen. Für Kinder, ältere Menschen und
mobilitätseingeschränkte Personen stellt die Nutzung eine erhebliche Belastung
dar.
Nach derzeitigem Kenntnisstand liegt die Verantwortung für die Unterhaltung,
Reinigung und Pflege der Viktoriaunterführung nicht bei der Deutschen Bahn,Seite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
sondern bei der Stadt Bonn selbst. Grundlage hierfür ist ein weiterhin gültiger
Vertrag aus dem Jahr 1949 sowie ein entsprechender Nachtrag aus dem Jahr
1975. Demnach obliegt es der Stadt, die Unterführung in einem
ordnungsgemäßen Zustand zu halten.
Die anhaltende Diskussion über Verzögerungen bei der baulichen
Umgestaltung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass bereits heute eine klare
Verantwortung für Pflege und Instandhaltung besteht. Unabhängig von
langfristigen Bauprojekten ist die Stadt Bonn in der Pflicht, kurzfristig für sichere
und saubere Verhältnisse zu sorgen und soziale Problemlagen aktiv
anzugehen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 10:44 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de