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260480 · Große Anfrage

Grüne Anfrage: Beatmungs-WGs in Bonn

Nummer
260480
Art
Große Anfrage
Veröffentlicht
24.03.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Am Stadtwald Straße· Pennenfeld, Bad Godesberg Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 14.04.2026 Kenntnisnahme
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  1. 260480-01 ST Grüne Anfrage: Beatmungs-WGs in Bonn

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Große Anfrage
öffentlich
260480
Fragesteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Lee Cornelissen
Marie Dovermann
24.03.2026
Grüne Anfrage: Beatmungs-WGs in Bonn
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration,
Gesundheit, Wohnen und Senioren
14.04.2026 Kenntnisnahme
Fragestellung
Die Verwaltung wird gebeten, Auskunft darüber zu geben,
1. wie viele Beatmungs-WGs es in Bonn gibt und an welchen Standorten
diese sind,
2. welche kommunalen Auflagen Beatmungs-WGs (Wohngemeinschaften
für Intensivpflege) und welche Auflagen Versorgungszentren für
außerklinische Intensivpflege zu erfüllen haben,
3. wie von städtischer Seite überprüft wird, dass diese Auflagen
eingehalten werden.
Begründung
In Bonn existiert eine Vielzahl von Beatmungs-Wohngemeinschaften,
doch liegen bislang keine verlässlichen Daten darüber vor, wie viele
dieser Einrichtungen tatsächlich bestehen und in welchen Stadtteilen ein
besonderer Bedarf oder Wunsch nach solchen Angeboten besteht.
Viele Beatmungs-WGs befinden sich in Gebäuden, bei denen es berechtigte
Zweifel gibt, ob im Ernstfall – etwa bei einem Brand – eine sichere Evakuierung
der Bewohner*innen gewährleistet ist.
Zudem sind viele der Wohngemeinschaften baulich nicht barrierefrei gestaltet:
Auch rollstuhlmobile Menschen können oft die WGs nicht verlassen, weil
Aufzüge entweder fehlen oder zu klein sind, Balkone nicht vorhanden sind oder
durch Stufen unzugänglich bleiben. Diese Mängel verringern die Lebensqualität
der Bewohner*innen erheblich und stellen zudem ein erhebliches
Sicherheitsrisiko dar.
Ein Beispiel für ein Versorgungszentrum für außerklinische Intensivpflege wäre
das Haus am Stadtwald. Hier gelten vermutlich noch mal andere Auflagen als
für Beatmungs-WGs.Seite 1 von 2
Seite 2
Eine transparente Erfassung der Beatmungs-WGs sowie klare kommunale
Auflagen zur Barrierefreiheit und Brandschutzsicherheit sind daher unerlässlich,
um den Schutz und die Lebensqualität der Bewohner*innen sicherzustellen.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 23:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de