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260450 · Beschlussvorlage

Beteiligungskonzept Quartierskonzept Südstadt

Nummer
260450
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
29.04.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Bonner Talweg Straße· Südstadt, Bonn Hauptort
  • Reuterstraße Straße· Südstadt, Bonn
  • Poppelsdorfer Allee Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Adenauerallee Straße· Südstadt, Bonn
  • Kaiserplatz Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Am Hof Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Am Neutor Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Kaiserstraße Straße· Südstadt, Bonn
  • Am Hofgarten Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Markt Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Südstadt Ortsteil· Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 23.06.2026 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Beirates Bürgerbeteiligung 03.06.2026 Empfehlung
  3. Sitzung des Beirates Kinder- und Jugendbeteiligung 29.05.2026 Empfehlung
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Beschlussvorlage
öffentlich
260450
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Beteiligungskonzept Quartierskonzept Südstadt
Beratungsfolge
Beirat Kinder- und Jugendbeteiligung 29.05.2026 Empfehlung
Beirat Bürgerbeteiligung 03.06.2026 Empfehlung
Bezirksvertretung Bonn 23.06.2026 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird beauftragt, die Beteiligung zum Quartierskonzept Südstadt
wie im Beteiligungskonzept dargelegt durchzuführen.
Begründung
Auf Basis des Ratsbeschlusses „Parken und Verkehr im Quartier verbessern“
(DS-Nr. 240781) vom 11.06.2024 wird aktuell ein Quartierskonzept für das
Untersuchungsgebiet „Südstadt“ erarbeitet. In dem Konzept wird der ruhende
Verkehr (Parkplätze im öffentlichen Straßenraum und ergänzend größere
Stellplatzanlagen im privaten Raum) sowie der fließende Verkehr
(Verkehrsführung) untersucht. Es werden zudem alternative Mobilitätsangebote
(z. B. Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Shared Mobility) sowie Sonderflächen (z.
B. Wirtschaftsparkplätze, Lieferzonen, Behindertenstellplätze) berücksichtigt.
Die Beteiligung soll als zweistufiges Verfahren durchgeführt werden. In der
ersten Stufe wird über das Projekt informiert und es werden die Anregungen
und Ideen der Anwohnenden, der Gewerbetreibenden sowie weiterer
interessierter Personen aufgenommen. Dies schließt eine
Beteiligungsveranstaltung vor Ort, eine Online-Beteiligung
(Beteiligungsplattform bonn-macht-mit.de), eine gezielte Kinder- und
Jugendbeteiligung sowie ggf. eine aufsuchende Beteiligung mit ein. In der
zweiten Stufe wird, nach der Vorstellung des Konzeptentwurfes in den
politischen Gremien, dieses der Bürgerschaft, den Gewerbetreibenden sowie
weiteren interessierten Personen im Rahmen einer weiteren
Beteiligungsveranstaltung vor Ort und auf bonn-macht-mit.de vorgestellt.
Kleinere Anpassungen können noch vorgenommen werden. Anschließend
erfolgt die Finalisierung des Konzeptes.
Detailliertere Angaben zum Projekt sowie eine ausführliche Beschreibung der
vorgesehenen Beteiligung ist im Beteiligungskonzept in der Anlage zu finden.
Wie aus der Vorlage ersichtlich, entfaltet der Beschluss finanzielle
Auswirkungen und erfolgt vorbehaltlich der weiteren Prüfung im Rahmen desSeite 1 von 10
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
laufenden Projektes zur Aufgabenkritik und der Aufstellung des HH-
Planentwurfes 2027/2028 sowie der mittelfristigen Finanzplanung.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.12.07 Verkehrsplanung 1.12.07.01 Individualverkehrsplanung
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle
/ FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt
in
Noch
bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
4.000 € 161001207 / 72.1000
Innenauftrag: 6103006, 6.2.1.1
"Quartierskonzept"
2026 6103006
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
4.000 €
Anlage/n
1 Beteiligungskonzept Quartierskonzept Südstadt (öffentlich)Seite 2 von 10
Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Beteiligungskonzept
Quartierskonzept Südstadt
Komplexes Verfahren gem. den Leitlinien der Stadt Bonn
20. März 2026
Bundesstadt Bonn
Stadtplanungsamt
Abteilung für Mobilität und VerkehrSeite 3 von 10
Beteiligungskonzept Quartierskonzept Südstadt
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
1 Beschreibung des Beteiligungsgegenstands und der Zielsetzungen des
Mitwirkungsprozesses
1.1 Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Quartierskonzeptes für die Bonner Südstadt. In diesem wird
der ruhende Verkehr (Parkraum) sowie der fließende Verkehr (Verkehrsführung) untersucht. Es
werden zudem alternative Mobilitätsangebote (z. B. Fuß- und Radverkehr, ÖPNV, Shared Mobility)
sowie Sonderflächen (z. B. Wirtschaftsparkplätze, Lieferzonen, Behindertenstellplätze) berücksichtigt.
Teil des Konzeptes ist die Erarbeitung von Maßnahmen zur Optimierung des ruhenden und
fließenden Verkehrs.
Das Untersuchungsgebiet liegt südwestlich des Zentrums des Stadtbezirks Bonn auf der linken
Rheinseite (Begrenzungen: Reuterstraße im Süden, Botanischer Garten und Poppelsdorfer Allee im
Westen, Bahntrasse im Nordosten). Es ist nicht deckungsgleich mit dem Ortsteil Südstadt.
Bereits im Herbst 2020 wurde eine Parkraumuntersuchung im Untersuchungsgebiet durchgeführt. In
dieser wurde das Parkraumangebot (öffentliche Parkstände sowie überschlägig private Stellplätze)
erhoben. Zudem wurde die Parkraumnachfrage erfasst und analysiert. Dabei wurde mit einer
Auslastung von teilweise über 100 Prozent ein hoher Parkdruck festgestellt. Die Einführung einer
flächendeckenden und einheitlichen Parkraumbewirtschaftung im Rahmen eines zu erstellenden
Parkraumkonzeptes wurde empfohlen. Die Ergebnisse wurden 2023 in einer Bürger*innen-
beteiligung sowie einer anschließenden Onlinebeteiligung vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse
fließen in die Erstellung des Quartierkonzeptes mit ein.
Auf Grundlage der Ratsbeschlüsse zum Radentscheid sowie zur gesamtstädtischen Parkraumstrategie
(DS-Nr. 212060) ist die Wiederherstellung von Mindestgehwegbreiten von 1,50 m als ein zentrales
Ziel der Bonner Verkehrsplanung festgesetzt worden. Unter Berücksichtigung der vorherrschenden
Bebauungsstrukturen und Gehwegbreiten ergeben sich in diesem Zusammenhang in einigen Straßen
im Untersuchungsgebiet Konflikte mit der bisherigen Ausweisung von Parkmöglichkeiten, die eine
Neuordnung des Parkraumangebotes erforderlich machen. Aufgrund dieser besonderen Situation
und unter der Zielsetzung, möglichst viele Parkstände zu erhalten, wurde vom Rat der Bundesstadt
Bonn beschlossen, dass das ursprünglich geplante Parkraumkonzept durch weitere Aspekte ergänzt
werden soll (DS-Nr. 240781). So sollen auch Sonderflächen, wie z. B. Wirtschaftsparkplätze oder
Lieferzonen, in dem zu erstellenden Quartierskonzept Berücksichtigung finden.
Zudem ist neben dem ruhenden Verkehr auch eine Optimierung des fließenden Verkehrs
vorzusehen. Durchgangsverkehre sind dabei näher zu betrachten und nach Möglichkeit zu
reduzieren. Ausnahmen gelten u. a. für den verkehrswichtigen Bonner Talweg. In den umliegenden
Straßen ist der Durchgangsverkehr zwar bereits durch verschiedene Einbahnstraßenregelungen
reduziert, jedoch teilweise noch in erheblichem Umfang vorhanden. Die Verkehrslenkung im
Plangebiet soll ein Bestandteil des Quartierskonzeptes sein.
Der Vorschlag zur Verkehrslenkung soll jedoch nicht nur das oben beschriebene Untersuchungsgebiet
umfassen, sondern aufgrund der Relevanz der dortigen Verkehrsströme auch den östlich der
Bahntrasse liegenden Bereich bis zur Adenauerallee einschließen. Dieses Areal grenzt im Norden an
den Kaiserplatz, die sich anschließende Fußgängerzone Bonns und den Hofgarten an. Richtung Süden
bis zur Reuterbrücke befindet sich ein durch Einbahnstraßen durchzogenes Mischquartier (geprägt
durch Wohnbebauung, Institute der Universität Bonn und weitere soziale Einrichtungen). Die Achsen
Am Hof/Am Neutor/Kaiserplatz sowie die Kaiserstraße stellen wichtige Zugänge des Busverkehrs zum
ZOB dar. Über die Achse Am Hof/Am Neutor/Am Hofgarten werden die Verkehre aus dem südlichenSeite 4 von 10
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Zentrum Bonns bis zur Adenauerallee geführt. Dies betrifft insbesondere Lieferverkehre und
Verkehre aus den Tiefgaragen (Markt- und Unigarage), aber auch in geringem Umfang
Anwohnerverkehre. Im Bereich Am Hofgarten/Adenauerallee kommt es gerade zu Spitzenzeiten
(insbes. zur Weihnachtszeit) immer wieder zu Stauungen. Gleichzeitig soll der MIV in diesem Bereich
möglichst reduziert werden, um in dem sensiblen innerstädtischen Raum die Aufenthaltsqualität zu
erhöhen. Vor dem Hintergrund dieses Zielkonflikts ist eine ausgewogene Lösung zu finden.
Abbildung 1: Untersuchungsgebiete
1.2 Themen der Beteiligung
Planung des Parkraums (inkl. alternativer Mobilitätsangebote, z. B. Fußverkehr, Shared Mobility und
von Sonderflächen, z. B. Wirtschaftsparkplätze und Lieferzonen) sowie der Verkehrsführung (siehe
Abbildung 1).
1.3 Ziele der Beteiligung
Ziel ist die Information der Öffentlichkeit über
• den Hintergrund des Projektes, den aktuellen Sachstand (Vorstellung Bestandserhebung) und
das weitere Vorgehen.
Die Beteiligung soll den Bürger*innen, Gewerbetreibenden sowie weiteren interessierten Personen
die Möglichkeit bieten, wie folgt an der Planung mitzuwirken:
• Fragen zum Projekt zu stellen,
• die aktuelle Parkraumsituation und Verkehrsführung zu diskutieren und
• eigene Vorschläge und Ideen zu den genannten Themen sowie auch zu alternativen
Mobilitätsangeboten (z. B. Fußverkehr, Shared Mobility) sowie Sonderflächen (z. B.
Wirtschaftsparkplätze und Lieferzonen) einzubringenSeite 5 von 10
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
• den zu erstellenden Konzeptentwurf zu diskutieren
2 Rahmenbedingungen
2.1 Einordnung in Bezug auf die Frühzeitigkeit und Ergebnisoffenheit
• Die Entscheidung zur zukünftigen Ordnung des Parkraums und Verkehrsführung ist noch
offen, hier können die Teilnehmenden ihre Einschätzungen und Anregungen abgeben.
Problemstellen können identifiziert werden. Auch Bedarfe bzw. Anregungen bzgl.
alternativer Mobilitätsangebote (z. B. Fahrradabstellanlagen) sowie Sonderflächen können
bei der Planung des Straßenraumes noch aufgenommen werden. Bereits beschlossene
Planungen, die im Bereich des Untersuchungsgebietes liegen, werden dabei berücksichtigt.
Auf bestehende Planungen wird im Rahmen der Präsenzveranstaltung bei der Vorstellung
des Projektes aufmerksam gemacht. Auch für die Online-Beteiligung werden diese
aufbereitet und dargestellt.
• Die Ergebnisse der Beteiligung werden im Rahmen der weiteren Planung berücksichtig und
geprüft. Hierbei steht die Berücksichtigung sowie Abwägung der Interessen aller
Verkehrsteilnehmenden im Mittelpunkt.
2.2 Vorfestlegungen (z.B. rechtlicher Rahmen, Beschlüsse, Eigentumsverhältnisse)
• Der Bereich der Bonner Südstadt wurde vom Rat der Stadt Bonn in seiner Sitzung am
10.02.2022 (DS 212060) als Parkraumkonzept in der gesamtstädtischen Parkraumstrategie
beschlossen und in seiner Sitzung am 03.07.2025 (DS 252883) 2025 in der Fortschreibung der
Priorisierung als „in Planung befindlich“ bestätigt.
• Im Rahmen des Beschlusses „Parken und Verkehr im Quartier verbessern“ vom 11.06.2024
(DS 240781) wurde zudem festgelegt, dass geprüft werden soll, ob durch ein
Verkehrskonzept der ruhende und fließende Verkehr optimiert werden kann. Ziel ist der
größtmögliche Erhalt von Parkständen bei gleichzeitiger Verkehrsberuhigung (bspw. durch
Einbahnstraßenregelungen). Auch Sonderflächen (Wirtschaftsparkplätze, Lieferzonen etc.)
sollen dabei berücksichtigt werden.
• Im Beschluss Masterplan Innere Stadt Bonn 3.0 vom 04.09.2025 (DS 253259) wird die
Aufwertung und Umgestaltung Am Neutor und Kaiserplatz anvisiert. Ein
Verkehrsführungskonzept soll das städtebauliche Konzept unterstützen, z. B. durch die
Vermeidung von Durchgangsverkehr.
2.3 Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume
Die Ordnung des Parkraums sowie der öffentlichen Verkehrsflächen sowie die Verkehrsführung
wurden noch nicht festgelegt.
Die Ideen, Anregungen und Vorschläge der Bürger*innen werden im Rahmen der technischen,
wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen geprüft. Über die damit im Zusammenhang
stehenden Maßnahmen, die Planung, den Kostenrahmen und die Realisierung entsprechender
Maßnahmen beschließt die BV Bonn.
2.4 Konfliktlagen
Konflikte ergeben sich insbesondere in Form von unterschiedlichen Ansprüchen an den begrenzten
Raum: Die Interessen und Bedarfe der verschiedenen Verkehrsteilnehmenden sind unter
Berücksichtigung der politischen und gesetzlichen Vorgaben sorgfältig abzuwägen.Seite 6 von 10
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2.5 Ergebnissicherung
Die Verwaltung sammelt die Hinweise und Anregungen aus dem Beteiligungsprozess. Hierbei wird sie
durch das beauftragte Planungsbüro VIA eG unterstützt. Anschließend setzen sich diese mit den
Eingaben der Bürger*innen auseinander und prüft die Hinweise und vorgeschlagenen Maßnahmen
und Ideen auf ihren Nutzen und die Umsetzbarkeit. Die Anregungen fließen in die anstehende
Konzepterstellung mit ein.
3 Festlegung Projektbeauftragte
Stadtplanungsamt
Abteilung für Mobilität und Verkehr
Ansprechpartnerin: Martina Reece (61-3) | Tel. 0228 77 60160 | martina.reece@bonn.de
4 Auswahl und Ansprache der zu Beteiligenden / konkrete Zielgruppen
Welche konkreten Zielgruppen sollen speziell angesprochen werden?
• die Anwohnenden des Untersuchungsgebietes sowie
• die dort ansässigen Gewerbetreibenden.
Welche Maßnahmen werden zur barrierefreien Gestaltung des Prozesses ergriffen?
• Online-Beteiligung und nach Möglichkeit barrierefreie/-arme analoge
Beteiligungsmöglichkeiten (Vor-Ort-Veranstaltungen, ggf. aufsuchende Beteiligung)
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Einwohnerinnen und Einwohner – insbesondere die
schwer zu erreichenden Zielgruppen – zur Mitwirkung zu ermutigen?
• Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere. auch über Social Media
• Schriftliche Einladung über Informationsbrief
• öffentliche Bekanntmachungen, Pressemitteilungen
• Newsletter von Bonn-macht-mit.de
• Einbinden von Multiplikatoren (z. B. der Runde Tisch Kaiserplatz, IHK,
Behindertengemeinschaft, ADFC, Innenstadtmanagement, Schulen)
• Ggf. aufsuchende Beteiligung
5 Kinder- und Jugendbeteiligung
5.1 Findet eine Kinder- und Jugendbeteiligung statt?
• Ja.
5.2 Welche Altersgruppen werden beteiligt?
• Insbesondere Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren werden über die untenstehende
Onlinebeteiligung und die Kontaktaufnahme der Schulen angesprochen.
5.3 Wie werden die Kinder und Jugendlichen angesprochen und beteiligt?
• Es werden Schulen im Untersuchungsgebiet kontaktiert und gebeten an der
Onlinebeteiligung über Bonn-macht-mit teilzunehmen.Seite 7 von 10
Beteiligungskonzept Quartierskonzept Südstadt
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• Es wird mit Schulen Kontakt aufgenommen und bei vorhandener Bereitschaft mit den
Jugendlichen in einem Vor-Ort-Termin (im Rahmen einer Schulstunde oder eines Workshops)
über das Quartierskonzept zu sprechen und ihre Ideen und Anregungen aufzunehmen.
• Bei einer ggf. stattfindenden aufsuchenden Beteiligung (Durchführung bei ausreichend
zeitlichen und personellen Ressourcen) werden Jugendliche gezielt angesprochen.
6 Prozessplanung und -umsetzung
6.1 Beteiligungsprozess
Die Beteiligung soll als zweistufiges Verfahren durchgeführt werden. Die erste Stufe der Beteiligung
erfolgt nach der Bestandsaufnahme (Parkraum und Verkehrsführung) durch das Planungsbüro VIA
eG. In dieser Stufe wird über das Projekt informiert und es werden die Anregungen und Ideen der
Anwohnenden, der Gewerbetreibenden sowie weiterer interessierter Personen aufgenommen. Dies
schließt eine Beteiligungsveranstaltung vor Ort, eine Online-Beteiligung (Beteiligungsplattform bonn-
macht-mit.de), eine gezielte Kinder- und Jugendbeteiligung sowie ggf. eine aufsuchende Beteiligung
mit ein.
In der zweiten Stufe der Beteiligung wird nach der Vorstellung des Konzeptentwurfes in den
politischen Gremien (in Form einer Beschlussvorlage), dieses der Bürgerschaft, den
Gewerbetreibenden sowie weiteren interessierten Personen im Rahmen einer weiteren
Beteiligungsveranstaltung vor Ort und auf bonn-macht-mit.de vorgestellt. Kleinere Anpassungen
können noch vorgenommen werden. Anschließend erfolgt die Finalisierung des Konzeptes, das der
BV Bonn daraufhin zum Beschluss vorgelegt wird.
6.2 Beteiligungsmethoden
Welche Beteiligungsmethoden sollen voraussichtlich gewählt werden?
Präsenzveranstaltung / Abendveranstaltung
• Ende Q2/Anfang Q3 2026 findet eine Präsenzveranstaltungen statt:
o Begrüßung im Plenum/Input zum Projekt/Sachstand
o Diskussion an Thementischen (u. a. zur Verkehrsführung sowie der Parksituation)
o Abschluss im Plenum/Kurzzusammenfassung der Kernergebnisse
• Ende Q3/Anfang Q4 findet eine zweite Präsenzveranstaltung statt:
o Begrüßung im Plenum und Vorstellung des Konzeptes
o Aufnahme letzter Hinweise/Anregungen
o Abschluss im Plenum
Ggf. Aufsuchende Beteiligung (abhängig von den personellen und zeitlichen Ressourcen)
• Ende Q2/Anfang Q3 finden sich Mitarbeitende des Stadtplanungsamts im Bereich des
verkehrswichtigen Bonner Talwegs ein. Anwohnende sowie Besucher der ansässigen
Geschäfte und Betriebe können sich hier über die Planung informieren und ihre Anregungen
und Ideen einbringen.
Onlinebeteiligung
Das Beteiligungsverfahren wird auf der Beteiligungsplattform Bonn-macht-mit.de vorgestellt. Dort
wird laufend über das Vorhaben informiert.Seite 8 von 10
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• In der ersten Beteiligungsstufe wird eine digitale Karte des Untersuchungsgebietes zur
Verfügung gestellt. Dort können die Teilnehmenden Markierungen an Orten einfügen, an
denen Sie Anregungen zu den oben genannten Themen
(Parkraumsituation/Verkehrsführung/alternative Mobilitätsangebote/Sonderflächen)
mitteilen können.
• In der zweiten Beteiligungsstufe wird der Konzeptentwurf ebenfalls auf Bonn-macht-mit.de
zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmenden können letzte Hinweis und Anregungen zum
Entwurf abgeben.
Transparenz
• Die Öffentlichkeit wird über Pressemitteilungen und das Internet über das Vorhaben und den
Beteiligungsprozess informiert.
6.3 Zuständigkeiten
Vorklärung von Verantwortlichkeiten, Zuständigkeiten und Rollen – Wie ist der Prozess der
Bürgerbeteiligung in das kommunale Geschehen eingebettet?
• Das Fachamt 61 benennt die*den Projektverantwortliche*n und koordiniert die
Bürgerbeteiligung in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro VIA eG.
• Die Stabsstelle Bürgerbeteiligung ist in die Planung und Durchführung der Beteiligungen wie
beschrieben eingebunden.
• Der Beirat Bürgerbeteiligung wird über den Prozess informiert.
• Der Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Gremien werden
bedarfsweise über Mitteilungsvorlagen informiert.
7 Umgang mit den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses
Die Verwaltung setzt sich mit den Eingaben auseinander und prüft die Hinweise und vorgeschlagenen
Maßnahmen und Ideen auf ihren Nutzen und die Umsetzbarkeit. Hierbei wird sie durch das
beauftragte Planungsbüro VIA eG unterstützt. Eine zusammenfassende Dokumentation der
Beteiligungsformate wird der Öffentlichkeit und der Politik zur Verfügung gestellt. Die Anregungen
fließen in die anstehende Konzepterstellung mit ein.
Der Beirat Bürgerbeteiligung, der Beirat Kinder- und Jugendbeteiligung und der Ausschuss für
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger werden in Form einer Mitteilungsvorlage über den Abschluss
und die Ergebnisse des Beteiligungsverfahren informiert.
8 Dokumentation, Auswertung und Reflexion
Die Verwaltung setzt sich mit den Eingaben auseinander und prüft die Hinweise und vorgeschlagenen
Maßnahmen und Ideen auf ihren Nutzen (anhand der Projektziele) und die Umsetzbarkeit
(wesentliche Kriterien sind: finanzielle und technische Machbarkeit). Hierbei wird sie durch das
beauftragte Planungsbüro VIA eG unterstützt. Nach Abschluss der Beteiligung wird auf Bonn-macht-
mit dokumentiert, wie mit den Vorschlägen verfahren wurde. Eine zusammenfassende
Dokumentation der Beteiligungsformate wird der Öffentlichkeit und der Politik zur Verfügung
gestellt. Die Anregungen fließen in die Konzepterstellung mit ein.
9 Zeitrahmen und Finanzierung
• Beginn des Beteiligungsverfahrens: Ende Mai 2026
• Voraussichtlicher Abschluss: Ende Oktober 2026Seite 9 von 10
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
• Kosten der geplanten Beteiligung: Die konkreten Kosten können noch nicht benannt werden,
ggf. kommen Kosten für die Raummieten auf die Stadtverwaltung zu.
• Finanzierung: Für die Begleitung durch ein Planungsbüro und Materialien für die
Öffentlichkeitsarbeit stehen im Haushalt Mittel zur Verfügung.Seite 10 von 10

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

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Datenstand: 02.11.2026, 20:52 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de