260358 · Antrag
Aufforstung eines urbanen Kleinstwaldes
Kerndaten
- Nummer
- 260358
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 24.03.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Ramersdorf Hauptort
- Am Sonnenhang
- Beuel
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Empfehlung
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
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Volltext
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Antrag öffentlich 260358 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Beate Bänsch-Baltruschat 04.03.2026, gez. Rudolph Aufforstung eines urbanen Kleinstwaldes Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 25.03.2026 Empfehlung Bezirksvertretung Beuel 29.04.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Der südöstliche Teil des Schießbergweges, welcher für den ursprünglichen Stationsstandort der Seilbahn vorgesehen war, wird aufgeforstet und zu einem urbanen Kleinstwald umgewandelt. Begründung Aufgrund von Sicherheitsanforderungen im Rahmen der Überfliegung von Gebäuden wurde der Stationsstandort vom südöstlichen Bereich des Schießbergweges in den nordwestlichen Bereich verlegt. Dies hat den Nachteil, dass der dort vorhandene Wald und die in die Jahre gekommene Sukzessionsfläche gerodet werden müssen. Ca. ein Drittel dieser Fläche ist als schutzwürdiges Biotop ausgewiesen. Die alten Karten des Integrierten Freiraumsystems stellen die gesamte Fläche als erhaltenswerten Kernbereich dar. Im weiteren Zusammenhang wird die angrenzende sogenannte „Kissener Fläche“ durch das Wohnbauprojekt Rheinwohnen bebaut. In Summe entsteht durch die verschiedenen Bauvorhaben ein großer zusammenhängender, weitestgehend versiegelter Bereich. Um einen gewissen Ausgleich für die Anwohnenden wie z.B. Am Sonnenhang zu schaffen, schlagen die Antragstellenden daher vor, den südöstlichen Teil so weit wie möglich, mit z.B. zu prüfender Ausnahme des Bolzplatzes, zu bewalden. Um dem Beschluss der BV-Beuel (DS 240852-03 AA „Optional wird eine mögliche Verlängerung der Seilbahn über Ramersdorf bis nach Roleber / Om Berg bei einer Seilbahnumsetzung planerisch mitberücksichtigt.“) Rechnung zu tragen, würde die besagte Kleinstwald-Fläche benötigt werden. Diese kann im Falle der Realisierung des Beschlusses wieder freigeräumt werden. Bis zur Realisierung dieser Planung kann jedoch ein Kleinstwald einen großen Beitrag zur Frischluft- und Kaltluftentstehung, ein Ersatzbiotop für das wegfallende schutzwürdige Biotop sowie einen Schallschutz für die Eisenbahnlinie und die S13 darstellen. Die Antragstellenden rechnen mit langen Prüfungs- und Planungszeiträumen bis zu einer konkreten Umsetzung einer Seilbahn OmSeite 1 von 3 Seite 2 Berg. Diese Jahre oder wahrscheinlich sogar mehrere Jahrzehnte sollten im Sinne einer klimatischen und ökologischen Aufwertung der besagten Fläche genutzt werden. Anlage/n 1 Lageplan Foto (öffentlich)Seite 2 von 3 Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:19 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de