260318 · Beschlussvorlage
Feststellung des Jahresabschlusses des Theater der Bundesstadt Bonn 2024/25 (01.08.2024 - 31.07.2025), Behandlung des Jahresverlustes und Entlastung der Betriebsleitung
Kerndaten
- Nummer
- 260318
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 09.03.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Beuel Hauptort
- F
- Am Boeselagerhof
- Rheinufer
- Siegburger Straße
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe Empfehlung
- Sitzung des Kulturausschusses Empfehlung
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Beschlussvorlage
öffentlich
260318
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
46 Theater der Bundesstadt Bonn
Dezernat:
Dez. IV
Feststellung des Jahresabschlusses des Theater
der Bundesstadt Bonn 2024/25 (01.08.2024 -
31.07.2025), Behandlung des Jahresverlustes und
Entlastung der Betriebsleitung
Beratungsfolge
Kulturausschuss 26.03.2026 Empfehlung
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
23.04.2026 Empfehlung
Rat 07.05.2026 Entscheidung
Beschlussvorschlag
1. Im Wirtschaftsjahr 2024/2025 wird ein Betrag in Höhe von 687.987,02 €
aus der satzungsmäßigen Rücklage des Theater Bonn entnommen.
Der Jahresfehlbetrag, der sich zum Teil aus „nicht zu erstattenden
Gebäudeabschreibungen“ erklärt, wird aus der hierfür vorgesehenen
allgemeinen Rücklage gedeckt (Jahresfehlbetrag 1.428.406,02 €
abzüglich Deckung aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von
740.419,00 € ergibt eine Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage
in Höhe von 687.987,02 €).
2. Der Rat der Bundesstadt Bonn nimmt von dem Ergebnis der Prüfung
des Jahresabschlusses der bestellten Wirtschaftsprüfungs- und
Steuerberatungsgesellschaft HLB Schumacher GmbH, Münster,
Kenntnis und stellt den Jahresabschluss 2024/2025 (01.08.2024 –
31.07.2025) - mit einer Bilanzsumme in Höhe von 43.759.262,34 € und
einer Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe von
687.987,02 € - und den Lagebericht in der vorliegenden Fassung fest.
3. Den Betriebsleitern des Theater der Bundesstadt Bonn, dem
Generalintendanten Dr. Bernhard Helmich und dem Kaufmännischen
Direktor Rüdiger Frings, wird gem. § 5 Abs. 5 Satz 2 EigVO NRW
Entlastung erteilt.
Begründung
Der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 (01.08.2024 –
31.07.2025) der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „Theater der BundesstadtSeite 1 von 75
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Bonn“ ist vom Rat der Bundesstadt Bonn gemäß §§ 4c (Zuständigkeit des
Rates) und 26 Abs. 2 (Rechenschaft) der EigVO NRW vom 16.11.2004 und §§
5 (Zuständigkeit des Rates) und 15 Nr. 3 (Jahresabschluss) der Satzung für
das Theater der Bundesstadt Bonn vom 11. Mai 1998 festzustellen.
Die beigefügte Übersicht (Anlage 1, Tabelle "Überblick zum Jahresabschluss")
stellt die wesentlichen Positionen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres dem
Vorjahr gegenüber und vermittelt einen kompakten Überblick zum
Jahresabschluss sowie der wirtschaftlichen Lage des Theater Bonn.
Einige relevante Kennzahlen des Jahresabschlusses 2024/25:
Bilanzsumme zum 31.07.2025: 43.759.262,34 €
Summe d. Eigenkapitals zum 31.07.2025: 28.069.468,45 €
Eigenkapital-Quote: 64,15 %
Die insgesamt positive Entwicklung der Auslastung in den einzelnen Sparten
sowie für das Theater insgesamt unterstreicht die grundsätzlich positive
Geschäftsentwicklung. Das Diagramm ist in Anlage 1 unter "Entwicklung der
Auslastungszahlen") beigefügt.
Alle relevanten und detaillierten Informationen zum Geschäftsverlauf, zur
Vermögens-, Schulden- und Finanzlage des abgelaufenen Geschäftsjahres
enthalten der Lagebericht und der Anhang zum Lagebericht. Ebenso enthält
der Lagebericht eine Prognose der Betriebsleitung für die künftigen
Wirtschaftsjahre.
Der Wirtschaftsplan 2024/2025 wurde vom Rat der Bundesstadt Bonn am 20.
Juni 2024 (DS-Nr.: 240186) beschlossen. Gegenüber dem geplanten Verlust in
Höhe von 1.972.437,00 € (nicht zu erstattende Gebäudeabschreibungen
740.419,00 € und einer Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe
von 1.232.018,00 €) beträgt der tatsächliche Verlust 1.428.406,02 €.
Ausweislich des beigefügten Jahresabschlusses zum 31.07.2025 beträgt die
„Allgemeine Rücklage“ 10.759.235,92 €. Der Stand der satzungsmäßigen
Rücklage zum 31.07.2025 beträgt 4.510.232,53 €.
Wesentliche Einflussfaktoren für das Berichtsjahr im Vergleich zur Vorspielzeit:
Die Umsatzerlöse konnten um 2,1 Mio. € gesteigert werden, was insbesondere
auf Mehrerlöse bei Eintrittsgeldern und Vorverkaufsgebühren sowie die
sonstigen Erträge (Auflösung von Rückstellungen) zurückzuführen ist. Die
Mehrerlöse aus Vermietung und Verpachtung resultieren zum Teil aus der
Erstattung von Mieten für Lagerhallen durch die Stadt. Korrespondierend hierzu
ist ein entsprechender Anstieg der Mietaufwendungen zu verzeichnen.
Der Produktionsaufwand erhöhte sich um ca. 1,1 Mio. €. Dies erklärt sich zum
einen durch allgemeine Preissteigerungen sowie Mehraufwand für Honorare
und Gagen. Darüber hinaus lagen die Übernachtungs- und Reisekosten um ca.
95T€ über dem Niveau der Vorspielzeit.
Der Personalaufwand stieg um ca. 1 Mio. €, was im Wesentlichen auf tarifliche
Steigerungen zurückzuführen ist.Seite 2 von 75
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Die Differenz von ca. 6,2 Mio. € bei den Abschreibungen und Veränderungen
aus Sonderposten steht im Zusammenhang mit den in der Spielzeit 2023/24
aktivierten Anlagen im Bau. Die Finanzierung erfolgte seinerzeit aus dem
städtischen Haushalt bzw. dem Wirtschaftsplan des SGB. Insofern wurden in
Höhe des aktivierungsfähigen Aufwandes (6.796.519,54 €) ein Sonderposten
gebildet (Aufwand für die Zuführung zum Sonderposten). Da der Vorgang für
die Gewinn- und Verlustrechnung des Theaters, durch die Finanzierung aus
dem städtischen Haushalt, jedoch ergebnisneutral ist, wurde der Betrag in
selber Höhe in den sonstigen betrieblichen Erträgen gegengebucht. Die reine
Differenz bei den Abschreibungen von 2023/24 auf 2024/25 lag bei ca. 87T€.
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich insgesamt eine
Verbesserung von ca. 44 T€. Die Versicherungskosten sind deutlich gestiegen.
Ebenso haben sich die Prüfungs- und Beratungskosten - insbesondere
aufgrund des Zukunftsprozesses Bonner Bühnen und hierzu notwendiger
Beratungskosten und durch den Rechtsstreit mit dem Pächter der Gastronomie
– spürbar erhöht. Durch eine deutliche Entlastung bei den Energiekosten
konnten diese Mehraufwendungen jedoch mehr als kompensiert werden. Die
Reduzierung der Energiekosten resultiert aus der Inbetriebnahme der
Photovoltaikanlage auf dem Dach des Opernhauses, aus der Optimierung des
Verbrauches und erfolgreichen Preisverhandlungen.
Die Verringerung bei den Zuwendungen und Zuschüssen beträgt ca. 4,8 Mio. €.
Dies ist zum einen durch die Gegenbuchung der aktivierten Anlagen im Bau (s.
Absatz zu Abschreibungen und Veränderungen aus Sonderposten) um zum
anderen durch den um die Tarifsteigerungen erhöhten Betriebskostenzuschuss
zu erklären.
Positiv hervorzuheben ist, dass das Theater ca. 120T€ mehr an Fördermitteln
erhalten hat als im Wirtschaftsplan angenommen.
Auch Vorstellungsausfälle aufgrund von Erkrankungen beeinflussen das
Ergebnis weiterhin, diese konnten jedoch deutlich reduziert werden. Siehe
hierzu auch Seite 14 des Lageberichtes.
******
Hinsichtlich der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung, der Buchführung
und des Jahresabschlusses 2024/2025 sowie des Lageberichts haben sich
keine Beanstandungen ergeben, so dass die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
HLB Schumacher GmbH, Münster, unter dem 03.03.2026 für den
Jahresabschluss und den Lagebericht des Eigenbetriebes „Theater der
Bundesstadt Bonn“ einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat.
Dieser ist als Anlage beigefügt.
******
Die Entlastung des Kulturausschusses als Betriebsausschuss wird in der
Sitzung des Rates am 07.05.2025 unter der DS-Nr. 260171 behandelt.
******
Haushaltswirkung
Das Theater der Bundesstadt Bonn ist gemäß § 56 Abs. 6 der KomHVO NRWSeite 3 von 75
Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
mit der Eigenkapitalspiegelmethode zu bewerten. Zu beachten ist in diesem
Zusammenhang, dass das Theater ein abweichendes Geschäftsjahr hat und
insofern eine Fortschreibung bzw. Rückrechnung des Eigenkapitals zum 31.12.
eines Jahres erfolgen muss. Zu diesem Zweck stellt das Theater jährlich einen
Zwischenabschluss zum 31.12. eines Jahres auf.
Der Zwischenabschluss zum 31.12.2024 weist ein Eigenkapital von
27.420.781,36 € aus. Gemäß § 9 KomHVO NRW ergibt sich in Höhe der
Differenz zum Buchwert des Theaters in der städtischen Bilanz
(29.497.874,47 €) ein Abschreibungsbedarf des städtischen Buchwertes
(2.077.093,11 €).
Anlage/n
1 425086 - Prüfungsbericht - Jahresabschluss Theater Bonn - Testat 2025
(öffentlich)
2 Bestätigungsvermerk (öffentlich)
3 Zwischenbilanz zum 31.12.2024 (öffentlich)
4 Gesamtjahresstatistik 2024-25 (öffentlich)
5 Vergaben 2. Halbjahr 2024-25 (öffentlich)
6 Aktueller Stand zum Thema Nachhaltigkeit Spielzeit 2024-25 (öffentlich)
7 Anlage 1 (öffentlich)Seite 4 von 75
T e s t a t s e x e m p l a r
zur
Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Juli 2025
und des
Lageberichtes 2024/25
des
Theater der Bundesstadt Bonn,
BonnSeite 5 von 75
Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn
Bilanz zum 31. Juli 2025
AKTIVA
31.07.2025
€
31.07.2024
€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 17.864,00 33.726,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.785.082,17 24.554.402,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.223.964,00 7.548.318,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.302.202,37 2.103.358,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.186,70
33.311.248,54 34.220.264,87
33.329.112,54 34.253.990,87
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 275.037,40 293.735,72
2. Theaterfundus 67.757,33 59.561,07
342.794,73 353.296,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Bundesstadt Bonn und andere Eigenbetriebe 6.849.959,72 7.717.445,65
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.243.395,16 2.465.290,71
9.093.354,88 10.182.736,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 788.090,71 172.228,89
10.224.240,32 10.708.262,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 205.909,48 190.222,67
43.759.262,34 45.152.475,58
PASSIVA
31.07.2025
€
31.07.2024
€
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 12.800.000,00 12.800.000,00
II. Rücklagen
1. Allgemeine Rücklage 10.759.235,92 11.499.654,92
2. Satzungsmäßige Rücklage 4.510.232,53 5.198.219,55
15.269.468,45 16.697.874,47
28.069.468,45 29.497.874,47
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 9.884.887,37 10.230.125,73
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.639.436,00 3.087.350,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 322.554,07 701.201,42
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 93.620,21 174.607,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Bundesstadt Bonn 652.506,63 137.348,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 670.334,61 680.211,90
- davon aus Steuern: € 255.944,34 (i.Vj.: € 270.289,40)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 142.091,72 (i.Vj.: € 145.231,90)
1.739.015,52 1.693.368,93
E. Rechnungsabgrenzungsposten 426.455,00 643.756,45
43.759.262,34 45.152.475,58Seite 6 von 75
Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn
Gewinn- und Verlustrechnung 2024/25
2024/25
€
2023/24
€
1. Umsatzerlöse 7.801.417,20 5.678.037,93
2. Sonstige betriebliche Erträge 39.831.809,14 44.617.548,48
3. Materialaufwand (Produktionsaufwand)
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.251.825,19 -2.475.158,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.213.179,03 -6.598.110,00
c) Beschäftigungsentgelte -3.938.835,44 -3.227.139,85
-13.403.839,66 -12.300.408,37
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -22.728.329,11 -22.061.113,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung -5.588.351,14 -5.211.882,87
- davon für Altersversorgung:
€ 1.103.158,91 (i.Vj.: € 1.003.461,33)
-28.316.680,25 -27.272.996,03
5. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
zur Finanzierung des Anlagevermögens 1.362.630,16 1.276.022,99
6. Aufwendungen aus der Zuführung zum
Sonderposten zur Finanzierung des
Anlagevermögens -1.021.499,80 -7.246.519,54
7. Abschreibungen -2.103.049,16 -2.016.441,99
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Personalnebenkosten -250.973,64 -124.049,80
b) Verwaltungsaufwand -1.229.501,94 -1.407.803,79
c) Miet- und Gebäudeaufwand -2.854.959,31 -2.822.548,47
d) Vertriebsaufwand -865.978,42 -861.859,35
e) übrige Aufwendungen -328.716,54 -354.392,84
-5.530.129,85 -5.570.654,25
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.048,40 0,00
10. Sonstige Steuern -48.015,40 -39.639,76
11. Jahresfehlbetrag -1.428.406,02 -2.875.050,54
12. Entnahmen aus Rücklagen
a) aus der Allgemeinen Rücklage 740.419,00 740.419,00
b) aus der satzungsmäßigen Rücklage 687.987,02 2.094.623,56
c) aus der Investitionsrücklage 0,00 40.007,98
1.428.406,02 2.875.050,54
13. Bilanzgewinn 0,00 0,00Seite 7 von 75
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Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn
Entwicklung des Anlagevermögens
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN NETTOBUCHWERTE
01.08.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.07.2025 01.08.2024 Zugänge Abgänge 31.07.2025 31.07.2025 31.07.2024
€ € € € € € € € € € €
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten
und Werten 338.222,61 0,00 0,00 0,00 338.222,61 304.496,61 15.862,00 0,00 320.358,61 17.864,00 33.726,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden
Grundstücken 55.426.269,60 0,00 0,00 0,00 55.426.269,60 30.871.867,43 769.320,00 0,00 31.641.187,43 23.785.082,17 24.554.402,17
2. Technische Anlagen und
Maschinen 13.980.298,38 389.845,22 14.186,70 0,00 14.384.330,30 6.431.980,38 728.385,92 0,00 7.160.366,30 7.223.964,00 7.548.318,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 14.477.746,34 792.433,61 0,00 -18.871,28 15.251.308,67 12.374.388,34 589.481,24 -14.763,28 12.949.106,30 2.302.202,37 2.103.358,00
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 14.186,70 0,00 -14.186,70 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 14.186,70
83.898.501,02 1.182.278,83 0,00 -18.871,28 85.061.908,57 49.678.236,15 2.087.187,16 -14.763,28 51.750.660,03 33.311.248,54 34.220.264,87
84.236.723,63 1.182.278,83 0,00 -18.871,28 85.400.131,18 49.982.732,76 2.103.049,16 -14.763,28 52.071.018,64 33.329.112,54 34.253.990,87Seite 21 von 75
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Für die Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 wurden insgesamt folgende Abonnements verkauft:
Abonnement 2023/24 2024/25 Veränderung
Premieren – Abonnement Oper 179 185 6
Abonnement Oper MIDO 62 60 -2
Abonnement Oper Fr 67 82 15
Abonnement Oper SA 50 49 -1
Abonnement Oper SO 56 58 2
Abonnement Oper SON (So nntagnachmittag Oper) 50 55 5
Ballett/Tanz Groß 428 532 104
Premieren-Abonnement Schauspiel 44 46 2
Abonnement Schauspiel FR 49 47 -2
Abonnement Schauspiel SA 39 38 -1
Abonnement Schauspiel SO 53 55 2
Abonnement PREM WB 35 38 3
Abonnement Schauspiel DO 50 75 25
Abonnement Schauspiel Mi 38 46 8
Wahlabonnement O (4 Gutscheine) 252 350 98
Wahlabonnement O (6 Gutscheine) 202 288 86
Wahlabonnement O (8 Gutscheine) 296 452 156
Wahlabonnement OS (Oper-Schauspiel) 250 269 19
Wahlabonnement S (4 Gutscheine) 114 97 -17
Wahlabonnement S (6 Gutscheine) 124 99 -25
Wahlabonnement S (8 Gutscheine) 149 126 -23
Wahl-abo PORTAL 13 16 13
Schulklassenabonnement 2.114 2.446 332
Young & More-Card (einmaliger Neuerwerb) nicht angeboten nicht angeboten -2.686
TheaterCard 1 + 2 24 25 1
TheaterCard 2 + 2 48 31 -17
Summe 4.786 5.565 779
Einnahmen 523.601,10 € 603.778,00 € 80.176,90 €
AbonnementsstrukturSeite 50 von 75
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An das Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn, - be-
stehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Wirtschaftsjahr vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - ge-
prüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des Theater der Bundesstadt
Bonn, Bonn, für das Wirtschaftsjahr vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-
Westfalen i. V. m. den einschlägigen deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des
Theaters zum 31. Juli 2025 sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr
vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025 undSeite 51 von 75
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage des Theaters. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den Vorschriften der Eigen-
betriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein-
stimmung mit § 317 HGB und § 106 GO NRW sowie unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vor-
schriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungs-
vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Theater der Bundesstadt
Bonn unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufs-
pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auf-
fassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht zu dienen.Seite 52 von 75
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss
und den Lagebericht
Die Theaterleitung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-
Westfalen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresab-
schluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Theaters vermittelt. Ferner ist die Theaterleitung verantwortlich
für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grund-
sätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Auf-
stellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen
falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Theaterleitung dafür verantwort-
lich, die Fähigkeit des Theaters zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beur-
teilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber
hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrund-
satzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist die Theaterleitung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Theaters vermittelt sowie in
allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vor-
schriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ent-
spricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar-
stellt. Ferner ist die Theaterleitung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maß-
nahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung
des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, und um ausreichende ge-
eignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.Seite 53 von 75
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresab-
schlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres-
abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage des Theaters vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresab-
schluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür,
dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 106 GO NRW unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen
oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grund-
lage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Ent-
scheidungen von Adressaten beeinflussen.Seite 54 von 75
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellun-
gen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss
und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Dar-
stellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irr-
tümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlus-
ses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshand-
lungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
des Theaters abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von der Theaterleitung angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der der Theaterleitung
dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.Seite 55 von 75
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der
Theaterleitung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungs-
nachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereig-
nissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähig-
keit des Theaters zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kön-
nen. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen
Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen
oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der
bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachwei-
se. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen,
dass das Theater seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insge-
samt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresab-
schluss unter Beachtung den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des
Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-
sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Theaters
vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des
Theaters.Seite 56 von 75
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Theaterleitung dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zu-
kunftsorientierten Angaben von der Theaterleitung zugrunde gelegten be-
deutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unver-
meidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunfts-
orientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den ge-
planten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest-
stellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem,
die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 3. März 2026
Dr. Michael Kaufmann Dr. Tobias Tebben
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
SteuerberatungsgesellschaftSeite 57 von 75
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An das Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Theater der Bundesstadt Bonn, Bonn, - be-
stehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Wirtschaftsjahr vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - ge-
prüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des Theater der Bundesstadt
Bonn, Bonn, für das Wirtschaftsjahr vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-
Westfalen i. V. m. den einschlägigen deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des
Theaters zum 31. Juli 2025 sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr
vom 1. August 2024 bis zum 31. Juli 2025 undSeite 58 von 75
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage des Theaters. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den Vorschriften der Eigen-
betriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Überein-
stimmung mit § 317 HGB und § 106 GO NRW sowie unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vor-
schriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungs-
vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Theater der Bundesstadt
Bonn unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufs-
pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auf-
fassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht zu dienen.Seite 59 von 75
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss
und den Lagebericht
Die Theaterleitung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der
den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-
Westfalen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresab-
schluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Theaters vermittelt. Ferner ist die Theaterleitung verantwortlich
für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grund-
sätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Auf-
stellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen
falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Theaterleitung dafür verantwort-
lich, die Fähigkeit des Theaters zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beur-
teilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber
hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrund-
satzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist die Theaterleitung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Theaters vermittelt sowie in
allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vor-
schriften der Eigenbetriebsverordnung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ent-
spricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar-
stellt. Ferner ist die Theaterleitung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maß-
nahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung
des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu ermöglichen, und um ausreichende ge-
eignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.Seite 60 von 75
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresab-
schlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres-
abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage des Theaters vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresab-
schluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür,
dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und § 106 GO NRW unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen
oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger-
weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grund-
lage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Ent-
scheidungen von Adressaten beeinflussen.Seite 61 von 75
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellun-
gen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss
und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Dar-
stellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irr-
tümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlus-
ses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshand-
lungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
des Theaters abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von der Theaterleitung angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der der Theaterleitung
dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.Seite 62 von 75
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der
Theaterleitung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungs-
nachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereig-
nissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähig-
keit des Theaters zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kön-
nen. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen
Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen
oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der
bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachwei-
se. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen,
dass das Theater seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insge-
samt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresab-
schluss unter Beachtung den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung des
Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-
sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Theaters
vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des
Theaters.Seite 63 von 75
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Theaterleitung dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zu-
kunftsorientierten Angaben von der Theaterleitung zugrunde gelegten be-
deutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unver-
meidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunfts-
orientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den ge-
planten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest-
stellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem,
die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 3. März 2026
Dr. Michael Kaufmann Dr. Tobias Tebben
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
HLB SCHUMACHER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
SteuerberatungsgesellschaftSeite 64 von 75
Bilanz zum 31. Dezember 2024
Theater der Bundesstadt Bonn, Am Boeselagerhof 1, 53111 Bonn
A k t i v s e i t e P a s s i v s e i t e
31.12.2024 31.12.2023 31.12.2024 31.12.2023
€ Tsd€ € € € Tsd€
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Stammkapital 12.800.000,00 12.800.000,00 12.800,0
Software 27.115,00 3,9 II. Rücklagen
1. Allgemeine Rücklagen
II. Sachanlagen
a) Vortrag 11.499.654,92
1. Grundstücke und Bauten 24.233.850,17 25.003,2 b) Entnahme 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.647.568,92 7.070,3
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.265.109,73 2.128,0 2. Satzungsmäßige Rücklage 11.499.654,92 12.240,1
4. Anlagen im Bau 0,00 49,7 a) Vortrag 5.198.219,55
34.146.528,82 34.251,2 b) Entnahme(Tariferhöhung) 0,00
III. Finanzanlagen c) Entnahme (Verlust); (Vorjahr: Einstellung) 0,00
5.198.219,55 7.292,8
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,0
34.173.643,82 34.255,2
40,0
III. Bilanzgewinn/-verlust 16.697.874,47 19.572,9
B. Umlaufvermögen 1. Jahresfehlbetrag -2.077.093,11
2. Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage 0,00
I. Vorräte 3. Entnahme aus der satzungmäßigen Rücklage (Tariferhöhung) 0,00
4. Entnahme aus der satzungmäßigen Rücklage (Verlust) 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 274.139,87 253,8 (Vorjahr: Einstellung) -2.077.093,11 -1.154,9
2. Theaterfundus 59.561,07 62,8 27.420.781,36 31.218,0
333.700,94 316,6 B. Sonderposten zur Finanzierung des Anlagevermögens
a) Sonderposten für bis zum 31.12.2023 verwendete Zuschüsse
der Bundesstadt Bonn 10.738.007,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände b) Sonderposten für nicht bis zum 31.12.2023 verwendete
Zuschüsse der Bundesstadt Bonn 0,00
1. Forderungen an die Bundesstadt Bonn c) Sonderposten für Zuschüsse sonstiger Fördermittel 0,00
und andere Eigenbetriebe 9.170.420,51 10.620,8 10.738.007,32 9.820,0
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.136.274,04 939,4
10.306.694,55 11.560,2 C. Sonstige Rückstellungen 3.087.350,00 2.168,1
D. Verbindlichkeiten
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.264.338,65 712,4 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.117.560,43 535,5
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 616.452,70 438,5
C. Rechnungsabgrenzungsposten 192.508,09 3,2
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Bundesstadt Bonn 1.628.598,00 1.508,7
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.018.915,49 522,8
4.381.526,62 3.005,5
E. Rechnungsabgrenzungsposten 643.220,75 636,0
46.270.886,05 46.847,6 46.270.886,05 46.847,6Seite 65 von 75
Publikumsstatistik 2024-25 Musiktheater
Oper Bonn-Großes Haus
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Die Meistersinger von Nürnberg 8 7.877 2.672 875 1.255 530 727 388 115 6.562 76,92% 83,31%
Hairspray 18 18.324 8.591 2.906 2.636 1.621 1.755 672 94 18.275 95,55% 99,73%
Alcina 11 11.198 3.349 860 1.462 1.132 1.064 392 206 8.465 70,25% 75,59%
Alcina - Familienvorstellung 1 1.018 522 119 38 0 50 26 12 767 71,61% 75,34%
Tosca 14 14.252 7.144 1.960 1.704 1.342 766 539 13 13.468 90,63% 94,50%
Hänsel und Gretel 5 5.090 1.821 1.342 733 206 491 149 38 4.780 90,24% 93,91%
Nessun Dorma! 3 3.054 1.966 480 170 313 6 108 2 3.045 96,10% 99,71%
Die Macht des Schicksals 11 11.198 2.362 791 1.265 1.103 622 398 160 6.701 54,86% 59,84%
Die Zauberflöte 11 11.198 4.920 2.270 1.896 1.135 470 362 85 11.138 95,47% 99,46%
Die Zauberflöte -Familienvorstellung- 1 1.018 540 368 90 0 0 17 0 1.015 98,04% 99,71%
Der Liebestrank 8 8.144 1.955 966 1.555 921 804 501 100 6.802 76,14% 83,52%
Der Liebestrank -Familienvorstellung- 1 1.018 579 172 34 0 39 76 4 904 80,94% 88,80%
Die blaue Sau 3 2.634 297 251 61 73 166 207 4 1.059 32,19% 40,21%
Die blaue Sau -Schulvorstellung- 3 2.634 36 273 1.881 0 12 67 0 2.269 83,60% 86,14%
Musik für die Lebenden 6 6.108 769 405 629 203 894 380 55 3.335 47,48% 54,60%
Summe 104 104.765 37.523 14.038 15.409 8.579 7.866 4.282 888 88.585 79,62% 84,56%
Oper Bonn - Sonstige Veranstaltungen
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Quatsch keine Oper - Johann König 2 2.042 1.957 0 0 51 0 25 0 2.033 98,33% 99,56%
Quatsch keine Oper - Mary Roos & Wolfgang Trepper 1 1.021 962 0 0 32 0 26 0 1.020 97,36% 99,90%
Quatsch keine Oper - Conny from the block 1 903 524 0 0 14 5 11 0 554 60,13% 61,35%
Quatsch keine Oper - Rebell Comedy 1 1.021 982 0 0 14 0 25 0 1.021 97,55% 100,00%
Quatsch keine Oper - Gregor Meyle 1 990 950 0 0 14 0 21 0 985 97,37% 99,49%
Quatsch keine Oper - Joachim Meyerhoff 1 1.021 938 0 0 39 0 43 0 1.020 95,69% 99,90%
Quatsch keine Oper - Özcan Cosar 1 1.021 977 0 0 17 0 18 0 1.012 97,36% 99,12%
Quatsch keine Oper - Atze Schröder 1 1.021 970 0 0 24 0 26 0 1.020 97,36% 99,90%
Quatsch keine Oper - Florian Schroeder 1 931 661 0 0 57 11 18 0 747 78,30% 80,24%
Quatsch keine Oper - Salut Salon 1 1.021 929 0 0 60 0 31 0 1.020 96,87% 99,90%
Quatsch keine Oper - Daniel Hope & Sebastian Koch 1 1.021 915 0 0 70 0 36 0 1.021 96,47% 100,00%
12. Operngala 1 894 495 15 0 0 34 282 0 826 60,85% 92,39%
Quatsch keine Oper - Matthias Brandt & Jens Thomas 1 1.021 936 0 0 55 0 20 0 1.011 97,06% 99,02%
Quatsch keine Oper - Max Mutzke & Friends 1 1.021 941 0 0 50 0 27 0 1.018 97,06% 99,71%
Quatsch keine Oper - Helge Schneider 1 1.021 962 0 0 25 0 32 0 1.019 96,67% 99,80%
Quatsch keine Oper - Konstantin Wecker 1 1.021 952 0 0 41 0 28 0 1.021 97,26% 100,00%
Quatsch keine Oper - Guildo Horn 1 1.021 924 0 0 40 0 27 0 991 94,42% 97,06%
Quatsch keine Oper - Gerburg Jahnke 1 1.021 966 0 0 35 0 17 0 1.018 98,04% 99,71%
Festakt 60 Jahre Opernhaus 1 1.019 0 620 0 0 0 399 0 1.019 60,84% 100,00%
Kehrauskonzert 2025 1 1.018 332 137 139 352 6 42 4 1.012 94,89% 99,41%
Summe 21 21.070 17.273 772 139 990 56 1.154 4 20.388 91,27% 96,76%
August 2024 - Juli 2025
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
VorzugskartenSeite 66 von 75
Oper Bonn - Foyer
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Instawalk 3 32 27 0 0 0 0 0 0 27 84,38% 84,38%
Führung im Opernhaus 19 196 182 0 0 0 0 0 0 182 92,86% 92,86%
Technikshow 3 818 14 44 506 0 3 0 0 567 69,32% 69,32%
Liedersoiree 7 700 534 7 0 0 0 2 0 543 77,29% 77,57%
Führung Holz Metall Licht 3 30 30 0 0 0 0 0 0 30 100,00% 100,00%
Sitzkissenoper Nils Karlsson Däumling 3 270 85 96 22 0 2 3 0 208 75,93% 77,04%
Führung Destination: Bonn (English Tour) 3 30 18 0 0 0 0 0 0 18 60,00% 60,00%
Nils Karlsson Däumling 6 496 19 329 0 0 3 0 0 351 70,77% 70,77%
Liedermatinee 3 250 69 24 0 0 1 16 0 110 37,60% 44,00%
Sitzkissenoper 7 632 168 304 75 0 7 7 0 561 87,66% 88,77%
Tango Milonga 2 200 58 23 0 0 2 0 0 83 41,50% 41,50%
Lindy Hop 2 240 22 110 0 0 2 0 0 134 55,83% 55,83%
Bonn'Visite: Theater Bonn 1 15 11 0 0 0 0 0 0 11 73,33% 73,33%
Summe 62 3.909 1.237 937 603 0 20 28 0 2.825 71,55% 72,27%
Oper Bonn - Werkstattbühne
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Hochzeit 6 731 282 101 4 14 129 97 9 636 72,50% 87,00%
Summe 6 731 282 101 4 14 129 97 9 636 72,50% 87,00%
Oper Bonn - Schauspielhaus
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Vespertine 7 3.068 1.157 437 186 43 261 283 33 2.400 67,93% 78,23%
Summe 7 3.068 1.157 437 186 43 261 283 33 2.400 67,93% 78,23%
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Oper Gesamt 200 133.543 57.472 16.285 16.341 9.626 8.332 5.844 934 114.834 80,91% 85,99%
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
VorzugskartenSeite 67 von 75
Publikumsstatistik 2024-25 Tanztheater
OPER BONN - Großes Haus
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Lost Letters - Lucia Lacarra Ballet (Spanien) 2 2.038 945 277 520 133 20 55 9 1.959 92,98% 96,12%
Kaleidoskop - Tao Dance Theatre (China) 1 1.019 263 76 489 158 1 29 1 1.017 96,86% 99,80%
Køter - Dansk Danseteater (Dänemark) 2 1.949 638 182 512 140 25 43 16 1.556 76,81% 79,84%
Nussknacker - Ballett Národní divadlo
moravskoslezské/Ostrava-Tschechien 5 5.095 2.707 1.560 25 615 0 145 41 5.093 96,31% 99,96%
Mosaïque - Malandain Ballet Biarritz / Frankreich 2 2.038 962 272 510 230 0 54 0 2.028 96,86% 99,51%
La Strada - Alina Cojocaru & AC Workroom
(Großbritannien)
2 2.038 824 271 515 350 0 62 0 2.022 96,17%
99,21%
Carmina Burana -Odesa National Academic Opera and
Ballet Theatre/Ukraine
2 2.038 694 172 507 600 0 58 7 2.038 96,81%
100,00%
From Ballet to Broadway - Tulsa Ballet / USA 2 2.038 968 301 521 178 0 50 0 2.018 96,57% 99,02%
Agni - India Dance Theatre / Indien 2 2.038 811 203 526 153 20 44 9 1.766 84,05% 86,65%
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Tanz Gesamt 20 20.291 8.812 3.314 4.125 2.557 66 540 83 19.497 93,02% 96,09%
Publikumsstatistik 2024-25 Schauspiel
Schauspielhaus
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
216 Millionen 13 5.724 1.038 424 521 157 210 224 109 2.683 41,06% 46,87%
Amphitryon 17 7497 1092 546 931 1182 271 245 76 4.343 53,65% 57,93%
Woyzeck 2 882 60 140 91 4 52 16 24 387 39,34% 43,88%
Woyzeck - Schulvorstellung 4 1764 36 180 947 0 1 9 0 1.173 65,99% 66,50%
Istanbul 10 4.390 2.600 1.021 353 151 66 99 4 4.294 95,47% 97,81%
Die Legende von Paul & Paula 11 4829 2062 661 314 184 397 135 41 3.794 74,92% 78,57%
Glaube Liebe Hoffnung 10 4.410 465 188 592 548 86 152 26 2.057 42,61% 46,64%
Die Brüder Löwenherz 8 3528 1173 1027 208 386 119 160 14 3.087 82,57% 87,50%
Die Brüder Löwenherz -Schulvorstellung- 6 2.638 29 329 1.929 34 6 76 0 2.403 88,21% 91,09%
Frauen vor Flusslandschaft 5 2095 531 235 198 58 69 47 33 1.171 52,08% 55,89%
Am Königsweg / Endsieg 7 3.087 589 155 394 243 56 158 23 1.618 46,55% 52,41%
Kohlhaas (can't get no satisfaction) 10 4400 843 353 564 246 86 167 36 2.295 47,55% 52,16%
Die Farm der Tiere 7 3.081 791 869 579 273 185 177 31 2.905 87,54% 94,29%
Summe 110 48.325 11.309 6.128 7.621 3.466 1.604 1.665 417 32.210 62,34% 66,65%
Schauspielhaus weitere Veranstaltungen
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
A Midsummer Night's Dream (Gastspiel) 3 1.323 265 218 255 0 0 14 8 760 55,78% 57,45%
Spotlights - Schultheaterfestival 1 441 139 64 0 30 0 2 0 235 52,83% 53,29%
Summe 4 1.764 404 282 255 30 0 16 8 995 55,05% 56,41%
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
August 2024 - Juli 2025
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
August 2024 - Juli 2025
Auslastung ohne
Personal- und
VorzugskartenSeite 68 von 75
Schauspielhaus -Foyer-
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
17 Schritte 9 540 254 85 0 0 5 33 20 397 63,70% 73,52%
Summe 9 540 254 85 0 0 5 33 20 397 63,70% 73,52%
Werkstattbühne
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Fremd 20 2.480 1.072 430 144 127 97 127 69 2.066 75,40% 83,31%
Bilder deiner großen Liebe 10 1240 366 134 401 0 60 24 0 985 77,50% 79,44%
Was fehlt uns zum Glück? 11 1.364 671 215 53 27 69 26 61 1.122 75,88% 82,26%
Don Quijote 14 1736 821 336 143 209 50 74 17 1.650 89,80% 95,05%
Freischwimmen 8 992 488 126 0 0 58 43 62 777 67,74% 78,33%
Versöhnung - Eine Utopie? 9 604 108 84 0 0 3 9 24 228 32,28% 37,75%
Die Hand ist ein einsamer Jäger 11 1.364 211 100 41 19 84 75 56 586 33,36% 42,96%
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull 10 1240 875 197 60 28 7 64 0 1.231 94,11% 99,27%
Komödie der Einsamkeit 4 496 268 62 50 26 37 49 0 492 89,31% 99,19%
Summe 97 11.516 4.880 1.684 892 436 465 491 289 9.137 72,57% 79,34%
Oper Bonn-Großes Haus
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Die Dreigroschenoper 12 11.958 5.488 1.853 2.112 1.826 221 401 16 11.917 96,17% 99,66%
Summe 12 11.958 5.488 1.853 2.112 1.826 221 401 16 11.917 96,17% 99,66%
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Schauspiel Gesamt 232 74.103 22.335 10.032 10.880 5.758 2.295 2.606 750 54.656 69,23% 73,76%
Anzahl VA Nettoplätze Vollzahler Ermäßigt Abonnenten TG/VB Personal-
karten Freikarten Kulturticket Gesamt Auslastung
in %
Theater Gesamt 452 227.937 88.619 29.631 31.346 17.941 10.693 8.990 1.767 188.987 78,19% 82,91%
Veranstaltungen mit freiem Eintritt 46 7.385 6.935 93,91%
Veranstaltungen gesamt 498 235.322 195.922 83,26%
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
Vorzugskarten
Auslastung ohne
Personal- und
VorzugskartenSeite 69 von 75
Vergabenummer Auftragserteilung Bezeichnung Preis netto
BN-2025-00600 03.02.2025 Bundesstadt Bonn - Bühnenmeister für das Theater 11.000,00 €
Bn-2025-00629 19.02.2025 Bundesstadt Bonn - Blautsprecheranlage Schauspielhaus 7.560,00 €
BN-2025-00840 10.02.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung von Antriebsbatterien für Theater Bonn 3.761,25 €
BN-2025-00850 10.02.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung Studiomonitore 2.591,20 €
BN-2025-01035 17.02.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von LED-Flex-Modulen 4.927,65 €
BN-2025-01037 17.02.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von Miniaturmikrofonen 4.000,00 €
BN-2025-01158 24.02.2025 Bundesstadt Bonn- Organisatorische Konzepte für das Marketing des Theater Bonn 3.400,00 €
BN-2025-01161 24.02.2025 Bundesstadt Bonn- Unterstützung Konzept März für das Marketing des Theater Bonn 3.400,00 €
BN-2025-01163 26.02.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von Resopalverbundplatten für Theater Bonn 4.746,60 €
BN-2025-01262 18.03.2025 Bundesstadt Bonn - Kauf eines gebrauchten Cembalos 19.200,00 €
BN-2025-01336 18.03.2025 Bundesstadt Bonn - Miete Schlaginstrumente 4.309,53 €
BN-2025-01362 10.03.2025 Bundesstadt Bonn - Einzelcoaching Führungskräfte 3.750,00 €
BN-2025-01416 02.05.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von Theaterlatten 19.350,00 €
BN-2025-01448 12.03.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung von HOAC-Systemzargen 19.806,00 €
BN-2025-01544 18.03.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung Zuspielrechner für Theater Bonn 2.600,00 €
BN-2025-01678 19.03.2025 Bundesstadt Bonn - Nachberechnung Untermaschinerie 6.450,00 €
BN-2025-01686 01.04.2025 Bundesstadt Bonn - Ersatzbeschaffung gebrauchtes Objektiv für Beamer 14.990,00 €
BN-2025-01945 04.04.2025 Bundesstadt Bonn - Druckkosten Programmheft Fokus 33 3.125,00 €
BN-2025-01949 08.04.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von EDV-Hardware 3.275,00 €
BN-2025-02067 19.05.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von Pappelsperrholz 67.783,10 €
BN-2025-02385 28.04.2025 Bundesstadt Bonn - Erstellung Imagefilm 60 Jahre Opernhaus Bonn 4.950,00 €
BN-2025-02454 23.06.2025 Bundesstadt Bonn - LED Anzeige Nabucco 16.966,00 €
BN-2025-02501 05.05.2025 Bundesstadt Bonn - Festakt 60 Jahre Opernhaus 13.950,00 €
BN-2025-02659 13.05.2025 Bundesstadt Bonn - Designleistungen, etc. 60 Jahre Opernhaus 2.800,00 €
BN-2025-02671 19.05.2025 Bundsstadt Bonn - LED Beleuchtung Ghost 2.942,70 €
BN-2025-02699 26.05.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von Kleinmembranmikrofonen 6.540,00 €
BN-2025-02700 10.07.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von LED Profilscheinwerfern 57.360,00 €
BN-2025-02990 28.05.2025 Bundesstadt Bonn - Wartung und Instandhaltung Mischpult Oper 2.663,23 €
BN-2025-03000 04.06.2025 Bundesstadt Bonn - Miete für einen Ersatzbeamer 3.063,00 €
BN-2025-03016 04.06.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung einer Nebelmaschine 3.154,60 €
BN-2025-03320 21.05.2025 Bundesstadt Bonn - Lieferung von Traversen 4.210,16 €
BN-2025-03491 17.06.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung von Bühnenöl 2.732,60 €
BN-2025-03577 28.07.2025 Bundesstadt Bonn - Beauftragung eines Transformationsbeauftragten 292.000,00 €
BN-2025-03704 23.06.2025 Bundesstadt Bonn - Koste Onlinekommunikation 15.600,00 €
BN-2025-03705 23.06.2025 Bundesstadt Bonn - Arbeitnehmerüberlassung Produktion 20.253,89 €
BN-2025-03707 25.06.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung Scanner Zebra für Ticketing 2.780,00 €
BN-2025-03826 09.07.2025 Bundesstadt Bonn - Beschaffung Miniaturmikrofone 4.704,00 €
Dokumentation des Vergabewesens beim Theater Bonn
Berichtszeitraum: Februar 2025 bis Juli 2025
# Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 70 von 75
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AKTUELLER STAND ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT
Wir weisen darauf hin, dass es sich nicht um einen Bericht nach der Corporate Sustainability
Reporting Directive (EU) 2022/2464, kurz CSRD genannt, handelt.
Der Rat der Stadt Bonn hat mit dem Zielbeschluss zum „Bonner Klimaplan 2035“ (DS-Nr.
222006) eine Gesamtstrategie festgelegt, um eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 zu
erreichen. Hierunter fällt auch die Betrachtung der städtischen Konzerntöchter, wozu auch
das Theater Bonn gehört. Die Stadt Bonn hat daraufhin die Firma Trianel GmbH mit der
Erstellung eines Abschlussberichtes beauftragt. Für das Theater werden insofern
Zielvorstellungen seitens der Stadt vorgegeben, die in den kommenden Jahren sukzessive
umzusetzen sind. Für die Umsetzung bedarf es umfangreicher Konzepte, Pläne und
Aktivitäten, die teilweise mit gravierenden notwendigen Änderungen einhergehen. Auch das
Theater als eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Bonn ist verpflichtet, sich an der
Umsetzung zu beteiligen, Konzepte zu entwickeln und die Transformation einzuleiten.
Im September 2022 wurde im Sport- und Kulturdezernat eine Koordinierungsstelle Kultur und
Nachhaltigkeit eingerichtet. Die Leiterin gründete einen Arbeitskreis „Kultur und
Nachhaltigkeit“, in dem Vertretende aller Kultureinrichtungen der Stadt Bonn mitwirken.
Diese Stelle gab es bis Sommer 2025.
Die Verringerung des CO2-Austoßes der Institutionen und auch die künstlerische Arbeit selbst
stehen im Fokus.
Ziele sind:
Entwicklung einer Strategie
Aufbau von Know-how durch Vernetzung
Beratungen (z.B. Erstellung von CO2-Bilanzen) und Fortbildungen
Nachhaltigkeitsveranstaltungen und Projekte
Biodiversitätsprojekt auf Sport- und Kulturflächen
Förderungen (z.B. Fortsetzung der Klimakunstförderung)
gemeinsame Dach-Veranstaltungen der freien Kultur- und Sportlandschaft
Darüber hinaus hat das Theater Bonn das Selbstverständnis, die Anforderungen umzusetzen
und in allen Belangen – sofern mit den gegebenen finanziellen und personellen Ressourcen
möglich – zur Klimaneutralität beizutragen. Hierzu gehören u.a. folgende Handlungsfelder.
Mobilität
Der Fuhrpark des Theaters verfügt über zwei E-Fahrzeuge (Sprinter und LKW). Ein drittes soll
in Kürze in Betrieb gehen (PKW). Alle Liegenschaften verfügen über Ladesäulen, wobei an der
Oper am meisten Frequenz verzeichnet wird.
Die Fahrradfrequenz steigt bei Mitarbeitenden und Besuchenden gleichermaßen. Die
Baustelle am Rheinufer erschwert An- und Abfahrten der Gäste sowie den Ladeverkehr und
verursacht einen großen Zeit- und Personalaufwand der Logistik.
Die Stadt hat das Jobticket über den 31.03.2025 hinaus nicht mehr verlängert – das macht sich
bei den Anmeldungen für die vorhandenen Parkangebote bemerkbar. Das Theater finanziert
einigen Personen, die aus betrieblichen Gründen zwischen den Liegenschaften pendeln, ein
Deutschlandticket. Es werden auch Streifenkarten eingesetzt.Seite 71 von 75
2
Begrünung der Liegenschaften
Das am Bühneneingang des Opernhauses angelegte und bepflanzte Beet sowie die begrünten
Pflanzkästen mit integrierter Bank als Möglichkeit für den Pausenaufenthalt entwickelten sich
sehr gut. Hier ist ein insektenfreundliches kleines Biotop entstanden. Die Pflege des Beetes
und der Pflanzkästen übernehmen teilnehmende Mitarbeitende aus dem Arbeitskreis
Nachhaltigkeit.
Weitere Begrünungen, wie zum Beispiel die Opernrasenfläche, am Schauspielhaus und auf
dem Gelände der Werkstätten in Beuel sind geplant und teilweise schon umgesetzt worden,
Absprachen hierzu erfolgen mit dem Amt für Umwelt und Stadtgrün.
Nachhaltige Produktionen
In Zusammenarbeit mit dem NRW Kultursekretariat, der Neuen Effizienz Wuppertal und den
Kommunen Köln, Wuppertal und Münster haben die Stadt Bonn und das Theater Bonn einen
EU-Antrag gestellt, der vorsieht, dass in Bonn (sowie jeweils bei allen anderen involvierten
Antragsstellern) eine befristete Stelle geschaffen werden soll. Mittels dieser Stelle soll –
gemeinsam mit den Partnern – und für Bonn spezifisch ein Vorhaben im Rahmen der
nachhaltigen Kulturstrategie und letztlich des Klimaplans erfüllt werden. Das Projekt ist in
drei Hauptkomponenten gegliedert: ein reales Materiallager (HUB), eine Online-
Materialbörse und der Bereich Edukation & Sensibilisierung. Der Antrag wurde
zwischenzeitlich bewilligt und wird ab 2026 umgesetzt.
Energiemanagement
Strom
Mit der auf dem Opernhaus installierten Photovoltaikanlage (Dez. 2024) wir haben im ersten
Betriebshalbjahr 14 MWh Strom geerntet. Die Menge wurden komplett im Eigenbedarf
verbraucht und entlastet deshalb die Stromrechnung Oper.
Der Stromverbrauch blieb grob auf dem Vorjahresniveau – hier haben die Einsparungen in
den Theaterwerkstätten aufgrund der LED-Technik auch die höheren Verbräuche in den
Spielstätten ausgleichen können. Der Mehrverbrauch wird durch eine dichtere Bespielung,
Frequenz mit Führungen und kleinen Vorstellungen (Öffnung für alle Gruppen der
Gesellschaft) verursacht. Durch die gesunkenen Strompreise und Vertragsverhandlungen
konnte hier dennoch deutlich im Vergleich zum Vorjahr monetär eingespart werden.
Heizung
In der Oper ist der Heizungsverbrauch trotz mehr Veranstaltungen nur im Januar 2025 viel
höher, sodass der Gesamtverbrauch um 10 % gestiegen ist gegenüber 2023/24, aufgrund des
nachverhandelten Preises in 2025 sind im Vergleich zum Vorjahr aber kaum Mehrkosten
entstanden.
Im Schauspiel lag der Verbrauch leicht über dem des Vorjahres, aber immer noch auf
niedrigem Niveau. Die Kosten konnten aber deutlich reduziert werden – auch durch die
Preisverhandlung mit den Stadtwerken.
In den Theaterwerkstätten wurde abermals der Heizungs-/Gasverbrauch durch die
Regeltechnik um 5 % gesenkt.Seite 72 von 75
3
Kantine
Das eingeführte Mehrwegsystem für das Essgeschirr und die angebotenen regionalen Speisen
wurden von den Mitarbeitenden sehr gut angenommen. Der Kantinenbetreiber bot neben
einem Fleisch- oder Fischgericht täglich alternativ auch eine vegetarische Mahlzeit an.
Wanderausstellung Kultur und Klima
Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, sind große und gemeinsame Anstrengungen
der gesamten Stadtgesellschaft nötig – von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur.
Die Stadt Bonn präsentiert in diesem Zusammenhang eine Wanderausstellung zum Bonner
Klimaplan. Im Fokus der Ausstellung, die im Januar und Februar 2025 im Foyer der Oper zu
Gast war, stehen die Ziele und Inhalte des Bonner Klimaplans 2035, gelungene Beispiele und
das Engagement der Zivilgesellschaft. Es gibt eine Hörstation und verschiedene interaktive
Elemente zu entdecken, die über den „Fahrplan“ der Stadt informieren. Musik und die
verschiedenen Musikkulturen sind durch den Klimawandel bedroht, sind gleichzeitig aber
auch Treiber des Klimawandels. Gemeinsam mit Bernhard König, Autor des Buches Musik
und Klima findet im Rahmen der Ausstellung ein Podiumsgespräch statt, bei dem er nicht nur
sein Buch vorstellt, sondern wir diskutieren, wie eine regionalere Ausrichtung der
Kulturinstitutionen nicht nur dem Klima hilft.
Recycling-Workshop
Für die Mitarbeitenden des Theaters wurde am 27.03.2025 von 15:30 bis 17:30 ein Recycling-
Workshop angeboten. Hier wurden Marketing-Printprodukte zu Kostümen, Wimpelketten
oder Notizblöcken verarbeitet. Auch Kinder waren hierzu explizit eingeladen.
Summer of Change
Aus Stoff- und Materialresten, wie beispielsweise alten Plakat-Transparenten konnten unter
professioneller Anleitung am 28.06.2025 Taschen und Kleidung entworfen und hergestellt
werden. Es konnten kreativen Ideen umgesetzt, neue Fertigkeiten an der Nähmaschine erlernt
und mehr über die Kunst des „Upcycling" erfahren werden.
Veranstaltungsort waren die Werkstätten des Theater Bonn, Siegburger Str. 42, 53229 Bonn
Die Veranstaltung war kostenfrei.
Der „Summer of Change“ ist eine Initiative der Bundesstadt Bonn in Kooperation mit der
Bundeskunsthalle und über 30 weiteren Partnerinnen und Partnern.
Zielsetzungen im Rahmen des Nachhaltigkeitshaushaltes
Die Produktgruppenbeschreibung und das strategische Ziel des Theater Bonn sind im
Nachhaltigkeitshaushalt der Bundesstadt Bonn formuliert.
Neben den Produkten "Zuschuss gemäß Intendantenvertrag" und
"Bauunterhaltungsleistungen", die auch in Absprache mit Amt 41 (Fr. Scharfenstein) im
Nachhaltigkeitshaushalt der Bundesstadt Bonn verbleiben, werden nach Absprache mit der
Stadtkämmerei die weiteren Ziele und Kennzahlen im Wirtschaftsplan benannt und im
Rahmen des Jahresabschlusses beantwortet.Seite 73 von 75
4
Veranstaltungsbesucher*innen
Kennzahl 1:
Besucher*innen der Spielzeit 2024-25/Platzangebot der Spielzeit 2024-25 (incl. der
Veranstaltungen mit freiem Eintritt)
Ergebnis: 195.922/235.322 = 83,26 %
Nachhaltiger Umgang mit Strom und Wasser
Kennzahl 2:
Stromverbrauch in kWh pro Vorstellung im Opernhaus/Stromverbrauch in kWh pro
Vorstellung der Vorspielzeit
Ergebnis: 4.520/5.068=0,89
Stromverbrauch in kWh pro Vorstellung im Schauspielhaus/Stromverbrauch in kWh pro
Vorstellung der Vorspielzeit
Ergebnis: 2.209/2.330 = 0,95
Kennzahl 3:
Wasserverbrauch in cbm pro Vorstellung im Opernhaus/Wasserverbrauch in cbm pro
Vorstellung der Vorspielzeit
Ergebnis: 27,36/32,73 = 0,84
Wasserverbrauch in cbm pro Vorstellung im Schauspielhaus/Wasserverbrauch in cbm pro
Vorstellung der Vorspielzeit
Ergebnis: 7,15/8,86 = 0,81
Reduzierung von Papierverbrauch
Kennzahl 4:
Papierverbrauch in Tonnen/Papierverbrauch in Tonnen der Vorspielzeit
Ergebnis: 4,625/4,25 = 1,09Seite 74 von 75
Überblick zum Jahresabschluss
2024/25 2023/24 Abweichung
Umsatzerlöse 7.801.417,20 € 5.678.037,93 € +2.123.379,27 €
Sonstige betriebliche Erträge 148.980,71 € 140.213,06 € +8.767,65 €
Produktionsaufwand -13.403.839,66 € -12.300.408,37 € -1.103.431,29 €
Rohergebnis -5.453.441,75 € -6.482.157,38 € +1.028.715,63 €
Personalaufwand -28.316.680,25 € -27.272.996,03 € -1.043.684,22 €
Abschreibungen und
Veränderungen aus
Sonderposten
-1.761.918,80 € -7.986.938,54 € +6.225.019,74 €
Sonstige betr. Aufwendungen -5.526.629,85 € -5.570.654,25 € +44.024,40 €
Betriebsergebnis -41.058.670,65 € -47.312.746,20 € +6.254.075,55 €
Zuwendungen u. Zuschüsse 39.679.328,43 € 44.477.335,42 € -4.798.006,99 €
Außerordentlicher Aufwand 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Zinsen u. ähnl. Erträge 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -1.048,40 € 0,00 € -1.048,40 €
Sonstige Steuern -48.015,40 € -39.639,76 € -8.375,64 €
Jahresergebnis -1.428.406,02 € -2.875.050,54 € +1.446.644,52 €
Diagramm „Entwicklung der Auslastungszahlen“
2024/252023/24
Oper 85,99%71,94%
Schauspiel 73,76%72,12%
Tanz 96,09%94,37%
Gesamt 82,91%74,24%
60%
65%
70%
75%
80%
85%
90%
95%
100%
Entwicklung der AuslastungszahlenSeite 75 von 75 Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:00 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de