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260307 · Mitteilungsvorlage

ZukunftsBundRegion (ZBR) hier: Förderung und Durchführung des Verbundprojektes im Rahmen des Bundespro-gramms Strategische Regionalentwicklung (RegioStrat)

Nummer
260307
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
09.03.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Rates 11.05.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Denkmalschutz 24.03.2026 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
260307
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
ZukunftsBundRegion (ZBR)
hier: Förderung und Durchführung des
Verbundprojektes im Rahmen des Bundespro-
gramms Strategische Regionalentwicklung
(RegioStrat)
Beratungsfolge
Ausschuss für Planen, Bauen und
Denkmalschutz
24.03.2026 Kenntnisnahme
Rat 07.05.2026 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Am 08.08.2025 veröffentlichte das Bundesministerium für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam mit dem Bundesinstitut
für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) den erwarteten Förderaufruf
"Förderung Strategischer Regionalentwicklungskonzepte (RegioStrat) –
Pilotphase von 2026 bis 2028".
Bereits im Dezember 2024 fasste der Rat der Stadt Bonn einen Mitwirkungs-
und Mittelbereitstellungsbeschluss zum Projekt (DS 242178). Wie in dieser
Vorlage noch als beabsichtigt dargestellt, erarbeitete der :rak (Regionaler
Arbeitskreis Region Bundesstadt Bonn ehem. Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler)
einen Zuwendungsantrag für das Vorhaben "Der Weg zur ZukunftsBundRegion
(ZBR) – ein Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) für die Region
Bundesstadt Bonn". Als aktuell geschäftsführender Kooperationspartner des
:rak reichte die Bundesstadt Bonn den Zuwendungsantrag stellvertretend für
die Region Bundesstadt Bonn mit den Kreisen Rhein-Sieg, Ahrweiler und
Neuwied als Verbundpartner fristgerecht ein.
Mit Datum vom 20.01.2026 erhielt die Bundesstadt Bonn den Bescheid über die
Förderung des Projektes „Der Weg zur ZukunftsBundRegion (ZBR) – ein
Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK)“.
Das Projekt „ZukunftsBundRegion“ hat zum Ziel, ein Strategisches
Regionalentwicklungskonzept (SREK) für die bundesländerübergreifende
Region Bundesstadt Bonn zu erarbeiten und damit eine Entwicklungsgrundlage
für die kommenden 10-15 Jahre zu schaffen. Ergänzend werden Möglichkeiten
einer alternativen regionalen Governance aufgezeigt, die die Umsetzung des
SREK zielgerichtet begleiten kann. Prämisse des SREK ist es, die Region
Bundesstadt Bonn, als wirtschaftsstarke Region und funktionierende,Seite 1 von 3
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
lebenswerte Heimat für Bürger und Unternehmen zu sichern und verlässliches
zweites bundespolitisches Zentrum zu sein. Die Erarbeitung des SREK erfolgt
mit Rückgriff auf Ergebnisse der regionalen Zusammenarbeit so u.a. das
regionale Siedlungskonzept NEILA (DS-Nr. 231202), das Bonner
Baupotenzialregister (DS-Nr. 241741) oder auch die Machbarkeitsstudie Tore
zur rheinischen Vielfalt (DS-Nr. 252912).
Während sich der Bearbeitungszeitraum des Projektes vor dem Hintergrund
des verzögerten Förderaufrufs auf die Jahre 2026-2028 verändert hat, ist der
finanzielle Projektrahmen weiterhin unverändert. Zur Bearbeitung des Projektes
sind Kosten i.H.v. rund 630.000 € (brutto) inkl. Nebenkosten über die
Projektlaufzeit vom 20.01.2026 bis zum 31.10.2028 kalkuliert. Diese
Projektkosten werden finanziert durch
• die Zuwendung des Bundes in Höhe von 405.000,00 Euro im Wege der
Projektförderung auf Ausgabenbasis
• die Eigenanteile der Verbundpartner
Bei der Bundesstadt Bonn verbleiben als Eigenanteile lediglich Kosten von
18.750 € / Jahr.
Die inhaltliche Bearbeitung des Projektes erfolgt durch die Verbundpartner mit
externen Dienstleistern. Zusätzlich wird kurzfristig bei der Bundesstadt Bonn
eine vollständig projektfinanzierte Planer*innenstelle zur Gesamtkoordination
der Projektarbeit besetzt werden.
Die Erarbeitung erfolgt mit einem breiten Netzwerk raumrelevanter und
umsetzungsverantwortlicher regionaler Akteure. Als Netzwerkpartner*innen
konnten folgende Institutionen gewonnen werden, die von Beginn an
Einbindung in die Projektbearbeitung erfahren werden. Sie haben ihre
Mitwirkungsbereitschaft bereits im Rahmen der Antragstellung mit einem Letter-
of-Intent (LOI) erklärt:
• Bezirksregierung Köln und Planungsgemeinschaft Mittelrhein-
Westerwald als zuständige Regionalplanungsbehörden
• Region Köln/Bonn e.V. als erfahrener Akteur in der informellen,
kollaborativen regionalen Raum- und Strukturentwicklung
• Nahverkehrsverbünde (goRheinland, SPNV Rheinland-Pfalz Nord,
Verkehrsverbund-Rhein-Mosel (VRM)) als Akteure für Maßnahmen des
Mobilitätsangebots
• VEBOWAG, GWG Rhein-Sieg, BImA und GSG Neuwied als Vertreter
der regionalen Wohnungswirtschaft und Umsetzungsakteure für
Wohnungsbau
• die IHK Bonn/Rhein-Sieg, IHK Koblenz, die Handwerkskammer zu Köln,
die Kreishandwerkerschaft Bonn-Rhein-Sieg, die Handwerkskammer
Koblenz, die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald sowie die Task
Force Verkehr als Vertreter der wirtschaftenden Akteure im Raum und
Umsetzer
• Autobahn GmbH als Akteur für Maßnahmen der Mobilitätsinfrastruktur
Der offizielle Start der Projektbearbeitung gemeinsam mit
Netzwerkpartner*innen und Kommunen der Region findet im Rahmen einerSeite 2 von 3
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Kick-Off-Veranstaltung im April 2026 statt. Zu dieser Veranstaltung werden alle
Verbundpartner, alle kreisangehörigen Kommunen (HVBs), die
Netzwerkpartner*innen und Vorsitzenden der Fraktionen im Stadtrat BN, im
Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises, im Kreistag Ahrweiler und im Kreistag
Neuwied sowie der Zuwendungsgeber eingeladen sein.
Über den Projektfortschritt werden die politischen Gremien der Verbundpartner
regelmäßig informiert werden.
Wie aus der Vorlage ersichtlich, entfaltet die Mitteilungsvorlage finanzielle
Auswirkungen und erfolgt mit dem Vorbehalt der weiteren Prüfung im Rahmen
des laufenden Projektes zur Aufgabenkritik und der Aufstellung des HH-
Planentwurfes 2027/2028 sowie der mittelfristigen Finanzplanung.
Anlage/n
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Datenstand: 02.11.2026, 19:41 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de