260229-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Grüne-Bezirksfraktion/Linke/Volt-Antrag: Ladesäulen-Infrastruktur in Beuel Süd/Limperich/Küdinghoven
Kerndaten
- Nummer
- 260229-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 12.03.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Helenenstraße Hauptort
- Ernst-Moritz-Arndt-Straße
- Markt
- Ringstraße
- Limperich
- Küdinghoven
- Beuel
- Beuel-Süd
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 260229-01 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Grüne-Bezirksfraktion/Linke/Volt-Antrag: Ladesäulen-Infrastruktur in Beuel Süd/Limperich/Küdinghoven Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 29.04.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Beantragt wurde: "Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit den SWB Folgendes zu prüfen: 1. Die Errichtung einer E-Ladesäule im Bereich Ernst-Moritz-Arndt-Straße, Ecke Helenenstraße, in Anschluss an die anstehenden Bauarbeiten. 2. Die Errichtung einer E-Ladesäule auf dem Parkplatz der Erwin-Kranz-Halle. 3. Weitere Standorte für E-Ladesäulen im Bereich Beuel-Süd, Limperich und Küdinghoven-Nord." Die Verwaltung sieht die obige Beschlussfassung aus folgenden Gründen kritisch: Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit gemeinsam mit dem Büro Mobilitätswerk GmbH ein umfassendes Ladeinfrastrukturkonzept. Um eine zielgesteuerte, bedarfsgerechte und vor allem flächendeckende Versorgung im gesamten Stadtgebiet sicherzustellen, empfiehlt die Verwaltung, die Ergebnisse des Konzepts abzuwarten. Der Beschlussvorschlag sieht zudem eine exklusive Zusammenarbeit mit den SWB vor. Die Verwaltung ist verpflichtet, den Markt für alle Anbieter offen zu halten. Eine direkte Beauftragung der Stadtwerke würde somit gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßen. Zudem identifiziert die Verwaltung keine Standorte proaktiv, sondern prüft eingehende Anträge privater Anbieter sowie der Stadtwerke nach einheitlichen städtischen Kriterien. Mit dem Ladeinfrastrukturkonzept setzt die Verwaltung den strategischen Rahmen, während der Ausbau selbst durch den Wettbewerb verschiedener Anbieter effizienter, schneller und ohne Belastung des städtischen Haushalts vorangetrieben wird.Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Die Versorgung in den vorgeschlagenen Bereichen verbessert sich bereits kurzfristig. In unmittelbarer Nähe zu dem vorgeschlagenen Standort in der Helenenstraße werden im Rahmen eines Pilotprojekts drei Bordsteinlader in der Ringstraße errichtet. Für die weiteren vorgeschlagenen Ortsteile (Beuel- Süd, Limperich und Küdinghoven-Nord) liegen der Verwaltung bereits Anträge vor. Diese befinden sich entweder in der Prüfung oder es wurden bereits Sondernutzungsgenehmigungen für die Errichtung von E-Ladesäulen erteilt, deren Umsetzung kurz bevorsteht. Ein zusätzlicher Beschluss zur isolierten Errichtung an den genannten Standorten ist daher aus Sicht der Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig bzw. rechtlich in der vorgeschlagenen Form kritisch zu betrachten. Zudem besteht die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, Standortwünsche direkt an die Stadtwerke oder private Anbieter zu richten. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de