260175-01 AA · Änderungsantrag
Grüne-Bezirksfraktion/Linke-ÄA: Fällgenehmigung für eine Himalaja-Zeder auf dem Baugrundstück Im Rheinfeld 11, 53227 Bonn Antrag zur Vorlage 260175
Kerndaten
- Nummer
- 260175-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 03.03.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Beuel Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 260175-01 AA Antragsteller/in: Nadine Schulte Grüne Bezirksfraktion Beuel Nils Klein 03.03.2026 gez. Rudolph Grüne-Bezirksfraktion/Linke-ÄA: Fällgenehmigung für eine Himalaja-Zeder auf dem Baugrundstück Im Rheinfeld 11, 53227 Bonn Antrag zur Vorlage 260175 Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 04.03.2026 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Die Vorlage wird wie folgt geändert bzw. ergänzt: 1. Standort der Ersatzpflanzung: Die bisherige Regelung wird wie folgt neu gefasst: „Als Ersatz für die zu fällende Himalaja-Zeder wird nach Fertigstellung des geplanten Bauvorhabens eine Ersatzpflanzung mit Standortgerechten Laubbäumen und einem Stammumfang von 20–25 cm auf dem Grundstück gepflanzt.“ 2. Auswahl geeigneter Baumarten: Ergänzend wird festgelegt: „Für die Ersatzpflanzung sind Baumarten aus der GALK-Liste der ‚Zukunftsbäume für die Stadt‘ zu verwenden.“ 3. Anzahl der Ersatzpflanzungen: Die Vorgabe zur Ersatzpflanzung wird wie folgt geändert: „Aufgrund der ökologischen Wertigkeit der zu fällenden Schwarz-Kiefer sind drei Ersatzpflanzungen gemäß Ziffer 1 und 2 vorzunehmen.“ 4. Sicherung geeigneter Standortbedingungen: Ergänzend wird festgelegt: „Für die Ersatzpflanzungen ist ein ausreichend dimensionierter, dauerhaft unversiegelter Wurzelraum sicherzustellen, um eine nachhaltige Entwicklung der Bäume zu gewährleisten.“ Begründung Begründungen zu den einzelnen Punkten: 1. Ersatzpflanzungen auf dem Grundstück sichern den unmittelbaren ökologischen Ausgleich vor Ort, verbessern Mikroklima, Verschattung und Aufenthaltsqualität und wirken direkt im betroffenen Wohnumfeld.Seite 1 von 2 Seite 2 2. Die GALK-Liste basiert auf aktuellen klimawissenschaftlichen Erkenntnissen und empfiehlt Baumarten, die langfristig hitze-, trockenheits- und stressresilient sind. Dies stellt eine langfristig stabile und nachhaltige Stadtbegrünung sicher. 3. Die Himalaja-Zeder weist mit einem Stammumfang von 282 cm, einer Höhe von ca. 25 m und einem Kronendurchmesser von rund 19 m eine erhebliche stadtklimatische und ökologische Wirkung auf. Großbäume leisten einen wichtigen Beitrag zur Kühlung, Luftreinhaltung, CO- Bindung, Wasserverdunstung sowie zurBiodiversität. Eine einzelne Ersatzpflanzung kann diese Funktionen über Jahrzehnte nicht ausgleichen. Mehrere Ersatzpflanzungen erhöhen die ökologische Resilienz und kompensieren den Funktionsverlust angemessener. 4. Nur geeignete Standortbedingungen ermöglichen eine langfristige Entwicklung der Ersatzpflanzungen und sichern deren ökologische Funktion. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 21:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de