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260167 · Mitteilungsvorlage

Bonner Stadtwald hier: Zustand Stand Herbst 2025

Nummer
260167
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
20.02.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Kottenforst siedlung· Röttgen, Bonn Hauptort
  • Venusberg Ortsteil· Bonn
  • Röttgen Ortsteil· Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 19.05.2026 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
260167
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Bonner Stadtwald
hier: Zustand Stand Herbst 2025
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
25.03.2026 Kenntnisnahme
Mitteilung:
In regelmäßigen Abständen berichtet die Fachverwaltung zu aktuellen Themen
aus dem Stadtwald Bonn. Die vorliegende Mitteilungsvorlage beschreibt die
aktuelle Situation im Bonner Stadtwald. Dabei wird im Speziellen auf die
Themen Wiederbewaldung nach der Fichtenkalamität, auf die Perspektiven für
einen klimastabilen Waldbau und die Konsequenzen des ausbleibenden
Regelforstbetriebs eingegangen.
Ausgangssituation Stadtwald Bonn
Der kommunal geführte Bonner Stadtwald umfasst ca. 610￿ha (15￿% der
Bonner Waldfläche) und besteht überwiegend aus laubbaumdominierten
Mischwäldern mit Eiche, Buche und Kiefer. Hainbuche, Linde sowie
Edellaubhölzer wie Bergahorn, Kirsche und Esche sind häufig beigemischt. Die
Edelkastanie tritt v.a. im Bereich Venusberg signifikant auf. Der Fichtenanteil ist
infolge der Borkenkäferkalamität (2018–2020) nahezu verschwunden; rund
30￿ha der Stadtwaldfläche befinden sich daher in einer relevanten Phase der
Wiederbewaldung.
Die Hauptflächen des Stadtwaldes liegen arrondiert im Kottenforst (Venusberg,
Godesberger Wald), ergänzt durch kleinere Streulagen im ganzen Stadtgebiet.
Die Waldbilder sind geprägt durch strukturreiche Mischwälder und
standortangepasste Eichenwirtschaft.
Auffällig ist die Dominanz von Beständen aus Nachkriegsaufforstungen. Die
Böden im Stadtwald variieren von staunass (günstig für tiefwurzelnde Arten wie
Eiche, Kiefer, Weißtanne) bis hin zu Parabraunerden (höheres
Baumartenspektrum möglich, größere waldbauliche Flexibilität).
Klimastabiler Waldbau – Perspektiven
Die Nähe zur Stadt verleiht dem Bonner Stadtwald hohe Bedeutung für
Erholung und Umweltbildung. Gleichzeitig sind größere Teile des Stadtwaldes
aus Naturschutzperspektive besonders schützenswert. Der Klimawandel
verschärft die multifunktionalen Anforderungen erheblich. Waldschutzthemen
und Anpassungsfragen rücken in den Fokus.Seite 1 von 7
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Ein zentraler Schwerpunkt der Stadtförsterei im Amt für Umwelt und Stadtgrün
liegt schon heute in der Verkehrssicherung entlang öffentlicher Straßen,
frequentierter Orte im Wald und bebauter Bereiche. Die Wetterextreme der
letzten Jahre haben zu einer Zunahme kranker und absterbender Bäume
geführt, insbesondere bei Buche und Esche. Im Rahmen der
Verkehrssicherungsmaßnahmen müssen daher regelmäßig abgestorbene
Bäume gefällt werden. Das Eschentriebsterben breitet sich im Raum Bonn
damit weiterhin aus. Die Baumart Esche droht zu verschwinden.
Die Rotbuche, aktuell stark dominierende Naturverjüngungsart im Stadtwald,
gilt unter dem RCP8.5-Szenario (Klimaveränderungsszenario) als stark
gefährdet – besonders auf trockenen und wechselfeuchten Standorten im
Kottenforst. Und wie bereits erwähnt im Zusammenhang mit der
Verkehrssicherungsarbeit, sterben schon heute relevante Anteile älterer
Buchen im Stadtwald. Die Eiche zeigt hier deutliche Vorteile: Sie ist sowohl
staunass- als auch trockenheitstolerant und verfügt über ein breites
ökologisches Amplitudenspektrum, was ihr ein geringes Anbaurisiko bei
zunehmender Wettervariabilität verleiht. Allerdings bestehen biotische Risiken:
Die Eiche weist laut Waldzustandsberichten für den Bund und das Land NRW
überdurchschnittliche Kronenverlichtungen auf – verursacht durch spezialisierte
Schadinsekten (u.a. Kern- und Prachtkäfer, Eichenfraßgesellschaft), deren
Verbreitung durch die Klimaerwärmung begünstigt wird.
Baumartenarme Waldbestände gefährden den langfristigen Walderhalt. In den
vergangenen zehn Jahren gingen durch Hitzesommer und die daraus
resultierende Borkenkäferkalamität große Fichtenflächen verloren; zudem
starben in Ost- und Mitteldeutschland zahlreiche Eichen- und Buchenbestände
infolge anhaltender Dürreperioden ab. Zur Risikominderung wird im Stadtwald
eine artenreiche Baumartenmischung mit hoher Strukturvielfalt angestrebt. Da
weder die Klimafestigkeit einzelner Baumarten noch künftige Schädlingsrisiken
zuverlässig vorhersehbar sind, stärkt Diversität die ökologische Stabilität des
Waldes. Strukturreiche Mischwälder mit unterschiedlich alten Bäumen sichern
zentrale Waldfunktionen wie Bodenschutz, Kohlenstoffbindung,
Sauerstoffproduktion, Temperaturregulation, Wasserfilterung und -speicherung
sowie vielfältige Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Zudem tragen
vielfältige, strukturreiche Bestände zur Waldästhetik bei. Aus wirtschaftlicher
Sicht empfiehlt sich ein Dauerwaldkonzept in Anlehnung an die
Plenterwirtschaft: kleinflächige Nutzung und stetige Verjüngung mit moderaten,
kontinuierlichen Holzentnahmen sichern langfristig kalkulierbare Erträge.
Die Umsetzung dieser Zielsetzung ist waldbaulich anspruchsvoll. Aufgrund der
hohen naturschutzfachlichen Bedeutung wird vorrangig mit standortheimischen
Baumarten gearbeitet. Die Naturland-Zertifizierung verlangt dies ebenfalls,
öffnet sich jedoch zunehmend für mitteleuropäische Gastbaumarten wie
Esskastanie, Lärche und Weißtanne, um den Folgen des Klimawandels zu
begegnen. Diese Arten zeigen im Bonner Stadtwald gute Wuchsleistungen und
gelten bislang als klimaresilient. Besonders die Weißtanne überzeugt durch ihre
Schattenverträglichkeit und tiefreichende Pfahlwurzel, die gut zu den
wechselfeuchten Standorten passt. Auch die Esskastanie besitzt im Bonner
Raum eine lange kulturhistorische Tradition, da sie bereits von den Römern
eingeführt wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Schalenwildbestände in Deutschland
stark reduziert. Kriegsfolgen wie Nahrungsmangel, Lebensraumzerstörung undSeite 2 von 7
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
intensiver Jagddruck führten zunächst zu geringen Populationen. Mit der
Wiederbewaldung, milderen Wintern und gezielter Hege stiegen vor allem Reh-
, Rot- und Schwarzwildbestände deutlich an; seit einigen Jahrzehnten wächst
auch das Damwild zunehmend. Die hohen Wilddichten führen zu erheblichen
Schäden: Junge Bäume werden stark verbissen, Rot- und Damwild
verursachen Schälschäden bzw. Schlagschäden, Pilzbefall und
Qualitätsverluste. Dadurch wird die natürliche Verjüngung vieler Baumarten
verhindert und der Umbau zu klimaresilienten Mischwäldern erschwert. Die
Situation wird zusätzlich durch die Winterbegrünung landwirtschaftlicher
Flächen verschärft, da sie das Nahrungsangebot für die Schalenwildarten
erweitert und die Populationen weiter anwachsen lässt. Ein ausgewogenes
Verhältnis zwischen Waldfläche und Wildbestand ist daher entscheidend, um
Artenvielfalt, Waldverjüngung und zentrale Waldfunktionen langfristig zu
sichern. Das Jagdmanagement der Stadtförsterei wird daher gezielt in Richtung
eines waldfreundlichen Betriebs gesteuert. So wurde bei der Neuausschreibung
des Jagdreviers Venusberg ab dem 01.04.2025 ein entsprechender
Pachtvertrag geschlossen, um waldfreundliche Wildbestände zu erwirken.
Bausteine des Vertrags sind folgende Inhalte:
• Begrenzung der Jagdpachtzeit auf 5 Jahre
• Aufstellen von Weisergattern (kleine wilddicht umzäunte Fläche im
Wald) als Monitoringansatz
• Vereinbarter Abschussplan bei Rehwild
• Regelmäßige und protokollierte Waldrundgänge mit dem neuen
Pächter
• Schadensersatzansprüche und Kündigungsklauseln bei nicht
ausreichendem Jagderfolg
Einige Baumarten – insbesondere die Eiche – benötigen zur Verjüngung
weiterhin größere Freiflächen von etwa 0,3 bis 0,5 Hektar, weshalb
Einzelbaumentnahmen nicht immer ausreichen. Viele weitere Baumarten sind
zudem kontinuierlich auf Durchforstungen und Standraumregulation
angewiesen, um langfristig Teil des Waldgefüges zu sein. Ein durchdachtes
Lichtmanagement und die kontinuierliche Arbeit mit der Forsteinrichtung sind
daher unerlässlich, um einen klimastabilen und multifunktionalen Stadtwald zu
entwickeln. Dies wird jedoch zunehmend durch zusätzliche Anforderungen,
insbesondere umfangreiche Verkehrssicherungsarbeiten, erschwert.
Stärkere Fokussierung auf den Regelforstbetrieb
Die letzte Forsteinrichtung erfolgte 2016/2017. Der nachhaltige Nutzungssatz
wurde mit 4,5 Efm/ha (2.733 Efm) festgelegt, bei einem jährlichen Zuwachs von
rund 7,1 fm/ha. Die Fichtenkalamität dürfte diesen Wert leicht reduziert haben.
Da die Forsteinrichtung seither nicht kontinuierlich fortgeführt werden konnte
und die Holznutzung im Wesentlichen auf Verkehrssicherungsmaßnahmen
sowie Ausbildungszwecke beschränkt wurde, entstehen im Stadtwald derzeit
erhebliche Holzvorräte. Ursächlich hierfür war die Fokussierung der
Arbeitskapazitäten auf die Bewältigung der Borkenkäferkalamität und die
Wiederbewaldung der Schadflächen. Die Holzmärkte reagierten weiterhin stark
volatil auf die großen Schadholzmengen. Teilweise bestand das Risiko, dass
Pflege- und Erntemaßnahmen nicht zuverlässig kostendeckend geplant werden
konnten, was insbesondere bei erntereifen Nutzholzsortimenten zu vermeiden
ist. Zudem ist die Stadtförsterei – wie bereits erwähnt – durch die steigendeSeite 3 von 7
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Zahl absterbender Bäume und die damit verbundenen gesetzlichen
Verpflichtungen im Bereich Verkehrssicherung arbeitswirtschaftlich stark
belastet. Dadurch geht ein erheblicher Teil der Arbeitskapazitäten für die
reguläre Waldpflege verloren. Kurzfristig bedeutet diese Mehrung an
Holzvorräten eine erhöhte Kohlenstoffspeicherung, langfristig jedoch
nachlassende Einzelbaumstabilität, Entmischung der Bestände und geringere
Zuwachs- sowie Bindungsleistung. Übervorräte gefährden den Walderhalt: Im
Wald stehen mehr Bäume, als Boden, Wasser und Licht langfristig gesund
versorgen können. Die dichten Bestände erhöhen den Konkurrenzdruck,
sodass Einzelbäume nicht optimal wachsen und Stammdurchmesser sowie
Holzqualität abnehmen. Schwach versorgte Bäume reagieren empfindlich auf
Stress: Schädlingsbefall, Pilzerkrankungen sowie Schäden durch Sturm oder
Schneebruch treten deutlich häufiger auf. Regelmäßige Durchforstungen und
Waldpflegemaßnahmen haben zudem eine zentrale Bedeutung für den
Artenschutz im Wald. Sie ermöglichen, dass Bäume schneller entsprechende
Dimensionen erreichen und damit etwa für den Höhlenbau von Spechten
interessant werden. Zudem können gezielt Bäume herausgepflegt werden, die
aufgrund ihrer Veranlagung besondere Habitatstrukturen bieten. Besonders
wichtig ist die Waldpflege für den Erhalt von Baumarten mit hohem
Biodiversitätswert (u.a. Eichen, Wildobstbäume), die sonst häufig zum Beispiel
durch mitwachsende Rotbuchen verschattet werden und absterben.
* Siehe Anlage Abbildung 1: Freigestellte Krone einer Vogelkirsche an
der Tongrube Röttgen im Rahmen eines Ausbildungshiebs
(Maßnahmendurchführung im Spätwinter 2025) *
Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass jüngere Wälder unter 60 Jahren
das größte Anpassungspotenzial an Klimaveränderungen besitzen. Durch den
ausbleibenden Waldbau bleiben diese Entwicklungschancen weitestgehend
ungenutzt. Zudem wird der im Bestand gespeicherte Kohlenstoff nicht
nachhaltig in langlebige Holzprodukte überführt, wodurch auch Potenziale zur
Substitution fossiler Rohstoffe verloren gehen. Im Jahr 2024 wurden 440 Fm
Holz aus dem Stadtwald verkauft. Der Nutzungssatz ist damit unter 1
Fm/ha/Jahr gefallen.
Von zentraler Bedeutung in den kommenden Jahren ist die Betreuung der rund
30 Hektar Wiederbewaldungsflächen infolge der Fichtenkalamität. Die
großflächig hauptsächlich mit Stieleiche bepflanzten Bereiche sind regelmäßig
freizuschneiden, um den Erhalt der Wuchshüllen sicherzustellen, die
langfristige Auffindbarkeit der Hüllen zu ermöglichen und Konkurrenzsituationen
für die jungen Bäume zu reduzieren. Im Stadtwald Bonn wurden nach der
Fichtenkalamität zahlreiche junge Bäume in Wuchshüllen (Kunststoffröhren)
gepflanzt, um sie vor dem hohen Wilddruck und den daraus resultierenden
Schäden zu schützen. Im Herauspflegen dieser Verjüngungsstrukturen auf den
Schadflächen wird sich ein fortlaufender Arbeitsschwerpunkt der Stadtförsterei
bilden. Das seit 2023 laufende Förderprogramm „Klimaangepasstes
Waldmanagement“ des Bundes generiert für die Stadtwaldpflege jährlich rund
50.000 Euro. Diese Mittel dienen im Wesentlichen dazu, die genannten
Herausforderungen zu bewältigen – etwa durch die Finanzierung
unterstützender Unternehmereinsätze und die Bereitstellung von Mitteln für
Nachpflanzungen.
* siehe Anlage Abbildung 2: Situation der Eichen-Nesterpflanzung auf
den Fichtenkalamitätsflächen im Stadtwald Bonn im Sommer 2025 *Seite 4 von 7
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Unbewirtschaftete Stadtwaldflächen
Im Rahmen der Naturland-Zertifizierung und des Förderprogramms
Klimaangepasstes Waldmanagement wurden rund 70 Hektar des Stadtwaldes
Bonn vollständig aus der Bewirtschaftung genommen. Auf diesen Flächen
finden nur die gesetzlich notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen statt.
Diese Bereiche sind aus naturschutzfachlicher Sicht besonders wertvoll, da
sich hier alle Entwicklungsphasen des Waldes unbeeinflusst und im natürlichen
zeitlichen Verlauf entfalten können. Durch den zunehmenden Totholzanteil
entstehen wertvolle Lebensräume für zahlreiche Insekten- und Vogelarten.
Auch der Bodenschutz profitiert, da keine Befahrung mehr erfolgt. In den
kommenden Jahrzehnten werden diese Flächen wichtige Erkenntnisse und
Vergleichsmöglichkeiten zur natürlichen Waldentwicklung liefern im Raum
Bonn.
Offenland- und Biotoppflege durch die Stadtförsterei
Weiterhin ist darauf hinzuweisen, dass der Stadtforst für die Pflege der
städtischen Streuobstbestände (ca. 26￿ha) verantwortlich ist. Im Zuge der
Streuobstpflege sowie der Betreuung weiterer Waldwiesen und
Grünlandflächen im Stadtgebiet ist die extensive Grünlandwirtschaft ein
weiteres Arbeitsfeld der Stadtförsterei (35ha). Auf diese Weise trägt die
Stadtförsterei auch zum Erhalt naturschutzfachlich wertvoller Offenlandflächen
in Bonn bei.
Zudem übernimmt die Stadtförsterei die Pflege von Artenschutz-, Ersatz- und
Ausgleichsmaßnahmen (u.a. Amphibien- und Reptilienbiotope), die im Rahmen
städtischer Baumaßnahmen entstanden sind.
Ausblick
In den Jahren 2026/2027 wird für den Stadtwald Bonn eine neue
Forsteinrichtung erarbeitet. Nach Bundes- und Landeswaldgesetz ist eine
Forsteinrichtung alle zehn Jahre neu zu beauftragen. Sie hat den gesetzlichen
Auftrag, die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes sicherzustellen:
Zielbestände, Bestandsstrukturen, Holzerntemengen sowie Pflege- und
Verjüngungsmaßnahmen werden festgelegt. Gleichzeitig dokumentiert sie den
aktuellen Waldzustand, einschließlich Baumarten, Altersklassen und
Strukturvielfalt, und dient als Grundlage für Monitoring und
Managemententscheidungen. Als rechtsverbindlicher Betriebsplan bildet die
Forsteinrichtung die Grundlage für Planung, Umsetzung und Kontrolle aller
forstlichen Maßnahmen. Ziel ist es, mit der nächsten Forsteinrichtung den
Regelforstbetrieb wieder aufzunehmen und die Arbeitskapazitäten
entsprechend zu bündeln. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass für die
Umsetzung dieses Ziels verstärkt Unternehmereinsätze im Stadtwald
erforderlich sind, insbesondere im Bereich Waldpflege und Verkehrssicherung.
Anlage/n
1 Bilderanlage Bonner Stadtwald (öffentlich)Seite 5 von 7
Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Bilderanlage zur Vorlage:
Bonner Stadtwald
hier: Zustand Stand Herbst 2025
Abbildung 1: Freigestellte Krone einer Vogelkirsche an der Tongrube Röttgen im Rahmen eines
Ausbildungshiebs (Maßnahmendurchführung im Spätwinter 2025)
Quelle: Dauermann (2025)Seite 6 von 7
Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Abbildung 2: Situation der Eichen-Nesterpflanzung auf den Fichtenkalamitätsflächen im Stadtwald Bonn
im Sommer 2025
Quelle: Dauermann (2025)Seite 7 von 7

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Datenstand: 03.11.2026, 01:08 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de