260165 · Beschlussvorlage
Zuschuss an die Pro Familia Beratungsstelle Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 260165
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 27.02.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 260165 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 05 Amt für Integration und Vielfalt Dezernat: Dez. OB Zuschuss an die Pro Familia Beratungsstelle Bonn Beratungsfolge Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration 05.04.2026 Anhörung Ausschuss für Soziales, Migration, Gesundheit, Wohnen und Senioren 05.04.2026 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Pro Familia Beratungsstelle Bonn erhält für das Jahr 2026 einen Zuschuss von bis zu 18.416,00 € zu den nachgewiesenen und anerkannten Personal- und Sachkosten für das Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen“. Begründung Das Projekt „Gesundheitsförderung für Migrant*innen“ richtet sich an sozial benachteiligte eingewanderte und geflüchtete Menschen, vor allem an Frauen und Familien. Mit der niederschwelligen, aufsuchenden Arbeit des Projektes werden diese Zielgruppen erfahrungsgemäß sehr gut erreicht. Der Bedarf ist groß, denn migrationsbedingte und kulturelle Barrieren führen dazu, dass Eingewanderte und Geflüchtete an wichtigen präventiven Angeboten im psychosozialen und gesundheitlichen Bereich nicht teilnehmen. Belastungen durch Migration und Flucht, Erfahrungen mit Ausgrenzung und Diskriminierung, unterschiedliche Vorstellungen von Gesundheit, Krankheit und Prävention, Unkenntnisse und die Überforderung, die hiesigen komplexen Strukturen und Möglichkeiten zu überblicken, sind – nicht nur in Bonn – die häufigsten Gründe und ziehen weitere Probleme nach sich, wie z.B. Trennung und Scheidung oder häusliche Gewalt. Ziel des Projektes ist es daher, belasteten Familien Zugang in das Gesundheitssystem (Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, Untersuchungen für Kinder, u.a.) und in unterstützende Angebote (Kita, Eltern- Kind-Gruppen, Müttergruppen, Projekte für Familien u.a.) zu ermöglichen. Pro Familia informiert zudem zu Themen wie Familienplanung, Lebensplanung, auch beruflich, gesundes Aufwachsen von Kindern (Ernährung, Bewegung, Medienverhalten), aber auch zu Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität, Sexualerziehung in der Schule und nicht zuletzt zu Konflikten und Gewalt in der Partnerschaft bzw. in der Kindererziehung. Pro Familia arbeitet hierzu seit langem eng und gut vernetzt mit Organisationen und Einrichtungen in den Bereichen Migration/Integration, Gesundheit, Soziales, Bildung zusammen.Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Das Projekt wird von einer hauptamtlichen, mehrsprachigen, pädagogisch- therapeutischen Fachkraft durchgeführt. Für weitere Sprachen gibt es einen Pool von ehrenamtlichen Übersetzerinnen, die für die Themen und Vorgehensweisen des Projektes geschult und sensibilisiert werden. Der Zuschuss betrug im Vorjahr 21.535,00 €. Damit die Einrichtung das wichtige Projekt "Gesundheitsförderung für Migrant*innen" in 2026 weiterhin umsetzen kann, wird die Förderung von der Verwaltung befürwortet. - - - - - Eine weitere Förderung erfolgt vorbehaltlich der weiteren Prüfung im Rahmen des laufenden Projektes zur Aufgabenkritik und der Aufstellung des HH- Planentwurfes 2027/2028 sowie der mittelfristigen Finanzplanung. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.01.04 Integration und Vielfalt 1.01.04.01 Integration und Vielfalt Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 18.416,00 € 190000104/ 73.1000 2026 Einzahlungen / Erträge 0,00 € Haushaltsbelastung jährlich 18.416,00 € Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:05 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de