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260127-23 · Mitteilungsvorlage

Mitteilungsvorlage: ergänzende Informationen zur Vorlage 260127 - Zukunft Bonner Bühnen - Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften

Nummer
260127-23
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
15.07.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Kulturausschusses 15.07.2026 Aktuelle Informationen der Verwaltung
  2. Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 260127 Zukunft Bonner Bühnen - Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
260127-23
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
Dezernat IV
Dezernat:
Dez. IV
Mitteilungsvorlage: ergänzende Informationen zur
Vorlage 260127 - Zukunft Bonner Bühnen -
Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der
Theaterliegenschaften
Beratungsfolge
Kulturausschuss 15.07.2026 Aktuelle
Informationen
der Verwaltung
Kulturausschuss 06.10.2026 Kenntnisnahme
Mitteilung:
In der Kulturausschusssitzung am 25.Juni 2026 hat die Verwaltung zugesagt,
die im Antrag 260127-18 formulierten Fragen bis zum nächsten
Kulturausschuss so weit wie möglich zu beantworten. Inzwischen wurden diese
Fragen auch in einer Großen Anfrage formuliert, die auf den Kulturausschuss
am 6. Oktober 2026 zuläuft. Im Vorgriff auf die Beantwortung der Großen
Anfrage kann die Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt die folgenden Fragen
beantworten:
1. Rechts- und Betriebsform
- welche Zwischenergebnisse zum Thema Strukturprozess, wie in der DS
252731, Ziffer 2, bereits beschlossen, erzielt wurden, wer an der Erarbeitung
beteiligt war und welche Schritte geplant sind, um dem Ausschuss eine
entscheidungsreife Vorlage vorstellen zu können,
Antwort:
Mit Unterstützung der Firma „Kulturexperten“ haben bisher zwei Workshops
unter Beteiligung von Theater Bonn, Beethoven Orchester Bonn, Internationale
Beethovenfestspiele Bonn, BCC, Kulturamt und Kulturdezernat stattgefunden,
in denen betrachtet wurde, inwieweit ein Wechsel der Rechts- und
Betriebsformen von Theater und Beethoven Orchester zu
strukturellen Verbesserungen führen würde. Themen des Gutachtens sind
darüber hinaus u.a.
• Service-Einrichtung für TechnikSeite 1 von 4
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
• Optimierung für die Bereiche Marketing, Vermittlung, Ticketing
• Anpassung/Optimierung von bisherigen Vertragsstrukturen der Bereiche
Lager, Transport, Raumnutzung
• Optimierung des Leistungsaustauschs zwischen Theater und Freier
Szene
• Mögliche Räume und gemeinsame Bühnenkapazitäten
Am 13. Juli 2026 findet ein weiterer Termin dazu statt, in dem die konkreten
Handlungsschritte definiert werden sollen. Ein erster Entwurf eines Gutachtens
liegt vor und wird derzeit mit den Beteiligten abgestimmt. Sobald der Prozess
abgeschlossen ist, wird die Verwaltung dazu berichten bzw. eine
entsprechende Vorlage erstellen.
2. Nachnutzung bisheriger/ ggfs. Obsoleter Spielstätten
- welche Zwischenergebnisse zum Thema Nachnutzung für möglicherweise
aufzugebende Standorte erzielt wurden, wer an der Erarbeitung beteiligt war,
welche Gespräche geführt wurden und welche Schritte geplant sind, um dem
Ausschuss eine entscheidungsreife Vorlage vorstellen zu können. Die
Antragsteller gehen davon aus, dass hierbei zwingend auch Akteure außerhalb
der Kulturpolitik (z. B. Stadtplanerinnen und Stadtplaner) beteiligt werden
müssen,
Dem Ausschuss war und ist es wichtig, Bauteil, Strukturteil
und Nachnutzungsteil parallel und inklusiv zu beraten und zu beschließen.
Antwort:
Die Frage der Nachnutzung möglicherweise aufzugebender Standorte wird im
Rahmen des Gesamtprozesses gemeinsam mit den baulichen und strukturellen
Fragestellungen betrachtet. Ziel ist es, frühzeitig tragfähige Perspektiven für
betroffene Standorte zu entwickeln und mögliche städtebauliche, kulturelle
sowie wirtschaftliche Potenziale zu identifizieren. Dabei sollen neben den
beteiligten Kultureinrichtungen auch weitere relevante Fachbereiche der
Verwaltung, insbesondere aus den Bereichen Stadtplanung, Stadtentwicklung
und Liegenschaftsmanagement, einbezogen werden.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden noch keine abschließenden
Entscheidungen über einzelne Standorte oder Nachnutzungsszenarien
getroffen.
3. Beethovenhalle
- inwiefern bei der Erarbeitung dieses Themas auch die Belange
zur Bespielung der Beethovenhalle einbezogen und berücksichtigt wurden oderSeite 2 von 4
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
zukünftig werden,
Aus Sicht der Antragsteller ist dies zwingend zu betrachten, insbesondere, weil
sich hier zusätzliche Synergieeffekte ergeben könnten, die die notwendige
kulturelle Profilierung der Halle auch in finanzieller Hinsicht deutlich verbessern
könnten.
Antwort:
Bei der Bearbeitung der Zukunftsfragen von Oper, Schauspiel und Beethoven
Orchester werden die Auswirkungen auf die Bespielung und kulturelle
Profilierung der Beethovenhalle mit betrachtet. Die Beethovenhalle ist auch
Bestandteil des oben erwähnten Gutachtens durch die „Kulturexperten“. Ziel ist
es, mögliche Synergien zwischen den Einrichtungen und Spielstätten frühzeitig
zu identifizieren und bei der weiteren Entwicklung der Gesamtstrategie zu
berücksichtigen. Die sich daraus ergebenden organisatorischen, kulturellen und
wirtschaftlichen Effekte werden in die weiteren Beratungen einbezogen.
4. Interimsbau
- wie der Stand der Umsetzung des Auftrags ist, zu prüfen, ob an einem
anderen Ort als dem Standort der Oper oder der Werkstätten in Beuel ein
Interimsbau errichtet werden könnte; wer an der Erarbeitung beteiligt war,
welche Standorte betrachtet wurden, welche Kriterien angewendet wurden und
welche Zwischenergebnisse vorliegen,
Antwort:
Hierzu wird die Verwaltung nach der Sommerpause eine Mitteilungsvorlage
erstellen.
5. Kombihaus
- wie der Stand der Umsetzung des Auftrags ist, Möglichkeiten für ein
„Kombihaus“ für Oper und Schauspiel am Standort der Oper zu prüfen; wer an
der Erarbeitung beteiligt war, welche baulichen, betrieblichen und finanziellen
Erkenntnisse bisher vorliegen und welche weiteren Schritte vorgesehen sind,
Antwort:
Hierzu wird die Verwaltung nach der Sommerpause eine Mitteilungsvorlage
erstellen.Seite 3 von 4
Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
6. Akteure der Bonner Kultur
- inwieweit die fachliche Expertise der Bonner Kulturschaffenden in den
Prozess einbezogen wurde oder wird,
Antwort:
Theater Bonn, Beethoven Orchester Bonn und das Beethovenfest sind laufend
in den Prozess einbezogen. Vertreter der freien Szene waren Mitglied in der
Projektgruppe zu dem Prozess. In den letzten Wochen wurden hier
die Kontakte noch einmal intensiviert und es haben zwei Workshoptermine mit
Vertretern der freien Bonner Bühnen stattgefunden. Eine Fortführung des
Austauschs wurde dabei vereinbart.
7. Beteiligung der Stadtgesellschaft
- das erarbeitete Beteiligungskonzept, das insbesondere auf die
Stadtgesellschaft und die Stakeholder eingeht,
Antwort:
Hierzu wird auf die in der Stellungnahme der Verwaltung 260756-02
ST skizzierte Kurzplanungszelle verwiesen.
Anlage/n
KeineSeite 4 von 4

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Datenstand: 03.11.2026, 10:03 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de