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260127-04 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag -Grüne: Zukunft Bonner Bühnen - Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften Antrag zur Vorlage 260127

Nummer
260127-04 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
24.03.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte Hauptort
  1. Sitzung des Kulturausschusses 26.03.2026 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 260127 Zukunft Bonner Bühnen - Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften

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Änderungsantrag
öffentlich
260127-04 AADokumentenklasse C (vertraulich)
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Dr. Barbara Krausz
Dr. Roswitha Sachsse-Schadt
24.03.2026
Änderungsantrag -Grüne: Zukunft Bonner Bühnen -
Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der
Theaterliegenschaften
Antrag zur Vorlage 260127
Beratungsfolge
Kulturausschuss 26.03.2026 Empfehlung
Inhalt des Änderungsantrags
1. Die Beschlussvorlage wird in 1. Lesung behandelt.
(Entscheidungskompetenz)
2. Der Beschlusstext der Verwaltungsvorlage wird wie folgt geändert:
„Die Verwaltung wird beauftragt, zur Entwicklung der baulichen Varianten
parallel und inklusiv den Strukturprozess, wie in der DS 252731 Ziffer 2
bereits beschlossen, zu bearbeiten und damit den Prozess der baulichen
Entwicklung nicht losgelöst vom Strukturprozess zu betrachten.“
3. Die Verwaltung wird beauftragt, zur zweiten Lesung ein
Beteiligungskonzept, welches insbesondere auf die Stadtgesellschaft und
die Stakeholder eingeht, vorzulegen.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, zur zweiten Lesung
Nachnutzungsvarianten für möglicherweise aufzugebende Standorte
aufzuzeigen.
5. Zur 2. Lesung werden die Ergebnisse des Strukturprozesses, das
Beteiligungskonzept und die Nachnutzungsvarianten dem
Kulturausschuss in einer ergänzenden Mitteilung vorgelegt.
Begründung
Die Entwicklung der baulichen Bühneninfrastruktur kann nicht losgelöst
bearbeitet werden von der inhaltlich strukturellen Planung eines tragfähigen
Betriebs- und Nutzerkonzeptes nicht nur für einen möglichen neuen Standort in
Beuel, sondern auch für jede andere Variante. Diese beiden Prozesse müssen
parallel und verschränkt miteinander bearbeitet werden. Bei der
Planungsvorbereitung und im weiteren Verlauf der Planungen derSeite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse C (vertraulich)
Beethovenhalle hat es sich als fatal erwiesen, dass es sowohl in den
Voruntersuchungen als auch im Laufe der Planungen kein ausgearbeitetes
Nutzerkonzept gegeben hat, dass alle Nutzerbedarfe detailliert untersucht und
festgelegt hätte. Um diesen Fehler zu vermeiden, ist es dringend notwendig
bereits im Rahmen der Planungsphase 0 Bauplanung und Nutzungskonzepte
miteinzubeziehen. Diese Fehler haben zur Baukostensteigerung der
Beethovenhalle erheblich beigetragen und sind auch heute noch nicht bereinigt.
Ausführliche Beschreibungen dazu finden sich bereits im Beschluss DS 252731
vom 8.5.2025, und stellen eine gute Grundlage für die kommenden Planungen
dar.
Zum Gesamtkonzept der Bonner Bonner Bühnen gehören darüber hinaus auch
Lösungsvorschläge für die Nachnutzung von Bauten, die möglicherweise
aufgegeben werden müssen.
Das gesamte Vorhaben greift tief in die großen Kulturinstitutionen und in die
gesamte Bonner Kulturlandschaft ein. Viele Bereiche des städtischen Lebens,
aber auch der städtebaulichen Ausgestaltung sind von diesem Projekt
betro￿en. Die Bedeutung für die Bonner Kultur zeigt sich schon daran, dass
allein bei den Bonner Bühnen 450 Menschen in nahezu 50 verschiedenen
Kreativberufen beschäftigt sind und Tag für Tag mit ihrer künstlerischen,
handwerklichen und organisatorischen Leistung eine hohe Qualität der Bonner
Kulturlandschaft bereitstellen. Sie sind es, die dazu beitragen, dass Kultur in
eine ständig wachsende Publikumsgemeinschaft getragen wird. Das gilt auch
für andere Kulturinstitutionen wie das Beethovenorchester, das Beethovenfest
und die freien Kunstscha￿enden, die in dieses Gesamtkonzept stärker
einbezogen werden sollen.
Auch hier wird täglich wertvolle Kulturarbeit geleistet.
Deshalb ist es wichtig bei einer so großen und finanziell aufwendigen
Transformation der Gebäude das ganze Umfeld, vom Standort, vom
eigentlichen Spielort bis zum Publikum miteinander in Beziehung zu setzen.
Unabdinglich für die weiteren Planungen sind Beteiligungsverfahren für die
Nutzenden wie auch die Stadtgemeinschaft. Wer macht was für wen und wie
an welchem Ort in dieser Stadt? Da gibt es sehr viele Fragen zu beantworten,
Anregungen anzuhören und zu diskutieren. Hierfür sollte sich ausreichend Zeit
genommen werden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 05:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de