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260127-03 AA · Änderungsantrag

BBB-Änderungsantrag Zukunft Bonner Bühnen - Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften Antrag zur Vorlage 260127

Nummer
260127-03 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
23.03.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Rates 07.05.2026 Entscheidung federführend
  2. Sitzung des Kulturausschusses 26.03.2026 Empfehlung
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Übergeordnet

  1. 260127 Zukunft Bonner Bühnen - Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften

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Änderungsantrag
öffentlich
260127-03 AA
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Jürgen Lauer
Johannes Schott
BBB-Änderungsantrag Zukunft Bonner Bühnen -
Grundsatzbeschluss: Bauliche Zukunft der
Theaterliegenschaften
Antrag zur Vorlage 260127
Beratungsfolge
Kulturausschuss 26.03.2026 Empfehlung
Rat 07.05.2026 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Der Rat der Stadt Bonn möge beschließen, die Beratungsfolge des
Grundsatzbeschlusses über die bauliche Zukunft der Theaterliegenschaften
zeitlich bis nach der Sommerpause zu entzerren und dem Kulturausschuss vor
der endgültigen Entscheidung noch weitere Beratungen zu ermöglichen.
Begründung
Das Thema der Zukunft der Bonner Bühnen ist schon seit langem bekannt.
Eine konkrete Vorlage, ob die Bühnen in sanierten oder neuen Gebäuden an
ihrem alten oder an einem neuen Standort betrieben werden sollen, gibt es
jedoch erst seit kurzem. Ausweislich der dort genannten Zahlen geht es um
Investitionskosten von mehreren hundert Millionen Euro.
Es handelt sich um eine Entscheidung von erheblicher Tragweite für die
Beethovenstadt, nicht nur wegen der ungeheuren Summe, die aufgerufen ist.
Ob die bisherigen Standorte, die seit 60 Jahren funktionieren, mit welchen
Folgen aufgegeben werden sollen, bedarf auf Grundlage einer möglichst
breiten Faktenbasis einer sorgfältigen Abwägung. Nach Lektüre der 320seitigen
Sitzungsvorlage bestehen Zweifel, ob hier das notwendige Abwägungsmaterial
vollständig zusammengetragen ist: Es werden keinerlei Überlegungen
angestellt, welche Folgen es für die Stadtgesellschaft und die Stadtentwicklung
hat, wenn die Bühnen aus ihren angestammten Häusern ausziehen. Die
finanziellen Folgen sind in den Unterlagen nicht vollständig aufbereitet. So
enthält die Variante E keinerlei Aussagen dazu, ob es erforderlich ist, weitere
Mittel in die Infrastruktur für die verkehrliche Anbindung des neuen Standorts
(z.B.: Taktverdichtung öffentlicher Verkehrsmittel, Vergrößerung der
Wartebereiche an den Haltestellen, Änderungen im Zusammenhang mit der
Verkehrsführung zum geplanten Parkhaus) oder in die Erweiterung derSeite 1 von 2
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Theater-Lagerstätten zu stecken. Nach der Aussage der Sitzungsvorlage ist
das Schauspielhaus (ohne Bühnentechnik) sowieso zu sanieren, ohne dass die
hierfür erforderlichen Kosten in die Variantenbetrachtung eingeflossen sind. Um
diese nur beispielsweise aufgeworfene Fragen zu beantworten, die Reaktionen
der Stadtgesellschaft (Presseberichterstattung, online-Petition) zu bewerten
und in eine überlegte Entscheidung zu überführen, muss ausreichend Zeit zur
Verfügung stehen. Das Argument, wegen der weiter steigenden Kosten sei Eile
geboten, trägt angesichts der enormen Bedeutung der Entscheidung nicht. Eine
auf unzureichender Faktenbasis getroffene Entscheidung kann zu einem
kostspieligen Abenteuer werden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 03.11.2026, 07:47 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de