260104-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Bürgerantrag: Antrag auf Optimierung der Anbindung der Buslinien 631–633 an die Innenstadt
Kerndaten
- Nummer
- 260104-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 01.04.2026
- Letzte Änderung
- 28.10.2026
Orte
- Robert-Havemann-Straße Hauptort
- Gerhard-Domagk-Straße
- Friedensplatz
- Hauptbahnhof
- Bertha-von-Suttner-Platz
- Am Propsthof
- Auf dem Hügel
- Siemensstraße
- Endenich
- Bonn
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 260104-01 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Bürgerantrag: Antrag auf Optimierung der Anbindung der Buslinien 631–633 an die Innenstadt Beratungsfolge Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 29.04.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Zum o.g. Thema nimmt die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn Bus und Bahn (SWBV) wie folgt Stellung: Die Haltestellen „Robert-Havemann-Straße“ und „Gerhard-Domagk-Straße“ werden von den Buslinien 631, 632 und 633 angefahren. Es gibt keine direkte Verbindung dieser Linien zum Friedensplatz bzw. dem Hauptbahnhof. Möchte man von diesen Haltestellen ohne Umsteigen in die Innenstadt gelangen und zurück, bietet sich die Linie 633 an, die den Bertha-von-Suttner-Platz anfährt und bis abends im Einsatz ist (letzte Abfahrt vom Bertha-von Suttner-Platz unter der Woche um 20:02 Uhr, am Samstag um 20:07 Uhr, sonntags um 19:54 Uhr). Die Bonner Fußgängerzone grenzt unmittelbar an den Bertha-von- Suttner-Platz. Darüber hinaus bieten sich dort zahlreiche Umsteigemöglichkeiten in diverse Bus- und Straßen- bzw. Stadtbahnlinien. Neben der Buslinie 633 bestehen in der Umgebung der in der Nähe der Haltestelle „Am Propsthof“ gelegenen Wohnanlage „Am Vogelsang“ über einen Fußweg noch andere ÖPNV-Angebote, jeweils mit direktem Anschluss an den Bonner Hauptbahnhof, die alle bis Mitternacht zur Verfügung stehen; es handelt sich um folgende Verbindungen: • Die Buslinien 610 und 611 verkehren von der Haltestelle „Am Propsthof“ tagsüber in überlagertem 10-Minuten-Takt; sie sind ca. 300 Meter von der Wohnanlage entfernt. Diese Option stellt die geeignetste Alternative für mobilitätseingeschränkte Personen bzw. für das Mitführen von Gepäck oder schweren Einkäufen dar. • Die S-Bahnlinie S23 verkehrt vom Haltepunkt „Endenich Nord“ während der Hauptverkehrszeit im 15-Minuten-Takt; dieser ist barrierefrei erreichbar über die Straße Auf dem Hügel und ca. 800 Meter von der Wohnanlage entfernt. Zu Fuß erreicht man die Haltestelle über das Treppenhaus an der Siemensstraße mit einer Entfernung von ca. 500 Metern. • Die Stadtbahnlinien 16 und 63 verkehren von der Haltestelle „Propsthof Nord“ während der Hauptverkehrszeit im 5- bzw. 10-Minuten-Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Takt und sind ca. 800 Meter von der Wohnanlage entfernt. Den Vorschlag, das Angebot an den o.g. Haltestellen am Abend zu erhöhen, hält die Verwaltung für kritisch. Die Linie 631 fährt bis ca. 21:30 Uhr im Halbstundentakt und danach bis 23:30 Uhr im Einstundentakt. Die Fahrgastnachfrage nach der Linie 631 in den Abendstunden und nach der letzten Fahrt der Linie 633 vom Bertha-von-Suttner-Platz war in der jüngeren Vergangenheit sehr gering. Aufgrund der Haushaltssituation der Stadt Bonn und der o.g. Alternativen in der Nähe der Wohnanlage „Am Vogelsang“ ist eine Taktverdichtung in den Abendstunden aktuell nicht vorgesehen. Nichtsdestotrotz ist der Verwaltung die jüngere Entwicklung des neuen Wohngebietes „Am Vogelsang“ bekannt. Im Rahmen der Neuaufstellung des Bonner Nahverkehrsplans wird systematisch geprüft, ob das derzeitige Liniennetz noch den aktuellen Bedürfnissen entspricht und wo Potenzial für Anpassungen des Liniennetzes und der Taktung besteht. Mit der im letzten Jahr durchgeführten Befragung der Bonner Bürger*innen zum Thema ÖPNV konnten zahlreiche Anregungen zu der aktuellen Lage und der künftigen Entwicklung des Bonner Nahverkehrsnetztes gesammelt werden. Die Neuaufstellung des Nahverkehrsplans soll nach Abschluss des vorbereitenden Untersuchungen im 2. Quartal dieses Jahres beginnen und wird voraussichtlich zwei Jahre in Anspruch nehmen. Beschlussvorschlag: Der Ausschuss nimmt Kenntnis von den inhaltlichen Ausführungen in der Stellungnahme der Verwaltung und befürwortet die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise. Mit diesem Votum ist das in § 24 GO NRW für die formelle Beratung von Anregungen und Beschwerden der Einwohnerinnen und Einwohner vorgesehene Verfahren abgeschlossen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 07:33 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de