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260045-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung

BBB-Anfrage: Pflege und Erneuerung der städtischen Grünflächen in Bad Godesberg

Nummer
260045-02 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
14.04.2026
Letzte Änderung
24.10.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Friesdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Dottendorf Ortsteil· Bonn
  • Kessenich Ortsteil· Bonn
  • Plittersdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Mehlem Ortsteil· Bad Godesberg
  • Rüngsdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Heiderhof Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Hardtberg Stadtbezirk
  • Rheinaue siedlung· Hochkreuz, Bad Godesberg
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 22.04.2026 Kenntnisnahme
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  1. 260045 BBB-Anfrage: Pflege und Erneuerung der städtischen Grünflächen in Bad Godesberg

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
260045-02 ST
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
BBB-Anfrage: Pflege und Erneuerung der
städtischen Grünflächen in Bad Godesberg
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 22.04.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Großen Anfrage:
Zu der Großen Anfrage nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Grundsätzlich basieren die Antworten auf dem Grünflächenkonzept aus dem
Jahr 2015 (DS 1512258), das vom Stadtrat beschlossen und allen
Bezirksvertretungen vorgestellt wurde. Unter den aktuell herausfordernden
Rahmenbedingungen (erhöhter Nutzungs- und Pflegedruck auf den
Grünflächen, anhaltend schwierige Haushaltslage sowie die Folgen des
Klimawandels, z.B. Trockenheit, Starkregen, Stürme), die viele Städte betrifft,
geht die Stadt Bonn offensiv mit dem Thema des Werterhalts und der
Weiterentwicklung der öffentlichen Grünflächen um. So wird beispielsweise
aktuell das Pflege- und Entwicklungskonzept der Grünanlage Rheinauenpark
mit Fördermitteln erarbeitet (siehe DS 241174), die Verwaltung wird hierzu
berichten.
1. Wie ist die Pflege/Erneuerung öffentlicher Grünflächen in Bad
Godesberg im Einzelnen organisiert?
In dem Stadtbezirk Bad Godesberg sind 6 Einheiten des Amtes für
Umwelt und Stadtgrün für Pflege und kleinflächige Entwicklung
zuständig:
1. Gartenmeisterbezirk 05 (Bereich Friesdorf, Dottendorf,
Kessenich)
2. Gartenmeisterbezirk 08 (Bereich Rheinaue)
3. Gartenmeisterbezirk 09 (Bereich Zentralfriedhof,
Plittersdorf, Burgfriedhof)
4. Gartenmeisterbezirk 10 (Bereich Mehlem, Rüngsdorf,
Heiderhof)
5. Gartenmeisterbezirk 11 (Bereich Bad Godesberg Mitte)
6. Stadtförsterei: Stadtwald
Die Einheiten 1-5 werden zentral über die Abteilung 67-1 und hier die
Meister und darüber hinaus sogenannte Abschnittsleitungen strukturell
geführt. Die Einheit 6 wird durch 67-22, hier die Betriebsleitung und die
Stadtförsterin, geführt. Großflächige Neuplanungen wie z.B. die
Skateanlage Rigal'sche Wiese / der Spielplatz Panoramapark werdenSeite 1 von 3
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
von 67-21 und/oder den strategischen Einheiten von 67-11 bearbeitet.
Die Unterhaltung der Spielplatzflächen erfolgt durch einen separaten
Meisterbezirk 32.
2. Wie viele städtische Mitarbeiter sind mit der Pflege/Erneuerung
von städtischen Grünflächen in Bad Godesberg insgesamt beschäftigt
und falls das Stadtgebiet diesbezüglich in verschiedene Bezirke
aufgeteilt ist, wie viele städtische Beschäftigte sind dort jeweils tätig?
1. Gartenmeisterbezirk 05: 19 VZÄ (Vollzeitäquivalent)
2. Gartenmeisterbezirk 08: 17 VZÄ
3. Gartenmeisterbezirk 09: 14 VZÄ
4. Gartenmeisterbezirk 10: 16 VZÄ
5. Gartenmeisterbezirk 11: 10 VZÄ zzgl. 1
Auszubildender
6. Stadtförsterei: insgesamt 11 Beschäftigte zzgl. 4
Auszubildende, Zuständigkeit für gesamten Stadtwald
3. Wie hoch lag im letzten Jahr der Krankenstand unter den
angesprochenen städtischen Beschäftigten und wie stellte sich der
korrespondierende personelle Ausfall infolge von Krankheit bezogen auf
die etwaigen Bezirke dar?
Über die spezifischen Erkrankungszeiten der Mitarbeitenden in den
Bezirken werden keine Daten veröffentlicht.
4.
a. Wie hoch lagen die Kosten für die Pflege/Erneuerung
öffentlicher Grünflächen mit welcher Gesamtgröße in Bad
Godesberg insgesamt und nach etwaigen Bezirken dort
aufgeschlüsselt?
Es steht ein Gesamtbudget (konsumtiv) im Amt für Umwelt und
Stadtgrün für die Pflege und Entwicklung öffentlicher Grünflächen
jährlich von 4,396.795,66 Millionen Euro zur Verfügung. Diese werden
spezifisch nach individuellen Anforderungen der Bezirke inkl.
Fremdvergabe genutzt.
b. Wie hoch lagen die Kosten für die Pflege/Erneuerung
öffentlicher Grünflächen mit welcher jeweiligen Gesamtgröße in
den Stadtbezirken Alt-Bonn, Beuel und Hardtberg?
Das oben genannte Gesamtbudget wird stadtweit genutzt und nicht
stadtteilspezifisch zugeordnet.
5. Welcher Anteil des unter Ziffer 4 a) nachgefragten Betrages entfiel auf
die städtische Grünpflege und welcher Anteil auf Grünpflege, die von
Fremdfirmen für welches Flächenmaß in Bad Godesberg erbrachtSeite 2 von 3
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
wurde?
Es wurden 10,15% (446.245,02 Euro) als Grünpflege in den o.g.
Bezirken durch Externe geleistet. Diese Arbeitsleistung bezieht sich auf
249.042m² städtische Grünfläche, z.B. Verkehrsbegleitgrün.
6. Mit welchen Tätigkeiten werden die in der städtischen
Grünpflege eingesetzten Mitarbeiter in Schlechtwetterzeiten,
insbesondere im Winter betraut?
Im Winter stehen Schnittarbeiten an den Gehölzen sowie
verschiedenste Wartungs- und Reparaturarbeiten in großem Umfang
an. Auch ein Überstundenabbau aus den einsatzintensiven
Sommermonaten ist üblich.
7. Existieren interkommunale Vergleichsdaten über die
durchschnittlich benötigte Mitarbeiterzahl pro einer gegebenen Einheit
Grünfläche und wenn ja, wie lauten diese im Vergleich zu dem aus den
Bad Godesberger Daten zu bildenden Quotienten?
Ja, es bestehen Vergleichszahlen, z.B. über die GALK e.V.
Arbeitskreise (Gartenamtsleiterkonferenz) oder KGST (Kommunale
Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement). Die Zahlen sind aus
fachlicher Sicht aufgrund der unterschiedlichen Ausstattungen,
Rüstzeiten und Organisation sowie Pflegeklassen in den Städten nur
eingeschränkt zu vergleichen. In der Regel werden 1,5 – 3 VZÄ
Personalbedarf je ha angegeben. Die Stadt Bonn arbeitet gemäß den
Ergebnissen der Organisationsuntersuchung von 2013 (DS
1410646ED2). Es wurden 2,47 ha/VZÄ als Bedarf festgestellt.
Anlage/n
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Datenstand: 03.11.2026, 10:20 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de