260002-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Große Anfrage Öffentliche Toiletten
Kerndaten
- Nummer
- 260002-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 13.01.2026
- Letzte Änderung
- 28.10.2026
Orte
- Moltkeplatz Hauptort
- Bertha-von-Suttner-Platz
- Remigiusplatz
- Landgrabenweg
- Charles-de-Gaulle-Straße
- Kirchplatz
- Weierbornstraße
- Alt-Godesberg
- Duisdorf
- Bonn
- Beuel
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 260002-01 ST Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn Dezernat: SGB Große Anfrage Öffentliche Toiletten Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 20.01.2026 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Derzeit wird im SGB mit hoher Priorität an einem Gesamtkonzept zur öffentlichen WC-Infrastruktur in Bonn gearbeitet. In einem ersten Schritt wurde der Bestand systematisch erfasst und ausgewertet. Um schnell spürbare Verbesserungen in der WC-Infrastruktur im Stadtgebiet zu erreichen, wurde ein Sofortprogramm für priorisierte Standorte aufgelegt. Dabei wurden mehrere Bestandsobjekte identifiziert, an denen mit kleinem bis mittlerem Aufwand kurzfristig sichtbare Verbesserungen umgesetzt werden können: u. a. Fassaden- und Graffitireinigung, Beschichtungen sowie kleinere Instandsetzungen. Zusätzlich wurde die Optimierung der Reinigungsqualität an diesen Standorten geprüft. Beispiele hierfür sind u.a.: • Bertha-von-Suttner-Platz, Innenstadt • Remigiusplatz, Innenstadt • Mirecourtplatz, Beuel • Landgrabenweg 150, Beuel • Charles-de-Gaulle-Straße, Godesberg • Kirchplatz 8 / Weierbornstraße 6-8, Duisdorf • Moltkeplatz nahe Nr. 157, Godesberg Die Maßnahmen konnten teilweise auch bereits umgesetzt werden, insb. Fassaden- und Graffitireinigungen an einigen Standorten, so dass bereits optisch ein deutlich besseres und hygienischeres Gesamtbild erreicht werden konnte. Außerdem wird darüber nachgedacht, durch geeignete Maßnahmen die Reinigungs- und Hygienesituation auch nachhaltig zu verbessern, bspw. durch eine höhere Reinigungsfrequenz bzw. Erhöhung der Vor-Ort-Präsenz. In einem zweiten Schritt folgen vertiefte Bestandsaufnahmen für ein sich daran anschließendes Maßnahmenpaket, welches idealerweise die sukzessive Ertüchtigung aller Bestandsobjekte vorsieht und die in den letzten Jahren gestiegenen Bedarfe -sowohl artikuliert durch politische Beschlüsse als auch durch die öffentliche Wahrnehmung, die Bürgerschaft sowie auch Gäste, die Bonn besuchen - mitberücksichtigen soll.Seite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Die Prüfung zusätzlicher WC-Standorte, insbesondere an Spielplätzen, touristisch und kulturell stark frequentierten Orten sowie an Orten mit hoher Aufenthaltsdauer älterer Menschen, ist Bestandteil der laufenden Konzeptentwicklung. Konkrete Standortentscheidungen erfolgen auf Grundlage der Bestandsanalyse, der Bedarfsprüfung sowie unter Berücksichtigung bestehender politischer Beschlüsse und Anregungen aus den Bezirksvertretungen. Ziel ist ein möglichst vielfältiges Toilettenangebot, welches neben Ertüchtigungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen sowie evtl. Neubauten an weiteren WC-Standorten auch Kooperationsmodelle vorsieht. Dies auch mit dem Ziel der Ressourcenschonung und eines schnellen Fortkommens im „Roll Out“ des Konzeptes. Ziel ist ein abgestuftes, wirtschaftliches und für Bürgerinnen und Bürger transparent kommuniziertes WC-Angebot im gesamten Stadtgebiet. Die Anforderungen an Barrierefreiheit, regelmäßige Wartung sowie ein sauberes und hygienisches Erscheinungsbild sind zentrale Bestandteile der Konzeptentwicklung. Ziel ist es, den Anteil barrierefreier Anlagen weiter zu erhöhen. Die bestehenden Reinigungs- und Wartungsintervalle werden derzeit überprüft und – sofern erforderlich – angepasst. Diese variieren je nach Anforderung zwischen 1-2-mal täglich. Die Umsetzung des Gesamtkonzeptes ist als mehrstufiger Prozess vorgesehen. Nach Abschluss der aktuellen Phase der Bestandsaufnahme und der Ableitung erster Maßnahmen ist eine sukzessive Umsetzung geplant. Eine begleitende Evaluation ist vorgesehen, unter anderem durch regelmäßige Überprüfung des baulichen Zustands, der Reinigungsqualitäten und des Nutzerverhaltens. Die konzeptionellen Arbeiten werden mit dem vorhandenen Personalbestand des Städtischen Gebäudemanagements durchgeführt. Die Besetzung einer Stelle, die sich zu 100 % mit dem Toilettenkonzept befasst, ist aktuell nicht vorgesehen und aus Sicht des SGB auch nicht erforderlich. Die Aufgaben werden jedoch priorisiert und im laufenden Arbeitsbetrieb durch verschiedene Organisationseinheiten wahrgenommen. Eine Vorstellung des aktuellen Arbeitsstandes und der daraus abgeleiteten weiteren Vorgehensweise zum „Roll Out“ des Toilettenkonzeptes gegenüber den Bezirksvertretungen soll im 1. Halbjahr 2026 erfolgen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 00:38 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de