254068 · Mitteilungsvorlage
Pilotprojekt: Integration von Bordsteinladesäulen in das Stadtgebiet
Kerndaten
- Nummer
- 254068
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 14.01.2026
- Letzte Änderung
- 28.10.2026
Orte
- Ringstraße Hauptort
- Kurt-Schumacher-Straße
- Lievelingsweg
- Bonn
- Beuel
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Denkmalschutz Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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- BBB-Antrag Pilotprojekt: Integration von Bordsteinladesäulen in das Stadtgebiet Antrag zur Vorlage 254068
- BBB-Antrag Pilotprojekt: Integration von Bordsteinladesäulen in das Stadtgebiet Antrag zur Vorlage 254068
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Mitteilungsvorlage öffentlich 254068 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Pilotprojekt: Integration von Bordsteinladesäulen in das Stadtgebiet Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 03.03.2026 Kenntnisnahme Bezirksvertretung Beuel 04.03.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Mobilität und Verkehr 05.04.2026 Kenntnisnahme Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 05.04.2026 Kenntnisnahme Mitteilung der Verwaltung: Gemeinsam mit den Stadtwerken wird im Jahr 2026 ein Pilotprojekt zur Erprobung sogenannter Ladebordsteine gestartet. Die Ladebordsteine stellen eine potenziell platzsparende Lösung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur im begrenzten öffentlichen Raum dar. Die notwendige Ladeelektronik wird in die Abmaße eines Standard-Bordsteins integriert und lässt sich somit nahtlos in das Stadtbild integrieren. Ziel des Projekts ist es, an ausgewählten Pilotstandorten die technische Machbarkeit, die Nutzerakzeptanz und die städtebauliche Integration dieser neuartigen Ladetechnik zu evaluieren. Dazu wird die Sondernutzungsgenehmigung vorerst auf 5 Jahre befristet ausgestellt. Die Kosten für das Projekt (auch bei einem möglichen Rückbau der Ladestationen) werden als Eigentümer und Betreiber der Ladestationen von den Stadtwerken getragen. Die Verwaltung steht überdies im Austausch mit Vertreter*innen der Behinderten-Gemeinschaft Bonn, um die Ladetechnologie hinsichtlich der Barrierefreiheit der bodentiefen Einrichtung zu prüfen. Gleichwohl können die Ladebordsteine aus Gründen der Flächenersparnis im öffentlichen Raum, insbesondere auf Gehwegen, auch für mobilitätseingeschränkte Menschen im Allgemeinen vorteilhaft sein. Aus städtebaulicher Sicht bietet der Ladebordstein neben dem geringeren Flächenverbrauch weitere Vorteile gegenüber konventionellen Ladesäulen. Dazu zählt unter anderem das Freihalten von Sichtachsen und ein geringeres Konfliktpotenzial in sensiblen bzw. geschützten städtebaulichen Bereichen. Darüber hinaus bieten Ladebordsteine die Möglichkeit zur Schaffung von Ladeinfrastruktur an Standorten, an denen der Einsatz konventioneller Ladesäulen aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist. Zur Gewährleistung einer repräsentativen Testphase sollen die Pilotstandorte verschiedene städtebauliche und verkehrstechnische RahmenbedingungenSeite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) abdecken. Nach umfassender Prüfung verschiedener Standorte im gesamten Stadtgebiet wurden folgende Pilotstandorte für die Installation von jeweils drei Ladebordsteinen evaluiert: 1. Kurt-Schumacher-Straße 20 (Bonn) 1. Ringstraße 30 (Beuel) 1. Lievelingsweg 46 (Bonn) (ggf. nachfolgend mit einem andern Modell) In Köln wurde die Bordstein-Technologie bereits von Rheinmetall gemeinsam mit der TankE GmbH erfolgreich im Regelbetrieb getestet. Die Stadt Köln berichtet von einem positiven Testergebnis (https://ratsinformation.stadt- koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=127527). Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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