← Vorlagen

254067-02 AA · Änderungsantrag

Interfraktioneller Änderungsantrag: Erstellung eines Image- und Marketingkonzeptes für das Bad Godesberger Zentrum Antrag zur Vorlage 254067

Nummer
254067-02 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
11.03.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Theaterplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg Hauptort
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 11.03.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 63,7 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 254067 Erstellung eines Image- und Marketingkonzeptes für das Bad Godesberger Zentrum

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (4.163 Zeichen)
Änderungsantrag
öffentlich
254067-02 AA
Antragsteller/in:
Inge Stauder
Feyza Yildiz
Dr. Uli Barth
Aaron Eßelborn
CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg
SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg
Interfraktioneller Änderungsantrag: Erstellung eines
Image- und Marketingkonzeptes für das Bad
Godesberger Zentrum
Antrag zur Vorlage 254067
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bad Godesberg 11.03.2026 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
Die Verwaltung wird gebeten, im Rahmen der Erstellung des Image- und
Marketingkonzepts für das Bad Godesberger Zentrum mit dem Ziel eine neue
moderne Corporate Identity zu schaffen, folgende Ziele zu verfolgen:
1. Für die Schärfung der identitätsstiftenden Benefits werden bereits
vorhandene und fest etablierte Strukturen im Zentrum von Bad Godesberg
stärker in den Fokus für eine Vermarktung genommen. Dazu gehören u.a. die
jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen wie das Bad Godesberger
Kulturfestival, das Sommerfest der Vereine, die Weinfeste, die jährliche Nacht
der Galerien, das Streetfoodfestival, der Nikolausmarkt, Veranstaltungen von
KuKuG und Veranstaltungen zur Brauchtumspflege. Veranstaltungen mit
Leuchtturmcharakter und Strahlkraft wie das Kultur- und Theaterfestival sowie
das Sommerfest der Vereine sollten eine besondere Beachtung bei den
Werbekampagnen finden.
2. Die Werbeaktivitäten dürfen nicht losgelöst von der gesamten
Stadtentwicklung in Gang gesetzt werden. Die Wirtschaftsförderung unterstützt
die Eigentümer von Gewerbeimmobilien aktiv mit einer gezielten Ansprache
und Beratung auch im Hinblick auf ein gutes äußeres Erscheinungsbild.
Vorgaben der bereits vorhandenen Gestaltungs- und Werbesatzung für das
Stadtbezirkszentrum Bad Godesberg müssen eingehalten werden. Das gilt vor
allem für die Außengastronomie. Zur attraktiveren Gestaltung der Innenstadt
und zur weiteren Verbesserung des Stadtbildes sollten in Zusammenarbeit mit
allen Beteiligten, d.h. mit dem Stadtmarketing, dem Einzelhandelsverband, dem
Zentrenmanagement, relevanten Vereinen sowie Vertretern der
Wirtschaftsförderung diesbezügliche Gespräche für zukunftsträchtige
Offensiven stattfinden. Klare Handlungsfelder müssen dabei definiert werden.
3. Bei den Fotomotiven sollten die Leitbilder für Godesberg als internationalerSeite 1 von 2
Seite 2
Kultur- Wissenschafts- und Freizeitstandort mit Zukunft stärker sichtbar werden
als die bisher präsentierten Fotomotive. Dazu gehören als zentraler
Kulturstandort der Theaterplatz mit dem Schauspielhaus und als historisches
und kulturelles Erbe auch das Wahrzeichen von Bad Godesberg, die
Godesburg.
Wir bitten auch darum, zur Auswahl mindestens noch ein weiteres Claim bzw.
Motto durchaus in Verbindung mit dem bereits erstellten Logo zur Verfügung zu
stellen, da die Mandatsträger*innen in dem Findungsprozess nicht beteiligt
wurden. Deren Sichtweise sollte auch einbezogen werden.
Begründung
Die im Leitbildprozess, dem Masterplan und beim Konzept für Tourismus,
Kultur, Freizeit und Sport formulierten umzusetzenden Maßnahmen müssen
auch bei Werbekampagnen stärker in den Fokus rücken. Zu den bereits
vorhandenen Leitbildern sollten aber auch für die Zukunft Vorhaben umgesetzt
werden, die Bad Godesberg als internationalen Kultur- Wissenschafts- und
Freizeitstandort auszeichnen.
Für die bereits auf hohem Niveau durchgeführten Projekte und Veranstaltungen
sollte in Zukunft eine gute lokale und überregionale Werbung gemacht werden.
Mangelnde Sauberkeit und Ordnung werden vielfach angebracht, wenn es um
die Attraktivität unserer Innenstädte geht. Die Innenstädte werden zunehmend
nicht mehr als reine Einkaufsmeile gesehen, so Prof, Werner Reinartz vom
Lehrstuhl für Handel und Kundenmanagement an der Universität in Köln:
„Programme zur Revitalisierung der Innenstadt sollten deswegen neben der
Förderung unterschiedlichster Filial- und Unternehmungskonzepte auch eine
Verbesserung des innerstädtischen Ambientes zum Ziel haben“, so Reinartz, s.
auch GA vom 04.03.2026. Die Vermarktung eines Logos und einzelne
Werbekampagnen reichen nicht aus. Kreativität, eine ausgewogene
Projektsteuerung sowie das Engagement der ganzen Stadtgesellschaft sind
gefragt.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 07:25 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de