254039 · Beschlussvorlage: Einleitung
Umbau Kinderspielplatz 'Landsberger Straße II‘ in Bonn - Alt Tannenbusch
Kerndaten
- Nummer
- 254039
- Art
- Beschlussvorlage: Einleitung
- Veröffentlicht
- 09.03.2026
- Letzte Änderung
- 25.10.2026
Orte
- Landsberger Straße Hauptort
- Tannenbusch
- Bonn
- Alt-Tannenbusch
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie Empfehlung
Dateien
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Beschlussvorlage: Einleitung öffentlich 254039 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Umbau Kinderspielplatz 'Landsberger Straße II‘ in Bonn - Alt Tannenbusch Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 03.03.2026 Entscheidung Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 25.03.2026 Empfehlung Beschlussvorschlag 1. Dem vorliegenden Entwurf zur Neugestaltung des Kinderspielplatzes ‚Landsberger Straße II‘ im Stadtteil Alt-Tannenbusch wird zugestimmt. 2. Der Einleitung des Vergabeverfahrens (beschränkte Ausschreibung nach VOB) zur Ausführung der Landschaftsbauarbeiten für die Sanierung/Umbau des Kinderspielplatzes ‚Landsberger Straße II‘ wird zugestimmt. Begründung Der Spielplatz „Landsberger Straße II“ befindet sich im Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Alt-Tannenbusch mitten in einem durchgrünten Wohngebiet. Die Bebauung wird von Mehrfamilien Blockbauten und Reihenhäusern geprägt. Das Naturschutzgebiet „Düne Tannenbusch“ ist fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Der Spielplatz dient als wohnungsnaher Treffpunkt für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen. Die aktuelle Ausstattung des Spielplatzes ist jedoch stark in die Jahre gekommen: Neben einer einfachen Rutsche und einigen Wipptieren besteht die Fläche im Wesentlichen aus versiegelten Wegebereichen und einer Sandspielfläche ohne besondere Spiel- oder Aufenthaltsqualitäten. Dies führt dazu, dass der ca. 500m² große Spielplatz bislang nur wenig genutzt wird und sein Potenzial als sozialer und generationsübergreifender Treffpunkt nicht ausschöpft. Ziel der Maßnahme ist es, den unattraktiven Spielplatz gestalterisch und funktional aufzuwerten und seine Bedeutung als Quartiersspielplatz für alle Altersgruppen zu stärken. Kombiniert wird dieses mit ansprechenden Spielgeräten und sonstigen Bewegungsflächen entsprechend den Entwicklungszielen für den Spielplatz gem. der beschlossenen Spielplatzbedarfsplanung bzw. Spielflächenkonzept der Bundesstadt Bonn (DS-Nr. 230056). Im Oktober 2024 wurde ein sehr erfolgreiches Partizipationsverfahren in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie und dem planenden Büro S+P Freiraumplaner aus Bonn mit ca. 45 Erwachsenen und Jugendlichen, sowie rund 27 Kindern durchgeführt. Die Ergebnisse undSeite 1 von 9 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Wünsche wurden – unter Berücksichtigung der verfügbaren Flächen und Finanzmittel – in die Entwurfsplanung involviert und umgesetzt, siehe Anlage „Dokumentation Partizipationsverfahren“. Entwurfsbeschreibung Funktionsbereiche und Spielangebot Der Entwurf gliedert die Fläche unter Berücksichtigung des wertvollen, bestehenden Baumbestandes neu und schafft eine klare, gut orientierbare Struktur mit zwei Hauptspielbereichen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Wurzelräume der Bäume gelegt und darauf diese frei von Einbauten zu halten, um den Bäumen nicht zu schaden. Dabei wird bewusst auf harte Beläge verzichtet, um Flächen zu entsiegeln und wasserdurchlässige, ökologische Belagsmaterialien einzusetzen. • Zentraler Spielbereich für Kinder U3 / Ü3 Im Mittelpunkt steht eine großzügig angelegte, mit Spielsand ausgestattete Spiellandschaft aus langlebigem Robinienholz. Das Klettergerüst ist unterteilt in einen Bereich für unter 3-jährige mit einem einfachen Treppeneinstieg und einer Kleinkind geeigneten Rutsche sowie einem kleinen Kletternetz und einer Kreidetafel. Der Bereich für die älteren Kinder bietet größere Herausforderungen bei den Einstiegen, wie eine senkrechte Kletterwand und einen schrägen Seilaufstieg. Ergänzt wird dies mit einer Wackelbrücke, einem Sandaufzug und einer großen Doppelrutsche. Dies bietet Kindern verschiedener Altersgruppen vielseitige Spiel- und Kletteranreize. Die Fläche wird entsprechend der erforderlichen Fallschutzhöhen in zwei Zonen mit Sandaufbauten von 40 cm und 10 cm gegliedert. Im Kleinkindbereich ist rein technisch kein Fallschutzbelag notwendig, hier wird jedoch auch eine 10 cm starke Sandschicht eingebaut und dient der harmonischen Einbindung in das Gesamtbild und gewährleistet eine geschlossene, naturnahe Spielfläche. • Die Einfassung erfolgt mit robusten Grauwackeblöcken, die als Sitzgelegenheiten dienen oder zum Sandbacken genutzt werden können. Ergänzende Holzschwellen ermöglichen ebenerdige, barrierearme Übergänge von den Wegen in die Spielfläche. Im Randbereich zur Rasenfläche wird eine gestochene Kante ohne Einfassung ausgebildet, um das empfindliche Wurzelwerk der vorhandenen Bäume zu schützen. • Die Spiellandschaft wird durch einen barrierefrei vom Weg aus unterfahrbaren Sandspieltisch ergänzt, der gemeinsames Spielen von Kindern mit und ohne körperliche Einschränkungen ermöglicht. Damit wird ein inklusives Spielangebot geschaffen, das den Gedanken der Teilhabe konsequent umsetzt. • Schaukelbereich Östlich der Spiellandschaft entsteht ein separater Schaukelbereich mit einem Kleinkindersitz und einem Einzelsitz. Die Fallschutzfläche wird mit Holzhäcksel ausgeführt, wodurch eine weiche, natürliche Oberfläche entsteht. Auf eineSeite 2 von 9 Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) zusätzliche Einfassung wird bewusst verzichtet, um Eingriffe in den Baugrund zu minimieren und die Fläche offen und naturnah zu gestalten. Neben den Spielgeräten werden neue Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten geschaffen: Eine Bank mit Rückenlehne, eine seniorengerechte Bank mit drei Armlehnen sowie eine Bank-Tisch-Kombination im Schatten der Bäume laden zum Verweilen ein. Durch die gezielte Anordnung entstehen generationsübergreifende Aufenthaltsräume für Familien, Kinder und ältere Menschen. Um eine saubere und einladende Atmosphäre dauerhaft sicherzustellen, werden an den Zugängen zwei Abfallbehälter installiert. Zugangssituation, Wege und Belagsflächen Die Erschließung des Spielplatzes erfolgt künftig über einen neu angelegten, unbefestigten Weg aus wassergebundener Decke. Dieser ersetzt die bisherige Asphaltfläche vollständig und trägt damit zur Entsiegelung und Verbesserung des Kleinklimas bei, entsprechend den Entwicklungszielen für die klimagerechte Gestaltung von Spielplätzen gem. dem am 04.09.2025 beschlossenen Integriertem Klimaanpassungskonzept der Bundesstadt Bonn (DS-Nr. 253014). Der Weg verläuft mit einer Breite von ca. 3,00 m von der Landsberger Straße aus in den Spielplatz und dient gleichzeitig als barrierefreier Hauptzugang und Pflegezufahrt sowie als Durchgangsverbindung zur nördlich angrenzenden Wohnbebauung (Breite ca. 1,50 m). Der entlang der Garagenfront vorhandene Heckenstreifen bleibt erhalten und wird in die Gestaltung integriert. Vegetation und ökologische Aufwertung Der wertvolle vorhandene Baumbestand bleibt vollständig erhalten und wird durch die Planung bewusst hervorgehoben. Entlang des westlichen Zauns sowie im nördlichen Anschluss an die Wohnbebauung wird eine freiwachsende, standortgerechte Heckenpflanzung vorgesehen, die Lebensraum für Vögel und Insekten bietet und zur naturnahen Aufwertung des Areals beiträgt. Im Osten bleibt die bestehende Pflanzfläche mit älterem Baumbestand erhalten und wird durch bodendeckende Pflanzungen ergänzt, um den Pflegeaufwand zu minimieren und ökologische Nischen zu fördern. Die bestehenden Rasenflächen werden mit Spiel- und Schattenrasen neu eingesät. Entwässerung und Klimaanpassung Eine Anbindung an das öffentliche Entwässerungsnetz ist nicht vorgesehen. Stattdessen wird das anfallende Niederschlagswasser über Rasenflächen und eine entlang des Gehwegs angelegte Entwässerungsmulde natürlich versickert. In den Sand- und Holzhäckselflächen kommen Sickerpackungen zum Einsatz, um die Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser dezentral zu gewährleisten. Diese Lösung entspricht den Prinzipien einer klimaangepassten Freiraumgestaltung und unterstützt die Grundwasserneubildung.Seite 3 von 9 Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Zaun- und Toranlagen Das Spielplatzgelände ist beinahe vollständig von einem bestehenden Zaun umgeben, der in seiner Substanz erhalten bleibt und in Lücken geschlossen wird. Lediglich im Bereich des Hauptzugangs an der Landsberger Straße wird eine neue, funktional Toranlage eingebaut. Die neue Toranlage hat eine Gesamtbreite von 3,00 m und besteht aus zwei gleich breiten Flügeln; einem Torflügel mit 1,50 m Breite, der als regulärer Ein- und Ausgang dient, sowie einem festen Flügel mit ebenfalls 1,50 m Breite, der bei Bedarf geöffnet werden kann. Diese großzügige Dimensionierung ermöglicht ein komfortables und sicheres Passieren für Kinderwagen, Rollstühle, Fahrradanhänger und Lastenräder, wodurch der barrierefreie Zugang für alle Nutzenden gewährleistet ist. Gleichzeitig kann die Toranlage bei Bedarf als Pflege- und Wartungszufahrt genutzt werden. Die Ausführung erfolgt in feuerverzinktem Stahl, passend zum Bestand, wodurch eine langlebige und wartungsarme Konstruktion sichergestellt wird. Zusammenfassung Mit der Neugestaltung des Kinderspielplatzes „Landsberger Straße II“ entsteht ein barrierearmer, naturnaher und klimaangepasster Quartiersspielplatz, der attraktive Spielangebote mit ökologischen Aspekten verbindet. Durch die Entsiegelung alter Asphaltflächen, den Erhalt und die Ergänzung wertvoller Vegetationsstrukturen sowie die Schaffung insektenfreundlicher Pflanzbereiche leistet die Maßnahme einen aktiven Beitrag zum Stadtklima und zur Biodiversität. Gleichzeitig werden hochwertige Aufenthalts- und Spielräume für unterschiedliche Altersgruppen geschaffen. Die Neugestaltung stärkt die Rolle des Spielplatzes als sozialer Treffpunkt im Quartier, unterstützt inklusives Spielen und setzt ein Zeichen für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Freiraumplanung in Bonn. Aktuelle Kostenschätzung in Anlehnung an die DIN 276 (Angaben brutto gerundet): 510 Geländeflächen/ Bodenarbeiten 20.000 EUR 520 Befestigte Flächen/ Spielplatzflächen 19.000 EUR 530 Baukonstruktion in Außenanlagen/ Einfriedungen 5.000 EUR 550 Einbauten in Außenanlagen/ Spielgeräte 77.000 EUR 570 Pflanz- und Saatflächen / Entwicklungspflege 24.500 EUR 590 Sonstige Maßnahmen/ Abbrucharbeiten 24.500 EUR Die Kostenschätzung für die Baumaßnahme schließt mit brutto ca. 170.000 EUR ab. Entsprechend der Vergabeordnung der Stadt Bonn, soll beschränkt ausgeschrieben werden. Es ist beabsichtigt, die Maßnahme im Frühjahr 2026 auszuschreiben.Seite 4 von 9 Seite 5Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Vergabeart öffentlich offen (EU) 7 aufgeforderte Firmen X beschränkt nichtoffen (EU) mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb Freihändig bzw. Verhandlungsvergabe Verhandlungsverfahren (EU) Abweichung von der vorgeschriebenen Vergabeart Vergabekennzahl Vergabe-/Vertragsordnung Ausführungszeitraum Schätzkosten brutto BN-2025-05892 X VOB UVgO VgV Sommer 2026 170.000 EUR Produktgruppennummer Produktgruppenbezeichnung Sachkonto (konsumtiv) / Finanzposition (investiv) CO-Kontierung (konsumtiv) / Finanzstelle (investiv) 1.06.04 Einrichtung der Jugendarbeit 785200 5680006041000 Verpflichtungsermächtigungen Verwendung von Haushaltsresten Mittel ja X nein ja X nein X freigegeben vorgesehen Anlage/n 1 Entwurf_Spielplatz Landsberger Strasse II_2025_Geschwärzt (öffentlich) 2 Spielkombi Robinie U3-Ü3_3D (öffentlich) 3 Dokumentation Partizipation _1__Geschwärzt (öffentlich)Seite 5 von 9 Seite 6 von 9 Seite 7 von 9 Amt für Umwelt und Stadtgrün 67-21 15.10.2024 Aufgestellt: , 15.10.2024 Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Beteiligungsverfahren Kinder und Jugend Projekt: Umbau Kinderspielplatz Landsberger Straße II _____________________________________________ Format der Beteiligung: Offenes Forum Datum der Beteiligung: 10.10.2024, 15.30 – 17:30 Uhr Begleitet durch: – Amt für Kinder, Jugend und Familie , Amt für Umwelt und Stadtgrün – S+P Freiraumplaner Ergebnisse der Beteiligung: Am 10. Oktober 2024 fand auf dem Gelände des Spielplatzes an der Landsberger Straße eine Kinder-, Jugend- und Anwohnerbefragung zur Neugestaltung des Spielplatzes statt. Neben der Anwohnerschaft waren auch die im Einzugsgebiet befindlichen Kindergärten, Schulen und Jugendeinrichtungen eingeladen ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Das Landschaftsarchitektur Büro S+P Freiraumplaner aus Bonn hat den Termin vor Ort geführt und stand für Fachfragen zur Verfügung. In der Anlage ist die gesamte Auswertung der Beteiligung angehängt. An dem „Offenem Forum“ nahmen ca. 45 Erwachsene und 27 Kinder teil, mit folgenden Ergebnissen: Oft genannte Kinderwünsche: • Rutsche (breit) / Tunnelrutsche • Spielgerät zum Klettern/Spinnenkletternetz • Klettergerüst mit Kletterwand • Baumhaus mit verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten (rutschen, hangeln, klettern, Wackelbrücke, Feuerwehrstange) • Balanciergarten • Schaukel (Schlangenschaukel, Vogelnest, Doppelschaukel) • Karussell mit Mitteldrehscheibe • Seilbahn • Schiff mit eingebautem Klettergerüst • Spielhäuschen für die kleineren Kinder • Tischtennisplatte • Fläche zum Radfahren und Skaten • Wippe • TrampolinSeite 8 von 9 Amt für Umwelt und Stadtgrün 67-21 15.10.2024 Aufgestellt: 15.10.2024 Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Oft genannte Jugend- und Erwachsenenwünsche: • Toranlage zur Straße, das den Spielplatz Landsberger Straße II sicherer macht • Picknickbänke • Mülleimer • Schaukeln (Korb- o. Babyschaukel) Folgende Vorschläge werden von der Verwaltung umgesetzt: Von den Kinderwünschen konnten folgende Wünsche im Entwurf integriert werden: • Rutsche (breit) • Klettergerüst mit Kletterwand • Baumhaus mit verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten (rutschen, hangeln, klettern, Wackelbrücke, Feuerwehrstange) • Schaukel (Doppelschaukel) • Spielhäuschen für die kleineren Kinder (Im Klettergerät integriert) Von den Jugend- und Erwachsenenwünschen konnten alle im Entwurf integriert werden Folgende Vorschläge werden von der Verwaltung nicht umgesetzt: Kinderwünsche die nicht in den Entwurf integriert werden konnten: • Spinnenkletternetz • Balanciergarten • Karussell mit Mitteldrehscheibe • Seilbahn • Schiff mit eingebautem Klettergerüst • Tischtennisplatte • Fläche zum Radfahren und Skaten • Wippe • Trampolin Aus Platz- und Kostengründen können nicht alle Wünsche für Spielgeräte erfüllt und umgesetzt werden. Hier wurden von den Landschaftsarchitekten die Geräte mit dem höchsten Spielwert gewählt. Aufgrund des Wurzelraumes der Bestandsbäume sind die Flächen in denen Spielgeräte eingebaut werden können stark reduziert. Besonders Fundamente sind im Wurzel- und Kronentraufbereich der Bäume zu vermeiden. Mit dem geplanten Klettergerüst, dass einen Kleinkindbereich und einen Teil für größerer Kinder bietet konnte das komplette Potenzial des Spielplatzes genutzt werden.Seite 9 von 9
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 23:58 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de