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253946 · Beschlussvorlage

Bonner Mitmachbudget 2025/2026 – Vorschläge für den Stadtbezirk Hardtberg

Nummer
253946
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
17.01.2026
Letzte Änderung
28.10.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Borsigallee Straße· Lengsdorf, Hardtberg
  • Celsiusstraße Straße· Lengsdorf, Hardtberg
  • Friedensplatz Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Brüser Berg Ortsteil· Hardtberg
  • Hardtberg Stadtbezirk
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 27.01.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 1 MB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 253946-02 Grüne Große Anfrage: Sachstand und Umsetzung des Projekts "Begegnungsort im Schatten der Bäume mitten auf dem Brüser Berg" im Rahmen des Bonner Mitmachbudgets 2025/2026

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Beschlussvorlage
öffentlich
253946
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
Bonner Mitmachbudget 2025/2026 – Vorschläge
für den Stadtbezirk Hardtberg
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Hardtberg 27.01.2026 Entscheidung
Begründung der Dringlichkeit:
Eine Beratung der vorliegenden Beschlussvorlage in der kommenden Sitzung
der Bezirksvertretung Hardtberg ist erforderlich, da die vorgesehenen Mittel im
laufenden Haushaltsjahr verausgabt werden müssen und vor der Umsetzung
noch umfangreiche Abstimmungs- und Planungsarbeiten anstehen. In der
Vergangenheit hat eine verzögerte Beschlussfassung bereits dazu geführt,
dass beschlossene Projekte nicht umgesetzt werden konnten.
Eine Verschiebung der Beratung würde den Erfolg des Projekts gefährden.
Aufgrund der öffentlichen Sichtbarkeit des Projekts wären in diesem Fall auch
nachteilige Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Stadt Bonn zu erwarten.
Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung bestätigt das Ergebnis der Online-Abstimmung im
Rahmen des Mitmachbudgets 2025/2026 und beschließt die Umsetzung des
nachfolgend aufgeführten Projekts im Rahmen des für den Stadtbezirk
Hardtberg zur Verfügung stehenden Budgets in Höhe von 11.425 EUR:
1. Begegnungsort im Schatten der Bäume
mitten auf dem Brüser Berg
(Betrag: 11.425 EUR)
Begründung
Der Rat hat in seiner Sitzung am 20. März 2025 das Konzept zum neuen
Mitmachbudget beschlossen (DS 241946). Gemäß Beschluss wird das
Beteiligungsverfahren (ehemals bekannt als Dialog zum Haushalt) in
angepasster Form entsprechend dem neuen Konzept mit halbiertem Budget
fortgeführt. Die Entscheidung über die Auswahl der Projektvorschläge wurde
den Bezirksvertretungen übertragen.
Den Bürgerinnen und Bürgern wird im Haushalt 2025/2026 je Stadtbezirk ein
Budget zur Verfügung gestellt. Der Betrag beläuft sich auf insgesamt 110.000Seite 1 von 9
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
EUR und wird nach der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner auf die vier
Stadtbezirke aufgeteilt. Im Rahmen dieser Budgets können die Bürgerinnen
und Bürger konkret auf den jeweiligen Stadtbezirk bezogene Projekte zur
Umsetzung vorschlagen und bewerten.
Das Budget teilt sich dabei wie folgt auf die vier Stadtbezirke auf:
Stadtbezirk Betrag in Euro
Bonn 51.107
Bad Godesberg 25.179
Beuel 22.289
Hardtberg 11.425
Gesamtsumme 110.000 EUR
Die Projektvorschläge für das Mitmachbudget 2025/2026 wurden in einem
mehrstufigen Beteiligungsverfahren ermittelt. In der ersten Phase (23. Juni bis
27. Juli 2025) konnten Bürgerinnen und Bürger sowie Bonner Vereine und
Initiativen Projektideen für ihre Stadtbezirke einreichen.
Die eingegangenen Vorschläge wurden anschließend im Rahmen eines
Gemeinwohlchecks am 30. August 2025 von rund 60 zufällig ausgewählten
Bürgerinnen und Bürgern hinsichtlich ihres Nutzens für das Gemeinwohl
bewertet. Auf dieser Grundlage wurden je Stadtbezirk Ranglisten erstellt.
In den Monaten September und Oktober 2025 erfolgte eine fachliche
Detailprüfung der verbliebenen Vorschläge durch die zuständigen Ämter der
Stadtverwaltung insbesondere hinsichtlich Zuständigkeit, Umsetzbarkeit und
Kosten.
Die als umsetzbar bewerteten Projekte wurden anschließend vom 16. Oktober
bis 9. November 2025 zur öffentlichen Abstimmung gestellt. Die Abstimmung
erfolgte stadtbezirksbezogen innerhalb der jeweils zur Verfügung stehenden
Budgets. Die so ermittelten priorisierten Vorschläge bilden die Grundlage für
die nun vorliegenden Beschlussempfehlungen der Bezirksvertretungen.
In der Anlage sind die nach der Anzahl der abgegebenen Stimmen geordneten
Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger aufgeführt. Zudem enthält die Anlage
die jeweiligen Stellungnahmen der Verwaltung zu den einzelnen Projekten
sowie die dazugehörigen Kostenschätzungen, die für die Bewertung der
Umsetzbarkeit im Rahmen der Vorgaben des Mitmachbudgets herangezogen
wurden.
Umgang mit zweitplatziertem Vorschlag „Absperrpfosten Borsigallee /Seite 2 von 9
Seite 3Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Celsiusstraße“
Hinsichtlich des im Beteiligungsverfahren ebenfalls priorisierten Vorschlags zur
Einrichtung eines Absperrpfostens zu Beginn der Fußgängerzone Borsigallee /
Celsiusstraße weist die Verwaltung darauf hin, dass der Einbau eines
Standardpfostens zwar – wie in der ursprünglichen ST ausgeführt -
grundsätzlich technisch und finanziell möglich ist. Ein solcher Pfosten müsste
jedoch herausnehmbar oder kippbar ausgeführt werden und wäre mittels
handelsüblichem Dreikantschlüssel zu öffnen, sodass eine ungewollte Öffnung
nicht zuverlässig verhindert werden kann. Zudem haben sich herausnehmbare
Sperrpfosten in der Unterhaltungspraxis als problematisch erwiesen, da sie
häufig nicht wieder eingesetzt werden und dadurch regelmäßig Unfallgefahren
entstehen. Eine tägliche Kontrolle ist mit den vorhandenen Personalressourcen
nicht leistbar. Aus Gründen der Betriebs- und Verkehrssicherheit rät die
Verwaltung daher von der Umsetzung dieses Vorschlags ab. Die im Rahmen
der Abstimmung hierfür vorgesehenen Mittel in Höhe von 1.000 EUR werden
dem Projekt „Begegnungsort im Schatten der Bäume mitten auf dem Brüser
Berg“ zugeschlagen. Auch die restlichen Mittel in Höhe von 425 EUR werden
dem erstplatzierten Vorschlag zugeschlagen.
Vorbehalt: Es können nur alle Maßnahmen durchgeführt werden, wenn die
HAR 2025 übertragen werden.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.01.03 Verwaltungsführung 1.02.00.01.03.05 Bürgerbeteiligung
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
11.425,00 € 102000103
/ 74.1000
IA: 9203014
Bürgerdialog
2025
(55.000,00 €)
2026
(55.000,00 €)
Vorbehalt: Es
können nur alle
Maßnahmen
durchgeführt
werden, wenn
die HAR 2025
übertragen
werden.
Einzahlungen /
ErträgeSeite 3 von 9
Seite 4Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Haushaltsbelastung
jährlich
Anlage/n
1 Abstimmungsergebnis Stadtbezirk Hardtberg (öffentlich)Seite 4 von 9
Ergebnis der Abstimmung für den Stadtbezirk Hardtberg
Rang Titel Stimmen finale
Abstimmungsphase
Kosteneinschätzung
1 Begegnungsort im Schatten der 76 10.000 Euro
Bäume mitten auf dem Brüser
Berg
2 *Absperrpfosten zu Beginn der 49 1.000 Euro
Fußgängerzone Borsigallee /
Celsiusstraße
3 Mehr "Himmelssofas" im
Stadtbezirk aufstellen
28 9.400 Euro
Aus dem Abstimmungsergebnis ergibt sich eine Vollförderung der fett gedruckten Projekte.
* Siehe hierzu den gesonderten Hinweis in der Begründung der Beschlussvorlage.Seite 5 von 9
1. Begegnungsort im Schatten der Bäume mitten auf dem Brüser
Berg
Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden?
Mitten in der viel frequentierten Fußgängerzone auf dem Brüser Berg sollen im Schatten der Bäume
zwei Tische und vier Bänke fest aufgestellt werden.
Sie sollen erstens die Möglichkeit für spontane kreative Aktionen bieten. In der Vergangenheit
wurden kreative Aktionen von der Stadtteilkultur Brüser Berg, teils in Zusammenarbeit mit dem
Jugendzentrum, genau an diesem Platz durchgeführt. Aktionen waren z.B. Basteln mit Schwemmholz,
Masken aus Pappe schneiden, kleben und bemalen oder Kunterbunt malen für Eltern und Kinder. Die
Resonanz bei zufällig vorbeikommenden Bürgerinnen und Bürgern (die teils spontan mitmachten)
war außerordentlich hoch. Diese Aktionen waren jedoch nur mit Aufwand und Vorausplanung
möglich (Tische und Bänke mussten organisiert und dorthin transportiert werden). Da der Platz direkt
gegenüber dem Atelier der Stadtteilkultur liegt, könnten mit den fest aufgestellten Tischen und
Bänken auch sehr spontan kreative Aktionen umgesetzt werden. Die Aktionen sollen kostenlos sein
(ggf. mit Spende für das Material).
Zweitens soll eine Bank als „Babbelbank“ (Geprächs-Angebots-Bank) gekennzeichnet werden. Wer
immer sich dort alleine hinsetzt, sucht Gesprächspartner. Das ist ein sehr niederschwelliges
Kontaktangebot u.a. für einsame Menschen.
Drittens liegen alle übrigen Bänke auf dem Platz häufig in der Sonne. Mit dem Projekt gäbe es
Schattenbänke für Eltern mit Ihren Kindern und für Schatten-suchende Seniorinnen und Senioren
nahezu den ganzen Tag. Es ist nicht zu befürchten, dass es zu einer erhöhten Lärmbelästigung durch
Jugendliche am Abend kommt, da dies auch bei den bisher vorhandenen Bänken nicht der Fall ist.
Viertens kann durch die Stadtteilkultur auf den Tischen je ein Spielbrett für Schach und Dame/Mühle
aufgebracht werden.
Wo soll das Projekt umgesetzt werden?
Im Stadtbezirk Hardtberg auf der Wiese in der Borsigallee mitten in der Fußgängerzone des Brüser
Berges (Ecke mit fast durchgehendem Schatten durch Bäume gegenüber den Hausnummern 10 und
20).
Durch wen soll das Projekt durchgeführt werden?
Es wäre schön, wenn Anschaffung und Aufstellung der Bänke durch die Verwaltung geschehen
könnte. Bedenken, dass unter der Wiese liegende Leitungen beschädigt werden könnten, lassen sich
ausräumen. Sollte es keine Pläne der Leitungen geben, können die Leitungen durch eine dafür
spezialisierte Firma geortet werden.
Wenn der Stadt die personellen Kapazitäten für die Durchführung fehlen, würde die Initiative
Stadtteilkultur auch die Anschaffung und Aufstellung der Tische und Bänke übernehmen (nach den
Vorgaben der Stadt Bonn). Davon unabhängig wird die Stadtteilkultur für die Spielfelder auf den
Tischen, die Markierung der „Babbelbank“ und insgesamt die künstlerische Verschönerung der Bänke
und Tische sorgen.
Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden
Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden:
Parkbänke für öffentliche Einrichtungen ca. 800,-€ je Bank
Tische (Picknicktische für Raststätten z.B.) je Tisch ca. 1000,-€
Verankerung der Bänke und Tische im Boden: ca. 1000,-€
ggf. Kosten für die Ortung der Leitungen unter der Wiese ca. 800,-€
Holzpfahl mit Ankündigungstafel ca. 200,-€Seite 6 von 9
Farben: ca. 50,-€
Gesamtkosten: ca. 7250,-€Seite 7 von 9
2. Absperrpfosten zu Beginn der Fußgängerzone Borsigallee /
Celsiusstraße
Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden?
Obwohl die Beschilderung sehr eindeutig ist (ausschließlich Lieferverkehr zwischen 6 und 14 Uhr,
Fahrräder frei), fahren häufig PKW zu jeder Tages- und Nachtzeit von der Celsiusstraße ab in die
Fußgängerzone der Borsigallee. Gerade für die vielen kleineren Kinder, die dort Fahrrad, Laufrad usw.
fahren, sind die Autos, die deutlich schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren, eine Gefahr. Aber
auch alle anderen haben in einer Fußgängerzone das Recht, sich entspannt zu bewegen und nicht
dauernd in Habachtstellung zu sein vor dem nächsten uneinsichtigen Autofahrer, gerne mit
Beschallung und/oder laufendem Motor, während die Fahrer*innen aussteigen.
Daher wären umklappbare Absperrpfosten ein echter Gewinn für alle, die sich in dieser schönen
Fußgängerzone gerne aufhalten. Zusätzlich könnten für Handwerker, Pflegedienste usw. ein oder
zwei Parkplätze entlang der Celsiusstraße umgewidmet werden ausschließlich für diese Zwecke.
Wo soll das Projekt umgesetzt werden?
Auf dem Brüser Berg, zu Beginn der Fußgängerzone Borsigallee (zwischen Sparkasse und
Bücherschrank).
Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden.
Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden:
1.000 EuroSeite 8 von 9
3. Mehr "Himmelssofas" im Stadtbezirk aufstellen
Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden?
Es wäre super wenn mit dem vorhandenen Budget, in den Stadtbezirken mehr "Himmelssofas" auf
vorhanden Grünflächen/Parks aufgestellt werden könnten. Für Menschen ohne eigen Garten oder
Balkon ist das eine tolle Möglichkeit im Grünen und Draußen zu entspannen.
Wo soll das Projekt umgesetzt werden?
Für den Bezirk Hardtberg fallen mir da viele Möglichkeiten ein z.B. Derletal, Finkenhofpark,
Grünstreifen auf dem Brüser Berg gegenüber dem Verteidigungsministerium z.B.
Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden.
Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden:
Ich habe keine Ahnung welche Qualität für solche Liegen im öffentlichen Raum gebraucht werden,
aber es gibt ja schon erste Beispiele in der Stadt Spielplatz am Friedensplatz. Daran kann man sich
bestimmt orientieren.Seite 9 von 9

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Datenstand: 02.11.2026, 22:16 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de