253710 · Informationsbrief
Informationsbrief - Untersuchung für den Bedarf eines Parkraumkonzeptes im Gebiet Ramersdorf-Süd und Ramersdorf-Nord
Kerndaten
- Nummer
- 253710
- Art
- Informationsbrief
- Veröffentlicht
- 28.08.2025
- Letzte Änderung
- 30.10.2026
Orte
- Oberkasseler Straße Hauptort
- Ramersdorf
- Limperich
- Küdinghoven
- Oberkassel
- Venusberg
- Nordstadt
- Beuel-Mitte
- Bonn
- Beuel
Beratungsfolge
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Dateien
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An die Anwohnerinnen und Anwohner in Ramersdorf, Limperich, Küdinghoven und Oberkassel Untersuchung für den Bedarf eines Parkraumkonzeptes im Gebiet Ramersdorf-Süd und Ramersdorf-Nord Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner, um die zwingend notwendige Sanierung des Bonner Stadthauses zu ermöglichen, wird die Stadtverwaltung ab 2027 ihren Hauptsitz nach Ramersdorf in das ehemalige Telekom-Gebäude an der Oberkasseler Straße/Königswinterer Straße verlegen. Der Gebäudekomplex verfügt über ausreichend Parkplätze für Mitarbeitende und die Besucherinnen und Besucher der Stadtverwaltung. Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass es in Ihrem Umfeld durch zusätzliche Verkehre zu einer Veränderung kommen wird. Schon heute ist es für Sie als Anwohnerinnen und Anwohner – insbesondere werktags – nicht immer einfach, einen Parkplatz zu finden. Der Stadtrat hat daher bereits im Februar 2022 die gesamtstädtische Parkraumstrategie (vgl. DS 212060) beschlossen und die Verwaltung beauftragt zu überprüfen, ob zukünftig die Notwendigkeit besteht, für Ihren Ortsteil ein Parkraumkonzept einzuführen. Dieser Beschluss wurde im Stadtrat am 3. Juli 2025 durch eine fortgeschriebene Priorisierungsliste nochmals bestätigt. Damit soll sichergestellt werden, dass Ihnen als Anwohnerin und Anwohner in Zukunft ausreichend Parkraum zur Verfügung steht. Mit diesem Schreiben möchte die Stadt Bonn Sie über die Hintergründe sowie die weiteren Schritte informieren. Was ist ein Parkraumkonzept? Ein Parkraumkonzept hat das Ziel, den Parkdruck in einem Stadtteil zu verringern sowie das Wohnumfeld barrierefreier und lebenswerter zu machen. Öffentliche Parkplätze sollen vor allem den Anwohnenden, der Kundschaft des Einzelhandels sowie Handwerksbetrieben und Pflegediensten zur Verfügung stehen. Parksuchverkehr und Verkehrsbelastung sollen reduziert werden. Im Rahmen eines Parkraumkonzeptes wird zudem überprüft, wie die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbreiten der Gehwege sichergestellt werden können, damit diese für alle Personen nutzbar sind – zum Beispiel für Menschen, die im Rollstuhl, mit dem Rollator, einem Kinderwagen oder einfach mit größeren Taschen oder Gepäck unterwegs sind. Ein Parkraumkonzept funktioniert in der Regel über Parkraumbewirtschaftung. Das bedeutet, dass an Parkscheinautomaten zeitabhängig für das Parken gezahlt werden muss. Bewohnerinnen und Bewohner können mit einem Bewohnerparkausweis im Gebiet parken. Einen solchen Ausweis kann erhalten, wer im Gebiet des Parkraumkonzepts seinen Hauptwohnsitz hat, ein Fahrzeug besitzt und über keinen privaten Stellplatz verfügt. Für den Wirtschaftsverkehr, also beispielsweise Handwerk und Pflege, gibt es Ausnahmeregelungen, sodass die Erreichbarkeit des Ortsteils für diese Verkehre gesichert bleibt und sich ebenfalls verbessert. Die Bewirtschaftung macht das Parken in den Wohnstraßen für auswärtige Dauerparkende sowie Berufspendler unattraktiv, sodass die Zahl der Fahrzeuge im öffentlichen Raum sinkt. Das hat sich dort deutlich gezeigt, wo bereits Parkraumkonzepte umgesetzt wurden, zum Beispiel auf dem Venusberg oder in der Nordstadt. Dadurch wird Platz frei, der teils anders genutzt werden kann – beispielweise fürSeite 1 von 2 die angesprochene Wiederherstellung der Gehwegbreiten, für Radabstellanlagen oder weitere alternative Mobilitätsangebote. Wie wird untersucht, ob ein Parkraumkonzept sinnvoll wäre? Ein Gutachter wird im Auftrag der Stadt die Parksituation auf den Straßen in Ihrem Ortsteil untersuchen. Die untenstehende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über das zu betrachtende Gebiet. Im Rahmen der Untersuchung wird erhoben, ob und wenn ja, wo ein sogenannter hoher „Parkdruck“ vorliegt. Parkdruck bedeutet, dass öffentliche Parkplätze regelmäßig aus- oder überlastet sind. Sollte ein solcher Parkdruck bestehen, kommt die Einführung eines Parkraumkonzepts in Frage, um die Situation zu verbessern und Sie als Anwohnende bei der Parkplatzsuche zu bevorzugen. Abbildung: Das Untersuchungsgebiet Ramersdorf umfasst den Ortsteil Ramersdorf sowie einzelne Straßen in Limperich, Küdinghoven und Oberkassel. Wer entscheidet wann über die Umsetzung eines Parkraumkonzeptes? Die Ergebnisse der Untersuchung wird die Stadt Bonn öffentlich sowie dem Ausschuss für Mobilität und Verkehr und der Bezirksvertretung Beuel vorstellen. Sofern ein hoher Parkdruck besteht, kann die Erstellung eines Parkraumkonzepts für Ramersdorf, beziehungsweise Teilbereiche des Untersuchungsgebietes vorschlagen werden. Sollte diesem Vorschlag zugestimmt werden, so wird die Stadt Bonn ein Konzept erstellen und dabei – wie auch in der Nordstadt und in Beuel-Mitte – während der Planung die Öffentlichkeit und Sie als Anwohnende beteiligen, sowohl in einer vor Ort-Veranstaltung als auch über eine digitale Beteiligungsplattform. Eine mögliche Umsetzung des Parkraumkonzepts wäre für den Zeithorizont 2027 realistisch. Weitere Informationen zur städtischen Parkraumstrategie und den Parkraumkonzepten finden Sie hier: bonn.de/themen-entdecken/verkehr-mobilitaet/parkraumkonzepte-in-den-vierteln.php. Mit Fragen zum Parkraumkonzept können Sie sich an parkraumkonzept-ramersdorf@bonn.de wenden. Mit freundlichen Grüßen Ihre Stadt Bonn Bonn, im August 2025 Herausgeber: Bundesstadt Bonn - Die Oberbürgermeisterin, Stadtplanungsamt, Dezernat der Oberbürgermeisterin. Gedruckt auf „Blauer Engel“ zertifiziertem Recyclingpapier.Seite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:40 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de