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253682 · Antrag

BBB-Antrag: Stadtmuseum

Nummer
253682
Art
Antrag
Veröffentlicht
15.08.2025
Letzte Änderung
30.10.2026
  • Endenich Ortsteil· Bonn Hauptort
  • Windeckstraße Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Marktplatz Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Budapester Straße Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Rathausgasse Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Einreichung erledigt · 15.08.2025
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 08.09.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Rates 08.09.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 73,2 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 253682-01 ST BBB-Antrag: Stadtmuseum
  2. 253682-04 ST BBB-Anfrage Unterbringung Stadtmuseum, Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Drucksachengruppe 253682
  3. 253682-02 AA Änderungsantrag der Koalition zum BBB-Antrag: Stadtmuseum Antrag zur Vorlage 253682
  4. 253682-05 BBB-Antrag: Unterbringung Stadtmuseum in der alten Münsterschule, Windeckstraße 1; Drucksachenfolge 253682
  5. 253682-03 BBB-Anfrage Unterbringung Stadtmuseum, Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Drucksachengruppe 253682

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Text anzeigen (3.382 Zeichen)
Antrag
öffentlich
253682
Antragsteller/in:
BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Marcel Schmitt
14.08.2025
BBB-Antrag: Stadtmuseum
Beratungsfolge
Rat 04.09.2025 Entscheidung
Inhalt des Antrags
1. Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, dem Rat ein Konzept zur
Unterbringung des Stadtmuseums in der Liegenschaft Windeckstr. 1
(vormals Münsterschule für Mädchen) sowie der Verlagerung der dort
heute ansässigen Bonn-Information in das Erdgeschoss des Alten
Rathauses (Zugang vom Marktplatz) vorzulegen.
1.
2. Die Oberbürgermeisterin prüft in diesem Zusammenhang auch, ob
die Gedenkstätte und das NS-Dokumentationszentrum ebenfalls
dauerhaft als Teil des Stadtmuseums in der Windeckstr. 1 oder in dem
zuletzt für das Stadtmuseum vorgesehenen Trakt des Alten Rathauses
untergebracht werden kann.
3. Die Deckung der Kosten für die Maßnahmen zu Ziffern 1 und 2 erfolgt
im Falle der Realisierbarkeit durch Aufgabe der kaum zu finanzierenden
Planungen zum Standort Endenicher Kloster.
Begründung
Mit DS 253176 hat der Rat in seiner Sitzung am 07.07.2025 beschlossen:
„Die Verwaltung wird beauftragt, alle erforderlichen Klärungen und Planungen
für die Ertüchtigung der Turnhalle der ehemaligen Pestalozzischule in der
Budapester Straße herbeizuführen bzw. zu erstellen, mit dem Ziel der
Unterbringung von Interimsausstellungen des Stadtmuseums und der
Gedenkstätte und des NS-Dokumentationszentrums.“
Die Antragsteller befürchten, dass aufgrund der voraussichtlich noch auf lange
Sicht angespannten Haushaltssituation die Interimslösung in der Turnhalle der
Pestalozzischule zur Dauerlösung für das Stadtmuseum wird. Die provisorische
Unterbringung in einer Turnhalle ist für die in Rede stehende Einrichtung
ohnehin unwürdig. Das belegt die Oberbürgermeisterin selbst mit ihren
Ausführungen in der Begründung:
„Die Stadt Bonn besitzt eine 2000 Jahre lange Stadtgeschichte, die in ihrer
Gänze ausschließlich im Stadtmuseum erfahrbar gemacht wird. Seit demSeite 1 von 2
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ersten Sammlungsaufruf im Jahr 1886 wurde die Sammlung stetig erweitert
und umfasst mittlerweile etwa 12.000 Exponate. Für wichtige Epochen besitzt
das Stadtmuseum einzigartige und zum Teil herausragende Objekte. Auch
nach der unvermeidbaren Räumung der Flächen im Viktoriakarree muss das
Museum in der Lage sein, Bonner Geschichte, Kultur, Gegenwart und Zukunft
der Stadtgesellschaft und Gästen vermitteln zu können. Das Stadtmuseum ist
ein Identitätsanker für Bonn. Die angestrebte Unterbringung des Stadtmuseums
im Objekt Rathausgasse 7 (ehemaliges Kunstmuseum, heute Sitz der
Stadtverwaltung) ist unter den augenblicklich gegebenen Rahmenbedingungen
kurzfristig nicht zu realisieren. Weiteren Optionen für eine dauerhafte
Unterbringung des Stadtmuseums steht das Kulturamt offen gegenüber.“
Folgt man der Zielsetzung der OB für die Gedenkstätte und das NS-
Dokumentationszentrum „Zunehmend zutage tretender Antisemitismus,
Rechtsextremismus und die Verharmlosung nationalsozialistischer Verbrechen
erfordern mehr denn je Formate der historisch-politischen Bildung.“, so drängt
sich die Frage auf, ob die Standortwahl im Endenicher Kloster mit deutlich
beschränkter Erreichbarkeit dem Anspruch an eine gegenwärtige Präsenz des
geschichtlichen Themas gerecht wird. Hier dürfte das Gleiche gelten, wie für
das Stadtmuseum: Erinnerungskultur muss sichtbar sein und das in zentraler
Lage.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 20:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de