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253618 · Einwohnerfrage

An der Josefshöhe

Nummer
253618
Art
Einwohnerfrage
Veröffentlicht
13.08.2025
Letzte Änderung
30.10.2026
  • An der Josefshöhe Straße· Auerberg, Bonn Hauptort
  • Am Josephinum Straße· Auerberg, Bonn
  • Friedrich-Wöhler-Straße Straße· Tannenbusch, Bonn
  • Werftstraße Straße· Graurheindorf, Bonn
  • Kopenhagener Straße Straße· Tannenbusch, Bonn
  • Auerberg Ortsteil· Bonn
  • Graurheindorf Ortsteil· Bonn
  • Buschdorf Ortsteil· Bonn
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 253618-01 ST An der Josefshöhe

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Einwohnerfrage
öffentlich
253618
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Bezirksverwaltungsstelle Bonn
Dezernat:
Dez. I
02.08.2025
An der Josefshöhe
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Kenntnisnahme
Inhalt der Einwohneranfragen:
1) Mit welchen Maßnahmen werden die Bezirksvertretung Bonn und die
Verwaltung die Gesundheit der Anwohner und der vielen Nutzer der sozialen
Einrichtungen „An der Josefshöhe“ schützen?
2) Können Sie den Anwohnern der Straße „An der Josefshöhe“ zusichern, dass
die geplante Linie 63 (mit Endhaltestelle Nordbahnhof/Fr.-Wöhler-
Str./Am Josephinum) tatsächlich ausschließlich der Personenbeförderung
dienen soll und dass KEINE weitere Verlängerung bzw. zusätzliche Nutzung als
Industriebahn in Richtung Hafen erfolgt?
Begründung:
zu Frage 1:
In Kürze stehen zahlreiche Großbauprojekte an (PH, Klärschlamm,
Fahnenfabrik, Nordbrücke, Ausbau der A565), die die ohnehin hochgradig
lärmvorbelasteten Wohngebiete im südlichen Auerberg und südlichen
Graurheindorf zusätzlich tangieren werden. Ich erinnere an das Gronaulaster-
Debakel.
zu Frage 2:
Auf „Bonn macht mit“ führt die Stadt Bonn zur Stadtbahnverlängerung (Linie 63)
aus:
„Bis zum Jahr 2015 befand sich die Strecke der Häfen und Güterverkehr Köln
AG (HGK) noch in Benutzung und der Großteil der Infrastruktur muss lediglich
reaktiviert und modernisiert werden. Schienen und Bahnübergänge sind noch
deutlich sichtbar. Zudem ist auf der Trasse nur die Nutzung als
Eisenbahnverkehrsstraße erlaubt.“
Und der Verkehrsentwicklungsplan (VEP) Bonn 2020/Kapitel 3b sieht auf Seite
233 (https://www.bonn.de/medien-global/amt-61/VEP2020_3b_Kap3_Seite137-
243.pdf) eine „Güterstraßenbahn“ über die Josefshöhe zum Hafen vor:Seite 1 von 4
Seite 2
„Um den Hafen zu einem vollständigen trimodalen KV-Terminal zu erweitern,
wurde in der jüngsten Vergangenheit ein Schienenanschluss über die HGK-
Gleistrasse zu den ehemaligen Vereinigten Aluminium Werken der
Rheinuferbahn (Friedrich-Wöhler-Straße < An der Josefshöhe < Werftstr.) in
Form einer Güterstraßenbahn erwogen.“
In der Vergangenheit war immer eine Verlängerung der Linie 61 von der
jetzigen Endhaltestelle „Kopenhagener Straße“ aus in Richtung Buschdorf
geplant. Für die propagierte Linienführung zwecks Personenbeförderung
bezweifle ich den Bedarf. Bitte klären Sie die Bürger insoweit (und noch vor der
Kommunalwahl) zu Ihrem Vorhaben auf.
Anlage/n
1 EW öff (öffentlich)
2 EW nöff (nichtöffentlich)Seite 2 von 4
„Bis zum Jahr 2015 befand sich die Strecke der Häfen und Güterverkehr Köln
AG (HGK) noch in Benutzung und der Großteil der Infrastruktur muss lediglich
2
⚠ Achtung: Absender von außerhalb der Stadtverwaltung Bonn! ⚠
Betr.: Einwohnerfragen an die Bezirksvertretung Bonn
Sehr geehrte
ich möchte mich (für die nächste Sitzung am 02.09.2025) mit zwei
Einwohnerfragen an die Bezirksvertretung Bonn wenden:
1) Mit welchen Maßnahmen werden die Bezirksvertretung Bonn und die
Verwaltung die Gesundheit der Anwohner und der vielen Nutzer der sozialen
Einrichtungen „An der Josefshöhe“ schützen?
Begründung zu Frage 1:
In Kürze stehen zahlreiche Großbauprojekte an (PH, Klärschlamm,
Fahnenfabrik, Nordbrücke, Ausbau der A565), die die ohnehin hochgradig
lärmvorbelasteten Wohngebiete im südlichen Auerberg und südlichen
Graurheindorf zusätzlich tangieren werden. Ich erinnere an das Gronaulaster-
Debakel.
——-
2) Können Sie den Anwohnern der Straße „An der Josefshöhe“ zusichern, dass
die geplante Linie 63 (mit Endhaltestelle Nordbahnhof/Fr.-Wöhler-
Str./Am Josephinum) tatsächlich ausschließlich der Personenbeförderung dienen
soll und dass KEINE weitere Verlängerung bzw. zusätzliche Nutzung als
Industriebahn in Richtung Hafen erfolgt?
Begründung zu Frage 2:
Auf „Bonn macht mit“ führt die Stadt Bonn zur Stadtbahnverlängerung (Linie 63)
aus:Seite 3 von 4
3
reaktiviert und modernisiert werden. Schienen und Bahnübergänge sind noch
deutlich sichtbar. Zudem ist auf der Trasse nur die Nutzung als
Eisenbahnverkehrsstraße erlaubt.“
Und der Verkehrsentwicklungsplan (VEP) Bonn 2020/Kapitel 3b sieht auf Seite
233 eine „Güterstraßenbahn“ über die Josefshöhe zum Hafen vor:
„Um den Hafen zu einem vollständigen trimodalen KV-Terminal zu erweitern,
wurde in der jüngsten Vergangenheit ein Schienenanschluss über die HGK-
Gleistrasse zu den ehemaligen Vereinigten Aluminium Werken der
Rheinuferbahn (Friedrich-Wöhler-Straße < An der Josefshöhe < Werftstr.) in
Form einer Güterstraßenbahn erwogen.“
VEP2020_3b_Kap3_Seite137-243
PDF-Dokument · 10,2 MB
In der Vergangenheit war immer eine Verlängerung der Linie 61 von der jetzigen
Endhaltestelle „Kopenhagener Straße“ aus in Richtung Buschdorf geplant. Für
die propagierte Linienführung zwecks Personenbeförderung bezweifle ich den
Bedarf. Bitte klären Sie die Bürger insoweit (und noch vor der Kommunalwahl) zu
Ihrem Vorhaben auf.
Ich wohne seit mehr als drei Monaten in Bonn.
Von meinem Rederecht möchte ich Gebrauch machen.
Vielen Dank für Ihre Mühe!
Mit freundlichen GrüßenSeite 4 von 4

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Datenstand: 02.11.2026, 22:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de