253604 · Antrag
Benennung Grünanlage und Weg im Endenicher Neubaugebiet Am Vogelsang
Kerndaten
- Nummer
- 253604
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 06.08.2025
- Letzte Änderung
- 30.10.2026
Orte
- Frieda-Mager-Allee Hauptort
- Am Propsthof
- Endenich
- Dransdorf
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 253604 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Bonn Rolf Beu 05.08.2025, gez. Reeh-Schall Benennung Grünanlage und Weg im Endenicher Neubaugebiet Am Vogelsang Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Entscheidung Inhalt des Antrags 1. Die Grünanlage im Neubaugebiet Am Vogelsang nördlich der Frieda-Mager- Allee wird in Endenicher Anger benannt. (Empfehlung an Hauptausschuss) 2. Der dort weitgehend parallel zur Frieda-Mager-Allee verlaufende Fuß- und Radweg zwischen dem Vili-Viorel-Pāun-Platz und der Straße Am Propsthof wird in Else-Lasker-Schüler-Weg benannt. Begründung Die Hochbebauung im Baugebiet Am Vogelsang ist weitgehend bis auf den Innenausbau fertiggestellt, genauso wie auch eine Benennung der Verkehrsflächen mit Ausnahme des hier in Rede stehenden Fuß- und Radweges bereits erfolgt ist. Dieser bildet mit der ihm begleitenden Grünfläche die zentrale Achse, die die Endenicher Ortsmitte, den Uni-Campus Endenich mit dem Wohngebiet, der S-Bahn-Station „Bonn-Endenich Nord“ und dem angrenzenden Stadtteil Dransdorf verbindet. (zu 1.:) Um eine Identifikationsstiftung für die Neubürger*innen mit ihrem Ortsteil zu stärken, sollte die Grünanlage die bisher nur inoffiziell verwendete Bezeichnung „Endenicher Anger“ erhalten, auch wenn dies rechtlich nicht notwendig ist. (zu 2.:) Alle Verkehrsflächen im Neubaugebiet Am Vogelsang und im unmittelbar anschließenden Neubaugebiet WestSide wurden nach politisch oder rassistisch verfolgten Menschen benannt, unterschiedlicher nationaler Herkunft und politischer Gesinnung, unterschiedlichem sozialen Status und beiderlei Geschlechts (Frieda Mager, Vili Viorel Pāun, Simone Veil, Robert Havemann, Luise Straus-Ernst, Václav Havel). Diese einheitliche Regelung sollte auch beim letzten noch nicht benannten Weg fortgeführt werden. Die Benennung dieser Verkehrsfläche sollte aufgrund von Anregungen aus der Bürgerschaft nun erfolgen, auch wenn eine offizielle Benennung mangels bisher durch diesen Weg erschlossenen Gebäuden rechtlich aktuell nicht notwendig sein sollte. Außer Personen mit speziellen „Bonn-Bezug“ enthält dieSeite 1 von 3 Seite 2 städtische Benennungliste auch solche Personen mit überregionaler Bekanntheit und Verdiensten. Zu zweiter Kategorie zählt wohl unstrittig, auch Else Lasker-Schüler. Else Lasker-Schüler (geb. 11.02.1869 Elberfeld, gest. 22.01.1945 Jerusalem) war eine der bekanntesten deutschen Dichterinnen und Zeichnerinnen der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Sie gilt als herausragende Vertreterin der avantgardistischen Moderne und des Expressionismus in der Literatur. 1932 erhielt sie den letztmals vor der nationalsozialistischen Machtergreifung vergebenen Kleist-Preis. 1933, nach tätlichen Angriffen und angesichts der Bedrohung ihres Lebens, emigrierte sie als Jüdin in die Schweiz und später nach Palästina. Anlage/n 1 Situation vor Ort (öffentlich)Seite 2 von 3 Situation vor Ort:Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:39 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de