253445-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme der Verwaltung zu CDU-Dringlichkeitsantrag: Seilbahn
Kerndaten
- Nummer
- 253445-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 03.07.2025
- Letzte Änderung
- 31.10.2026
Orte
- Schießbergweg Hauptort
- Venusberg
- Ramersdorf
- Beuel
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 253445-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: Dezernat III Dezernat: Dez. III Stellungnahme der Verwaltung zu CDU- Dringlichkeitsantrag: Seilbahn Beratungsfolge Rat 03.07.2025 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme: Die Verwaltung hat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie verschiedene Trassenvarianten untersucht, die den Venusberg mit dem Bundesviertel und dem rechtsrheinischen Stadtgebiet in Beuel / Ramersdorf verbinden. Die daraufhin angefertigte Standardisierte Bewertung kam 2021 zu dem Ergebnis, dass die sogenannten "Nordtrasse" - mit Endhaltestelle am Schießbergweg - mit einem sehr guten Wert von 1,6 die Variante mit dem höchsten volkwirtschaftlichen Nutzen-Kosten-Index ist. Ein wesentlicher Aspekt für den besonders guten Nutzen dieser Variante ist die optimale Verknüpfung des Standorts mit dem zukünftigen Haltepunkt der S13 in Ramersdorf. Angesichts des vergleichsweise hohen Fahrgastaufkommens besteht dort wiederum ein enorm hohes Potenzial an Umsteigezahlen von der Bahn in Nord-Süd- auf die Seilbahn in Ost-West-Verbindung. Die gute Verknüpfung von Bahn und Seilbahn weckt auch Potenziale für den Umstieg von Kfz-Fahrten auf die Bahn und die Seilbahn. Zudem bestehen kurze Wege von der Haltestelle am Schießbergweg zu den naheliegenden Bus- und Straßenbahnlinien. Im Gegensatz dazu wurde eine Trassenvariante mit Endhaltestelle am Haltepunkt Ramersdorf mit weniger hohem Nutzen bewertet. Das Potenzial eines P+R-Platzes ist auch mit einigen Hundert Nutzenden deutlich geringer als die Verknüpfung mit der Deutschen Bahn. Zwischen den Stadtbahn- Haltestellen Schießbergweg und Ramersdorf verkehren heute bereits drei Stadtbahnlinien (62, 65, 66), zu denen eine Verbindung der Seilbahn bis zum Haltepunkt Ramersdorf lediglich einen Parallelverkehr darstellen würde. Eine Umplanung würde folglich den volkswirtschaftlichen Nutzen der Seilbahn reduzieren, der für die Sicherung von Fördermitteln zur Entlastung des Bonner Haushalts entscheidend sein wird. Die Detailplanung der Seilbahn wurde seit dem Abschluss der Standardisierten Bewertung gezielt für die Vorzugsvariante mit Endhaltestelle am Schießbergweg weiterbetrieben. Ein Neubeginn der Planung einer anderen Variante würde -anders als in der Antragsbegründung angenommen- zu einer Verzögerung des Projekts von mindestens vier Jahren führen, weil sämtliche Planungsschritte, Voruntersuchungen und Gutachten ab Abschluss derSeite 1 von 2 Seite 2 Standardisierten Bewertung ganz oder teilweise erneut erstellt werden müssten. Eine solche Verzögerung würde aufgrund der verlängerten Planungszeit und voraussichtlich steigender Baukostenindizes zudem die Planungs- und Baukosten des Projekts erhöhen. Eine ausführliche Untersuchung und Abwägung der verschiedenen Trassenvarianten mit unterschiedlichen Endhaltepunkten hat im Rahmen der Standardisierten Bewertung bereits stattgefunden und kann auf den städtischen Internetseiten zum Seilbahn-Projekt seither eingesehen werden. Vor dem Hintergrund der negativen Auswirkungen auf das Projekt, die erwartbar nicht zu einem anderslautenden Ergebnis führen würden, ist eine neuerliche Untersuchung aus Sicht der Verwaltung nicht angezeigt. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 11:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de