253441 · Antrag
Koalitionsantrag - Sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen - Tempo 30 ausbauen
Kerndaten
- Nummer
- 253441
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 25.06.2025
- Letzte Änderung
- 31.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Hauptausschusses Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Antrag öffentlich 253441 Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Friederike Dietsch SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Angelika Esch DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Dr. Michael Faber Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Friederike Martin 25.06.2025 Koalitionsantrag - Sichere Mobilität von Kindern und Jugendlichen - Tempo 30 ausbauen Beratungsfolge Hauptausschuss 28.08.2025 Entscheidung Inhalt des Antrags Die Verwaltung wird beauftragt, im Anschluss an die verabschiedete Verwaltungsvorschrift zur Novelle der Straßenverkehrsordnung vom 21. März 2025 eingehend zu prüfen, an welchen Stellen im Stadtgebiet rechtssicher neue Tempo-30-Zonen angeordnet und bestehende Lücken zwischen Abschnitten geschlossen werden können. Dabei soll besonderes Augenmerk auf Straßen und Bereiche gelegt werden, die regelmäßig von Kindern und Jugendlichen genutzt werden – etwa in der Nähe von Sport- und Spielplätzen, Freizeiteinrichtungen, Jugendzentren oder Musikschulen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für junge Menschen spürbar zu erhöhen und sichere Wege im Alltag zu fördern. Es soll dabei auch geprüft werden, ob die bereits ausgearbeiteten bzw. gerade in Bearbeitung befindlichen Schulwegpläne die Voraussetzungen erfüllen, die die neue Verwaltungsvorschrift zur StVO für „hochfrequentierte Schulwege“ vorsieht (z.B. Abstimmung mit Polizei und Straßenverkehrsbehörde). Begründung Im Rahmen des Prozesses Kinderfreundliche Kommune haben Kinder und Jugendliche deutlich gemacht, dass sichere und selbstbestimmte Mobilität zu für sie wichtigen Orten – wie Schulen, Kitas, Spielplätzen oder Freizeiteinrichtungen – für ihren Alltag von zentraler Bedeutung ist. Besonders häufig wurde dabei der Wunsch nach einem sicheren Verkehrsraum geäußert, in dem sie sich angstfrei bewegen können. Bereits heute gilt vor vielen Schulen und Kitas Tempo 30 – ein bewährtes Instrument zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Mit vergleichsweise geringem Aufwand kann diese Maßnahme auf weitere sensiblen Bereiche ausgeweitet werden, um dem berechtigten Anliegen der jungen Menschen Rechnung zu tragen.Seite 1 von 2 Seite 2 Die Stadt Bonn unterstützt seit langem das Ziel, Tempo 30 im Stadtgebiet umfassender umzusetzen. Dies entspricht auch der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ des Deutschen Städtetags, der sich Bonn angeschlossen hat. Allerdings sind der kommunalen Umsetzung durch die bisherige Straßenverkehrsordnung enge Grenzen gesetzt. Mit der Novelle der StVO vom 21. März 2025 wurden neue Ausnahtbestände eingeführt, die eine rechtssichere Anordnung von Tempo 30 nun in weiteren Bereichen ermöglichen. Diese neuen rechtlichen Spielräume gilt es zu nutzen, um gezielt dort für mehr Sicherheit zu sorgen, wo sich Kinder und Jugendliche regelmäßig im Straßenraum bewegen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:04 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de