253389 · Antrag
BBB-Antrag Bürogebäude Karl-Finkelburg-Straße 50
Kerndaten
- Nummer
- 253389
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 13.06.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Karl-Finkelnburg-Straße Hauptort
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Antrag öffentlich 253389 Antragsteller/in: BBB-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Marcel Schmitt 12.06.2025 BBB-Antrag Bürogebäude Karl-Finkelburg-Straße 50 Beratungsfolge Rat 03.07.2025 Entscheidung Inhalt des Antrags Das seit dem Kauf im Jahre 2015 durch die Stadt Bonn zur Unterbringung von Personen umfunktionierte Bürogebäude Karl-Finkelnburg-Straße 50 wird wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt. Die Liegenschaft wird künftig als Verwaltungsstandort für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt. Hierzu soll ein möglichst großer Teil der derzeit von der Stadtverwaltung genutzten Fremdobjekte schrittweise abgemietet werden. Übergangsweise können am Standort darüber hinaus jene städtische Verwaltungseinheiten untergebracht werden, die im Zuge der Sanierung des Stadthauses dort für absehbare Zeit ausziehen müssen. Begründung Das vor 10 Jahren während aus Anlass der ersten Flüchtlingswelle zur Unterbringung von Schutzsuchenden von der Stadt aufgekaufte Gebäude Bürogebäude Karl-Finkelnburg-Straße 50 am Rande des Bad Godesberger Villenviertels wurde nach seinem Umbau sukzessive zumeist mit Kriegsflüchtlingen belegt. In der Zeit dieser Nutzung gab es vor Ort so gut wie keine Probleme mit der Unterkunft. Dass änderte sich schlagartig als die Ratsmehrheit die Pläne der Oberbürgermeisterin per Beschluss vom 20.09.2021 billigend zur Kenntnis nahm, die Liegenschaft ausschließlich als Obdachlosenunterkunft zu nutzen. Seither konzentriert die Oberbürgermeisterin Personen aus der ganzen Stadt im einst ruhigem Wohngebiet. Seither sind vor Ort Sachbeschädigungen, Pöbeleien, Dealen und andere Straftaten oder Belästigungen an der Tagesordnung. Der General-Anzeiger berichtete dazu am 26.11.2024, dass die Polizei allein zwischen dem 1. Januar und dem 15. November 2024 287 Mal zur städtischen Unterkunft an der Karl-Finkelnburg- Straße ausrücken musste. In 78 Fällen wurden nach Auskunft Ermittlungsverfahren eingeleitet. Unter anderem handelte es sich um Körperverletzungen (in 32 Fällen), um Diebstähle (19 Fälle) und Beleidigungen (zehn Fälle), Hilfeersuchen (35 Fälle), Hausfriedensbruch (26 Fälle), Randalierer (23 Fälle) oder Streitigkeiten (18 Fälle). Die Zustände sind seitSeite 1 von 2 Seite 2 Längerem nicht mehr tragbar. Überdies sind die Antragsteller der Meinung, dass die Liegenschaft wegen ihrer Lage und Beschaffenheit bestens zur Unterbringung von städtischen Mitarbeitern genutzt werden könnte, und dafür ein Teil der 60 angemieteten Verwaltungsstandorte abgemietet werden könnten Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 17:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de