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253375-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Teilentsiegelung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität Schulhof Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

Nummer
253375-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
25.06.2025
Letzte Änderung
31.10.2026
  • Hohenzollernstraße Straße· Hochkreuz, Bad Godesberg Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 02.07.2025 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 253375 Teilentsiegelung und Verbesserung der Aufenthaltsqualität Schulhof Elisabeth-Selbert-Gesamtschule

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
253375-01 ST
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Teilentsiegelung und Verbesserung der
Aufenthaltsqualität Schulhof Elisabeth-Selbert-
Gesamtschule
Beratungsfolge
Betriebsausschuss SGB 02.07.2025 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
1. Das SGB wird beauftragt, in Abstimmung mit der Schule (Leitung, SV,
Förderverein) eine Teilentsiegelung des Schulhofes und Herstellung
eines teilweise überdachten Begegnungsbereiches mit
Sitzgelegenheiten umzusetzen. Hierfür sollen die bereits bestehenden
konzeptionellen Überlegungen der Schule aufgegriffen und eine zügig
umsetzbare Planung vorgelegt/erstellt werden.
Das SGB plant bereits seit 2024 - im zentralen Bereich des vorderen,
asphaltierten Schulhofs eine „Piazza“ u.a. als sog. „Grünes
Klassenzimmer“ mit einem Durchmesser von 20 m. Dieses erfolgt in
Abstimmung mit der Schulgemeinschaft auf Basis einer bereits
bestehenden Vorplanung der Schule aus den Vorjahren. Wesentliche
Elemente dieser Piazza sind die Pflanzung von hitzetoleranten Bäumen in
großen Baumbeeten, die Teilentsieglung asphaltierter Flächen und die
Schaffung eines Sitzatriums. Baumpflanzungen senken die Lufttemperatur,
mindern Hitzestress, erhöhen die Aufenthaltsqualität und Erholung,
schützen das Klima und verbessern die Luftqualität, fördern die
Biodiversität und werten den Schulhof auf. Die Sitzgelegenheiten befinden
sich im zukünftigen Schattenbereich der Bäume.
Die Piazza wird vereinbarungsgemäß anteilig von der Stadt und vom
Förderverein der Schule finanziert. Hierfür liegen eine konkrete Planung
und ein Angebot vor. Die Ausführung könnte im Jahr 2025 erfolgen, sofern
in den bevorstehenden Abstimmungen keine erheblichen Änderungen
mehr vorgenommen werden.
Seit einigen Monaten besteht von Teilen der Schulgemeinschaft der
zusätzliche Wunsch nach einem großräumigen baulichen Regen- und
Sonnenschutz (ca. 100m2 bis 200 m2) innerhalb der Piazza. Hierzu sind
seitens der Schule verschiedene Vorschläge unterbreitet worden. Die
grundsätzliche Machbarkeit und die Vorschläge sind geprüft worden,
eine sinnvolle Umsetzung innerhalb der Piazza ist aus Sicht der
Verwaltung aber leider nicht möglich. Dies ist der Schule in einemSeite 1 von 3
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Ortstermin am 13. Mai mit verschiedenen Vertretern der Verwaltung
umfassend erläutert worden. Der von der Schule vorgeschlagene Bau
eines großen Holzpavillons mit einem Durchmesser von ca. 15 m in
unmittelbarer Nähe zu den Baumstämmen würde zu einer deutlichen
Verkleinerung der Baumbeete führen und wirkt sich nachteilig auf den
Entsiegelungsumfang und sonstige Begrünungen aus und steht im
erheblichen Widerspruch zur Planungsidee. Der ebenfalls vorgeschlagene
Bau größerer Sonnensegel unter den zukünftigen Baumkronen ist nicht
umsetzbar, da es hier nach kurzer Zeit zu massiven Verschmutzungen und
Funktionsbeeinträchtigungen des Segels kommen kann. Aufgrund
benötigter Pfostenhöhen des Sonnensegels ist eine hohe Aufastung der
Bäume erforderlich, die sich auch nachteilig auf die Beschattungsfunktion
auswirkt. In der Piazza sind nur kleinräumige Elemente möglich, diese sind
allerdings von der Schule nicht gewünscht.
Die Verwaltung schlägt vor, andere Standorte auf dem Schulgelände zu
prüfen, auf denen größere, sinnvolle Verschattungen erfolgen können.
Dieser Vorschlag wurde in dem Termin am 13.5. seitens der Schule
grundsätzlich begrüßt. Diese Varianten bedürfen neben der Klärung der
Finanzierung einer sorgfältigen Planung; größere Bauten bedürfen neben
der statischen Berechnung auch einer Baugenehmigung. Eine kurzfristige
Umsetzung dieser zusätzlichen Maßnahme im Jahr 2025 ist daher nicht
möglich, wird aber seitens des SGB grundsätzlich weiter verfolgt. Die
Umsetzung der Piazza bleibt hiervon unbetroffen.
2. Zudem soll geprüft werden, inwieweit zur Gewinnung weiterer nicht
versiegelter Pausenflächen dem Wunsch entsprochen werden kann,
die Grünfläche hinter der Sporthalle entlang der Hohenzollernstraße –
zumindest in Teilen – durch Einzäunung dauerhaft für diesen Zweck
nutzbar zu machen. Aktuell wird diese Fläche nicht genutzt.
Die Einzäunung des Bereiches an der Hohenzollernstraße ist
unproblematisch möglich. Art und Umfang der Zaunbauarbeiten werden in
Kürze mit der Schule abgestimmt.
3. Die Finanzierung der Maßnahme/n kann zu einem relevanten Anteil
über den Schulverein erfolgen, der hierzu seine Bereitschaft erklärt
hat. Für den verbleibenden Anteil sollen Entsiegelungsmittel des
Freiraumplans oder entsprechender Haushaltstitel eingesetzt werden;
soweit diese nicht zur Verfügung stehen, soll eine Finanzierung über
das SGB erfolgen.
Die Mittel für den Bau der Piazza (ohne baulichen Sonnen-/Regenschutz)
stehen im Wirtschaftsplan des SGB zur Verfügung. Die Mittel für die
Einzäunung an der Hohenzollernstraße stehen ebenfalls im
Wirtschaftsplan des SGB zur Verfügung.
Für den Bau größerer „Sonnen- und Regenschutzbauten“ stehen im
Wirtschaftsplan 2025 keine Mittel zur Verfügung.Seite 2 von 3
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Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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