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253365 · Beschlussvorlage

Wirtschaftsplan SGB 2026

Nummer
253365
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
16.06.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Von-den-Driesch-Straße Straße· Tannenbusch, Bonn Hauptort
  • Oberkasseler Straße Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Poststraße Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Stadthaus Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Berliner Platz Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Rölsdorfstraße Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Veilchenweg Straße· Holtorf, Beuel
  • Wilhelmstraße Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Alte Bonner Straße Straße· Holzlar, Beuel
  • Friesdorfer Straße Straße· Friesdorf, Bad Godesberg
  • Margaretenstraße Straße· Friesdorf, Bad Godesberg
  • Stolpstraße Straße· Dransdorf, Bonn
  • An der Burg Medinghoven Straße· Brüser Berg, Hardtberg
  • Neckarstraße Straße· Plittersdorf, Bad Godesberg
  • Sportpark Nord Straße· Castell, Bonn
  • Markt Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Stadthalle Straße· Alt-Godesberg, Bad Godesberg
  • Tannenbusch Ortsteil· Bonn
  • Buschdorf Ortsteil· Bonn
  • Heiderhof Ortsteil· Bad Godesberg
  • Duisdorf Ortsteil· Hardtberg
  • Oberkassel Ortsteil· Beuel
  • Pennenfeld Ortsteil· Bad Godesberg
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  • Hardtberg Stadtbezirk
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Medinghoven siedlung· Duisdorf, Hardtberg
  • Grau-Rheindorf siedlung· Graurheindorf, Bonn
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg 01.07.2025 Anhörung
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Anhörung
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 27.08.2025 Anhörung
  4. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.08.2025 Anhörung
  5. Sitzung des Rates 07.07.2025 Entscheidung federführend
  6. Sitzung des Betriebsausschusses SGB 02.07.2025 Empfehlung
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Beschlussvorlage
öffentlich
253365
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
85 Städtisches Gebäudemanagement Bonn
Dezernat:
SGB
Wirtschaftsplan SGB 2026
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Hardtberg 01.07.2025 Anhörung
Betriebsausschuss SGB 02.07.2025 Empfehlung
Rat 03.07.2025 Entscheidung
Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.08.2025 Anhörung
Bezirksvertretung Beuel 27.08.2025 Anhörung
Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Anhörung
Beschlussvorschlag
1. Der beigefügte Wirtschaftsplan des Städtischen Gebäudemanagements
Bonn (SGB) für das Jahr 2026, bestehend aus Erfolgsplan (Anlage 1), Fi-
nanzplan (Anlage 2), Vermögensplan (Anlage 3), Stellenübersicht (Anlage
4), Erläuterungen (Anlage 5), Vorfinanzierungen (Anlage 6), weitere Projekte
(Anlage 7) wird beschlossen. Die mittelfristige Finanzplanung für die Jahre
2027 bis 2029 wird zur Kenntnis genommen.
2. Der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung „Städtisches Gebäudemanagement
Bonn (SGB)” werden die Mittel, die zur Tilgung von Verbindlichkeiten ge-
genüber Kreditinstituten im Jahr 2026 notwendig sind, übertragen.
Die Übertragung erfolgt als Kapitalerhöhung zum 01.01.2026 mit einem
Gesamtwert in Höhe von 6.558.600 EUR.
Mit der Übertragung legt der Rat der Stadt Bonn fest:
Das Stammkapital des SGB wird auf 182.392.765,00 EUR erhöht.
3. Für jahresübergreifende investive Maßnahmen werden im Wirtschaftsjahr
2026 Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 90 Mio. EUR für das Wirt-
schaftsjahr 2027 eingestellt.
4. Mit Vorfinanzierungsmaßnahmen wird erst begonnen, wenn die Finanzie-
rung der jeweiligen Maßnahme im Haushalt gesichert ist.
Begründung
Nach § 107 Abs. 2 GO NW sind eigenbetriebsähnliche Einrichtungen der Ge-
meinden nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen.
Daher ist gemäß § 11 Abs.1 Satz 1 der Betriebssatzung für die eigenbe-Seite 1 von 20
Seite 2
triebsähnliche Einrichtung “Städtisches Gebäudemanagement Bonn” ein Wirt-
schaftsplan, bestehend aus einem Vermögens- und Finanzplan, einem Erfolgs-
plan und einer Stellenübersicht, zu erstellen. Die Ermittlung der Planansätze
erfolgte unter Berücksichtigung bisheriger Erfahrungswerte, voraussichtlicher
Preissteigerungen und unter Einbeziehung sonstiger aktueller Entwicklungen.
Bezogen auf die Baumaßnahmen erfolgte eine projektbezogene Ermittlung von
Planansätzen auf Basis von Kosten bereits realisierter Maßnahmen.
Das SGB erwirtschaftet derzeit im geringen Umfang eigene Erlöse. Den
größten Anteil an den Umsatzerlösen hat der Zuschuss der Stadt. Der Zu-
schuss für den Vermögensplan wird nicht über die Gewinn- und Verlustrech-
nung ausgewiesen, sondern es erfolgt der Ausweis in der Bilanz, in der die Zu-
schüsse als Sonderposten für Investitionszuschüsse dargestellt werden.
Veränderungen gegenüber dem Wirtschaftsplan 2025
Im Rahmen der Erstellung des Wirtschaftsplans 2026 wurde das Verfahren zur
Berechnung aktivierter Eigenleistungen überarbeitet. Erstmals werden dabei
auch die anteiligen Gemeinkosten berücksichtigt, die bislang unberücksichtigt
geblieben sind. Dies umfasst beispielsweise allgemeine Verwaltungs- und In-
frastrukturkosten, die im Zusammenhang mit investiven Eigenleistungen ste-
hen. Durch diese methodische Anpassung wird eine realistischere und verursa-
chungsgerechtere Abbildung der tatsächlichen Projektkosten erreicht. Gleich-
zeitig führt dies zu einer Ergebnisverbesserung, da ein größerer Anteil interner
Leistungen aktiviert werden kann. Die neue Systematik wird ab dem Haushalts-
jahr 2026 angewendet und ist ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung unse-
rer internen Kosten- und Leistungsrechnung.
Im Wirtschaftsplan 2026 werden insbesondere zwei bedeutende neue Anmie-
tungen berücksichtigt: die Oberkasseler Straße und die Poststraße. Bis Ende
2027 wird die Stadtverwaltung aus dem Stadthaus am Berliner Platz ausziehen.
Ein Großteil der dort bislang untergebrachten Verwaltungseinheiten wird für
mehrere Jahre Büroräume an der Oberkasseler Straße im Beueler Süden be-
ziehen. Parallel dazu soll im Zuge des Stadthaus-Umzugs das städtische
Dienstleistungszentrum in der Poststraße in der Bonner Fußgängerzone einge-
richtet werden. Das Objekt ist insbesondere für zentrale Verwaltungsfunktionen
vorgesehen.
Mit dem Wirtschaftsplan 2026 wird eine Änderung in der Darstellung der Zins-
kosten vorgenommen. Bislang wurden die Investitionsmittel in Form eines In-
vestitionskostenzuschusses von der Kämmerei bereitgestellt; die damit verbun-
denen Zinsaufwendungen fielen ausschließlich in der Kernverwaltung an.
Zukünftig werden diese Zinsen im Wirtschaftsplan des SGB dargestellt und
über die Kosten- und Leistungsrechnung verursachungsgerecht den jeweiligen
Liegenschaften zugeordnet. Die Maßnahme dient der Transparenz und ent-
spricht den Grundsätzen der verursachungsgerechten Kostenverteilung. Die für
die Zinszahlungen im Haushalt vorgesehenen Mittel werden auf das SGB über-
tragen.
Trotz der beschriebenen Maßnahmen ergibt sich kein erhöhter Finanzbedarf
gegenüber der mittelfristigen Finanzplanung des Wirtschaftsplans 2025. Im
Gegenteil: Für den Zeitraum 2026 bis 2029 kann insgesamt ein um eine Million
Euro geringerer Mittelbedarf ausgewiesen werden. Diese Einsparung trägt zurSeite 2 von 20
Seite 3
Entlastung des städtischen Haushalts bei.
Prioritätenliste
Mit der erstmals vorgelegten Prioritätenliste (DS-Nr.252856) für investive
Hochbaumaßnahmen ab dem Jahr 2025 liegt nun eine transparente und sys-
tematische Übersicht über alle bekannten laufenden und geplanten größeren
Projekte des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) vor. Diese Übersicht
bildet die Grundlage für die investive Planung im Rahmen des Wirtschaftspla-
nes 2026.
Die Prioritätenliste wurde unter enger Einbindung der nutzenden Fachämter
sowie auf Basis verfügbarer Personalressourcen im SGB erstellt. Sie ordnet
Projekte nach ihrer zeitlichen Perspektive und bildet somit die Grundlage für die
mittelfristige Ressourcensteuerung. Die darin enthaltenen Projekte fließen nun
direkt in den Vermögensplan des Wirtschaftsplans 2026 ein. Dies schafft nicht
nur eine bessere Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Politik und Ver-
waltung, sondern verbessert auch die Steuerung und Umsetzung der zahlrei-
chen Hochbauprojekte in Verantwortung des SGB.
Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen – insbesondere Planungs- und Steue-
rungskapazitäten – möglichst effizient einzusetzen. Daher enthält der Vermö-
gensplan für das Jahr 2026 ausschließlich solche Maßnahmen, die in der Prio-
ritätenliste entsprechend eingeordnet sind. Neue Projekte können nur dann
aufgenommen werden, wenn bestehende Projekte verschoben oder abge-
schlossen werden bzw. entsprechende Kapazitäten freigesetzt werden.
Die Prioritätenliste wird jährlich fortgeschrieben und ist damit ein zentrales Pla-
nungsinstrument zur Steuerung der Investitionstätigkeit im SGB. Ihre enge Ver-
zahnung mit dem Wirtschaftsplan stellt sicher, dass strategische Zielsetzungen,
vorhandene Ressourcen und tatsächliche Umsetzungsfähigkeit im Gleichklang
betrachtet werden.
Zustandserfassung der städtischen Liegenschaften
Im Anschluss an die im Wirtschaftsplan 2025 angestoßene strategische Neu-
ausrichtung hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung des städtischen Gebäude-
bestandes wurde im laufenden Jahr die konzeptionelle Grundlage für eine sys-
tematische Zustandserfassung weiterentwickelt. Ziel ist es weiterhin, den be-
stehenden Instandhaltungsstau durch eine strukturierte Zustandsbewertung
sukzessive und strategisch abzubauen.
Aktuell wird hierzu eine Ausschreibung für ein Pilotprojekt vorbereitet, das als
Basis für ein standardisiertes Verfahren zur Bewertung des baulichen Zustands
dienen soll. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Pilotprojekt ist vorge-
sehen, alle städtischen Gebäude schrittweise zu erfassen – beginnend mit den
Schulgebäuden. Dies dient der Entwicklung einer langfristigen Instandhaltungs-
strategie und einer vorausschauenden, ressourcengerechten Investitionspla-
nung.
Es wird daher in den nächsten Jahren ein stärkerer Fokus auf den planbaren
Bauunterhalt gelegt. Ziel dieser Ausrichtung ist die nachhaltige VerbesserungSeite 3 von 20
Seite 4
des Zustands der städtischen Liegenschaften, den Abbau des Sanierungsstaus
und damit verbunden eine Verlängerung der Nutzungsdauer. Dadurch ergibt
sich der Vorteil, dass diese Bauunterhaltungsmaßnahmen aktivierungsfähig
sind und die finanziellen Belastungen des konsumtiven Haushalts auf den in-
vestiven Haushalt verschoben werden können. Somit kann der Betriebskosten-
zuschuss des SGB mittelfristig zugunsten des Investitionskostenzuschusses
entlastet werden.
Klimaneutralität
In den letzten Jahren haben im SGB die Themen Klimaschutz und Nachhaltig-
keit sowie die Erreichung der städtischen Klimaneutralität bis 2035 deutlich an
Bedeutung gewonnen, was sich in konkreten Projekten wie dem Ausbau der
Photovoltaik auf städtischen Gebäuden, dem Vorantreiben der Wärmewende
sowie der Entwicklung einer Sanierungsstrategie für die städtischen Liegen-
schaften widerspiegelt. Die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn beim
PV Ausbau wurde vertraglich vereinbart (vgl. MV 240946) und schreitet zu-
nehmend voran (vgl. MV 241440). So konnten im Jahr 2024 knapp 1.830 kWp
Gesamtleistung der PV Anlagen auf den städtischen Dachflächen installiert
werden. Für 2025 und die folgenden Jahre ist hier nochmals eine deutliche
Steigerung der installierten Gesamtleistung geplant. Der durch die PV-Anlagen
produzierte Strom wird dem SGB zu deutlich unter dem Marktpreis liegendem
Tarif bereitgestellt, was die Strombeschaffungskosten mittelfristig spürbar
senkt. Im Zuge von Machbarkeitsuntersuchungen wurden ca. 300 Dächer auf
PV Tauglichkeit untersucht, mit dem Ergebnis, dass ein Großteil der Dach-
flächen teilweise umfassend saniert werden müssen. Neben dem PV-Ausbau
wird die Kooperation mit den Stadtwerken Bonn auch in weiteren Bereichen
intensiviert. So gelten die SWB als bevorzugter Partner für die Umstellung be-
stehender Heizanlagen auf nachhaltigere Alternativen wie Wärmepumpen und
Fernwärme (vgl. MV 241440). Auch hier wird aktuell daraufhin gearbeitet, einen
Rahmenvertrag für die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bonn zu
schließen, um die Wärmewende für den städtischen Gebäudebestand weiter zu
beschleunigen und voranzutreiben. Neben dem Wärmecontracting wird derzeit
auch ein Konzept für die mögliche Zusammenarbeit mit den SWB im Hinblick
auf Elektromobilität und die dafür notwendige Infrastruktur an den städtischen
Liegenschaften erarbeitet. Um die Treibhausgasemissionen sowie den ökologi-
schen Fußabdruck kommunaler Liegenschaften zu reduzieren und somit einen
klimaneutralen kommunalen Gebäudebestand zu ermöglichen, wird derzeit
eine Sanierungsstrategie entwickelt. Der daraus resultierende Sanierungsbe-
darf der städtischen Liegenschaften wird eine der größten Herausforderungen
für die nächsten Jahre darstellen.
Neuorganisation des SGB zum 1. April 2025
Zum 1. April 2025 wurde die Neuorganisation des Gebäudemanagements Bonn
erfolgreich umgesetzt. Ziel dieser strukturellen Neuausrichtung war es, die Leis-
tungsfähigkeit unseres Betriebes langfristig zu sichern und den sich stetig ver-
ändernden Anforderungen in der kommunalen Immobilienbewirtschaftung ge-
recht zu werden. Die Neuorganisation ist das Ergebnis eines intensiven Pro-
zesses, in dem bestehende Strukturen kritisch analysiert, neue Anforderungen
identifiziert und zukunftsfähige Lösungen entwickelt wurden. Mit der Neuauf-Seite 4 von 20
Seite 5
stellung schaffen wir die Grundlage für eine noch effektivere, serviceorientierte-
re und nachhaltigere Arbeit in allen Bereichen unserer Gebäudewirtschaft. In
den kommenden Monaten werden die Prozesse und Abläufe weiter optimiert.
Klare Verantwortlichkeiten und Spezialisierung
Ein zentrales Ziel der Neuorganisation war die Schaffung klarer Verantwor-
tungsbereiche. Durch die neue Struktur wurden Aufgaben eindeutiger zugeord-
net und Zuständigkeiten transparenter gestaltet. Dies erleichtert nicht nur die
Zusammenarbeit innerhalb der Organisation, sondern sorgt auch für eine höhe-
re Fachlichkeit und Effizienz. Mitarbeitende können sich gezielter auf ihre Kern-
aufgaben konzentrieren und dabei ihr Fachwissen stärker einbringen. Die Spe-
zialisierung einzelner Teams fördert eine vertiefte Expertise, die sich unmittel-
bar in der Qualität der Ergebnisse widerspiegeln wird.
Verbesserte Transparenz und verbesserte Kundenorientierung
Mit der neuen Struktur wurde auch die interne und externe Kommunikation op-
timiert. Prozesse wurden nachvollziehbarer gestaltet, Schnittstellen reduziert
und Informationsflüsse verbessert. Dies kommt nicht zuletzt unseren Nutzern
zugute, die von kürzeren Reaktionszeiten, klareren Abläufen und besser er-
reichbaren Ansprechpartnern profitieren. Die Kundenorientierung wird so ge-
stärkt, weil unsere Dienstleistungen künftig noch bedarfsgerechter und zielge-
richteter erbracht werden können.
Stärkere Fokussierung auf strategische und nachhaltige Ziele
Die Neuorganisation schafft den Raum, um strategische und nachhaltige Ziele
stärker in den Fokus zu rücken. Anstatt ausschließlich im operativen Tagesge-
schäft zu agieren, wurde die Organisation so ausgerichtet, dass eine voraus-
schauende Planung und Steuerung möglich wird. Themen wie CO￿-Neutralität,
energetische Sanierung, Lebenszyklusbetrachtungen und moderne Arbeits-
platzkonzepte lassen sich in der neuen Struktur besser verankern.
Effizientere Ressourcennutzung
Eine bessere Nutzung personeller, finanzieller und technischer Ressourcen ist
ein weiterer zentraler Aspekt der neuen Organisation. Doppelstrukturen wurden
abgebaut, Prozesse optimiert und vorhandene Kapazitäten besser verteilt.
Durch klare Abläufe, strukturierte Steuerung und gezielten Ressourceneinsatz
können Projekte und tägliche Aufgaben schneller und wirtschaftlicher umge-
setzt werden. Auch digitale Lösungen werden gezielt eingesetzt, um Routine-
tätigkeiten zu vereinfachen und Personal für wertschöpfende Tätigkeiten frei-
zumachen.
Stärkung der zentralen Dienste
Die Zentralen Dienste übernehmen in der neuen Struktur eine noch bedeuten-
dere Rolle als Dienstleister und Steuerungsinstrument für die gesamte Organi-
sation. Personal, Finanzen, Organisation, Arbeitssicherheit, Klimamanagement,
Energiemanagement und Vergabemanagement bilden gemeinsam die Infra-
struktur, auf deren Grundlage die operative Arbeit in den Fachbereichen gelin-
gen kann. Die Stärkung dieser zentralen Einheiten sorgt für eine einheitliche
Qualität, entlastet die Fachbereiche und fördert die Standardisierung sowie die
Umsetzung gesetzlicher Vorgaben.Seite 5 von 20
Seite 6
Seit dem 01.04.2025 gliedert sich das SGB daher in eine neue Aufbauorganisa-
tion:
S. Anlage 7
Strategische Unternehmenssteuerung
Die Stabsstelle unterstützt die Betriebsleitung in zentralen Querschnittsaufga-
ben mit hoher strategischer Bedeutung. Dazu gehören insbesondere die strate-
gische Steuerung der Organisation, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Innenre-
vision. Im Bereich der strategischen Steuerung werden langfristige Zielbilder
entwickelt und Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Betriebes initiiert und
begleitet. Die Öffentlichkeitsarbeit sorgt für die interne wie externe Kommunika-
tion des SGB. Die Innenrevision stellt die Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaft-
lichkeit von Prozessen sicher, führt interne Prüfungen durch und unterstützt die
kontinuierliche Verbesserung der Abläufe.
Zentrale Dienste
Der Geschäftsbereich Zentrale Dienste stellt die grundlegenden Unterstüt-
zungsleistungen für alle Geschäftsbereiche sicher. Er umfasst das Personal-
management, die Organisationsentwicklung, das interne Prozess- und Projekt-
management sowie die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien. Zudem si-
chert er die Einhaltung gesetzlicher Arbeitsschutzvorgaben und betreut das
betriebliche Gesundheitsmanagement. Auch das Finanz- und Rechnungswe-
sen ist hier angesiedelt. Es übernimmt Aufstellung des Wirtschaftsplans, Bud-
getüberwachung, Mittelbewirtschaftung sowie die laufende Buchhaltung einsch-
ließlich der Jahresabschlüsse und das Berichtswesen. Die Abteilung Vergabe,
Recht und Gremien verantwortet die rechtssichere Durchführung aller Verga-
beprozesse, prüft Verträge und unterstützt bei rechtlichen Fragestellungen.
Darüber hinaus werden Beschlussvorlagen erstellt und die Abstimmung mit
politischen Gremien koordiniert. Ergänzt wird der Geschäftsbereich durch das
Klima- und Energiemanagement, das Konzepte zur CO￿-Reduktion entwickelt,
Energieberichte erstellt, Verbräuche überwacht und die Umsetzung energeti-
scher Standards in Neu- und Bestandsbauten begleitet.
Kaufmännisches Gebäudemanagement
Der Geschäftsbereich Kaufmännisches Gebäudemanagement ist für die wirt-
schaftliche Steuerung und Verwaltung der Immobilienportfolios zuständig. Er
verantwortet das Portfolio-, Flächen- und Vertragsmanagement, analysiert den
Gebäudebestand und entwickelt ihn strategisch weiter. Mietverhältnisse,
Flächennutzungen und Vertragsstrukturen werden dabei ebenso betreut wie die
kaufmännischen Aspekte der Objektbewirtschaftung. Im Objektmanagement
werden Betriebskosten geplant, kontrolliert und abgerechnet. Die laufende Be-
wirtschaftung von Gebäuden erfolgt auf Grundlage transparenter und effizienter
Strukturen. Zusätzlich bündelt der Bereich Einkauf und Bewirtschaftungsleis-
tungen den zentralen Material- und Dienstleistungsbezug, insbesondre die Be-
schaffung der externen Reinigungsleistungen. Hier werden Bedarfe erfasst,
Beschaffungen durchgeführt und wirtschaftliche Rahmenverträge koordiniert.
Technischer BetriebSeite 6 von 20
Seite 7
Der Geschäftsbereich Technischer Betrieb ist für die technische Betriebs-
führung aller Liegenschaften verantwortlich. Die zentrale Störungsannahme
bildet gemeinsam mit Werkstatt und Hausmeisterdiensten den operativen
Rückhalt für Sofortmaßnahmen und alltägliche Betriebsanforderungen. Im
technischen Anlagen- und Betriebsmanagement werden gebäudetechnische
Anlagen gewartet, geprüft, gesteuert, überwacht und optimiert. Ziel ist die Si-
cherstellung eines reibungslosen, energieeffizienten gesetzeskonformen Be-
triebs. Ergänzend übernimmt die Instandhaltung die laufende und geplante In-
standhaltung des Bestandes und die Objektverantwortung der jeweiligen Lie-
genschaft.
Projektmanagement Schulen und Kita
Der Geschäftsbereich Projektmanagement Schulen und Kita ist zuständig für
alle Neu-, Erweiterungs-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an Bildungsein-
richtungen. Dabei werden Projekte an Grund- und Förderschulen, Kitas sowie
Einrichtungen der Jugendhilfe geplant und umgesetzt. Ein weiterer Schwer-
punkt liegt auf der baulichen Entwicklung weiterführender Schulen, wobei mo-
derne Lernumgebungen und nachhaltige Standards im Vordergrund stehen. In
allen Projekten ist die Technische Gebäudeausrüstung ein integraler Bestand-
teil: Planung und Umsetzung von Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär-, Elektro- und
Gebäudeautomationssystemen erfolgen abgestimmt auf die jeweilige Nutzung
und bauliche Zielsetzung.
Projektmanagement weitere Liegenschaften
Der Geschäftsbereich Projektmanagement weitere Liegenschaften verantwortet
alle Neu-, Erweiterungs-, Umbau und Sanierungsprojekte außerhalb des Bil-
dungsbereichs. Dazu zählen Maßnahmen an Sportstätten (außerhalb von
Schulen), Schwimmbädern und kulturellen Einrichtungen, die unter besonderer
Berücksichtigung der Nutzeranforderungen realisiert werden. Ebenso gehören
Verwaltungsgebäude, Feuerwehrhäuser und weitere Sonderimmobilien zum
Aufgabenportfolio. Großprojekte wie z.B. die Grundsanierung des Stadthauses
sind hier verortet. Auch hier ist die Technische Gebäudeausrüstung fester Be-
standteil der Projektbearbeitung. Sie wird von der Projektidee bis zur Inbetrieb-
nahme mitgeplant und umgesetzt, sodass die technische Funktionalität aller
Maßnahmen gesichert ist.
Weitere Erläuterungen sind in der Anlage 5 dargestellt.
Die Bezirksvertretungen werden bei wichtigen Angelegenheiten des Stadtbe-
zirks im Wege der Anhörung beteiligt (§ 37 Abs. 5 GO NRW). Dies betrifft hier
ausschließlich die Maßnahmen im Vermögensplan (Anlage 3). Die Beteiligung
erfolgt in Form einer Mitteilungsvorlage zu den die Bezirke betreffenden Maß-
nahmen aus dem Vermögensplan.
Anlage/nSeite 7 von 20
Seite 8
1 Anlage 1-Erfolgsplan 2026 (öffentlich)
2 Anlage 2-Finanzplan 2026 (öffentlich)
3 Anlage 3-Vermoegensplan 2026 (öffentlich)
4 Anlage 4-Stellenplan 2026 (öffentlich)
5 Anlage 5-Erlaeuterung 2026 (öffentlich)
6 Anlage 6-Vorfinanzierung 2026 (öffentlich)
7 Anlage 7 - SGB_Organigramm (öffentlich)Seite 8 von 20
Erfolgsplan Anlage 1
Ansatz 2025 2026 2027 2028 2029
EUR EUR EUR EUR EUR
Andere aktivierte Eigenleistungen 6.060.000 12.500.000 12.630.000 12.750.000 12.880.000
Umsatzerlöse
davon Betriebskostenzuschuss 116.340.000 133.850.000 138.050.000 142.410.000 144.110.000
davon Erträge aus Abrechnungen mit anderen Dienststellen (Vorfinanzierungen) 9.340.000 7.910.000 7.210.000 7.230.000 7.250.000
sonstige Umsatzerlöse 16.310.000 15.250.000 14.040.000 11.710.000 11.780.000
Sonstige betriebliche Erträge
davon Ertrag aus der Auflösung Investitionsförderung 18.070.000 17.890.000 18.680.000 19.560.000 20.190.000
davon sonstige betriebliche Erträge 99.000 101.000 103.000 105.000 107.000
Summe Ertrag 166.219.000 187.501.000 190.713.000 193.765.000 196.317.000
Materialaufwand 105.942.531 105.852.385 107.157.461 108.160.461 108.908.461
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 20.898.000 21.107.000 21.318.000 21.531.000 21.747.000
davon Strom 8.908.000 8.997.000 9.087.000 9.178.000 9.270.000
davon Gas 4.950.000 5.000.000 5.049.000 5.100.000 5.151.000
davon Wasser 853.000 862.000 870.000 879.000 888.000
davon Fernwärme 5.872.000 5.930.000 5.990.000 6.049.000 6.110.000
davon Brennstoffe (Heizöl) 315.000 318.000 322.000 325.000 328.000
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 85.044.531 84.745.385 85.839.461 86.629.461 87.161.461
davon ungeplante Instandhaltung 14.620.000 14.770.000 14.920.000 15.070.000 15.220.000
davon planbare Bauunterhaltung (SGB Gebäude) 12.920.000 10.040.000 10.140.000 10.240.000 10.340.000
davon planbare Bauunterhaltung Vorfinanzierungen (Gebäude anderer Ämter)* 8.279.231 6.825.385 6.098.461 6.098.461 6.098.461
davon Wartungen 2.000.000 2.070.000 2.130.000 2.190.000 2.260.000
davon Reinigungskosten 13.160.000 14.494.000 14.630.000 14.776.000 14.924.000
davon Kosten für Anmietungen 25.686.000 28.267.000 29.805.000 30.457.000 30.637.000
davon Grundbesitzabgaben 4.700.000 4.700.000 4.700.000 4.700.000 4.700.000
davon Gebäudeversicherung 333.300 337.000 340.000 343.000 347.000
davon Contracting (Fotovoltaik, Beleuchtung, Wärmelieferung) 2.156.000 2.052.000 1.876.000 1.545.000 1.415.000
davon sonstige Kosten (Gutachten, diverse Gebühren) 1.190.000 1.190.000 1.200.000 1.210.000 1.220.000
Personalaufwand 36.746.000 40.350.000 41.560.000 42.806.000 44.090.000
a) Löhne und Gehälter 29.138.000 32.513.000 33.488.000 34.493.000 35.527.000
b) soziale Abgaben und Unterstützung 5.051.000 5.203.000 5.359.000 5.519.000 5.685.000
c) Aufwendungen für Altersversorgung 2.557.000 2.634.000 2.713.000 2.794.000 2.878.000
Abschreibungen 25.905.000 25.548.000 26.224.000 27.087.000 27.480.000
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.847.000 2.864.000 2.882.000 2.900.000 2.919.000
davon EDV-Kosten 1.993.000 2.010.000 2.028.000 2.046.000 2.065.000
davon Bürobedarf, Porto und Telefonkosten 85.000 85.000 85.000 85.000 85.000
davon Aus- und Fortbildung 100.000 100.000 100.000 100.000 100.000
davon sonstige Aufwendungen (Reise-, KFZ-Kosten) 669.000 669.000 669.000 669.000 669.000
Summe Aufwand 171.440.531 174.614.385 177.823.461 180.953.461 183.397.461
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.346.215 20.244.520 20.130.775 20.038.312 19.923.865
Sonstige Steuern 321.000 321.000 321.000 321.000 321.000
Handelsrechtlicher Jahresüberschuss -7.835.000 -7.658.000 -7.544.000 -7.527.000 -7.290.000
*Die Vorfinanzierungen sind in Anlage 6 dargestellt.
Hinweis: Die Erläuterungen zu den einzelnen Positionen sind der Anlage 5 zu entnehmen.
# Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 9 von 20
Anlage 2Finanzplan des SGB für die Jahre 2026 - 2029
Mittelherkunft Ansatz 2025 2026 2027 2028 2029
Jahresergebnis -7.840.000 -7.660.000 -7.540.000 -7.530.000 -7.290.000
Abschreibungen 25.910.000 25.550.000 26.220.000 27.090.000 27.480.000
Zuführung Sopo für Investitionszuschüsse Land/Bund 12.154.907 9.416.589 14.168.004 449.494 0
Zuführung Sopo für Investitionszuschüsse Stadt 100.823.517 118.484.611 119.055.680 132.724.999 106.880.000
Summe: 131.048.424 145.791.200 151.903.684 152.734.493 127.070.000
Mittelverwendung
Ausgaben Vermögensplan 112.978.424 127.901.200 133.223.684 133.174.493 106.880.000
Auflösung Sonderposten für Investitionszuschüsse 18.070.000 17.890.000 17.680.000 17.560.000 17.190.000
Summe: 131.048.424 145.791.200 150.903.684 150.734.493 124.070.000
# Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 10 von 20
Vermögensplan 2026ff. (Erläuterungen/Kostenentwicklungen/Terminpläne zu den großen laufenden Maßnahmen finden Sie im aktuellen Controllingbericht SGB unter opendata.Bo.de) Anlage 3
Bezirk Jahr Bezeichnung Projektbezeichnung DS-Nr.
Gesamtkosten
WPL 2025
Gesamtkosten
WPL 2026
2026
EUR
2027
EUR
2028
EUR
2029
EUR
Schulbaumaßnahmen (Amt 40)
Bo 2025 Bonns Fünfte Neubau, Sanierung 1511941 53.207.125 € 54.483.000 € 3.658.150 € 1.000.000 € - € - €
Bo 2025 Bertolt-Brecht-Gesamtschule Sanierung Gebäudeteile A, B und C; Fassade Aula 211249 30.584.000 € 30.584.000 € 3.400.000 € 150.000 € - € - €
GB 2025 Friedrich-List-Berufskolleg Sanierung Gebäude G, H und I 1910805 10.690.000 € 10.690.000 € 1.000.000 € - € - € - €
Ha 2025 Rochusschule Erweiterung 210178 8.765.000 € 9.040.000 € 300.000 € - € - € - €
GB 2025 Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Erweiterung, Umbau G9 212005 14.229.000 € 14.229.000 € 3.500.000 € 800.000 € - € - €
GB 2025 Konrad-Adenauer-Gymnasium Erweiterung, Umbau G9 231555 13.496.000 € 13.496.000 € 3.500.000 € 2.486.861 € 2.500.000 € - €
Ha 2025 Hardtberg-Gymnasium Erweiterung, Umbau G9 240120 7.384.000 € 7.384.000 € 2.500.000 € 1.908.425 € - € - €
Bo 2025 Friedrich-Ebert-Gymnasium Erweiterung, Umbau G9 230562 21.876.000 € 21.876.000 € 9.500.000 € 6.525.845 € 2.000.000 € - €
Bo 2025 Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Erweiterung, Neubau Aula, G9 230578 49.698.000 € 49.698.000 € 8.624.524 € 9.017.153 € 8.000.000 € 13.000.000 €
Bo 2025 Elsa-Brändström-Schule/ Paulusschule Erweiterung OGS mit Mensa 221338 10.110.300 € 10.110.300 € 3.510.000 € 1.500.000 € - € - €
Be 2025 Realschule Beuel Erweiterung 2. BA 200159 2.943.000 € 2.943.000 € 400.000 € - € - € - €
Bo 2025 Schulzentrum Tannenbusch Neubau 231226 180.772.000 € 180.772.000 € 2.500.000 € 16.000.000 € 24.000.000 € 30.000.000 €
Be 2025 Adelheidisschule Dependance Erweiterung WTP Park 232351 11.111.111 € 24.966.000 € 6.000.000 € 7.000.000 € 8.756.308 € 1.000.000 €
Bo 2025 Astrid-Lindgren-Schule Erweiterung, Umbau neuer Schulstandort 22.406.000 € 300.000 € 1.200.000 € 3.500.000 € 7.000.000 €
Bo 2025 Robert-Wetzlar-Berufskolleg Sanierung im 2. BA (Bauteil C) 240809 37.445.000 € 14.945.000 € 5.200.000 € 6.000.000 € 8.000.000 € - €
Ha 2025 Helmholtz-Gymnasium Errichtung Interim 3.400.000 € 3.075.000 € - € - € - €
GB 2025 Grundschule Am Domhof Erweiterung OGS, Umwidmung im Bestand 18.000.000 € 22.502.000 € 3.000.000 € 4.986.400 € 7.264.033 € 3.000.000 €
Bo 2025 Erich-Kästner-Schule Umbau im Bestand, Neubau Mensa 2.600.000 € 4.000.000 € 1.000.000 € 1.000.000 € - € - €
GB 2025 Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Errichtung Interim BA 3 1.980.000 € 1.980.000 € 1.200.000 € 150.000 € - € - €
Bo 2025 Abendgymnasium/ Clara-Schumann-Gymnasium Machbarkeitsstudie, Errichtung Interim 2.000.000 € 2.000.000 € 1.467.916 € - € - € - €
Bo 2025 Kettelerschule Erweiterung OGS 202304 8.070.000 € 300.000 € 700.000 € 1.900.000 € 3.400.000 €
Bo 2025 Clara-Schumann-Gymnasium Errichtung Interim G9 1.395.290 € 1.000.000 € 95.290 € - € - €
Bo 2025 Abendgymnasium/ Clara-Schumann-Gymnasium Errichtung Interim 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Be 2025 Paul-Gerhardt-Schule Erweiterung OGS 202304 5.500.000 € 200.000 € 1.300.000 € 2.300.000 € 1.300.000 €
Be 2025 Robert-Wetzlar-Berufskolleg, Außenstelle Neubau WC-Anlage für Bauteil E 1.847.000 € 569.000 € - € - € - €
Bo 2025 Robert-Wetzlar-Berufskolleg Neubau Gebäude A 9.000.000 € 300.000 € 2.100.000 € 3.800.000 € 2.100.000 €
Ha 2026 Helmholtz-Gymnasium Erweiterung 1.000.000 € 200.000 € 200.000 € 500.000 € - €
Ha 2026 Derletalschule Machbarkeitsstudie, Sanierung 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Bo 2026 Emilie-Heyermann-Realschule Sanierung Einzelmaßnahme 2.000.000 € 100.000 € 500.000 € 800.000 € 500.000 €
Bo 2026 Grundschule Buschdorf Erweiterung OGS und Sanierung 202304 7.893.874 € 300.000 € 1.800.000 € 3.400.000 € 1.800.000 €
Be 2026 Marktschule Erweiterung OGS 202304 6.600.000 € 300.000 € 1.500.000 € 2.800.000 € 1.500.000 €
Bo 2026 Robert-Wetzlar-Berufskolleg Sanierung Gebäude B 20.600.000 € 800.000 € 4.800.000 € 7.700.000 € 5.800.000 €
Bo 2025 Schulzentrum Tannenbusch Neubau Einfeldturnhalle mit 5 Klassenräumen 9.039.500 € 9.239.500 € 1.000.000 € - € - € - €
Be 2025 Schulstandort Rölsdorfstr. Neubau Schulgebäude, Dreifachturnhalle 211942 500.000 € 74.303.000 € 3.000.000 € 7.500.000 € 11.000.000 € 17.000.000 €
Bo 2025 Clara-Schumann-Gymnasium Erweiterung, Umbau G9 mit Turnhalle 35.000.000 € 35.000.000 € 3.000.000 € 7.000.000 € 7.844.612 € 5.000.000 €
GB 2025 Friedrich-List-Berufskolleg Neubau Turnhalle 1 und 2 11.500.000 € 700.000 € 270.000 € - € - €
GB 2025 Andreasschule Erweiterung OGS 12.000.000 € 26.820.000 € 1.000.000 € 6.200.000 € 7.000.000 € 7.200.000 €
Ha 2025 Margot-Barnard-Realschule Sanierung Turnhalle 3.010.000 € 222.000 € 2.400.000 € 223.000 € - €
GB 2026 Bodelschwinghschule Erweiterung OGS 202304 7.770.000 € 300.000 € 700.000 € 2.000.000 € 4.000.000 €
GB 2026 Gertrud-Bäumer-Realschule Sanierung Schulgebäude inkl. Turnhalle 100.000 € 100.000 € - € - € - €
GB 2026 Grundschule Heiderhof Erweiterung OGS/Ausbau 3 Zügigkeit 202304 17.672.127 € 700.000 € 4.100.000 € 6.500.000 € 5.100.000 €
Bo 2026 Heinrich-Hertz-Europakolleg
Machbarkeitsstudie, Sanierung/Neubau gesamte
Liegenschaft mit mehreren Sporthallen inkl. Sporthalle
Gebäude G 200.000 € 200.000 € - € - € - €
Ha 2026 Helmholtz-Gymnasium Machbarkeitsstudie, Sanierung Turnhalle 100.000 € 100.000 € - € - € - €
GB 2026 Nicolaus-Cusanus-Gymnasium
Neubau Varielklassen, Grund- und Fassadensanierung
i.V.m. Neubau TH 3.000.000 € 100.000 € 700.000 € 1.300.000 € 700.000 €
Bo 2026 Nikolausschule Erweiterung OGS 202304 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Bezirke 2025 Verschiedene Schulen Strukturierte Verkabelung 11.111.111 € 11.111.111 € 335.000 € - € - € - €
Zwischensumme der Schulbaumaßnahmen 78.761.590 € 101.589.974 € 123.087.953 € 109.400.000 €Seite 11 von 20
Baumaßnahmen für Kinder- und Jugendeinrichtungen (Amt 51)
Be 2025 Städt. Kita Veilchenweg 26 Erweiterung, Umbau 211013 3.920.000 € 4.056.000 € - € - € - € - €
Bo 2025 Kita Wilhelmstr. 34 Sanierung, Umbau 221286 11.678.000 € 11.678.000 € 3.678.000 € - € - € - €
Ha 2025 Kita/ Jugendzentrum Neubau 230257 9.914.000 € 9.914.000 € 2.200.000 € 1.000.000 € - € - €
Be 2025 Städt. Familienzentrum Alte Bonner Straße Neubau 6 Gruppen 231689 10.120.000 € 10.120.000 € 4.002.657 € - € - € - €
GB 2025 Kita Friesdorfer Str. 57 Kauf, Neubau (Investorenprojekt) 4.700.000 € 2.922.158 € 153.798 € - € - €
Bo 2025 Neubau 3 Kindergärten im TU/TÜ Verfahren Neubau 3 Kitas, je 4 Gruppen 230669 19.028.000 € 19.028.000 € 8.008.000 € 3.193.039 € 500.000 € - €
GB 2025 Kita - Margaretenstr. Neubau 4 Gruppen 200.000 € 200.000 € 200.000 € - € - € - €
Bo 2025 Kita - Stolpstr. Neubau 4 Gruppen 200.000 € 6.707.500 € 3.500.000 € 911.500 € - € - €
Ha 2025 Kita - An der Burg Medinghoven Neubau 200.000 € 200.000 € - € - € - €
GB 2025 Kita - Neckarstr. Neubau max. 6 Gruppen 200.000 € 200.000 € - € - € - €
Be 2026 Heilpädagogischer Sprachheilkindergarten Sanierung/Neubau Umbau nach Leerzug 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Bo 2026 Städt. Kita Von-den-Driesch-Straße 59 Neubau 6 Gruppen und Jugendzentrum 6.000.000 € 200.000 € 1.400.000 € 2.500.000 € 1.400.000 €
Zwischensumme der Maßnahmen für Kinder- und Jugendeinrichtungen 25.210.815 € 6.658.337 € 3.000.000 € 1.400.000 €
sonstige Baumaßnahmen
GB 2026 Godesburg Machbarkeitsstudie, Sanierung Gebäude 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Bo 2025 Stadthaus Sanierung 242046 466.000.000 € 3.000.000 € - € - € - €
Bo 2025 Feuerwache I Umbau Klimatechnik Leitzentrale 1.400.000 € 435.173 € - € - € - €
Bo 2025 FFW Grau-Rheindorf Neubau Fahrzeughalle 1.920.000 € 2.040.000 € 50.000 € - € - € - €
Be 2025 Feuerwache II Neubau Büro und Schulungsräume 2.120.000 € 2.120.000 € 460.000 € - € - € - €
GB 2025 Feuerwache III Neubau 231689 59.894.000 € 59.894.000 € 5.221.000 € 10.000.000 € 10.000.000 € 10.000.000 €
Bo 2025 Feuerwache I Architekturwettbewerb durch Amt 61, Neubau 135.000.000 € 1.500.000 € 4.000.000 € 7.000.000 € 16.000.000 €
Ha 2025 FFW Duisdorf Ersatzneubau Gerätehaus rückwärtig 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Be 2026 Feuerwache II Verlagerung Schlauchwerkstatt von Feuerwache I 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Be 2026 FFW Oberkassel (Löscheinheit 25) Neubau 100.000 € 100.000 € - € - € - €
Bo 2025 Stadtarchiv Neubau, Umbau ehemalige Pestalozzischule 200446 28.936.000 € 28.936.000 € 4.000.000 € 3.500.000 € 2.200.000 € 300.000 €
Bo 2026 Kunstmuseum Sanierung BMA, EMA und ELA 3.200.000 € 100.000 € 700.000 € 1.400.000 € 700.000 €
Bo 2026 Kunstmuseum Sanierung Lüftungs- und Kältetechnik 9.000.000 € 300.000 € 700.000 € 2.000.000 € 5.000.000 €
Be 2025 Albertus-Magnus-Haus Umbau Sammelunterkunft Flüchtlinge 1.250.000 € 1.250.000 € 622.938 € - € - € - €
Bo 2025 Sportpark Nord Sanierung 2.000.000 € 2.000.000 € 500.000 € - € - € - €
GB 2025 Sportpark Pennenfeld Neubau Turnhalle 500.000 € 300.000 € - € - € - €
Ha 2026 Hardtberghalle Machbarkeitsstudie Sanierung 250.000 € 250.000 € - € - € - €
Bo 2026 Josef-Strunck-Halle Machbarkeitsstudie Sanierung/Neubau Turnhalle 100.000 € 100.000 € - € - € - €
GB 2025 Fahrradparkstation Bahnhof Bad Godesberg Neubau Fahradparkstation 1.100.000 € 500.000 € 450.000 € - € - €
Bo 2025 Endenicher Burg Sanierung Burg 1.820.000 € 1.820.000 € 500.000 € - € - € - €
Zwischensumme der sonstigen Baumaßnahmen 18.239.111 € 19.350.000 € 22.600.000 € 32.000.000 €
Gesamtsumme Baumaßnahmen: 122.211.516 € 127.598.311 € 148.687.953 € 142.800.000 €
Aktivierte Eigenleistung 12.500.000 € 12.630.000 € 12.750.000 € 12.880.000 €
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattungen 500.000 € 500.000 € 500.000 € 500.000 €
Summe Vermögensplan 135.211.516 € 140.728.311 € 161.937.953 € 156.180.000 €Seite 12 von 20
Anlage 4
Stellenübersicht 2025
I. Tarifliche Beschäftige
Entgelt-
gruppe
Betriebs-
leitung
Strategische
Unternehmens
steuerung
Zentrale
Dienste
Kaufmännis
ches
Gebäudema
nagement
Technische
r Betrieb
Projektmanage
ment Schulen
& Kita/Jugend
Projektmanage
ment weitere
Liegenschaften
Summe
Stellenplan
tatsächlich
besetzte
Stellen zum
15.04.2025
SV 1 0 0 0 0 0 0 1 1
E 15 1 0 1 1 1 2 1 7 5
E 14 0 0 5 0 3 3 2 13 8
E 13 1 1 1 0 4 4 4 15 14
E 12 2 0 9 2 7 28 18 66 62
E 11 0 2 9 4 32 23 7 77 59
E 10 0 0 7 1 21 11 2 42 36
E 9c 0 0 3 3 9 2 1 18 16
E 9b 1 0 3 5 3 1 1 14 13
E 9a 2 0 8 10 4 0 0 24 22
E 8 1 0 14 9 6 2 1 33 32
E 7 0 0 5 2 132 0 1 140 137
E 6 0 0 0 4 28 1 0 33 34
E 5 0 0 0 0 60 0 0 60 60
E 4 0 0 0 0 8 0 0 8 8
E 3 0 0 0 0 1 0 0 1 1
E 2 0 0 1 16 3 0 0 20 17
E 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Summe: 9 3 66 57 322 77 38 572 525
II. Beamte
Besold
ung-
gruppe
Betriebs-
leitung
Strategische
Unternehmens
steuerung
Zentrale
Dienste
Kaufmännis
ches
Gebäudema
nagement
Technische
r Betrieb
Projektmanage
ment Schulen
& Kita/Jugend
Projektmanage
ment weitere
Liegenschaften
Summe
Stellenplan
tatsächlich
besetzte
Stellen zum
15.04.2025
A 16 0 0 0 0 0 0 0 0 0
A 15 0 1 0 0 0 0 0 1 0
A 14 0 0 2 1 0 0 0 3 3
A 13 II.2 0 0 0 0 0 0 0 0 0
A 13 II.1 0 0 0 1 0 0 0 1 1
A 12 0 0 3 0 0 0 0 3 3
A 11 0 0 3 1 0 0 0 4 3
A 10 0 0 1 1 0 0 0 2 2
A 9 II.1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
A 9 I.2 0 0 0 2 0 0 0 2 2
A 9 I.2 Z 0 0 0 0 1 0 0 1 1
A 8 0 0 0 0 1 0 0 1 1
A 7 0 0 0 0 0 0 0 0 0
A 6 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Summe: 0 1 9 6 2 0 0 18 16
Summe I + II 9 4 75 63 324 77 38 590 541
# Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 13 von 20
Anlage 5 / Seite 1
Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Erläuterungen zur Wirtschafts- und Finanzplanung 2026 ff.
1. Aktivierte Eigenleistungen
Hierbei handelt es sich um aktivierte Personalkostenanteile eigener Architekten und
Ingenieure. Für das Jahr 2026 wird von einem Ertrag in Höhe von 12.500 TEUR
ausgegangen.
2. Umsatzerlöse
Unter dieser Position werden folgende größere Posten ausgewiesen:
- Betriebskostenzuschuss der Bundesstadt Bonn 133.850 TEUR
- Erträge aus Abrechnungen mit anderen Dienststellen¹) 7.910 TEUR
- sonstige Umsatzerlöse 15.250 TEUR
3. Sonstige betriebliche Erträge
- Ertrag aus der Auflösung des Sonderpostens
für Investitionszuschüsse ²) 17.890 TEUR
- Sonstige betriebliche Erträge 101 TEUR
¹) Hierunter fallen u.a. die Erstattungen von Energie- und Bauunterhaltungskosten Dritter, die vom SGB
vorfinanziert wurden. Die Vorfinanzierungen werden in den kommenden Jahren sukzessiv reduziert, da
die Leistungen zwar weiterhin durch das SGB erbracht werden aber die Rechnungszahlungen direkt bei
den zuständigen Ämtern erfolgt. Die Umstellung ist schon für die Beethovenhalle, Bäder, und BGAs
abgeschlossen.
²) Der Sonderposten beinhaltet die Zuschüsse von Land und Stadt für laufende Investitionsmaßnahmen
im Anlagevermögen. Er wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten
Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Hierunter fallen im Wesentlichen die Aufwendungen für Strom, Gas, Fernwärme,
Wasser und Brennstoffe der vom SGB betreuten städtischen Immobilien.
Das SGB hat die Strom- und Gasbeschaffung für seine Liegenschaften bzw. die
bestehenden Konditionen Ende 2023 auf den Prüfstand gestellt und bewertet.
Aufgrund möglicher Einsparpotentiale wurden Energiepreisverhandlungen mit den
SWB geführt. Für die Zukunft wurde vereinbart, abweichend von der bisherigen
Regelung, die Strom- und Gasmenge für 2 Jahre am Markt zu beschaffen, d.h. der
Zeitraum orientiert sich am Doppelhaushalt der Stadt. Dies bedeutet, im Jahr 2025
wurde die Strommenge für den Doppelhaushalt 2025/2026 beschafft. Durch diese
Entscheidung entsteht eine erhöhte Planungssicherheit für den städtischen HaushaltSeite 14 von 20
Anlage 5 / Seite 2
Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
und das SGB profitiert von den Marktpreisen. Aktuell wird gemeinsam mit den SWB
die Beschaffungsstrategie für die Jahre 2027 bis 2029 festgelegt.
Darunter entfallen auf
den Strombezug 8.997 TEUR
Der Strombedarf für den Doppelhaushalt 2025/2026 wurde bereits weitgehend durch
die SWB am Markt beschafft. Der Strompreis für die städtischen Liegenschaften wird
für 2026 bei ca. 24 ct/kWh brutto liegen.
den Gasbezug 5.000 TEUR
Der Gasbedarf für den Doppelhaushalt 2025/2026 wurde bereits weitgehend durch die
SWB am Markt beschafft. Der Gaspreis für die städtischen Liegenschaften wird für
2026 bei ca. 8 ct/kWh brutto liegen.
den Fernwärmebezug 5.930 TEUR
Der Planansatz basiert auf der der Fortschreibung der witterungsbereinigten Ist-
Kosten des Jahres 2025. Der Fernwärmepreis liegt aktuell bei 11,924 ct/kWh brutto.
den Wasserbezug 862 TEUR
Der Planansatz basiert auf den marktüblichen Preisentwicklungen sowie der
Berücksichtigung der Fortschreibung der witterungsbereinigten Ist-Kosten des Jahres
2025.
den Brennstoffbezug (Heizöl/Holzhackschnitzel) 318 TEUR
Der Planansatz basiert auf der der Fortschreibung der witterungsbereinigten Ist-
Kosten des Jahres 2025.
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
Einen großen Anteil an dieser Position haben im Jahr 2026 die Kosten für die
Bauunterhaltung, die sich wie folgt zusammensetzen:
- Nicht planbare, ereignisorientierte Bauunterhaltung 14.770 TEUR
- Planbare Bauunterhaltung 10.040 TEUR
- Planbare Bauunterhaltung Vorfinanzierungen 6.825 TEUR
Für das Contracting (Fotovoltaik, Beleuchtung, Wärmelieferung) fallen in 2026 Kosten
in Höhe von 2.052 TEUR an. Weitere Aufwendungen entfallen auf die
Grundbesitzabgaben in Höhe von 4.700 TEUR, die Reinigungskosten in Höhe von
14.532 TEUR und die Gebäudeversicherungen in Höhe von 337 TEUR.
Bis Ende 2027 wird die Stadtverwaltung aus dem Stadthaus am Berliner Platz
ausziehen. Ein Großteil der dort bislang untergebrachten Verwaltungseinheiten wirdSeite 15 von 20
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
für mehrere Jahre Büroräume an der Oberkasseler Straße im Beueler Süden
beziehen. Parallel dazu soll im Zuge des Stadthaus-Umzugs das städtische
Dienstleistungszentrum in der Poststraße in der Bonner Fußgängerzone eingerichtet
werden. Das Objekt ist insbesondere für zentrale Verwaltungsfunktionen vorgesehen.
Diese Sachverhalte führen zu der Erhöhung der Position "Kosten für Anmietungen".
5. Personalaufwand
Die Personalkosten werden auf Basis des Stellenplanes fortgeschrieben.
Die Gesamtkosten in Höhe von 40.349 TEUR setzen sich wie folgt zusammen:
a) Löhne und Gehälter
Die Kosten in Höhe von 32.513 TEUR teilen sich wie folgt auf:
Gehälter 31.170 TEUR
Beamtenbezüge 1.343 TEUR
b) Soziale Abgaben und Unterstützung
Die Kosten in Höhe von 4.385 TEUR teilen sich wie folgt auf:
Gesetzliche Sozialversicherung 4.951 TEUR
Beiträge für Berufsgenossenschaften 152 TEUR
Beihilfen 99 TEUR
c) Aufwendungen für Altersversorgung
Die Kosten in Höhe von 2.220 TEUR teilen sich wie folgt auf:
Versorgungslasten der Beamten 726 TEUR
Rheinische Zusatzversorgungskasse 1.908 TEUR
6. Abschreibungen
Die Ermittlung des Planansatzes erfolgt auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer und der aktivierungsfähigen Anschaffungs- und Herstellungskosten
der Baumaßnahmen.
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In dieser Position sind folgende größere Kostenpositionen enthalten:
EDV-Kosten 2.010 TEUR
Bürobedarf, Porto und Telefonkosten 85 TEUR
Kosten für Aus- und Fortbildung 100 TEURSeite 16 von 20
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Die weiteren Ansätze basieren auf den Ist-Zahlen der Vorjahre unter Berücksichtigung
von aktuellen Entwicklungen.
8. Sonstige Steuern
Die sonstigen Steuern in Höhe von 321 TEUR beinhalten ausschließlich zu zahlende
Grundsteuern und Kraftfahrzeugsteuern.Seite 17 von 20
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Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Erläuterungen zum Stellenplan 2026
Auch im Stellenplan 2026 bewegen wir uns vollständig innerhalb des vom Rat
beschlossenen Stellenplans. Es werden keine zusätzlichen Stellen über den
bestehenden Stellenplan hinaus beantragt. Damit wird die konsequente Linie einer
wirtschaftlichen und bedarfsorientierten Personalplanung fortgeführt.
Gleichzeitig konnten 17 offene Stellen gegenüber dem Wirtschaftsplan 2025
erfolgreich besetzt werden. Damit wurde ein wesentlicher Beitrag zur Stabilisierung
der Personalsituation geleistet und die Umsetzung laufender Aufgaben deutlich
gestärkt. Die größte Herausforderung für das SGB ist weiterhin, dass die notwendigen
Personalkapazitäten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt weder in dem notwendigen
Umfang noch in der erforderlichen Zeit zu gewinnen sind, sondern es vielfältiger
Anstrengungen bedarf, um diese für die künftigen Aufgaben zu generieren.
Im Zuge der Umorganisation zum 01.04.2025 haben sich zusätzliche Personalbedarfe
ergeben, für deren Deckung auf die unbesetzten Stellen des Stellenplans
zurückgegriffen wird. Parallel dazu wurde eine Personalbedarfsbemessung
durchgeführt, deren Ergebnisse derzeit ausgewertet werden. Diese fließen in die
Entwicklung einer langfristig angelegten Personalstrategie ein. Ziel ist es, den
zukünftigen Personalbedarf vorausschauend zu ermitteln und auf dieser Basis die
personellen Ressourcen gezielt weiterzuentwickeln. Mittelfristig wird sich dies positiv
auf den Personalbestand und die organisatorische Leistungsfähigkeit auswirken.Seite 18 von 20
Vorfinanzierungen (Finanzierung erfolgt im Haushalt) Anlage 6
Maßnahme Liegenschaft 2025 2026 2027 2028 2029
EUR EUR EUR EUR EUR
Bäderkonzept 11.000.000 11.000.000 19.000.000 19.000.000 15.000.000
Beethovenhalle Umbau zur Multifunktionshalle 10.715.669 3.000.000 2.000.000
Beethovenhalle Bauunterhaltung 500.000 1.345.000 1.345.000 1.345.000 1.345.000
WCCB - Bestands- und Erweiterungsbau Bauunterhaltung 1.851.650 1.851.650 1.851.650 1.851.650 1.851.650
WCCB - Bestands- und Erweiterungsbau Umstellung LED-Beleuchtung 1.350.000 150.000 150.000 150.000 150.000
Stadthalle Godesberg Sanierung 1.000.000 5.000.000 35.000.000 19.000.000
Oper, Kammerspiele, Werkstätten Beuel Instandsetzung 7.269.231 5.815.385 5.088.461 5.815.385 7.269.231
Hallenbäder, Kombibad Bauunterhaltung 442.000 442.000 442.000 442.000 442.000
Freibäder Bauunterhaltung 795.000 870.000 870.000 870.000 870.000
Friedhöfe Sanierung der Gedenkzeichen Alter Friedhof 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000
Summe: 33.933.550 25.484.035 35.757.111 64.484.035 45.937.881
# Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)Seite 19 von 20
STÄDTISCHES GEBÄUDEMANAGEMENT BONN
3
Betriebsleitung
Rachid Jaghou
GB I
Zentrale
Dienste
Daniel Meier
GB II
Kaufmännisches
GM
k.: Rachid Jaghou
Personal, Organisation, IT &
Digitalisierung,
Arbeitssicherheit
GB III
Technischer
Betrieb
Nikolas Kantler
GB IV
PM Schulen &
Kita/Jugend
Maren Bella
GB V
PM
Liegenschaften*
k.: Margit Ventulett
Einkauf und
Bewirtschaftungsleistungen
Kaufmännisches
Objektmanagement
Störungsannahme,
Werkstätten, Hausmeister
Klima- und Energiemanagement
Technisches Anlagen- und
Betriebsmanagement
Grund-, Förderschulen und
Kita / Jugend
Technische
Gebäudeausrüstung
Verwaltung, Feuerwehr,
Sonstige*
Technische
Gebäudeausrüstung
Sport, Bäder und Kultur
Instandhaltung
Weiterführende Schulen
Strategische Unternehmenssteuerung
Öffentlichkeitsarbeit, Innenrevision
Alexandra Strump
Finanz- und Rechnungswesen
Vergabe, Recht und Gremien
Beethovenhalle
*
Neben den namentlich genannten Themenfeldern fallen hierunter u.a.
auch Sozialgebäude, Gärtnerunterkünfte, Betriebe gewerblicher Art
(BgA‘s) usw.
Anlage 7Seite 20 von 20

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Datenstand: 03.11.2026, 03:59 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de