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253355 · Beschlussvorlage

Planmäßige Durchführung von Quartiersmanagement in Bonner Bezirken - Fortführung der Quartiersmanagements 2025/2026

Nummer
253355
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
19.06.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Neu-Tannenbusch siedlung· Tannenbusch, Bonn Hauptort
  • Dreieck Straße· Bonn-Zentrum, Bonn
  • Mallwitzstraße Straße· Schweinheim, Bad Godesberg
  • Auerberg Ortsteil· Bonn
  • Lannesdorf Ortsteil· Bad Godesberg
  • Mehlem Ortsteil· Bad Godesberg
  • Pennenfeld Ortsteil· Bad Godesberg
  • Alt-Godesberg Ortsteil· Bad Godesberg
  • Tannenbusch Ortsteil· Bonn
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Anhörung
  2. Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.08.2025 Anhörung
  3. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 09.07.2025 Empfehlung
  4. Sitzung des Rates 04.09.2025 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 253355-01 AA SPD-Änderungsantrag: Planmäßige Durchführung von Quartiersmanagement in Bonner Bezirken - Fortführung der Quartiersmanagements 2025/2026 Antrag zur Vorlage 253355

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Beschlussvorlage
öffentlich
253355
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
50 Amt für Soziales und Wohnen
Dezernat:
Dez. V
Planmäßige Durchführung von
Quartiersmanagement in Bonner Bezirken -
Fortführung der Quartiersmanagements 2025/2026
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
09.07.2025 Empfehlung
Bezirksvertretung Bad Godesberg 27.08.2025 Anhörung
Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Anhörung
Rat 04.09.2025 Entscheidung
Beschlussvorschlag
1. Die Quartiersmanagements Auerberg, Lannesdorf/Mehlem, Macke-
Viertel, Neu-Tannenbusch und Pennenfeld werden in den
Haushaltsjahren 2025 und 2026 fortgeführt.
2. Die Durchführung des Quartiersmanagements Auerberg wird unter der
Trägerschaft des Büros für Architektur und Stadtentwicklung, kurz
BASTA, in 2025 fortgeführt. Die finanzielle Förderung basiert auf der
bisherigen Förderung:
1. Honorarkosten auf der Grundlage der Honorarordnung für
Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie Mehrwertsteuer und
Sachkosten von max. 161.500 Euro,
2. Mietkostenanteil in Höhe von jährlich bis zu 24.000 Euro,
3. Bereitstellung der Mittel für den Quartiersfonds Auerberg im
Haushaltsjahr 2025. Hierfür werden in 2025 bis zu 30.000 Euro zur
Verfügung gestellt.
Zur Trägerschaft ab dem Haushaltsjahr 2026 kann aus vertraglichen
Gründen erst zu einem späteren Zeitpunkt eine Aussage getroffen
werden. Die politischen Gremien werden zu gegebener Zeit beteiligt.
3. Die Durchführung des Quartiersmanagements Lannesdorf/Mehlem wirdSeite 1 von 9
Seite 2
unter der Trägerschaft „Evangelische Frauen im Rheinland e.V.“
fortgeführt. Die finanzielle Förderung basiert auf der bisherigen
Förderung:
1. Die maximale Förderhöhe der Personal-, Sach- und
Overheadkosten liegt für das Jahr 2025 bei 126.300 Euro; für das
Jahr 2026 bei 139.100 Euro,
2. Mietkostenanteil in Höhe von jährlich bis zu 13.200 Euro,
3. Bereitstellung der Mittel für den Quartiersfonds in den
Haushaltsjahren 2025 und 2026. Hierfür werden jährlich bis zu
21.000 Euro zur Verfügung gestellt.
4. Die Durchführung des Quartiersmanagements Macke-Viertel wird
unter der Trägerschaft des DRK Kreisverband Bonn e.V. fortgeführt.
Die finanzielle Förderung basiert auf der bisherigen Förderung:
1. Die maximale Förderhöhe der Personal-, Sach- und
Overheadkosten liegt für das Jahr 2025 bei 141.500 Euro; für das
Jahr 2026 bei 151.900 Euro,
2. Mietkostenanteil in Höhe von jährlich bis zu 18.000 Euro,
3. Bereitstellung der Mittel für den Quartiersfonds in den
Haushaltsjahren 2025 und 2026. Hierfür werden jährlich bis zu
18.600 Euro zur Verfügung gestellt.
5. Die Durchführung des Quartiersmanagements Neu-Tannenbusch
erfolgt unter der Trägerschaft des Büros für Architektur und
Stadtentwicklung, kurz BASTA. Die finanzielle Förderung basiert auf
der bisherigen Förderung:
5.1 Honorarkosten auf der Grundlage der Honorarordnung für
Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie Mehrwertsteuer und
Sachkosten für das Jahr 2025 von max. 136.500 Euro und für
2026 von max. 136.500 Euro,
2. Mietkosten in Höhe von jährlich bis zu 36.000 Euro,
3. Bereitstellung der Mittel für den Quartiersfonds in den
Haushaltsjahren 2025 und 2026. Hierfür werden jährlich bis zu
30.000 Euro zur Verfügung gestellt.
6. Die Durchführung des Quartiersmanagements Pennenfeld wird
weiterhin als Kooperation unter den Trägerschaften der Vereinigten
Bonner Wohnungsbau AG (VEBOWAG), der Arbeiterwohlfahrt
Ortsverein Bad Godesberg e.V. sowie dem Caritasverband für dieSeite 2 von 9
Seite 3
Stadt Bonn e.V. fortgeführt. Die finanzielle Förderung basiert auf der
bisherigen Förderung:
6.1 Personalkosten für 1,5 Stellen (VZÄ) zzgl. Sach- und
Overheadkosten in folgender Aufteilung:
• VEBOWAG: 0,5 Stelle (VZÄ) ohne Sach- und
Overheadkosten,
• AWO-Ortsverband Bad Godesberg e.V.: 0,5 Stelle
(VZÄ) zzgl. Sach- und Overheadkosten,
• Caritasverband: 0,5 Stelle (VZÄ) zzgl. Sach- und
Overheadkosten.
Die maximale Förderhöhe der Personal-, Sach- und
Overheadkosten liegt für das Jahr 2025 bei insgesamt 149.500
Euro und für das Jahr 2026 bei insgesamt 154.600 Euro,
2. Mietkostenanteil in Höhe von jährlich bis zu 13.000 Euro für den
Gemeinschaftsraum des Quartiersmanagements,
3. Bereitstellung der Mittel für den Quartiersfonds in den
Haushaltsjahren 2025 und 2026. Hierfür werden jährlich maximal
15.000 Euro zur Verfügung gestellt.
7. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 01.12.2024 die
Einrichtung und Finanzierung des temporären Impuls-
Quartiersmanagements Bad Godesberg Nord (DS 232010) für fünf
Jahre bis 2028 beschlossen.
Das Quartiersmanagement wird unter der Trägerschaft der
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg e.V. geführt und hat
zwischenzeitlich seine Arbeit aufgenommen.
Die Personalkosten, Sach- und Overheadkosten sowie Mietkosten
wurden für den Zeitraum von fünf Jahren mit dem o.g. Beschluss
bewilligt. Aus diesem Grund ist mit dieser Beschlussvorlage für Bad
Godesberg Nord lediglich zu beschließen:
7.1 Bereitstellung der Mittel für den Quartiersfonds in den
Haushaltsjahren 2025 und 2026. Hierfür werden jährlich maximal
13.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Dieser Beschluss basiert auf den im Doppelhaushalt 2025/2026 geplanten
Mitteln. Haushaltswirtschaftliche oder aufsichtsrechtliche Änderungen können
Anpassungen erforderlich machen. Eine Kompensation von Kürzungen Dritter
ist ausgeschlossen.Seite 3 von 9
Seite 4
Begründung
Basierend auf den Ergebnissen des ZiQ-Prozesses (NRW-Landesförderung
„Zusammen im Quartier“) sowie den praktischen Erfahrungen aus der
Quartiersarbeit des letzten Jahrzehnts wurde die Gesamtstädtische Strategie
zur sozialen Quartiersentwicklung überarbeitet. Die entsprechende
Beschlussvorlage DS 221069 wurde am 25.08.2022 im Rat beschlossen.
Die Entscheidung über Weiterentwicklung oder Installierung neuer
Quartiersmanagements erfolgt ausschließlich nach dem dabei standardisierten
Prüfverfahren, welches neben soziodemografischen Indikatoren für soziale
Lagen bereits bestehende Strukturen, Angebote und Ressourcen
berücksichtigt.
Aufgrund der Erfahrungen aus der engen Begleitung der Quartiersarbeit durch
den Fachbereich des Amtes für Soziales und Wohnen sollen die fünf
bestehenden etablierten Quartiersmanagements die Arbeit der vergangenen
Jahre fortsetzen und die bereits geschaffenen nachbarschaftlichen Strukturen
ausbauen und weiterentwickeln. Das im vergangenen Jahr eingerichtete
temporäre Impuls-Quartiersmanagement Bad Godesberg Nord soll Strukturen
und Vernetzung im Quartier aufbauen und sukzessive eine bedarfsgerechte
Quartiersarbeit initiieren.
Die Quartiersmanagements haben in den vergangenen zwei Jahren folgende
Projekte und Angebote erfolgreich durchgeführt:
Einmal im Jahr führt jedes Quartiersmanagement ein Beteiligungsformat in
Form einer Stadtteilkonferenz, eines Workshops oder eines Festes mit der
Möglichkeit des Austauschs durch. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse
fließen in die laufende Quartiersarbeit ein.
Darüber hinaus findet in der Regel jedes Jahr ein gemeinsames Projekt der
Quartiersmanagements statt. Dies war im vergangenen Jahr die
„Sauberkeitswoche“ mit dem abschließenden Wettbewerb zur Gestaltung eines
Mülleimers. Die gemeinsamen Projekte und die Zusammenarbeit gelingt von
Jahr zu Jahr besser und dienen dem gesellschaftlichen Zusammenhalt über die
Quartiersgrenzen hinweg.
In 2025 widmen die Quartiersmanagements sich dem aktuellen Thema
„Demokratisierung“. Organisiert werden verschiedene Workshops z.B.
„Parolen-Paroli – Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“, Umgang
mit Fake-News, ein Video-Wettbewerb etc.
Aus Mitteln des Quartiersfonds konnten auch in den vergangenen Jahren
niederschwellige, konkret geäußerte Wünsche durch die Bewohnerschaft
zeitnah realisiert werden. Die Quartiersmanagements konnten in den JahrenSeite 4 von 9
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2023 und 2024 mit Hilfe der engagierten Bürgerschaft und Initiativen insgesamt
120 Quartiersfondsprojekte mit einem Finanzvolumen i. H. v. rund 92.000 Euro
umsetzen. In den Vorjahren waren es noch 75 Projekte mit einem Volumen in
Höhe von rund 78.000 Euro.
Es ist erfreulich, dass es den Quartiersmanagements gelungen ist, die Kosten
pro Projekt zu senken und dadurch mehr Angebote unterbreiten zu können. Der
Umgang mit den Fördergeldern erfolgt demzufolge sehr sorgfältig und sparsam.
Zunehmend werden auch Drittmittel zur Förderung der Projekte eingeworben.
Das Aufwachsen der Quartiersprojekte zeigt darüber hinaus, dass die
Akzeptanz und Bekanntheit der Quartiersarbeit und des bereitgestellten
Quartiersfonds stetig zunehmen.
An den einzelnen Standorten sind folgende Projekte besonders hervorzuheben:
In Auerberg hat im vergangenen Jahr erstmalig ein Fitnesskurs für Jugendliche
und junge Erwachsene an der Sportbox stattgefunden. Das Projekt wird 2025
fortgesetzt und auf weitere Altersklassen ausgedehnt.
Um das im Quartier häufig vermisste Kulturangebot für Kinder zu decken,
wurde mit einem Quartiersfondsprojekt eine Puppenspielerin in das Quartier
eingeladen. Weitere Projekte werden angeregt.
Für Jugendliche und Erwachsene konnte der preisgekrönte Escape-Room
„Unbekanntes, Unbehagen“ nach Auerberg geholt werden, der zum Ziel hat,
Menschen ohne Fluchthintergrund für das Gefühl des Fremdseins zu
sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und Verständnis und Empathie zu
wecken.
Der Tannenbusch hat sich 2024 dem Fußball verschrieben und ein
Fußballturnier inkl. Grillabend für Kinder und Jugendliche auf dem KBE-Dreieck
organisiert. Das Turnier wurde eigenständig von jungen Tannenbuscher*innen
initiiert und durchführt. Die finanziellen Mittel konnten aus dem Quartiersfonds
bereitgestellt werden.
Ebenso wurden vielfältige sportliche und kreative Angebote für Mädchen und
junge Frauen in Zusammenarbeit mit Akteuren vor Ort organisiert.
Zum Internationalen Tag zur Beseitigung an Gewalt gegen Frauen hat das
Internationale Frauen- und Familienforum gemeinsam mit dem
Quartiersmanagement eine gut besuchte Veranstaltung organisiert.
Darüber hinaus tauschen sich die Einrichtungen in Tannenbusch regelmäßig in
der Workshop-Reihe „Herz von Tannenbusch“ aus.
In Pennenfeld wird der zunehmenden Einsamkeit von Menschen mit
Kochabenden und Gesangsnachmittagen begegnet. Des Weiteren werden
einmal wöchentlich Lebensmittel gerettet und an Anwohnerinnen undSeite 5 von 9
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Anwohner verteilt.
In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein „Buntes Pennenfeld e.V.“ wurde
darüber hinaus ein Maibaum, ein Straßenfest, der Weihnachtsmarkt und -baum
für den Ortsteil organisiert.
Monatliche Müllsammelaktionen haben sich seit geraumer Zeit etabliert.
Im innenstadtnahen Macke-Viertel finden zahlreiche Begrünungs-Projekte
statt. So wurden Blumentöpfe gemeinsam mit den Bewohnerinnen und
Bewohnern bepflanzt. Des Weiteren wurden neue Grünbeete oder Hochbeete
z.B. auf dem Frankenbadplatz und dem Maxstraßenspielplatz bepflanzt und
gepflegt. Interessierte werden bei der Beantragung einer Grünpatenschaft
unterstützt.
Bereits seit Jahren haben sich Angebote wie die Koch-Box, Krabbelgruppen,
eine Secondhandbörse, die Schlauköpfe und die Leihbar etabliert. Die Leihbar,
auch „Bibliothek der Dinge“ genannt, war Gewinnerin des im Rahmen des
Dialoges zum Haushalt 2023/2024 ausgehobenen Klimapreises 2023. Sie ist
dem Quartiersmanagement angegliedert und wird durch das Amt für Soziales
und Wohnen unterstützt. Sie ist über die Quartiersgrenzen hinaus erfolgreich.
Im Frühling/Sommer fanden das traditionelle Mackefest und das mehrtägige
Kunst- und Kulturfest statt. Darüber hinaus wurde das 10-jährige Jubiläum des
Quartiersmanagements mit einem Stadtteilfest gefeiert.
Erstmals und sehr erfolgreich hat das Quartiersmanagement einen Lebendigen
Adventskalender ins Leben gerufen. Mit ganz geringen finanziellen Mitteln hat
das Macke-Viertel eine weihnachtliche Stimmung ins Quartier geholt.
Im Quartier Lannesdorf/Mehlem reichten die Projekte von einem
Gesprächskreis für ältere Menschen im Umgang mit Veränderungen „Der
Einsamkeit im Alter aktiv entgegenwirken“, Vorträgen zum Thema
Hochsensibilität bis zu einem gemeinsamen Singprojekt.
An praktischen Angeboten gibt es eine regelmäßige Offene Fahrradwerkstatt
Mehlem/Lannesdorf, die Möglichkeit einen Fahrradanhänger auszuleihen oder
das Repair Café für defekte Gegenstände. Das Quartiersmanagement leistet so
auch einen wichtigen Beitrag zum schonendem Umgang mit Ressourcen und
zur Nachhaltigkeit.
Anlässlich des „Tags der Nachbarn 2024“ fand eine Aktion statt, bei der
Lannesdorfer und Mehlemer Anwohnerinnen und Anwohner mit geflüchteten
Menschen aus der Erstaufnahme-Einrichtung in der Mallwitzstraße,
zusammentrafen. Dabei konnte man sich gegenseitig kennenlernen und
Berührungsängste abbauen. Als Höhepunkt der gelungenen Veranstaltung mu-
sizierte ein Ensemble aus Geflüchteten.
Weiterhin fanden traditionelle Aktionen wie ein Weihnachtsmarkt inkl.Seite 6 von 9
Seite 7
Weihnachtsbaum und ein lebendiger Adventskalender statt. Die Freebox, der
Stadtteilflohmarkt, die Pflanzentauschbörse und ein Foodsharing-Abendbrot
finden regelmäßig statt.
Das temporäre Impuls-Quartiersmanagement Bad Godesberg Nord wird seit
Oktober 2024 bespielt. Obwohl die Renovierung der Räumlichkeiten noch nicht
abgeschlossen ist, wird die Zeit von der Quartiersmanagerin genutzt, um
Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern zu knüpfen, die Räumlichkeiten
zur Besichtigung für Interessierte zu öffnen und Projekte in benachbarten
Räumlichkeiten anzubieten.
An dem gemeinsamen Projekt der etablierten fünf Quartiersmanagements zur
Demokratisierung nimmt das Impulsmanagement bereits mit einem Beitrag teil.
Weitere Projekte sind in Planung.
Insgesamt wird im Rahmen der Quartiersarbeit die interdisziplinäre
Zusammenarbeit mit verschiedenen städtischen Fachbereichen und
Einrichtungen der freiwilligen Wohlfahrtspflege stetig ausgebaut. Dadurch
werden zunehmend Synergieeffekte erzielt. Zudem werden bei den Projekten in
den Quartieren die Bonner Nachhaltigkeitsziele berücksichtigt.
Die Verwaltung wird weiterhin die Entwicklung der Bonner Quartiersmanage-
ments evaluieren und notwendige Anpassungen, beispielsweise in der
jeweiligen Ausrichtung, Gestaltung der Arbeit vor Ort, Entwicklung von
Methoden und Verfahren der Quartiersarbeit, unterstützen.
Entsprechende Mittel wurden in den städtischen Doppelhaushalt 2025/2026
eingestellt.
Zur Entlastung des städtischen Haushalts sollen in geeigneten Fällen
bürgerschaftliche Projekte zunehmend durch Drittmittel (z.B. Fördergelder von
Stiftungen, Geldinstituten etc.) finanziert werden. Entsprechende Förderungen
wurden vom Fachbereich des Amtes für Soziales und Wohnen
zusammengestellt und den Quartiersmanagements zur Verfügung gestellt.
Finanzielle Auswirkungen:
Haushalt 2025
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.05.10 Sonst. soz. Hilfen und
Leistungen
1.50.00.05.10.01 Sonst. soz. Hilfen und LeistungenSeite 7 von 9
Seite 8
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch
bereitzustellen
Deckung
Auszahlungen 947.100,00
EUR
150000510/73.1000 2025 0,00 EUR
Einzahlungen 0,00 EUR
Investiver
Finanzsaldo
947.100,00
EUR
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch
bereitzustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
Haushalt 2026
Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung
1.05.10 Sonst. soz. Hilfen und
Leistungen
1.50.00.05.10.01 Sonst. soz. Hilfen und Leistungen
Investive Kosten der Maßnahme
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch
bereitzustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch
bereitzustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
759.900,00
EUR
150000510/73.1000 2026 0,00 EUR
Einzahlungen /
Erträge
0,00 EUR
Haushaltsbelastung
jährlich
759.900,00
EUR
Anlage/nSeite 8 von 9
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Datenstand: 02.11.2026, 19:42 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de