253289 · Antrag
CDU-Antrag: Generalsanierung der Godesburg, Umsetzung von Maßnahmen für ein zukünftiges gastronomisches Konzept und weitere Instandsetzungsmaßnahmen sowie Aufwertung der Godesburg als Kulturgut und historisches Zentrum
Kerndaten
- Nummer
- 253289
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 06.06.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Juppi-Schaefer-Weg Hauptort
- F
- Alt-Godesberg
- Bad Godesberg
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Untergeordnet
- FDP-Änderungsantrag: Generalsanierung der Godesburg, Umsetzung von Maßnahmen für ein zukünftiges gastronomisches Konzept und weitere Instandsetzungsmaßnahmen sowie Aufwertung der Godesburg als Kulturgut und historisches Zentrum
- CDU-Antrag: Generalsanierung der Godesburg, Umsetzung von Maßnahmen für ein zukünftiges gastronomisches Konzept und weitere Instandsetzungsmaßnahmen sowie Aufwertung der Godesburg als Kulturgut und historisches Zentrum
Volltext
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Antrag öffentlich 253289 Antragsteller/in: Elke Melzer Inge Stauder CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg 04.06.2025, gez. BBM Wenzel CDU-Antrag: Generalsanierung der Godesburg, Umsetzung von Maßnahmen für ein zukünftiges gastronomisches Konzept und weitere Instandsetzungsmaßnahmen sowie Aufwertung der Godesburg als Kulturgut und historisches Zentrum Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 25.06.2025 Anregung Inhalt des Antrags Inhalt des Antrags: 1. Die Verwaltung wird gebeten, alle notwendigen Voruntersuchungen für eine baldige Generalsanierung der Godesburg abzuschließen, damit die Generalsanierung und Restaurierung mit den substanzerhaltenden Maßnahmen bald durchgeführt werden kann. Priorität haben vor allen Dingen alle Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Abbröckelungen und Substanzverlust. Ein diesbezüglicher Zeitplan wird erstellt und den politischen Gremien bekannt gegeben. 2. Es sind alle notwendigen Schritte für ein zukünftiges gastronomisches Konzept mit entsprechendem Nutzungs- und Raumkonzept einzuleiten, damit der Bewirtschaftungsbetrieb auf der Godesburg effizient weitergeführt werden kann. Die Voraussetzungen für die Verlängerung des Pachtvertrags mit den derzeitigen Pächtern für die weitere Bewirtschaftung der Godesburg sind abzuklären. 3. Die Teilverglasung der Terrasse muss in die Planungen für das Technik- und Lüftungskonzept mit eingebunden werden (DS 241514-01). 4. Für die Durchführung zukünftiger Veranstaltungen auf der Godesburg wird eine neue Veranstaltungstechnik konzipiert. Dazu gehört auch ein neues Beleuchtungskonzept. 5. Auf der Terrasse wird ein neuer Fußboden angelegt. 6. Die Toilettenanlagen werden saniert. 7. Im Nebengebäude sollen alle Appartements generalsaniert werden. Im Vorfeld ist auch ein entsprechendes Nutzungs- und Vermarktungskonzept fürSeite 1 von 4 Seite 2 das „Hotel“ zu erstellen. 8. Die Stellflächen des Parkplatzes werden auf Schlaglöcher untersucht und ggf. instandgesetzt. 9. Im unmittelbaren Bereich der Godesburg wird darauf geachtet, dass Sichtachsen frei bleiben. Alle Zugangs- und Abwege zur Godesburg insbesondere in die Innenstadt sollten instandgesetzt, ausreichend beleuchtet und sauber gehalten werden. Dabei muss auch eine Böschungssicherung in den Fokus genommen werden. 10. Es wird für die Zukunft ein Konzept erstellt, um die Godesburg als wichtiges historisches und kulturelles Erbe in den Fokus des Stadtbezirks zu rücken, d.h. es wird ein Konzept entwickelt, wie man Kindern, Jugendlichen und Touristen die historische Geschichte der Godesburg in einer attraktiven und ggf. auch interaktiven Dauerausstellung und/oder einem Erlebnisrundgang etc. anschaulich vermitteln und erlebbar machen kann. Der Burgfriedhof und die Michaelskapelle können in das Gesamtkonzept integriert werden. 11. Bei der energetischen und technischen Sanierung des gesamten gastronomischen Bereichs der Godesburg inklusive des Hoteltrakts sind folgende Maßnahmen zu prüfen: a) Die Installation einer klimafreundlichen Heizungs- und Lüftungsanlage b) Der Einbau neuer Fenster mit einer guten Isolierung c) Die Generalüberholung aller Dächer mit einer effizienten Wärmedämmung, u.a. ggf. auch ein Neubau von Decken, z.B. im Rittersaal d) Die Anlage von Solaranlagen auf größeren Dächern wie dem Rittersaal e) Technische Erneuerungsmaßnahmen in der Küche und im Lagerraum, u.a. eine Erneuerung der Kühlaggregate sowie Ersatz alter Gerätschaften f) Es wird geprüft, ob im Nebengebäude noch Lagermöglichkeiten hergestellt werden könnten, g) Ob der Aufzug vom Parkplatz zum Eingangsbereich des Restaurants vergrößert werden kann. 12. Für alle Sanierungsbedarfe ist eine Ermittlung der Kosten vorzulegen und ein Finanzierungsplan aufzustellen. 13. Zur Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen werden nicht nur Haushaltsmittel eingeplant, - sondern aktiv - mögliche Fördermöglichkeiten des Landes NRW und des Bundes geprüft und entsprechende Anträge gestellt. Begründung Nach dem geologischen Gutachten des Burgbergs müssen auch die Hangabsicherungsmauern saniert werden. Eine Ultraschalluntersuchung soll das Ausmaß der Sanierungsmaßnahmen beim geschädigten MauerwerkSeite 2 von 4 Seite 3 feststellen. Die entsprechenden Mörtel- und Gesteinsanalysen sollen so schnell wie möglich durchgeführt werden, damit ein Gesamtkonzept zur Erneuerung des gesamten geschädigten Mauerwerks der Godesburg erstellt werden kann. Der Pachtvertrag für die Godesburg endet bereits nach einer weiteren Verlängerung am 31. 12.2026. Wir brauchen für die zukünftige Nutzung der Godesburg mit der Fortführung eines gastronomischen Angebots ein brauchbares Nutzungs- und Gestaltungskonzept. Das Nebengebäude soll einbezogen werden. Zu diesem Zweck sind alle notwendigen Sanierungsmaßnahmen abzuklären, insbesondere in energetischer Hinsicht. Zur Zielerreichung der Klimaneutralität in 2025 gehört auf jeden Fall die energetische Sanierung aller städtischen Liegenschaften. Zwecks Durchführung von Veranstaltungen müssen auch die technischen Voraussetzungen abgeklärt werden Der Straßenbelag der vorhandenen Parkplätze sollte regelmäßig im Hinblick auf Schlaglöcher geprüft und saniert werden, da sich immer mal wieder welche herausbilden. Für größere Lieferungen wäre die Installation eines größeren Aufzugs im Außenbereich viel hilfreicher als der bisherige Aufzug. Im Vorfeld aller Sanierungsmaßnahmen ist den beteiligten Gremien eine Kostenschätzung vorzulegen und ein Finanzierungsplan aufzustellen. Die Godesburg sollte auch vom Stadtbezirkszentrum gut erreichbar sein. Inzwischen sind die Wege, u.a. der Juppi-Schaefer-Weg, in die Jahre gekommen und müssten ggf. an steileren Hanglagen ausgebessert werden, damit man auch bei schlechter Witterung die Godesburg gefahrlos erreichen kann. In der Bezirksvertretung ist bereits vor gut einem Jahr von der CDU- Bezirksfraktion ein Antrag für eine ausreichende Beleuchtung für den breiten Aufgang zur Godesberg gestellt worden, die leider noch nicht funktioniert. Nach dem SOS-Konzept soll in Zukunft verstärkt darauf geachtet werden, dass sensible Orte, zu denen auch der Hang an der Godesburg gehört, nicht vermüllt werden. Das Wahrzeichen von Bad Godesberg soll mit einem gepflegten Burgberg, beleuchteten Wegen und einer Direktverbindung gut an die Innenstadt angebunden sein. Die Godesburg ist das sichtbare Wahrzeichen von Bad Godesberg und hat einen großen historischen Wert. Die Burg muss unbedingt eine Aufwertung erfahren, damit sie auch in Zukunft ein lohnenswertes Ziel für die Touristen darstellt. Nach dem Konzept „Tourismus, Kultur, Freizeit und Sport in Bad Godesberg“ hat die Wahrnehmungsanalyse gezeigt, dass die Godesburg als klares Wahrzeichen und Identifizierungssymbol Bad Godesberg gesehen wird. Allerdings wird sie oft eher als Veranstaltungslocation wahrgenommen, wobei die Veranstaltungen durchaus auch zu einer Steigerung der Attraktivität der Godesburg beitragen. Eine stärkere Inwertsetzung erfährt die Burg noch durch eine bessere Erreichbarkeit, Belebung sowie einer attraktiven Darstellung ihrer GeschichteSeite 3 von 4 Seite 4 mit einem Erlebnisrundgang und/oder einer Rallye auch für Kinder und Jugendliche. Die zeitnahe Prüfung der Maßnahmen und die Finanzierung ist Voraussetzung um einen Finanz- und Zeitplan aufzustellen. Anlage/n KeineSeite 4 von 4
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