253210 · Beschlussvorlage
Bebauungsplan 6224-3 "Im Rosenfeld" - Beschluss über das überarbeitete städtebauliche Konzept und die weiteren Schritte im Bebauungsplanverfahren
Kerndaten
- Nummer
- 253210
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 23.06.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- An der Buschdorfer Burg Hauptort
- Schickgasse
- Buschdorfer Straße
- Friedlandstraße
- Von-den-Driesch-Straße
- Stadthaus
- Glogauer Straße
- Beuthener Straße
- Im Tannenbusch
- Aegidienstraße
- Im großen Garten
- Klosterweg
- Otto-Hahn-Straße
- Kölnstraße
- Im Apfelgarten
- Schlesienstraße
- Dreieck
- Oppelner Straße
- Waldenburger Ring
- Sebastianstraße
- Estermannstraße
- Graurheindorfer Straße
- Rosental
- Am Hölder
- Agnetendorfer Straße
- Georg-Elser-Weg
- Josephinum
- Buschdorf
- Tannenbusch
- Südstadt
- Castell
- Endenich
- Alt-Godesberg
- Dransdorf
- Ückesdorf
- Röttgen
- Ippendorf
- Bonn
- Neu-Tannenbusch
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Anhörung
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 253210 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Bebauungsplan 6224-3 "Im Rosenfeld" - Beschluss über das überarbeitete städtebauliche Konzept und die weiteren Schritte im Bebauungsplanverfahren Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 08.07.2025 Empfehlung Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 10.07.2025 Anhörung Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Anhörung Rat 04.09.2025 Entscheidung Beschlussvorschlag 1. Der Entwurfsplan (Anhang1) wird als Grundlage für die weitere Ausarbeitung und für die Erstellung des Rechtsplanentwurfs beschlossen. 2. Die Abwägung der Stellungnahmen (Anhänge 2-4) der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung wird zur Kenntnis genommen und dient ebenfalls als Grundlage für die weitere Ausarbeitung. 3. Die weiteren Schritte des Planverfahrens sowie die vorläufige Zeitplanung werden zur Kenntnis genommen. 4. Der Durchführung einer weiteren Informationsveranstaltung durch die Verwaltung wird zugestimmt. Begründung Die Vorlage informiert über den aktuellen Stand der städtebaulichen Entwurfsplanung, einschließlich bereits umgesetzter sowie noch erforderlicher Änderungen. Darüber hinaus werden die Ergebnisse der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung ausgewertet und ein Ausblick auf den weiteren Verlauf des Planverfahrens sowie den zeitlichen Rahmen gegeben. 1 Ausgangslage und Zielstellung Plangebiet Das Plangebiet befindet sich im Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Buschdorf. Es erstreckt sich im Anschluss an die vorhandene Bebauung am südwestlichen Rand des Ortsteiles Buschdorf im Norden der Stadt Bonn. Es umfasst auf einer Gesamtfläche von ca. 18 ha den Bereich zwischen der Autobahn 555, der Stadtgrenze zur Stadt Bornheim, der Trasse der Stadtbahn Köln-Bonn und derSeite 1 von 150 Seite 2 Schickgasse. Der Bereich steht größtenteils im Eigentum der Stadt. Anlass der Planung Die Flächen des sog. "Rosenfelds" stellen eines der letzten großen Entwicklungspotentiale der Stadt Bonn dar. Obwohl seit dem Jahr 1980 bereits zwei rechtskräftige Bebauungspläne (Nr. 7325-10 und Nr. 7325-14) eine städtebauliche Entwicklung der Fläche ermöglichen, ist das Rosenfeld bis heute ausschließlich eine Landwirtschafts- und Erholungsfläche. Angesichts der sehr guten verkehrlichen und infrastrukturellen Anbindung sowie der starken Nachfrage nach Wohnraumflächen wird die planerische Entwicklung des Rosenfelds aktuell prioritär vorangetrieben. Der vorgelegte Beschluss zum Bebauungsplan Nr. 6224-3 reiht sich damit ein in die jüngsten maßgebenden Beschlüsse der Stadt Bonn mit dem Ziel der klimagerechten Stadtentwicklung: dem Klimaplan, der Verpflichtung der Stadt zur integrierten klimafreundlichen Quartiersentwicklung und zur Initiative "flächensparendes Wohnen" sowie den Vorbereitungen auf dem Weg zu einem "Handlungskonzept Wohnen". Planungsrecht Der Flächennutzungsplan stellt den zentralen Teil des Plangebietes als Wohnbaufläche dar. Entlang der Stadtgrenze zu Bornheim und der Autobahn verläuft eine Grünfläche, die dem Landschaftsschutz unterliegt. Verbindliches Planungsrecht besteht für das betroffene Gebiet in Form des Bebauungsplanes Nr. 7325-14, der im Jahr 2012 Rechtskraft erlangt hat. Dieser weist parallel der Autobahn sowie parallel der Grenze zu Bornheim eine öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage aus, die dem Landschaftsschutz unterliegt. Im Übrigen setzt der Bebauungsplan ein Allgemeines Wohngebiet fest. Im Zuge der Neuaufstellung des Bebauungsplans Nr. 6224-3 erfolgt die Aufhebung des aktuell rechtskräftigen Bebauungsplans Nr. 7325-14, so dass dieser mit Satzungsbeschluss des Bebauungsplans Nr. 6224-3 außer Kraft tritt. Planungsziele Mit Beschluss vom 07. September 2020 (DS Nr. 201579-2 DA) hat die Politik die Verwaltung mit der Neuaufstellung des Bebauungsplans unter Berücksichtigung der Ziele • Klimaneutralität, • deutliche Erhöhung der Wohnflächen durch mehr Geschosswohnungsbau, • mindestens 50% gefördertem Wohnraum, • Angebote für genossenschaftliche Wohnprojekte sowie • autoarme Siedlung mit umweltfreundlichem Mobilitätskonzept beauftragt. Der Zielkatalog und der Verfahrensablauf wurden mit Beschluss der DS Nr. 211141 konkretisiert und bestätigt. Auf dieser Grundlage lobte die Stadt einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb aus, der mit der Vergabe des ersten Preises an den Entwurf der Büros Schellenberg + Bäumler Architekten und studio grüngrau im Sommer 2024 endete.Seite 2 von 150 Seite 3 2 Städtebauliches Konzept Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Entwurf Der Entwurf folgt der Leitidee einer Baumstadt. Der "Baum" steht hier sinnbildlich für ein stark durchgrüntes Quartier, für das Zusammenspiel verschiedener Elemente (z.B. Wasser, Boden, Luft) sowie für das Zusammenwachsen unterschiedlicher Räume (z.B. Innenraum und Außenraum). Im Wohngebiet werden sieben Baublöcke ausgebildet, deren Bebauung polygonale Blöcke mit begrünten Innenhöfen bildet. Dabei sind die Dichte, die Höhenentwicklung und die Staffelung der Baublöcke jeweils verschieden, sodass sich eine Vielfalt an Räumen und architektonischen Möglichkeiten ergibt. Dennoch entsteht eine prägnante, wiedererkennbare und identitätsstiftende städtebauliche Grundfigur, die zugleich flächensparend gestaltet ist. Die Gebäude weisen im Durchschnitt drei bis vier Geschosse auf, städtebauliche Hochpunkte werden fünf- bis sechsgeschossig ausgebildet. Ein weiteres prägendes Merkmal aller Baufelder sind die großen, trapezförmig angelegten grünen Fugen, die Raum für diverse Nutzungen bieten können, aber auch wichtige ökologische Funktionen übernehmen. Die zwei größten Fugen führen von der Schickgasse und vom Landschaftstor im Grünen C zu einem Platz mit Wasserspiel im Zentrum des Quartiers. Soziale Infrastruktur Eine dreizügige Grundschule mit Turnhalle ist im Norden des Plangebiets vorgesehen. Unter dem Vorbehalt der Bedarfsprüfung vor Entwicklung des Baugebiets, handelt es sich hierbei um eine Vorratsfläche. Eine viergruppige Kindertagesstätte ist im südlichen Baufeld, westlich der Schickgasse in die Wohnbebauung integriert. Erschließung und Mobilität Das Quartier wird über die Schickgasse erschlossen. Das Fuß- und Radwegenetz schließt im Norden und Südwesten an die bestehenden Wege an. Das Wegenetz innerhalb des Quartiers wird niveaugleich und verkehrsberuhigt ausgestaltet. Der ruhende Pkw-Verkehr wird vollständig in zwei Quartiersgaragen untergebracht. Die sogenannte Mobilitäts- und Quartierszentrale westlich der Schickgasse bietet darüber hinaus noch weitere quartiersrelevante Funktionen wie eine Fahrradgarage, kleinteilige Gewerbeeinheiten und Paketstationen. Ein Geschoss ist als Tiefgarage ausgebildet, darüber liegen drei oberirdische Garagengeschosse (inkl. Gewerbeeinheiten) und ein bis drei Wohngeschosse. Die zweite Quartiersgarage versorgt das Baufeld östlich der Schickgasse. Stellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen sowie für Lieferverkehre sind dezentral und für jedes Baufeld vorgesehen. Ein aufzustellendes Mobilitätskonzept soll dazu beitragen den Fuß- und Radverkehr sowie die Nutzung des ÖPNV zu fördern. Das Gebiet wird zukünftig auch von der Erweiterung der Stadtbahnlinie 63 profitieren. Aktuell wird der Standort von der Stadtbahnlinie 16 sowie der Buslinie 631 bedient. EntwässerungSeite 3 von 150 Seite 4 Anfallendes Niederschlagswasser ist vor Ort zu versickern. Die Rückhalte- und Versickerungsflächen sind ebenfalls mit Flächen zur Starkregenvorsorge zu kombinieren. Die bestehenden Kanäle im Plangebiet dürfen nicht überbaut werden und müssen von den städtischen Unterhaltungsfahrzeugen anfahrbar sein. Schallschutz Die Ausformung einer lärmangepassten städtebaulich-architektonischen Struktur als gegliederte Riegelbebauung in den Bereichen A 555 sowie der Stadtbahntrasse wird durch klare Grundrisszonierungen – durchgesteckte Wohnungen mit Schlafräumen zum Hof und lärmseitig vorgesetzten Lärmschutzpufferzonen für Erschließung (Laubengang) und Freisitzen mit hoher Aufenthaltsqualität – gelöst. Die vier- bis sechsgeschossig ausgebildeten Baukörper der Riegelbebauung sorgen gleichzeitig für eine starke Beruhigung der rückwärtigen Bereiche. Zusätzlich ist als aktive Lärmschutzmaßnahme die Errichtung einer Wall-Wand- Kombination entlang der Autobahn vorgesehen. Diese Maßnahmen sichern das Wohnen in allen Lagen des Quartiers gemäß DIN 18005. Die gewerblichen Geräuschimmissionen des benachbarten Kieswerks führen nach erster Einschätzung innerhalb der Grenzen der Bebauung nicht zu einer Überschreitung der zulässigen Richtwerte. Gleiches gilt für den Sportlärm des Multifunktionsfeldes im Norden des Plangebiets. Klimaanpassung Der öffentliche Raum ist konsequent wassersensibel und nach dem Schwammstadtprinzip gestaltet. Die Wohnhöfe besitzen Bodenanschluss, die Dächer der Quartiersgaragen sind aufgrund der Bodenversiegelung stattdessen intensiv begrünt. Wind- und Grünkorridore erzeugen über Durchlüftung und Verschattung gemeinsam mit den Verdunstungsflächen des Wassers ein günstiges Mikroklima. Zudem schaffen Gebäudebegrünungen neue Kleinstbiotope. Im Zuge der Baugenehmigungsverfahren soll eine ökologische Planungskenngröße nach dem Prinzip des Biotopflächenfaktors Anwendung finden, um auch auf den privaten Grundstücken ein Qualitätsziel für die Grünentwicklung im Sinne der Klimaanpassung durchzusetzen und den Anteil naturhaushaltswirksamer Fläche im gesamten Planungsraum zu erhöhen. Artenschutz Die Artenschutzprüfung I aus dem Jahr 2021 kam zu dem Ergebnis, dass eine Erfüllung von Verboten des § 44 Abs. 1, Nr. 1 bis 3 BNatSchG für die Taxa Säugetiere (Haselmaus und Fledermausarten), Vögel, Amphibien, (Wechselkröte) sowie Reptilien (Zauneidechse) nicht ausgeschlossen werden können. Aus diesem Grund ist eine vertiefende Artenschutzprüfung mit Art-für- Art- Analyse (ASP-Stufe II) durchzuführen. Dazu wurden im Jahr 2022 bereits faunistische Erhebungen durchgeführt. Innerhalb des Plangebietes konnte die Wechselkröte nachgewiesen werden. Das Plangebiet stellt hauptsächlich einen Wanderkorridor und Landlebensraum für aus dem Herseler Lebensraum einwandernde Wechselkröten dar. Für die Wechselkröte wurde im Zuge der Realisierung der Grünanlage im „Grünen C“ zwischen dem Spielplatz und derSeite 4 von 150 Seite 5 Buschdorfer Straße zur Verhinderung des Einwanderns in das zwischen dem „Grünen C“ und der Stadtbahnlinie geplante Baugebiet ein festes Amphibienleitsystem installiert. Das Leitsystem erfüllt seine Funktion derzeit nur unzureichend und muss vor Beginn von Bauarbeiten ertüchtigt werden, damit etwaige Verbotstatbestände ausgeschlossen werden können. Als weitere planungsrelevante Art konnte die Feldlerche im Plangebiet nachgewiesen werden. Im Rahmen der vertiefenden Artenschutzprüfung (ASP II) wird überprüft, ob durch Vermeidungs- und / oder vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen artenschutzrechtliche Konflikte nach § 44 BNatSchG ausgeschlossen werden können. Zusammenfassung der erfolgten Anpassungen Mit der DS Nr. 241214 informierte die Verwaltung über das Ergebnis des Wettbewerbsverfahrens. Seitdem wird die Planung in Abstimmung mit der Fachverwaltung und der Stadtentwicklungsgesellschaft konkretisiert. Auch wenn dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist, sind bereits einige Änderungen am städtebaulichen Entwurf erfolgt. • Standort der Schule: Aufgrund ihrer Natur als Vorratsfläche wurde für die Schulfläche ein neuer Standort gewählt, der keine städtebaulichen Abhängigkeiten zum Quartier besitzt (vorher: Lage am Quartierseingang). Außerdem konnte am neuen Standort eine Unterdeckung der Schulaußenflächen gelöst werden. Mit der Standortverlagerung ging auch eine Anpassung der Geschossigkeit in beiden betroffenen Baufeldern einher. Während die wichtige Raumkante am Quartierseingang nun mit 5 Geschossen ausgebildet wird, reduzierte sich die Geschossigkeit im nördlichen Baufeld auf 1 bis 3 Geschosse. • Standort und Größe der Kita: Für die Kita wurde ein neuer Standort im ersten Bauabschnitt gewählt (vorher: zweiter Bauabschnitt). Die Kita ist weiterhin in die Wohnbebauung integriert. Aufgrund stark rückläufiger Kinderzahlen in Buschdorf und Tannenbusch und der beabsichtigten Erweiterung der Kita an der Friedlandstraße/von-den-Driesch-Straße in Buschdorf, wird nur mehr der Bedarf für eine viergruppige Kita (ursprünglich sechsgruppig) im Baugebiet Rosenfeld angenommen. • Der städtebauliche Hochpunkt am zentralen Quartierplatz wurde um ein Geschoss auf jetzt sechs Geschosse reduziert. • Der Zuschnitt sämtlicher Baufelder wurde geringfügig angepasst, um die Erschließung für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge zu optimieren und im Westen auf die Abgrenzung des Landschaftsschutzgebiets und den Schutzstreifen der unterirdischen Kanäle zu reagieren. Bedingt durch diese Änderungen hat sich die für die Nutzung Wohnen zur Verfügung stehende Geschossfläche um etwa 14 Prozent reduziert. Abhängig vom Wohnungsmix können mit dem vorliegenden Entwurf etwa 775 Wohneinheiten realisiert werden. 3 Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit nach §3 (1) BauGBSeite 5 von 150 Seite 6 Die Information und Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplanverfahren ist im März 2025 erfolgt. Die Planunterlagen konnten für die Dauer von zwei Wochen im Stadthaus eingesehen werden, zusätzlich bestand die Möglichkeit sich auf bonn-macht-mit zu informieren und eine Stellungnahme abzugeben. Am 7. März fand eine öffentliche Abendveranstaltung statt, die auf reges Interesse der Bevölkerung gestoßen ist. Auch Jugendliche wurden gesondert am Verfahren beteiligt. Die geäußerten Bedenken und Anmerkungen der Bürger*innen lassen sich insbesondere folgenden Themenbereichen zuordnen: • Bebauungsstruktur • fließender und ruhender Verkehr • Wohnen und Soziales • Lärmschutz • Verfahrensfragen Dabei lag der Fokus überwiegend auf der städtebaulichen Dichte, dem Anteil an gefördertem Wohnungsbau, der Anzahl und der Unterbringung der Kfz- Stellplätze sowie der Umsetzung der Lärmschutzmaßnahmen. Die Kopien der Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung und deren Auswertung sind als Anlage 2 beigefügt. Der Abwägungsvorschlag ist tabellarisch (Anlage 3) und als Gesamtabwägung (Anlage 4) beigefügt. Zwischen Sommer 2023 und Frühjahr 2025 wurden insgesamt drei Bürgerdialoge (inkl. der o.g. Bürgerversammlung) durchgeführt. Die Dokumentation dieser Veranstaltungen wird im August und September dem Beirat und dem Ausschuss für Beteiligung vorgelegt. Als erstes Fazit läßt sich feststellen, dass bezogen auf die städtebauliche Dichte (Geschossigkeit und Wohneinheiten) das vorliegende Konzept die Anregungen der Öffentlichkeit berücksichtigt. Die Einschätzung zu den weiteren Themenfeldern und dem Umgang im weiteren Verfahren können in der Anlage 2 und 3 nachvollzogen werden. 4 Sachstand zu den erforderlichen Gutachten im Bauleitplanverfahren Es wird darauf hingewiesen, dass die folgend benannten Fachgutachten in Anzahl und Leistungsumfang nicht abschließend sind. Im weiteren Verlauf des Bebauungsplanverfahrens können - in Abhängigkeit vom Fortgang der Planung sowie neuen fachlichen oder rechtlichen Anforderungen - zusätzliche gutachterliche Stellungnahmen erforderlich werden. Die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachämtern sowie den beauftragten Planungsbüros geprüft und veranlasst. Vorläufige Ergebnisse • Topographische Fließweganalyse: Es wurden Senken und Fließwege lokalisiert. Die Überflutungsgefahr der meisten Senken wird als geringSeite 6 von 150 Seite 7 bis mäßig eingestuft. Grundsätzlich wird empfohlen, dass die zukünftigen Straßen- und Wegeflächen die Funktion von oberflächigen Fließwegen übernehmen und das anfallende Oberflächenwasser in unkritische Bereiche ableiten. • Lärmgutachten: Dem Verfahrensstand entsprechend sind aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen in angemessenen und ausreichendem Maße berücksichtigt. Das Gutachten wird neben dem Lärm im Plangebiet (Verkehr, Gewerbe, Sport) auch den Verkehrslärm in der Umgebung ermitteln, Schallschutzmaßnahmen vorschlagen und eine Einschätzung zum baubedingter Lärm abgeben • Bodenuntersuchung: Das Plangebiet liegt innerhalb der Wasserschutzzone III B der Wassergewinnungsanlage Urfeld des Wasserbeschaffungsverbandes Wesseling-Hersel. Es handelt sich hierbei um die äußerste Schutzzone zum Schutz des Grundwassers. Grundsätzlich steht mit den Kiessanden der Niederterrasse ein ausreichend durchlässiger Boden zur Versickerung des Niederschlagswassers zur Verfügung. Ausstehende Gutachten • Verkehrsgutachten und Mobilitätskonzept: Verkehrszählungen im Ortsteil, Ermittlung der Verkehrserzeugung, Vorschläge zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der relevanten Knotenpunkte in der Umgebung des Plangebiets und zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens • Vertiefende hydrogeologische Untersuchung: Prüfung der Versickerungsfähigkeit auf den für Niederschlagsbewirtschaftung vorgesehenen Bereichen (öffentlich und privat) • Stadtklimatisches Detailgutachten: Modellierung von Ist- und Planfall und Bewertung der Verluste bioklimatisch bedeutsamer Funktionen (Kaltluftentstehung, Durchlüftung) • Energiekonzept: Vergleichende Untersuchung verschiedener Energieträger zur klimaneutralen Wärmeversorgung des Plangebiets. Im Sinne der Sektorenkopplung sind dabei sowohl die Wärme- und Kälteversorgung als auch die Stromversorgung unter Einbeziehung der Elektromobilität zu analysieren. • Artenschutzprüfung Stufe II: Sie ist Teil des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens zur Prüfung von Auswirkungen eines Vorhabens auf besonders oder streng geschützte Arten gemäß dem §44 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Die Prüfung ist aufgrund des Vorkommens bzw. des möglichen Vorkommens der Wechselkröte sowie der Zauneidechse durchzuführen und resultiert in Planungsempfehlungen zum Schutz dieser Arten. • Landschaftspflegerischer Fachbeitrag: Der Fachbeitrag stellt die Auswirkungen des Vorhabens auf Natur und Landschaft systematisch dar und zeigt geeignete Maßnahmen zum Schutz, zur Vermeidung oder zum Ausgleich der Eingriffe auf. Für die Abhandlung der Eingriffsregelung sollen die Biotoptypen der realen Situation im Plangebiet herangezogen werden, anstatt nur den zusätzlichen Eingriff im Vergleich des gültigen und des neu aufzustellenden Bebauungsplan zu bewerten. • Bodenkundliche Baubegleitung: Das Plangebiet liegt teilweise in einemSeite 7 von 150 Seite 8 Bereich, der laut GD NRW schutzwürdige Böden vorweist. 5 Ausblick Ausstehende Prüf- und Änderungsbedarfe Die Machbarkeit der Mobilitäts- und Quartierszentrale wird derzeit geprüft. Aufgrund der multifunktionalen Nutzung des betreffenden Baufelds - Wohnen, Gewerbe und Parken - ergeben sich besondere Anforderungen an Planung, Vermarktung, Bau und Betrieb. Gleichzeitig ist das übrige Plangebiet in hohem Maße auf die erfolgreiche Umsetzung der Quartierszentrale angewiesen. Sollte sich die Machbarkeit als unsicher erweisen, könnte dies eine Überarbeitung der Planung und eine stärkere Trennung der Nutzungen erforderlich machen. Die Planung einer durchgängigen Radwegeverbindung zwischen Schickgasse und dem bestehendem Radweg im Grünen C ist vorgesehen. Für das Plangebiet wird ein Energiekonzept erstellt (siehe auch: ausstehende Gutachten). Erforderliche Flächenbedarfe, bspw. für Heizzentralen, Speicher, Erneuerbare Energien-Anlagen müssen in den Entwurf integriert werden. Daneben soll die Studie auch Planungshinweise geben, falls im Sinne der Effizienz und des Ziels der Klimaneutralität eine städtebauliche Optimierung dienlich wäre. Es wird angestrebt das Quartier als Klimaquartier NRW zu entwickeln und zertifizieren zu lassen. Letztlich haben alle ausstehenden Gutachten und Fachplanungen das Potential raumwirksame Änderungen an der städtebaulichen Planung zu veranlassen. Zum jetzigen Zeitpunkt können jedoch keine konkreteren Aussagen zur Erforderlichkeit oder Ausgestaltung dieser Maßnahmen getroffen werden. Planverfahren Die Verwaltung wird die Planung gemeinsam mit der Fachverwaltung, den beauftragten Planungsbüros und der Stadtentwicklungsgesellschaft weiter konkretisieren. Ausstehende Gutachten werden erarbeitet und die Ergebnisse in die Planung integriert. Auch die Beauftragung der Objektplanung Erschließung und Entwässerung soll zeitig erfolgen. Die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (nach § 4 (1) BauGB) ist abgeschlossen, die Abwägung und Einarbeitung der Ergebnisse steht aus. Nach Abschluss der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung wird die nächste Möglichkeit zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der öffentlichen Auslegung gegeben sein. Aufgrund des hohen Interesses am Verfahren sowie der mittelfristig absehbaren Fortschritte bei der Ausarbeitung des städtebaulichen Entwurfs und der fachgutachterlichen Stellungnahmen, beabsichtigt die Verwaltung eine weitere Informationsveranstaltung (sog. Bürgerdialog 4) durchzuführen. Diese wird angeboten, sobald belastbare Ergebnisse vorliegen. Der nächste vorgesehene Beschluss ist der Beschluss zur Aufstellung und Veröffentlichung des Bebauungsplanes Nr. 6224-3. Unter der Voraussetzung, dass keine verfahrensverzögernden Ereignisse den Fortschritt der Planung behindern, sind genannter Beschluss und dessen Umsetzung für 2027 vorgesehen. Der Satzungsbeschluss kann unter denselben Annahmen in 2028Seite 8 von 150 Seite 9 erfolgen. Rolle der Stadtentwicklungsgesellschaft Das Projekt soll durch die Stadtentwicklungsgesellschaft eng begleitet und über das Bebauungsplanverfahren hinaus koordiniert werden. Anlage/n 1 Anhang 1: Städtebaulicher Entwurf "Im Rosenfeld" Juni 2025 (öffentlich) 2 Anhang 2: 3(1) Stellungnahmen "Im Rosenfeld" Mai 2025 (öffentlich) 3 Anhang 3: 3(1) Abwägungstabelle "Im Rosenfeld" Mai 2025 (öffentlich) 4 Anhang 4: 3 (1) Gesamtabwägung "Im Rosenfeld" Mai 2025 (öffentlich)Seite 9 von 150 Seite 10 von 150 Stellungnahmen gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch Die Veröffentlichung im Internet sowie die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch wurde im Amtsblatt Nr. 6 (57. Jahrgang) der Bundesstadt Bonn vom 19. Februar 2025 öffentlich bekannt gemacht. Die Veröffentlichung und öffentliche Auslegung erfolgte anschließend vom 05.03.2025 bis einschließlich 19.03.2025. Zusätzlich fanden am 07.03.2025 eine Beteiligungsveranstaltung und am 21.03.2025 und 31.03.2025 zwei Jugendbeteiligungen statt. In der letzterer wurde explizit gefragt, was den Jugendlichen an der Planung gefällt bzw. nicht gefällt und welche Angebote sich die Jugendlichen im Rosenfeld wünschen. Die Stellungnahmen aus der Jugendbeteiligung sind demnach in einem Frage-Antwort-Format abgebildet. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden entsprechend der Rangfolge ihres Eingangsdatums nummeriert. Diese Rangliste liegt den Rats- und Ausschussmitgliedern zur Einsichtnahme vor. Es erfolgt eine wörtliche Wiedergabe der Schreiben, an die sich jeweils die Benennung der in der betroffenen Stellungnahme vorgetragenen Aspekte in Schlagworten anschließt. 1. Stellungnahme per Mail vom 26.02.2025 „Ich wohne in Buschdorf und finde es ist Kleines Dorf Gefühl vorhanden. Ich möchte auf keinen Fall ein zweites Tannenbusch errichtet bekommen! 900 Wohneinheiten 50 % sozial gefördert ist das schlimmste was sie tuen können. Buschdorf wird zu sozial Brennpunkt. Vor allem wie hoch sollen die Betongebäude werden. Was ist mit den Vögeln die da leben und klein Tieren. Luftverschumtzung steigt durch zu viele Autos. Jeder hat minimum 1 Auto. Straßen sind zu schmal für so viele Autos, keine Parkmöglichkeiten. Reduziert die Wohneinheiten auf 300 stk und 20 % sozial gefördert. Bekommt Buschdorf auch einen Rewe oder Edeka weil der Kleine Penny ist jetzt schon überlastet. Ist eine unmögliche Aktion mit so vielen Wohnungen vor allem der Dorfcharketer geht verloren. Bauen Sie eine neue weiterführende Schule für so viele Menschen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: − Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten − Zu hoher Anteil an geförderten Wohnungen − Befürchtung eines sozialen Brennpunkts − Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf − Befürchtung negativer Auswirkungen auf den Artenschutz − Befürchtung negativer Auswirkungen auf die Luftqualität durch erhöhten Verkehr − Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten − Wunsch nach Lebensmittelnahversorgung − Wunsch nach einer weiterführenden Schule 2. Stellungnahme per Post vom 04.03.2025 „Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan „Im Rosenfeld“ möchten wir als betroffene Anwohner der Reihenhäuser auf der gegenüberliegenden Seite der Autobahn Köln- Bonn (A555) unsere Bedenken gegen die geplante Bebauung mit sechsgeschossigen bzw. sogar siebengeschossigen Wohngebäuden, bis zu einer Höhe von 21 m äußern.Seite 11 von 150 1. Erhöhte Lärmbelastung durch geänderte Schallausbreitung Nach aktuellem Planungsstand sollen die neuen Wohngebäude als Lärmschutz für das geplante Quartier dienen. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, dass diese massive Bebauung den Lärm in Richtung unserer Wohnhäuser reflektieren und die bestehende Lärmbelastung für uns signifikant erhöht. Vor ca. 30 Jahren wurde auf Grund der damaligen Lärmbelästigung eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Nachtstunden auf 80 km/h eingerichtet. In Laufe der Jahre sind der Verkehr und damit die Belastungen durch Lärm und Stäube in den Jahren deutlich gestiegen. Wir fordern daher: - Ein unabhängiges Schallgutachten, das auch die Auswirkungen der geänderten Schallausbreitung auf unser Wohngebiet berücksichtigt. - Eine Überprüfung, ob die gesetzlichen Lärmschutzrichtwerte weiterhin eingehalten werden und in Zukunft eingehalten werden können. 2. Unzureichende Abwägung der Interessen der Bestandsanwohner Die Planung scheint primär auf die Bedürfnisse der neuen Bewohner ausgerichtet zu sein, während die Auswirkungen auf die bereits ansässige Bevölkerung nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Gemäß § 1 Abs. 7 BauGB sind die öffentlichen und privaten Belange im Planungsverfahren gerecht abzuwägen. Daher bitten bitte ich um eine Anpassung des Bebauungsplans, sodass die Lärmzunahme für unser Wohngebiet ausgeschlossen wird. 3. Nachbesserung der Lärmschutzmaßnahmen Wir fordern die Aufnahme zusätzlicher Maßnahmen in den Bebauungsplan, um den zusätzlichen Lärm für unsere Wohnhäuser zu reduzieren, z. B.: - Errichtung einer zusätzlichen Lärmschutzwand. - Begrünte Fassaden und spezielle Schallschutzverkleidungen an den geplanten Gebäuden, um Lärm besser zu absorbieren. - Optimierte Gebäudeausrichtung, um Schallreflexionen zu minimieren. 4.Möglichkeit individueller Lärmschutzmaßnahmen mit finanzieller Unterstützung Sollte trotz zusätzlicher Maßnahmen weiterhin eine erhöhte Lärmbelastung für unser Wohngebiet bestehen, bitten wir um Informationen zu möglichen Förderprogrammen für individuelle Schallschutzmaßnahmen (z. B. Lärmschutzfenster oder Schallschutzwände an bestehenden Gebäuden) sowie eine Prüfung, ob die betroffenen Anwohner hierfür Anspruch auf Unterstützung haben. Fazit und Forderung Wir fordern die Stadt Bonn auf, unsere berechtigten Einwände im weiteren Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Ein unabhängiges Schallgutachten, zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen und gegebenenfalls individuelle Schutzmöglichkeiten sind essenziell, um die Lebensqualität der Bestandsanwohner nicht weiter zu verschlechtern. Wir bitten um eine schriftliche Stellungnahme zu unseren Einwänden und stehen für einen konstruktiven Dialog gerne zur Verfügung.“Seite 12 von 150 Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Forderung Erstellung Lärmgutachten - Forderung von geeigneten Lärmschutzmaßnahmen im Bebauungsplan - Befürchtung negativer Auswirkungen durch Lärmreflexion der neuen Gebäude - Unzureichende Berücksichtigung der Belange der ansässigen Bevölkerung nach § 1 Abs. 7 BauGB 3. Stellungnahme per Mail vom 05.03.2025 „Unsere Siedlergemeinschaft, Glogauer Straße 6, ist postalisch unter 53117 Bonn-Buschdorf erreichbar. Nicht nur aus diesem Grund verfolgen wir das Bauvorhaben auf dem Stück „Im Rosenfeld" Bonn-Buschdorf, gelegen an der Autobahn 555 rechts in Fahrtrichtung Köln, mit wachsendem Interesse. Diese von der Stadt Bonn geplante Bebauung tangiert unsere Siedlung, ebenfalls gelegen an der BAB 555 - in Fahrtrichtung Bonn, gegenüber dem Baugrundstück „Im Rosenfeld". Gründe: 1 Erhöhte Lärmbelästigung durch geänderte / verstärkte Schallausbreitung: Nach dem aktuellen Planungsstand sollen die neuen Wohngebäude mit 6 Stockwerken als Lärmschutz für das geplante Quartier dienen. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, dass die massive Bebauung den Lärm Richtung der Wohnhäuser der Siedlergemeinschaft im Bauabschnitt V.eV, Glogauer Straße sowie in die Beuthener Straße und Sprottauer Straße reflektiert und damit die bereits jetzt schon bestehende Lärmbelastung für uns signifikant erhöhen wird. - Es wird vor Beginn der Baumaßnahmen der Stadt Bonn zur Vermeidung möglicher Klagen empfohlen, ein unabhängiges Gutachten, welches auch die Auswirkungen der geänderten Schallausbreitung auf das Wohngebiet der SGT berücksichtigt, zu beauftragen. - Werden die gesetzlichen Lärmschutzrichtwerte eingehalten. jetzt und nach Errichtung der Baumaßnahmen. 2. Unabhängige Abwägung der Interessen der Bestandsbewohner: Die Planung scheint Primär auf die Bedürfnisse der neuen (unbekannten) Bewohner ausgerichtet zu sein, während die Auswirkungen auf die bereits ansässige Bevölkerung nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Gemäß § 1 Abs. 7 BauGB sind die öffentlichen und privaten Belange im Planungsverfahren gerecht abzuwägen. Daher wird eine Anpassung des Bebauungsplans erwartet, sodass die Lärmzunahme für die Bewohner des Wohngebiets der SGT ausgeschlossen wird. 3. Nachbesserung der Lärmschutzmaßnamen: Wir erwarten die Aufnahme zusätzlicher Maßnahmen in den Bebauungsplan, um den möglichen zusätzlichen Lärm für die SGT die und angrenzenden Straßen zu reduzieren / auszuschließen: - Errichtung einer zusätzlichen Lärmschutzwand im relevanten Bereich auf der rechten Seite der BAB 555 in Fahrrichtung Bonn. - Begrünte Fassaden und spezielle Schallschutzverkleidungen an den geplanten Gebäuden. - Optimierte Gebäudeausrichtung um Schallreflextionen zu minimieren 4. Möglichkeit individueller Lärmschutzmaßnahmen mit finanzieller UnterstützungSeite 13 von 150 Sollte trotz zusätzlicher Maßnahmen weiterhin eine erhöhte Lärmbelastung für das Wohngebiet der SGT pp. bestehen, wären Hinweise zu möglichen Förderprogrammen für Schallschutzmaßnahmen sowie der notwendigen Unterstützung durch die Stadtverwaltung Bonn geboten.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Forderung Erstellung Lärmgutachten - Forderung von geeigneten Lärmschutzmaßnahmen im Bebauungsplan - Befürchtung negativer Auswirkungen durch Lärmreflexion der neuen Gebäude - Unzureichende Berücksichtigung der Belange der ansässigen Bevölkerung nach § 1 Abs. 7 BauGB 4. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Völlig daneben! Mit diesem Plan wird der Bonner Norden noch mal "aufgewertet". Glückwunsch an die Verwaltung! Die besondere Situation im Tannenbusch Neu ist allen bekannt, nur im Stadthaus nicht. Warum jetzt so eine dichte und hohe Bebauung nur 500 m weiter? 7 stöckige Wohnblöcke als Lärmschutzwände? Wohnblöcke mit 150 WE? Die Dichte an geförderten Wohnungen ist im Tannenbusch (Bonner Norden) mit Abstand am höchsten. Jetzt soll noch mal nachgelegt werden? Der dörflich ländliche Charakter von Buschdorf wird nicht berücksichtigt. Stadtplaner der Stadt Bonn = Stadtverunstalter! Genug Beispiele gibt es ja schon.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf 5. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Wohnungsbau JA - Auf Kosten der bestehenden Anwohner NEIN! Ich als Anwohner der Buschdorfer Str., sehe den aktuellen Bebauungsplan mehr als kritisch. Wir haben jetzt schon mit immensem Verkehr auf unseren Straßen in Buschdorf zu kämpfen, wie soll das dann erst nach der Umsetzung des Bebauungsplans werden. Ganz abgesehen ist die Parkplatzsituation für die aktuellen Anwohner schon mehr als stressig, wo sollen die ganzen PKW‘s der neuen Bewohner geparkt werden. Wenn man dann über eine Verbreiterung der Straßen nachdenkt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln und frage mich wie das abgebildet werden soll. Man könnte Böses denken, das hier System der grünen Politik dahintersteckt und es den PKW Nutzern so unbequem wie möglich zu machen in der Hoffnung das man auf den ÖPNV ausweicht. Zudem habe ich bedenken das man ein zweites Tannenbusch Mitte aus dem Boden stampft. Es reicht dieser eine soziale Brennpunkt, welcher weit über die Grenzen von Bonn seinen schlechten Ruf hat. Buschdorf hat sich immer dadurch ausgezeichnet das man seine Kinder ohne Hintergedanken alleine raus lassen kann. Ich als Vater zweier Töchter habe schon große Bedenken, das dies für viele Eltern zukünftig nicht mehr ohne Bedenken möglich ist. Ich möchte hier nicht pauschalisieren aber seien wir ehrlich, es ist doch klar welche Bewohner bei diesem Bebauungsplan den Zuschlag erhalten. Wenn man sich die Infrastruktur anschaut, kann Buschdorf diesen Zuwachs nicht stemmen. Hier muss dringend ein neues Bebauungskonzept erstellt werden ohne die Ideologie der Grünen Politik.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Befürchtung eines sozialen BrennpunktsSeite 14 von 150 6. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Ohne Rücksicht auf Bürger in Buschdorf!!! Man kann sicherlich die Argumentation verstehen, dass zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden muss. Wenn man aber sieht, wie viele neue Siedlungen bereits in letzter in Buschdorf errichtet wurden (Aegidienstr. große Siedlung, Siedlung im großen Garten), dies hier bereits ohne den Verkehr in Buschdorf zu berücksichtigen, so ist die neue Planung eine weitere Ohrfeige für die Bewohner in Buschdorf! Bewohner in Buschdorf werden hiervöllig benachteiligt durch ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen! Durch die Siedlung im Rosengarten wird der Verkehr nun nochmal deutlich steigen, der in Richtung Buschdorf über die Schickgasse dann über die Buschdorferstraße=>Friedlandstraße oder Klosterweg=> Otto-Hahn-Straße laufen muss. Dies ist untragbar für Anwohner in diesen eigentlich verkehrsberuhigten Straßen! Hier wird leider nicht weitergedacht, sondern mit Scheuklappen einfach nur blind so viel Wohnraum auf kleinster Fläche errichtet, dies auf Kosten anderer. Was ist mit den aktuellen Klimaproblemen / Klimaschutz. Hier wird Natur zerstört, die es einfach braucht. Nicht nur für bestehende Anwohner als Erholungsgebiet, sondern auch um das Klima durch Naturflächen zu unterstützen! Ich bin daher gegen die Bebauung in dieser Form und fordere hier eine Änderung / Nachbesserung, vor allem in Sachen Autoanbindung dieser neuen Siedlung!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Erhalt des Grünzugs - Kritik an Flächenversiegelung durch Bebauung 7. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Bessere zielführende Planung Ich würde mir wünschen, dass der Bebauungsplan mit den Menschen in Buschdorf abgestimmt wird, statt irgendeine Idee durchzusetzen, die nicht durchdacht ist. Ich bin kein Befürworter der dichten Bebauung.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Unzureichende Berücksichtigung der Belange der ansässigen Bevölkerung nach § 1 Abs. 7 BauGB 8. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Parkplatzsituation Ich finde die Parkplatzsituation ist nicht durchdacht, bei so vielen Wohnungen sind zu wenig Stellplätze vorhanden. Man kann ja schon pro Haushalt mit einem Auto rechnen. Wo sollen die denn sonst parken?“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Fehlende / unzureichende ParkmöglichkeitenSeite 15 von 150 9. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Was passiert mit dem Garten und dem Basketballfeld und Spielplatz? Werden diese Orte erhalten oder kommen die weg?“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: − Wunsch nach Erhalt Spielplatz und Sportplatz 10. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Klares JA Es wird nun mal mehr Wohnraum benötigt. Wenn man auf alle Bedürfnisse achten würde, wo sollen die Menschen denn leben. Und ja auch Sozialschwache Familien haben das Recht in Buschdorf wohnhaft zu werden!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 11. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Gute Idee Ich persönlich finde es ok. Es gibt in jedem Stadtteil fast eine dichte Bebauung. Nur weil die Buschdorfer lieber unter sich wären. Für mich keine Option. Die Stadt hat sich dabei was gedacht und das ist halt einfach hinzunehmen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 12. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Zu dicht! Das Rosenfeld ist für die Buschdorfer als Teil des Grünen C ein Naherholungsgebiet. Wir verstehen definitiv das Bedürfnis nach Wohnraum, nach weiteren Möglichkeiten, in den Bonner Norden zu ziehen. Aber es darf keine neue Ghetto-Siedlung werden. So nah an Tannenbusch muss die Gestaltung des Viertels mit maximalen Fingerspitzengefühl erfolgen. Infrastruktur und soziale Struktur können ein neues Wohngebiet nur dann "verkraften", wenn die neuen Mitbürger eine Chance bekommen, sich wohlzufühlen und mit den altten Buschdorfern in Kontakt zu kommen. Wir brauchen hier von der Stadt Nehrung Unterstützung in Bezug auf Gestaltung und Integration!!!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Erhalt des Grünzugs - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 13. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Zurück zur alten Planung! Es gab doch schon einmal eine verträgliche Beplanung der Fläche. Warum müssen es jetzt 900 Wohnungen in bis zu 7stöckigen Häusern sein. Warum müssen es jetzt 50% „sozialer Wohnungsbau“ sein? Hier wird ein neuer sozialer Brennpunkt geplant.Seite 16 von 150 Die alten Pläne waren deutlich akzeptabler für die Einwohner des Dorfs. Es gibt nur eine sehr geringe Anzahl an Parkmöglichkeiten für Kfz, anders als in anderen Stadteilen muss in dieser Planung eine sehr viel geringere Anzahl von Stellplätzen je Wohneinheit nachgewiesen werden. Begründet wird dies mit der „sehr guten Anbindung“ an den ÖPNV. Wenn man sieht was zur Rushhour auf dem Bahnsteig der Linie 16, die ohnehin nur sehr unzuverlässig ihren Dienst verrichtet, los ist, fragt man sich, wie das immens erhöhte Fahrgastaufkommen bewältigt werden soll. Da es nicht funktionieren wird, ist abzusehen, dass die Anzahl der Fahrzeuge pro Wohnung so gross sein wird, wie in jedem anderen Stadteil auch. Leider fehlen diesen Fahrzeugen dann die Stellplätze im neu bebauten Gebiet. Leidtragende werden dann die Bewohner der umliegenden Straßen sein, in denen es sowieso schon eine äußerst angespannte Parksituation gibt. Ein weiteres Problem wird das sich stark erhöhende Verkehrsaufkommen durch Buschdorf über Schickgasse, Buschdorfer Straße, Friedlandstrasse, Klosterweg und Otto-Hahn-Straße sein Das sind übrigens alles Strasse, die auch von vielen Grundschulkindern genutzt werden.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Zu hoher Anteil an geförderten Wohnungen - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt 14. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Buschdorf stellt sich quer Ich verstehe nicht wieso die Anwohner so ein Problem haben. Schön ist anders, keine Frage. Aber Buschdorf ist schon lange nicht mehr das idyllische Örtchen von früher. Die Bewohner gegenüber der neuen Grundschule meckern doch auch nicht. Man hat Angst das nun viel Migration einzieht aber so ist es nunmal. Gebt dem ganzen doch eine chance anstatt sofort alles negativ zu sehen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 15. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Weniger ist mehr Ich habe Angst vor der Masse an Menschen. 900 Wohneinheiten, wie viele Menschen werden dort leben? Was heißt MINDESTENS 50 % sozialer Wohnungsbau? Können es auch 60 % oder 70 % oder 80 % werden? Ich habe Angst vor Kriminalität.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Zu hoher Anteil an geförderten WohnungenSeite 17 von 150 16. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Finde ich schlecht durchdacht Wo sollen denn so viele Menschen hier untergebracht werden?! Es wird allein schon so einen Parkplatz mangel geben den es jetzt schon in Buschdorf gibt. Buschdorf ist zwar nicht mehr wie früher aber wenn das gebaut wird ist von Buschdorf nichts mehr geblieben.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten 17. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Der Bebauungsplan gefällt mir überhaupt nicht, da wir Nachbarn von Tannenbusch sind, möchten wir auf keinen Fall, dass diese Bauweise auch bei uns eingeführt wird. Die neu zu bauenden Häuser sollten höchstens die Höhe von denen im vor kurzem fertig gestellten Neubaugebiet Apfelgarten haben. Ebenso ist die Mischung von Mehr- und Einfamilienhäusen vorzusehen. Die Zahl der zu bauenden Wohnungen ist viel zu hoch angesetzt, wenn man wirklich daran interessiert ist, das Ortsbild von Buschdorf zu erhalten. Der Fehler wurde ja schon in verschiedenen Stadtteilen Bonns gemacht und offensichtlich nichts daraus gelernt. Bei der jetzigen Anbindung des Baugebietes an den ÖPNV, die ja wohl nicht so schnell geändert wird, ist es wohl ziemlich illusorisch davon auszugehen, dass nur die Hälfte an Autostellplätzen gebraucht wird. Da ist Parkplatznot doch schon vorprogramiert. Vor allem sollte man auch die Versorgung des Stadtteils nicht aus den Augen verlieren. Schon heute herrscht eine Untersorgung, es gibt nur einen Discounter, keinen Supermarkt, der zwar schon seit Jahren angekündigt wird, aber einfach nicht entsteht. Und die sollen bzw. sind sozusagen am Rand des Ortes, nämlich an der Kölnstraße. Über einen passenderen Standort sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Zu hohe und dichte Bebauung - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - ÖPNV-Anbindung unzureichend 18. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 05.03.2025 „Zu viel und zu hoch An sich bin ich für mehr Bebauungsfläche und Wohnraum in Bonn aber diese Bebauungsart fördert leider soziale Brennpunkte. Es gibt sicher einen Kompromiss, allen Milieus Wohnraum zu bieten und doch nicht so hoch zu bauen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Zu hohe und dichte BebauungSeite 18 von 150 19. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Schafft Wohnraum Bonn braucht dringend mehr Wohnraum, vor allem für Familien, die sich kein Eigenheim leisten können. Familien und Alleinstehende mit kleinem Einkommen sind keine Kriminelle. Die Aggressivität, mit der die Bürgerinitiative Rosenfeld mich und andere in Buschdorf zur Unterschrift drängen will, achtet nicht mehr die Freiheit derer, die anders denken. Schafft Wohnraum und lasst zu, dass Buschdorf demokratisch, gemeinwohlorientiert, vielfältig und bunt wird.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung Planung 20. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Konkretes Alternativkonzept Die BÜRGERINITIATVE ROSENFELD wird bereits von über 2.000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt. Um eine nachhaltige und ausgewogene Stadtplanung zu gewährleisten, hat die Bürgerinitiative ein konkretes Alternativkonzept vorgelegt. Es beinhaltet: u.a. max. 350 WE, max. 40 % sozialer Wohnungsbau, max. 3,5-geschossige Bauweise, min. 1 Pkw Stellplatz pro WE, keine verdichtete oder hohe Bauweise, ein schlüssiges Verkehrskonzept. Als Bürger begrüßen wir den dringend notwendigen Wohnungsbau, auch für den sozialen Wohnungsmarkt, und freuen uns auf neue Nachbarn, die wir sehr gerne in unserer Dorfgemeinschaft willkommen heißen werden. Gleichzeitig müssen jedoch die berechtigten Anliegen und Sorgen der Buschdorferinnen und Buschdorfer ernst genommen werden. Eine verantwortungsvolle Stadtplanung sollte darauf abzielen, die Lebensqualität vor Ort zu bewahren und die Entstehung sozialer Brennpunkte zu vermeiden. Fehler, wie sie in anderen Bonner Stadtteilen gemacht wurden, dürfen sich hier nicht wiederholen. Auch die geplanten Stellplatzkapazitäten und die Verkehrsbelastung bedürfen einer erneuten Überprüfung. Die Vorschläge der Bürgerinitiative liefern dazu eine sinnvolle Grundlage. Die Verantwortlichen der Bundesstadt Bonn werden aufgefordert, die Vorschläge der Bürgerinitiative ernsthaft zu prüfen und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern eine nachhaltige und ausgewogene Lösung für das Rosenfeld zu entwickeln.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Zu hohe und dichte Bebauung - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt 21. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Kein Tannenbusch 2.0 Wohnungen werden gebraucht und sollen auch gebaut werden. Aber bitte mit bedacht. Für einen Ort ist es nicht günstig, wenn er so rasant wächst, ohne eine gesicherte Infrastruktur. Jetzt schon ist die Bahnlinie 16 überlastet. Wie stellt man sich das realistisch vor, wenn die geplanten Wohneinheiten dazukommen? Mehr Züge? Es ist ja jetzt schon schwierig, denn es fehlt an Personal. Dies ist nur ein Problem.Seite 19 von 150 Wie sieht es mit Parkplätzen aus? Die Begründung, die Bahn ist vor der Tür - man muss es auch wollen. Das die Menschen die dort einziehen werden, deshalb auf ein eigenes Auto verzichten, glaube ich nicht. Wo werden diese Fahrzeuge parken können? Leider werden keine Einfamilienhäuser mehr mit der jetzigen Planung erwähnt. Dies ist war vorher geplant. Ähnlich wie im Apfelgarten. Das ist die Mehrfamilienhausbebauung moderat vorgenommen worden, mit entsprechenden Tiefgaragen. Das war für Buschdorf verträglich. Eine ähnliche Bebauung würde ich befürworten. Denn wenn die jetzigen Pläne umgesetzt werden, haben wir ein neues Tannenbusch in Buschdorf. 4 Stockwerke reichen!!!!!!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Zu hohe und dichte Bebauung - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern 22. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Wo bleibt das grüne C Man hatte mal einen netten Gedanken, das grüne C, Spielplatz und eine gemäßigte Bebauung. Was soll jetzt kommen? Hochhäuser bis zu 7 Stockwerke. Eine gute Integration zum grünen C? Passt nicht zusammen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Erhalt des Grünzugs 23. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Gibt es Hochhäuser die unproblematisch sind? Kennt jemand Hochhäuser die unproblematisch sind? Wir wohnen doch schon nah genug am Brennpunkt Tannenbusch. Wo Silvester Raketen auf Autos geschossen werden. Nein danke“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 24. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Hirnloses Zupflastern von freier Fläche - Würde der Planer hier wohnen wollen? ..ich denke die Frage für den Planer ist schnell beantwortet mit einem sehr ausdrucksstarken nein! Wer plant sowas? Das ist keine Quartiersentwicklung, sondern eine Verschandelung und eine Zumutung für das "BuschDörfchen". Plant mal ein nettes Cafè und was schönes zum verweilen! Buschdorf ist am Rand der Stadt und die Straße die zum Rosenfeld führt ist in keinster Weise dazu gedacht hier solche Menschenmassen unterzubringen die dann (auch mit viel zu wenigen Parkplätzen pro Partei (denn jeder Haushalt hat mehr als 1 Auto)) Ihre Einkäufe bis in die Häuser schleppen müssen.Seite 20 von 150 Lieber Planer komm mal her und stell dich an die Ecke Buschdorfer Str. / Friedlandstr. und warte bis der Bus kommt mit einem entgegenkommenden Auto. Dann denkste das Spiel mal weiter wenn da noch mindestens weitere 900 Autos fahren. Ich kann nur sagen: Hirnverbrannt und Planung auf Teufel komm raus! Vielleicht nicht so viele Menschen unterbringen und dafür das Dorfgeschehen stärken.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf 25. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Vorzeigeprojekt Ich finde es sehr löblich, dass hier ein Konzept entwickelt wurde, wie 900 Wohnungen in einem Projekt realisiert werden können. Und das noch auf einer Fläche, die ja sonst wegen der anliegenden Autobahn schwer zu verwerten ist. Bonn braucht dringend Wohnraum. Und Projekte in diesem Volumen sind endlich mal Lösungen und nicht der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Bei der Wohnraumproblematik geht es ja nicht nur darum, dass die breite Bevölkerung durch hohe Mietpreise keinen Wohlstand aufbauen kann oder gar verdrängt wird, sondern auch um Folgeprobleme, wie zb. den Verkehr. Wie viel Auto-Kilometer würden jeden Tag produziert werden wenn diese Menschen irgendwo weiter außerhalb wohnen und in die Stadt pendeln müssten? Dann werden die Straßen voller und die Stadt lauter und stinkiger.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung Planung 26. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „PV, Wärme und Carsharing Ich weiß nicht, ob das ganze gesetzlich sowieso schon gefordert ist, aber aufgeständerte Ost- West PV sollte auf allen Dächern gebaut werden, klimaneutrale Nahwärme gekoppelt an PV ggf. mit Wärmespeicher ist auch zu überlegen. Ein Platz für Carsharing sollte auch ausgewiesen werden. Es gibt genug Studien die belegen, dass sich dadurch die Anzahl an gebrauchten Autos insgesamt verringert. Ein sicherer Fahrradstellplatz in der Garage und am Bahnhof sollte sich bestimmt auch lohnen. Ladelösungen für EAutos und EBikes natürlich auch. Und an alle die Angst vor Sozialwohnungen haben: Schämt euch! Stellt euch vor ihr wärt in so einer Lage.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Vorschlag Umsetzung PVT-Module - Vorschlag Umsetzung Nahwärme - Vorschlag Umsetzung Wärmespeicher - Wunsch nach Carsharing - Wunsch nach E-Ladestationen - Wunsch nach ausreichend Fahrradstellplätzen 27. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Wohngebäude als Lärmschutz Den überzeugenden Argumenten der Buschdorfer Bürgerinitiative und den entsprechenden Leserbriefen zur maßvollen Bebauung des Rosenfeldes möchten wir noch einen wichtigen AspektSeite 21 von 150 hinzufügen: Parallel zur A 565 sollen mehrgeschossige Wohngebäude als Lärmschutz dienen. Die Not der wohnungssuchenden Menschen mit geringem Einkommen würde ausgenutzt werden - unseres Erachtens verantwortungslos und menschenunwürdig.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: − Kritik an Wohnbebauung hin zu Lärmquellen (Autobahn und Bahnstrecke) 28. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Bitte kein Tannenbusch 2.0 Als Hausbesitzerin in Buschdorf habe ich große Sorgen um den dörflichen Charakter und um den Wert meines Grundstücks. Ich möchte keine Hochhäuser in unmittelbarer Nähe und kein neues Tannenbusch, voller Dreck Müll und heruntergekommen. Unser Dorf soll dörflich bleiben und lediglich ein Neubaugebiet entstehen mit Häusern mit maximal drei Stockwerken und vielen Einfamilienhäusern.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf 29. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Warum verschwinden die Natur In Bonn regieren die Grünen dann soll die wunderschöne Fläche verschwinden für schreckliche hochhäuser Es geht nur ums Geld und Kapitalismus Wer hat solch ein Projekte Genehmigung? Ich bin entsetzt!!!!! Aber die Politik darf machen was sie möchte Wir dürfen nur zahlen!!!!!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Erhalt des Grünzugs - Kritik an Flächenversiegelung durch Bebauung 30. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Kein Verkehrskonzept erkennbar Es sind 900 Wohneinheiten geplant, d.h. für mindestens 3000 Menschen. Es soll 450 Parkplätze geben, da die Jury / Stadt, die vom Planer mit 600 Stellplätzen bemessene Garage als "Überangebot an Stellplätzen" ansieht. Als alternatives Angebot wird eine dysfunktionale, unzuverlässige Linie 16 als einziges echtes ÖPNV-Angebot vorgesehen (Car-Sharing und die Linie 631 sind nicht ernst zu nehmen!) Es droht ein Verkehrschaos im Buschdorfer Ortskern, wo es schon jetzt zu eng ist und viel zu viel Verkehr existiert. Es gibt nur die schmale Schickgasse als Verbindungsweg! Da müssen nicht nur die AnwohnerInnen, sondern auch Lieferwagen, Post, etc. durch. Hinzu kommt die geplante Verlängerung der Linie 63 durch Buschdorf. Dies wird im geplanten 10- Minuten Takt zu ständigen Schrankenschließzeiten in der Friedlandstr., Otto-Hahn-Str. und Schlesienstr. führen. Durchdacht ist das alles nicht.“Seite 22 von 150 Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Verkehrsprobleme durch Erweiterung der Stadtbahnlinie 63 erwartet 31. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Masse statt Klasse Die Stadt konzentriert sich beim Bau neuer Wohnungen vor allem auf die Quantität statt auf Wohnqualität. Eine echte Durchmischung mit der Nachbarschaft wird vernachlässigt, was soziale Spannungen fördern könnte.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: − Zu hohe und dichte Bebauung − Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 32. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Warum kein Eigentum? Die Planungen sollten die Möglichkeit beinhalten Eigentum zu erwerben, in welcher Form auch immer. Eigentümer haben oft ein größeres Interesse daran, in die Pflege und Verbesserung ihrer Umgebung zu investieren, da sie langfristig an der Wertentwicklung ihrer Immobilie beteiligt sind. Dies führt häufig zu einer höheren Bereitschaft, sich aktiv in der Gemeinschaft einzubringen. Das kann wiederum zu einem besseren sozialen Zusammenhalt führen. Eine echte soziale Integration sollte daher alle Wohnformen, auch Eigentum, einschließen. Bestes lokales Beispiel in Buschdorf ist der "Apfelgarten". Dieser hat sich gut entwickelt und sollte als positives Beispiel für das Rosenfeld dienen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern 33. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Sozialwohnungsbau ist wichtig, aber ... ... warum so konzentriert an dieser Stelle. Mir ist bewusst, dass das Gebiet eins der letzten freien großen Flächen in Bonn ist, aber die Stadt sollte auch hier den räumlichen Kontext betrachten. Das Gebiet liegt in einem Dreieck zwischen Kiesgrube/Gewerbegebiet, Autobahn und Stadtbahntrasse. Kein besonderes Lebenswertes Umfeld und auch komplett abgetrennt von der Nachbarschaft in Buschdorf und Tannenbusch. Wie stellt sich die Stadt die Integration in die Nachbarschaften vor? Insbesondere, da dies auch im angrenzenden Neu-Tannenbusch nicht gut funktioniert hat. Was soll hier anders gemacht werden? Sozialwohnungen sind wichtig und sollten ein integraler Bestandteil der Planung sein. Die Massivität der Planung sollte allerdings überdacht werden. Ein weiteres Problemviertel im Bonner Norden wünscht sich sicher niemand und aus den Fehlern der Vergangenheit sollte gelernt werden.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Zu hoher Anteil an geförderten Wohnungen - Zu hohe und dichte BebauungSeite 23 von 150 34. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Was ist mit sozialer Infrastruktur? Neben der geplanten Kita und Grundschule muss auch das Thema weiterführende Schulen bedacht werden. Das wird kaum thematisiert. Weitere Kita bedeutet wieder mehr Personalbedarf. Wo sollen die Erzieherinnen herkommen? Die bestehenden Kitas haben schon nicht genug Personal. Welche Planungen gibt es hinsichtlich Räumlichkeiten für Vereine, Kirchen, etc?“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Wunsch nach einer weiterführenden Schule - Wunsch nach Räumlichkeiten für soziale Nutzungen 35. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 06.03.2025 „Verlagerung.... Es wird also eine neue Möglichkeit geschaffen die Kriminalität aus Neu-Tannenbusch auszuweiten. Hoffentlich hat unsere Polizei auch die nötigen Kapazitäten wenn sich die Groß- Razzien dann auf 2 Brennpunkte erweitern. 500m weiter ist ein vorzeige Objekt verfehlter Wohnraumansammlung doch öffentlich zu besichtigen. Aber anscheinend ist eine Lernschwäche ja ein Einstellungsgrund im Stadthaus. Ich würde gerne mal sehen was die Verantwortlichen dieses Plans sagen würden wenn ihr Eigenheim abgebaut und plötzlich in Neu-Tannenbusch wieder errichtet wird.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 36. Stellungnahme per Mail vom 07.03.2025 „Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zu dem o.g. Bebauungsplan möchten wir als benachbarte Anwohner in der Glogauer Straße unsere Bedenken hinsichtlich der wahrscheinlich erhöhten Lärmbelastung durch die hochgeschossige Bebauung kundtun. Die neuen Gebäude sollen wohl als Lärmschutz für das geplante Quartier dienen, was aber durch die Reflektion des Autobahnlärms zu einer massiven Verstärkung der Lärmbelastung in unserer Siedlung führen wird. Daher ist es zwingend erforderlich, ein unabhängiges Schallgutachten erstellen zu lassen, das die Auswirkungen der Maßnahmen auf unsere Siedlung berechnet und feststellt, ob die gesetzlichen Lärmschutzwerte eingehalten werden. Wir verlangen von der Stadtplanung, dass die Interessen auch der Altbewohner des Ortsteils (auf der Tannenbusch-Seite) berücksichtigt werden, und dass ggfs. zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen (Schutzwände, Schallschutzverkleidungen etc.) ergriffen werden. Wir erwarten, dass Sie diese Einwände berücksichtigen und ggfs. Anpassungen vornehmen, insbesondere nach den Ergebnissen eines entsprechenden Gutachtens.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Forderung nach Erstellung Lärmgutachten - Befürchtung negativer Auswirkungen durch Lärmreflexion der neuen Gebäude 37. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Für den Erhalt unseres Dorfcharakters! - Keine überdimensionierte Bebauung! Die geplante Nachverdichtung mit bis zu 900 Wohnungen und Gebäuden mit 5–6 Stockwerken oder mehr ist völlig überdimensioniert und zerstört den Charakter unseres Dorfes. UrsprünglichSeite 24 von 150 war eine moderate Bebauung mit Reihenhäusern und maximal 3 Geschossen vorgesehen – nun droht eine Betonburg ohne ausreichende Infrastruktur. Sind die Planer je durch Tannenbusch-Mitte gelaufen? Ich fahre dort täglich vorbei: Müllberge, abgefackelte Mülltonnen, offener Drogen- und Alkoholkonsum. Ist das die Zukunft für unser Dorf? Wird hier bewusst ignoriert, was solche Projekte an sozialen Problemen mit sich bringen? Eine nachhaltige, durchdachte Planung ist nötig – nicht blinde Verdichtung! Auch die Annahme von 0,5 Autos pro Wohnung oder autofrei ist realitätsfern. Ohne Tiefgaragen oder Stellplätze wird der Parkdruck enorm steigen. Schon im Montana - Neubaugebiet an der Otto-Hahn-Str. reichen die vorhandenen Parkplätze nicht, sodass die Straßen zugeparkt werden. Ein tragfähiges Verkehrskonzept muss vor der Bebauung stehen – nicht erst danach! Unser Dorf darf nicht mit einer Fehlplanung überrollt werden! Eine überarbeitete, nachhaltige Lösung, die unseren Dorfcharakter bewahrt, muss her! Zurück zum ursprünglichen Konzept von Reihen- und Mehrfamilienhäusern mit max. 3 Stockwerken!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Zu hohe und dichte Bebauung - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 38. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Keine Einfamilienhäuser Es gibt genug Einfamilienhäuser in Buschdorf. Kein Flächenfraß mehr für wenige gut Verdienende, sondern Wohnraum für die vielen Familien, Alleinerziehenden und Alleinstehenden, die sich kein Eigenheim leisten können, und für die vielen neuen Bonnerinnen und Bonner! Buschdorf braucht mehr Gemeinwohl statt Privilegienerhalt für Alteingesessenen, neue Leute für ein neue Stadtteilkultur und auch die Beteiligung derer, die mehr wollen als eine Dorfkultur der 70er/80er Jahre. Die Bürgerinitiative Rosenfeld ist einfach nur yesterday, der gewünschte Flächenfraß für Eigenheime und Parkplätze (!) zeigt es! Ich wünsche mir ein grünes Buschdorf mit guter ÖPNV-Anbindung und sichere Straßen für Fußgänger und Radfahrerinnen!!! Der Bebauungsplan der Stadt Bonn für das Rosenfeld steht für ein zukunftsfähiges Bonn! Weiter so!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 39. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Mangelhafter Lärmschutz Die aktuellen Planungen zum Lärmschutz sind mangelhaft. Es wurde scheinbar nur bzw. primär die Autobahn auf Bonner Stadtgebiet betrachtet. Aussage der Stadt: "Im Rosenfeld werden sowohl aktive als auch passive Lärmschutzmaßnahmen notwendig sein, um die gesetzlichen Richtwerte im Immissionsschutz einzuhalten. Die Stadt Bonn wird den aktiven Lärmschutz im Zuge der Baugebietserschließung als Lärmschutzwall oder -wand herstellen; die Planung dazu erfolgt im weiteren Verfahren. Die Anforderungen an den passiven Lärmschutz, der an den Gebäuden notwendig ist, werden ebenfalls im weiteren Verfahren konkretisiert." Fragen dazu: - Wie gehen die Planer mit dem Autobahnlärm um, der nach der Stadtgrenze entsteht? Die Lärmschutzmaßnahmen enden an der Stadtgrenze, der Lärm allerdings nicht. Die Stadt Bornheim oder der Rhein-Sieg-Kreis werden diese Maßnahmen sicherlich nicht umsetzen bzw. bezahlen.Seite 25 von 150 - Wie gehen die Planer mit dem Lärm aus dem Herseler Gewerbegebiet um? Im Norden des Planungsgebiet liegt eine aktive Kiesgrube (hohe Emissionswerte!) und zukünftig auch die neue Umgehungsstraße zur Kölnstraße (inkl. Erweiterung des Gewerbegebiets an die Bonner Stadtgrenze). Den Plänen ist kein aktiver Lärmschutz hierfür zu entnehmen. - Wie gehen die Planer mit dem Lärm der Stadtbahn um? Auch hier ist kein aktiver Lärmschutz in den aktuellen Plänen erkennbar. Dies ist insbesondere wichtig, da die Linie ausgebaut (Projekt Stadtbahnverlängerung Linie 63) und der Takt verdichtet werden soll.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Forderung von geeigneten Lärmschutzmaßnahmen im Bebauungsplan - Einbeziehen der Kiesgrube in Hersel in Lärmbetrachtung - Einbeziehen der Stadtbahntrasse in Lärmbetrachtung 40. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Ausbau der Schickgasse "Das Wohngebiet wird zukünftig über die Schickgasse erschlossen, die aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens ausgebaut werden wird." Was bedeutet das konkret?“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Ausbau der Schickgasse ungeklärt 41. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Fragen über Fragen Da ich krankheitsbedingt leider nicht beim Dialog dabei sein kann, hier meine Fragen: Sie werben mit "innovatives, nachhaltiges, klimaneutrales und autoarmes Wohnquartier". 1. Wie definieren Sie in diesem Zusammenhang Nachhaltigkeit? Nachhaltig in Bezug worauf? 2. Wie definieren Sie Klimaneutralität? Was genau soll klimaneutral sein? zu 1 und 2: Durch die hohe Bebauung nehmen Sie einen massiven und nachhaltigen Eingriff in beispielsweise die Frischluftzufuhr von Buschdorf vor. 4. Autoarm: Das einzige Konzept, welches ich herauslese, ist, dass Sie bei 900 Wohneinheiten nur 450 Parkplätze vorsehen. Dies setzt voraus, dass die künftigen Anwohner ihr Mobilitätsverhalten dem anpassen, also kein Auto haben und künftig die Bahn nutzen. Und wenn nicht? Wo sollen die Fahrzeuge dann parken? 5. Die Linie 16 fährt außerhalb der Stoßzeiten, wenn sie denn fährt, im 20 oder 30 Minuten-Takt. Ist das eine Alternative zum eigenen PKW? Wie wollen Sie die Mobilitätswende fördern? Nur durch Parkverbote? 5. Wie wollen Sie bei mindestens 50 Prozent gefördertem Wohnbau eine ausgewogene soziale Mischung gewährleisten? Was soll hier anders laufen als in Tannenbusch? Warum ist hier nicht die sehr gelungene Bebauung von Im Großen Garten Vorbild? 6. Verkehrsanbindung: Wie soll der Verkehr geleitet werden? Man liest, die Friedlandstraße solle verbreitert werden. Wie soll das gehen, ist diese doch durch Bebauung eingeengt. Ebenso die Otto-Hahn-Straße.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Nachhaltigkeit und Klimaneutralität der Planung werden in Frage gestellt - Befürchtung einer Unterbrechung von Kaltluftschneisen durch die neue Bebauung - Durchsetzbarkeit autoarmes Quartier fraglich - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Zu hoher Anteil an geförderten WohnungenSeite 26 von 150 - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt 42. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Lebensqualität Wir sind uns alle bewusst, dass neuer Wohnraum geschaffen werden muss, aber nicht so. Warum orientiert sich die Baumaßnahme nicht an den bereits vorhandenen Gebäude, in Bezug auf die Stockwerke? So weit ich mich erinnern kann, gab es keinen Widerstand gegen den ursprünglichen Bebauungsplan mit Mehr- und Einfamilienhäusern. Wie bereits in anderen Artikeln aufgeführt, sollte Neu-Tannenbusch und die dortigen Zustände ein abschreckendes Beispiel geben. Um auf einen Artikel zu antworten, was ist so schrecklich an einem Dorfleben? In meinen Augen hilft es, die Menschen willkommen zu heißen und besser zu integrieren. Zum Schluss noch eine Bemerkung zu 0,5 Stellplätzen je Wohneinheit. So lange der ÖPNV so unzuverlässig ist, die Aussage der Stadtwerke besagt, dass der Personalmangel von Jahr zu Jahr größer wird, ist dies keine Option.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Zu hohe und dichte Bebauung 43. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Sozialverträglich und Klimaneutral? Die Bürgerinitiative Rosenfeld ist weder gegen eine Bebauung des Rosenfeldes noch gegen geförderten Wohnungsbau! Das Ganze sollte aber in Maßen stattfinden! Auch im Hinblick auf die zusätzlich geplante Bebauung entlang der Kölnstraße wird sich die Bevölkerung Buschdorfs weit mehr als verdoppeln. Hierzu fehlt die Infrastruktur, die nicht bei einem Caf‘e, Kita und Grundschule aufhören darf. Ärzte, soziale Einrichtungen wie Jugend- und Seniorentreffs, weiterführende Schulen und Sportangebote gehören genauso dazu, wie der Straßenverkehr und ÖPNV. Im Hinblick auf den allgemeinen Fachkräftemangel fehlt mir die Phantasie, wie diese Einrichtungen besetzt werden können, wenn schon der Bestand nicht mehr ausreichend abgedeckt werden kann. Ganz abgesehen von der immer weiter beschnittenen Frischluftschneise, die bereits durch das ausufernde Bornheimer Gewerbegebiet verkleinert wird. Gibt es hierzu ein aktuelles Klimagutachten???“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Wunsch nach zusätzlicher ärztlicher Versorgung - Wunsch nach Räumlichkeiten für soziale Nutzungen - Wunsch nach einer weiterführenden Schule - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Forderung Klimagutachten - Befürchtung einer Unterbrechung von Kaltluftschneisen durch die neue Bebauung 44. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Viel zu viele Wohneinheiten -Buschorf soll den dörflichen Charakter behalten Wohnraum wird benötigt, keine Frage. Aber bitte nicht in Form eines neuen sozialen Brennpunkts à la Tannenbusch. Buschdorf soll seinen dörflichen Charakter erhalten. Die früher geplante gemischte Bebauung war deutlich sinnvoller und verträglicher. S.a. Apfelgarten, dort klappt dieSeite 27 von 150 Mischung prima. So, wie es jetzt geplant ist, stört es definitiv die gewachsene Struktur in Buschdorf. Was bedeutet Ausbau der Schickgasse? Auf dier Straße fallen die Autos nicht vom Himmel, sondern müssen vorher durch die sehr enge Friedlandstraße. Es ist auch wenig realistisch, dass nicht mindestens 1 Auto pro Wohneinheit vh. ist.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Ausbau der Schickgasse ungeklärt - Durchsetzbarkeit autoarmes Quartier fraglich 45. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Buschdorf verliert seinen Charme Bei dem Zuwachs an Einwohnern in Buschdorf stelle ich mir die Frage inwiefern die bestehende Straßenführung, Anbindung durch den ÖPNV, Ärzte, etc. dies hier noch möglich machen. Ebenso frage ich mich weshalb die Bebauung nun mit mehr als 2,5 Etagen möglich ist. Ich verstehe den Wohnungsnotstand und dass es an Bauflächen mangelt, aber 900 Wohneinheiten und 5-6 Etagen sind einfach zu viel für den Ortsteil und die komplette Infrastruktur.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt 46. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Wo kein Character ist, kann auch keiner verloren werden. Bauen sie nach plan, wir brauchen mehr und günstigeren wohnraum. Der plan ist gut. Sie können nix dafür das hier einige unter lese- und verständnis- schwächen leiden.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 47. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „schönes Konzept, aber... Vielen Dank für die Vorstellung des Konzepts zur BebAuung. Für die neuen Bewohner ist es sicher schön, im Grünen, verkehrsberuhigt zu wohnen. Aber bitte denken Sie auch an die Anwohner, die schon da sind. Was ist mit dem Verkehr, der entsteht, damit die neuen Bewohner von Buschdorf in Ihre Verkehrsberuhigte Wohnanlage kommen? Was ist mit den Anwohnern, die an den Zufahrtsstraßen Leben? Die geplanten Parkplätze erscheinen mir nicht ausreichend. Die Verkehrsituation auf der Friedlandstr. und der Schickgasse ist jetzt schon angespannt und Tempo 30 hindert auch keinen daran, mit 50 durchzuführen. Wenn da allerdings in Zukunft eine Bahn mit Schranken hinzukommt, könnte das als Zufahrtsstr. für die neue Siedlung verkehrstechnisch auch zu einer höheren Belastung führen. Die Bebauung finde ich ansonsten ganz schön und auch gut im Hinblick auf fehlenden Wohnraum.“Seite 28 von 150 Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Verkehrsprobleme durch Erweiterung der Stadtbahnlinie 63 erwartet 48. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Überdenken der Wohbeinheiten von 900 Grundsätzlich ist der Entwurf der gewonnen hat sehr gut, allerdings ist die Geschosszahl zu minimieren und auch die Parkplätze der Quartiergarage an die Wohnungseinheiten anzupassen. Die Bevormundung des Bürgers kein Auto sondern nur den schlechten ÖPNV oder Fahrrad zu nutzen geht nicht. Man sollte realistisch sein und auch die Besucher der Bewohner bedenken, die keine. Platz zum parken haben und die umliegenden Straßen beparken werden.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Durchsetzbarkeit autoarmes Quartier fraglich - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten 49. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „Brandschutzkonzept beachten!!! Wie in der Versammlung gesagt wurde kann eine Drehleiter nur an die Vorderfront der Gebäude anleitern. Die Bereiche im Innenhof können aufgrund Begrünung/Bepflanzung nicht angefahren werden. Das ist m.E. sehr leichtsinnig. Feuer sucht sich leider nicht seine Wirkungsstätte nach der Erreichbarkeit für die Feuerwehr aus. Hier geht es um Menschenleben. Das ist zu überdenken.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Schlechter Brandschutz durch mangelhaft Anfahrbarkeit 50. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 07.03.2025 „So sollte es eigentlich nicht laufen. Die schon länger Ansässigen, aber auch die Mehrheit der Neubürger des Stadtteils sind wohl daran interessiert, den Charakter Buschdorfs zu erhalten. Da wir Nachbarn von Tannenbusch sind, möchten wir auf keinen Fall, dass diese Bauweise auch bei uns eingeführt wird. Die neu zu bauenden Häuser sollten höchstens die Höhe von denen im vor kurzem fertig gestellten Neubaugebiet Apfelgarten haben. Ebenso ist die Mischung von Mehr- und Einfamilienhäusen vorzusehen. Die Zahl der zu bauenden Wohnungen ist viel zu hoch angesetzt, wenn man wirklich daran interessiert ist, das Ortsbild von Buschdorf zu erhalten. Der Fehler wurde ja schon in verschiedenen Stadtteilen Bonns gemacht und offensichtlich nichts daraus gelernt. Bei der jetzigen Anbindung des Baugebietes an den ÖPNV, die ja wohl nicht so schnell geändert wird, ist es wohl ziemlich illusorisch davon auszugehen, dass nur die Hälfte an Autostellplätzen gebraucht wird. Da ist Parkplatznot doch schon vorprogramiert. Vor allem sollte man auch die Versorgung des Stadtteils nicht aus den Augen verlieren. Schon heute herrscht eine akute Untersorgung, es gibt nur einen Discounter, keinen Supermarkt, der zwar schon seit Jahren angekündigt wird, aber einfach nicht entsteht. Und die sollen bzw. sind sozusagen am Rand des Ortes, nämlich an der Kölnstraße. Über einen passenderen Standort sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen. Die Lösungen dieser Probleme sollten vor dem weiteren Ausbau des Stadtteils stehen.“Seite 29 von 150 Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Zu hohe und dichte Bebauung - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern - ÖPNV-Anbindung unzureichend - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Wunsch nach Lebensmittelnahversorgung 51. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Im Rosenfeld: Verdichtung bedroht Buschdorfs Charakter – Bürger fordern Alternative und soziale Stabilität Das Projekt „Im Rosenfeld“ in Bonn-Buschdorf steht vor der Herausforderung, eine Balance zwischen Wohnraumbedarf und Lebensqualität zu finden. Die geplante Verdichtung mit bis zu 900 Wohneinheiten bis zu sieben Stockwerken stößt auf Kritik, da sie den dörflichen Charakter Buschdorfs gefährden wird. Bürgerinitiativen wie „Rosenfeld – so nicht!“ befürchten eine Überlastung der Infrastruktur und eine Verschlechterung des urbanen Ökosystems. Ein Vergleich mit Tannenbusch, wo hohe Bebauung und soziale Spannungen Angsträume schufen, zeigt die Dringlichkeit, solche Entwicklungen zu vermeiden. Die Sorge, neue Einwohner könnten aus einem „prekären Milieu“ stammen, schwingt mit. Es ist zwingend, dass die Stadt durch eine kluge Mischung aus gefördertem Wohnungsbau, Genossenschaftsmodellen und Eigentumswohnungen eine soziale Durchmischung forciert, die Stabilität schafft. Eigentum verpflichtet; Menschen, die nur zur Miete wohnen, kümmern sich meist weniger um den pfleglichen Umgang mit den Assets. Deshalb sollte man diesen Punkt überdenken. Ich weise auf einen alternativen Entwurf hin, den die Buschdorfer bevorzugten. Dieser wurde im Wettbewerb offenbar übergangen, obwohl die Bürgerbeteiligung ein zentraler Bestandteil war. Eine transparente Aufarbeitung, warum „BaumStadt“ gewählt wurde, und eine Anpassung an Bürgerwünsche könnten Akzeptanz steigern und eine nachhaltige Entwicklung sichern.(rp)“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Wunsch nach mehr sozialer Durchmischung - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern 52. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Wohnungen ja aber nicht so Ich, als direkt betroffene Anwohnerin mit momentan freien Blick auf das Feld, und das Vorgebirge sehe das Ganze sehr kritisch! Ich bin in keinster Weise gegen neuen Wohnraum und auch ein ähnliches Wohngebiet, wie wir es im Apfelgarten haben! Jedoch sehe ich ein siebenstöckiges Konzept für absolut utopisch an und Denke direkt an ein zweites Tannenbusch Mitte! Dort wird in keinster Weise irgendetwas beachtet, und es sieht aus wie im letzten Slum und dies wird dort nicht anders sein! Ebenfalls wird sich seit Jahren überhaupt nicht darum gekümmert, dass wir ein Supermarkt bekommen, der den Anwohnern hier entspricht. Genauso wie weitere Infrastruktur! Das Konzept sollte echt überdacht werden! Vor allen Dingen sollten hier auch alle Bedenken kritisch beäugt werden! Ich bin nicht gegen die Bebauung, aber nicht in dieser Art und Weise!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Wunsch nach Lebensmittelnahversorgung - Zu hohe und dichte BebauungSeite 30 von 150 - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 53. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Keine Kriminalisierung von Mietern, Migrantinnen und Geringverdienern Die Kriminalisierung von Mietern, Migrantinnen und Geringverdienern, die die Bürgerinitiative aus Buschdorf betreibt, ist unerträglich und diskriminiert auch die Buschdorfer, die nicht so gut situiert sind wie die, die Bürgerinitiative betreiben. Hier wird gespalten, Angst mit Falschbehauptungen geschürt und eine sehr rechte Bevölkerungsplanung in Buschdorf betrieben. Wer wirklich Vielfalt in Buschdorf will, sollte dafür sorgen, daß genau diese Menschen Buschdorf bereichern können, die hier bislang in der Minderheit sind und pauschal als kriminell, schmutzig usw. beschimpft werden. Das sind wir nicht, bitte, macht doch mal neue Erfahrungen mit neuen Nachbarn. Damit anfangen, kann man gleich in Tannenbusch, das doch kein Angstraum und erst recht kein Slum ist. Wer aber keine Zuwanderung und Durchmischung in Buschdorf will, fördert jedoch die Ghettoisierung von anderen Stadtteilen...“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 54. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Weiter so ! Mindestens 23.000 Wohnungen im bezahlbaren Bereich fehlen nach einer Studie der Hans- Böckler-Stiftung aus dem Jahr 2018 in Bonn. Seither hat sich die Lage nicht entspannt. Im Gegenteil: „Die Situation hat sich dramatisch zugespitzt“, sagt Peter Kox, Geschäftsführer beim Deutschen Mieterbund Bonn Rhein-Sieg. Würden Mieter aus ihrer Wohnung gekündigt, könne dies in Bonn „mittlerweile direkt in die Obdachlosigkeit“ führen. Kox berichtet: „Unlängst wurden räumungspflichtigen Mietern seitens der Stadt als einzige Unterbringung Containerunterkünfte angeboten.““ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürwortung der Planung 55. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Verkehrszählung und Steuerungsmöglichkeit der Stadt Warum wird sich um die Verkehrsflüsse erst gekümmert, nachdem ein aufwendiger Architektenwettbewerb erfolgte? Die Anzahl der möglichen Wohneinheiten kannte man doch im Groben schon im Voraus. Da hätte man direkt am Anfang schauen können, was dies für die Verkehrssituation in Buschdorf bedeutet. Die Steuerungsmöglichkeiten der Stadt als Erbpachtgeber, die Herr von Grünberg nannte, sind erfahrungsgemäß, äußerst gering . Das Land wird verpachtet, die Aufbauten geschehen durch die Investoren und gehören diesen dann auch und nicht der Stadt. Die Stadt wird aber üblicherweise im Erbbaurechtsvertrag verpflichtet zum Ende des Pachtzeitraums die Aufbauten im Rahmen des Heimfalls vom Erbpachtnehmer, also denn Investoren zurück zu erwerben.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt - Realisierung der Planung über Erbpachtrecht ungeklärtSeite 31 von 150 56. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Im Prinzip gut, aber... Die Ausführungen zu Idee, Konzept, rechtlichen Vorgaben, etc. fand ich sehr aufschlussreich und meist schlüssig. Das Treffen im März hat aber gezeigt, dass Ahnung keine Chance gegen Meinung hat. Gegen die diffusen Ängste der Nachbarn, die NIMBY-Attitüde und die deutsche Besessenheit mit Parkplätzen lässt sich mit Fachkompetenz und humorfreien DIN-Vorgaben leider nur wenig ausrichten. Stark im Konzept: die Stadt hält den Daumen auf den Grundstücken. Man hat also aus Tannenbusch u.ä. gelernt und will die Heuschrecken und Gewinnmaximierer auf Abstand halten. Sehr gut! Auch die Idee der Vergabe nach Konzept (und nicht stumpf nach Kaufpreis) finde ich sehr reizvoll, ebenso die autoarme Ausrichtung. Fragwürdig sind für mich die vielen Lücken vom heutigen Grobkonzept zum Umsetzungsplan. Hier gab es viele gute Hinweise (Lieferverkehr, Besucher, was kommt nach Grundschule, Geschäfte und Infrastruktur, Gemeinschaftsräume,...). Da stimmen mich die vielen "muss man im weiteren Verlauf sehen" doch sehr nachdenklich. Kritisch sehe ich (wie viele andere auch) die schiere Masse. Rund 900 Einheiten mit geschätzten 1800 neuen Bewohnern steigern die lokale Bevölkerung schlagartig um fast 40%. Bonn ist Opfer seines eigenen Erfolgs. Ja, wir brauchen Wohnraum. Aber auch mit 900 (oder 9000) Einheiten wird es am Ende zu wenig Wohnraum für alle Interessierten geben. Warum also mit aller Gewalt Menschen in das Gebiet drücken, wenn das so oder so nur ein Tropfen auf den heißen Stein wird?“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Teilweise Befürwortung der Planung - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten 57. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 08.03.2025 „Ich kann Buschdorf verstehen! Wenn die Verwaltung und Politiker in Bonn seit Jahren dramatische Fehler machen, dann muss der kleine Ortsteil Buschdorf jetzt nicht darunter leiden. Wer sich den Siegerentwurf genau anschaut, erkennt das es der Stadt nur darum geht, auf eine kleine Fläche möglichst viele Wohnungen zu packen. Die Sozialverträglichkeit oder eine perspektivische städtebauliche Entwicklung für den Ortsteil wird nicht berücksichtigt. Wir brauchen in Bonn geförderten Wohnraum, aber wir dürfen nicht einen Stadtteil dafür opfern. Auf einige Beiträge die hier geschrieben worden, Beiträge die Stimmung gegen die Buschdorfer oder die Bürgerinitiative “Rosenfeld So nicht“ machen, will ich nur eine Anmerkung machen: Wenn die demokratischen Politiker den Bürger nicht mehr zuhören, wenn die Sorgen und Ängste der Bürger nicht mehr verstanden und ernst genommen werden, wenn Unfähigkeit und Ratlosigkeit Brüder werden, dann öffnen sich Türen für die radikale Politik. Plötzlich sitzen DIE im Bundestag, in den Parlamenten und in den Kommunen mit an den Tischen. Das will niemand! Ich kann den Buschdorfer Widerstand verstehen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 58. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Neuer Wohnraum ja, aber bitte nicht so !! Ehrlich gesagt, ich weiß nicht warum Bürgerbeteiligung überhaupt gemacht wird, wenn die seit Anfang an des Verfahrens vorgebrachten Wünsche der Buschdorfer nicht ansatzweiseSeite 32 von 150 berücksichtigt werden: Es wird zu hoch gebaut, es wird kein gesunder Wohnformen und Eigentümer-mix angeboten (Miethäusern, Reihenhäusern, Einfamilienhäusern ), der Anteil sozialer Wohnungen mit 50% viel zu hoch, ein diskriminierendes Mobilitätskonzept. Die Stadt bzw. Architekten behaupten, dass ihr Konzept wissenschaftlich abgesichert ist. Das Teile ich nicht und bitte um Faktencheck. Es gibt genügend wissenschaftliche Abhandlungen, die die Parameter des vorgelegten Konzeptes als problematisch in Bezug auf "soziale Durchmischung" bzw. Ghettoisierung klassifizieren. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man in Kenntnis des sozialen Brennpunktes Tannenbusch in dessen unmittelbarer Nähe ein ähnlich strukturiertes Baugebiet erschließen und das Risiko eine Mega-Ghetto's eingehen will. Es darf nicht vergessen werden, wer die Hauptverursacher dieses Dilemmas sind: unsere Lokalpolitiker. Die sollten sich mal aufs Podium stellen und nicht die Stadt Bonn als "Prügelknabe" vorschieben. Besonders beunruhigt hat mich, dass in der Veranstaltung unklar geblieben ist, ob es mit rechten Dingen bei der Bestimmung des Siegers im Wettbewerb zugegangen ist. Hier müsste wirklich Klarheit geschaffen werden !!“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Wunsch nach anteiligen Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Verantwortliche setzen sich nicht zu Genüge mit den Sorgen der Bürger auseinander 59. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Beteiligungsveranstaltung-Freitag 07.03.2025 Die von der Stadt so bürger*innenorientiert getextete „Beteiligung“ ist eine reine Infoveranstaltung in einem zu kleinen Raum mit schlechter Akustik und Raumluft. Die Bürger*innen stellen Fragen, nicht alle Fragen dürfen direkt gestellt werden, die meisten wandern auf Zettel, werden später natürlich von irgendjemandem irgendwann gelesen, irgendwie irgendwo bearbeitet oder „geclustert“ und dann irgendwie irgendwo beantwortet. Nix mitmachen oder sogar die vorgegebene Planung verändern. Nene. Diese Art von Beteiligung bitte nicht. Denn den Bürger*innen hat man schon bei einer vorangehenden Veranstaltung die Möglichkeit gegeben, über die vorgelegten Architekturentwürfe abzustimmen und diese Menschen hatten sich damals tatsächlich für den falschen und nicht für den jetzigen Siegerentwurf entschieden. Zurückzuführen war dieses zu beanstandende Verhalten, so eine der Veranstalter*innen an diesem Freitag, auf die fehlende Sachkenntnis der damals befragten Bürger*innen. Ein Grundproblem offenbar, die haben halt keine Ahnung, die Bürger*innen, von guter Architektur. So einen Fehler macht ein kompetentes Gremium nur einmal. Deshalb nur Sachfragen, keine Abstimmung und keine Emotionalität. Wie soll man denn Bürger*innen ernst nehmen können, die sachunkundig und dazu noch emotional reagieren? Die Planung dieser Lebenswelt soll nachhaltig, klimaneutral, autoarm und jetzt noch Bürger*innen wertschätzend sein. Das kann die Verwaltung einer Bundesstadt nur überfordern.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Kritik an Ablauf der Beteiligungsveranstaltung - Verantwortliche setzen sich nicht zu Genüge mit den Sorgen der Bürger auseinander 60. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Beteiligungsveranstaltung-Freitag 07.03.2025 Die von der Stadt so bürger*innenorientiert getextete „Beteiligung“ ist eine reine Infoveranstaltung in einem zu kleinen Raum mit schlechter Akustik und Raumluft.Seite 33 von 150 Die Bürger*innen stellen Fragen, nicht alle Fragen dürfen direkt gestellt werden, die meisten wandern auf Zettel, werden später natürlich von irgendjemandem irgendwann gelesen, irgendwie irgendwo bearbeitet oder „geclustert“ und dann irgendwie irgendwo beantwortet. Nix mitmachen oder sogar die vorgegebene Planung verändern. Nene. Diese Art von Beteiligung bitte nicht. Denn den Bürger*innen hat man schon bei einer vorangehenden Veranstaltung die Möglichkeit gegeben, über die vorgelegten Architekturentwürfe abzustimmen und diese Menschen hatten sich damals tatsächlich für den falschen und nicht für den jetzigen Siegerentwurf entschieden. Zurückzuführen war dieses zu beanstandende Verhalten, so eine der Veranstalter*innen an diesem Freitag, auf die fehlende Sachkenntnis der damals befragten Bürger*innen. Ein Grundproblem offenbar, die haben halt keine Ahnung, die Bürger*innen, von guter Architektur. So einen Fehler macht ein kompetentes Gremium nur einmal. Deshalb nur Sachfragen, keine Abstimmung und keine Emotionalität. Wie soll man denn Bürger*innen ernst nehmen können, die sachunkundig und dazu noch emotional reagieren? Die Planung dieser Lebenswelt soll nachhaltig, klimaneutral, autoarm und jetzt noch Bürger*innen wertschätzend sein. Das kann die Verwaltung einer Bundesstadt nur überfordern.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Kritik an Ablauf der Beteiligungsveranstaltung - Verantwortliche setzen sich nicht zu Genüge mit den Sorgen der Bürger auseinander 61. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Bitte eine gesunde Mischung für einen Bebauungsplan find!!! Ich finde, dass dieser Bebauungsplan überhaupt nicht an Buschdorf und seine Bedürfnisse angepasst ist und die Personen die das geplant haben wahrscheinlich auch noch nie in Buschdorf waren. Dieser Stadtteil besteht überwiegend aus Reinhaussiedlungen und ist gerade aufgrund dieser Bauweise beliebt und idyllisch. Jetzt so etwas zu bauen würde Buschdorf nicht gut tun. Man muss eine gesunde Mischung finden, damit alle etwas davon haben.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf 62. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Verkehrsanbindung größte Herausforderung Individuelle Mobilität bedeutet einen hohen Lebensstandard. Der ÖPNV kann das nicht ersetzen. Es ist aus meiner Sicht ideologisch verblendet zu glauben, dass über kurz oder lang nicht doch jeder Haushalt im Quartier ein Auto hat. Wenn wir die Energiewende schaffen sind die vielleicht elektrisch, aber sie sind immer noch da. Deshalb MUSS die Planung zwingend eine ausreichende Straßenanbindung vorsehen und ausreichend Parkplätze, mindestens einen pro Haushalt und zusätzliche Gästeparkplätze. Zudem muss sichergestellt sein, dass diese nicht verwahrlosen und sich auch Frauen dort jederzeit sicher fühlen. Ansonsten gehe ich davon aus, dass die Nachbarquartiere unkontrolliert mit parkenden Fahrzeugen und Zubringerverkehr überlastet werden, was die Wohnqualität der Anwohner reduziert und die Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Kinder, erhöht.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Ungenügende Anbindung / Erschließung - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten - Durchsetzbarkeit autoarmes Quartier fraglich - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärtSeite 34 von 150 63. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Rosenfeld, manchmal ist weniger mehr Offenbar wurden viele gute Gedanken und Planungen gemacht, das ist schön. Allerdings macht mir und vielen anderen der Grundansatz Angst, möglichst viele Wohneinheiten und damit Menschen im Quartier unterzubringen. 8-900 WE, da reden wir leicht von 3000 Menschen oder mehr, die auf einem begrenzten Areal auch mit Innenhöfen sicher in einer abgegrenzten Siedlung mit eigener Dynamik leben werden. Jetzt schon seit Jahren erlebte Gefahren des nahen Tannenbusch werden sich hier ausbreiten und etablieren. Bei dieser hohen Anzahl Menschen, auch mit vmtl 50% Sozialwohnungen geht das erfahrungsgemäß sehr schnell. Im Neutannenbusch ging das nachhaltig und dynamisch ebenso, und ließ sich auch mit viel Geld und neuen Planungsan- und -Umsätzen nicht mildern. Ähnlich bei Lagern mit hoher Bewohnerdichte verbreitet sich schlechtes sehr schnell, bzw. wird schnell angenommen. Der Verkehr auf Schickgasse und allen angrenzenden ist schon jetzt trotz Tempo 30 viel zu schnell und hoch, Roudytum mit getunten Fz sind zu beobachten. Das wird durch Optimierung, Verbreiterung und gutem Willen nicht besser, mit Erhöhung der Frequenz kontraindiziert. Übrigens trotz Verbot parken an schönen Tagen leicht 20 Autos rund um den Spielplatz. Bilden oder bauen Sie kein neues Getto mit allen Auswirkungen und neuen Planungsansätzen, gehen sie runter mit den Wohneinheiten und Geschossanzahl. Bedenken Sie auch die anderen Freiflächen in und um Buschdorf, mit den hohen Zahlen geht das schief und sicher nicht lebenswert“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Zu hohe und dichte Bebauung - Bewältigung verstärkter MIV-Verkehr durch Planung ungeklärt 64. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Neubau ja aber um welchen Preis Die ursprüngliche Planung sah eine sinnvolle Erweiterung des Wohnraumes im Einklang mit dem dörflichen Charakter von Bonn Buschdorf. Das neuer Wohnraum benötigt wird ist klar aber ein Ortsteil sollte harmonisch wachsen und nicht förmlich in seiner Bevölerkungszahl explodieren. Das aktuelle Konzept wirkt etwas wie die Formierung einer Oppelner Straße 2.0 , dies ist sicher nicht das Ziel das sich gewünscht wird. Eine Annahme das weniger Autos benötigt werden als Wohnungen geschaffen werden ist vollkommen utopisch. Man muss sich nur einmal die Lage am "Neubau" Buschdorfer Str. anschauen. Die Straßen in der Umgebung stehen jetzt schon alle voll. Daher denke ich müsste am Konzept noch nagearbeitet werden. Weniger Wohneinheiten, mehr Parkmöglichkeiten, neue Verkehrswege.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf - Zu hohe Anzahl an Wohneinheiten - Fehlende / unzureichende Parkmöglichkeiten 65. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Rosenfeld bebauen: Ja - aber so ist das Scheitern vorprogrammiert. Bonn benötigt mehr Wohnraum. In Buschdorf ist noch Platz. Das durchgeführte Vergabeverfahren endete in einem attraktiven Entwurf, der auch durchaus funktionieren könnte - in einer Innenstadtlage, umgeben von ähnlicher Bebauungsdichte. Am Stadtrand, angrenzend auf beiden Seiten an Reihenhäuser und Doppelhaushälften würde eine derartige Bebauungsdichte ein nicht integrierbarer Fremdkörper sein und bleiben.Seite 35 von 150 Alle Entscheider:innen und Planer:innen bitte ich, sich die Friedlandstraße 74-80 anzuschauen. Dort existieren bereits 2 konzeptionell ähnliche Kompaktbauten mit "grünen Innenhöfen". Diese wären sogar besser integrierbar, da nicht durch Autobahn und Stadtbahn vom Umfeld getrennt. Dennoch hat sich hier ein sozialer Brennpunkt entwickelt. Ich bin öfter mit meinen Kindern dort im offenen Innenhof. Es ist unangenehm. Die Entwicklung dieser ursprünglich auch mit hohen Ansprüchen geplanten Wohnblöcke wird sich bei denen im Rosenfeld wiederholen. Es wird keine Ansiedlungen von Geschäften jeglicher Art geben. Diese sind bereits aus Buschdorf verschwunden. Der Entwurf ist schön, aber die zugrunde liegenden Anforderungen halten einem Realitätsabgleich nicht stand. Denn: Wer soll dort wohnen? Wer möchte nach Buschdorf ziehen? Familien, die Platz wünschen. Diesen finden sie dort nicht. Somit werden hier nur Menschen ohne Alternative oder als Übergangslösung hinziehen. Daher muss eine neue, realistischere Planung (wie z.B. im Apfelgarten) her ohne vorprogrammierten sozialen Abstieg.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts 66. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Endlich ein eigenes Asiviertel In Buschdorf gibt es schon genug Tannenbusch Einflüsse. Soll heißen, es gibt schon Leute die Ihren Müll einfach hinschmeißen und liegen lassen. Parkplätze ähnliches Problem. Liegt zwar auch an den Garagen Wohnraumerweiterern. Aber spaziere öfter auch Richtung Tannenbusch und da sieht man das mit Müll und Asozialen Verhalten noch Luft nach oben ist. Ich denke ja nicht das da Rentner/innen, Studenten oder Hilfbedürftige mit bezahlbarer Miete reinkommen. Sondern Gesocks was die Wohnungen in 1/2/3 Jahren zum Sanierungfall machen. Aber es ist ja auch kein Entscheid sondern ein Diktat. Es gibt genug Gebiete um und in Buschdorf wo man vereinzelt und vernünftig dimensionierte Wohneinheiten Bauen kann. Und das würde sogar ins Stadtbild passen.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf 67. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Bleibt Bonn lebenswert? Nachhaltigkeit hat mehr Dimensionen als nur ökologisch! Die Frage, ob Bonn eine lebenswerte Stadt ist und bleibt, entscheidet sich in den Vierteln. Dabei hat jedes Viertel andere Rahmenbedingungen - man kann nicht einfach bei uns ganz am Stadtrand so bauen, als wäre es mitten in der Südstadt, auch wenn es gut aussieht. Eine Bebauung direkt an der Autobahn ohne hohe Lärmschutzwand ist nicht nur eine Zumutung für die Anwohner; ein Wohnen in der Lärmschutzwand ist regelrecht menschenunwürdig. Entsprechend niedrig wären die Kauf- und Mietpreise, da niemand dort gern wohnen wird. Unser Bonner Norden befindet sich als Ganzes an einem sozialen Kipp-Punkt. Die Stadt sollte sich gut überlegen, in welche Richtung das soziale Gefüge kippen soll. Hand aufs Herz: Jeder, der es sich leisten kann, wird woanders hinziehen. Wo es ein kleines Grundstück gibt für eine Familie. Etwas Ruhe. Vor allem deswegen zogen wir an den Stadtrand. Hier jedoch würde man entweder teure Leerstände schaffen oder notgedrungen nur untere soziale Schichten anziehen. "Kompakt" ist nur ökologisch nachhaltig, keinesfalls aber sozial - zumindest nicht hier. Und ja, Buschdorf kann Dorf bleiben - mit einer angemessenen Bebauung! Denn GemeinschaftSeite 36 von 150 funktioniert nicht, wenn alle "dicht auf dicht" hocken. Es darf nicht Ziel sein, nur Wohnraum zu maximieren, sondern ökologisch UND sozial nachhaltig zu wachsen. Von daher muss die Anzahl der geplanten Wohneinheiten mindestens halbiert werden. Liebe Stadtverwaltung - bitte lernen Sie aus den Fehlern der Vergangenheit! Vielen Dank.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Zu hohe und dichte Bebauung - Kritik an Wohnbebauung hin zu Lärmquellen (Autobahn und Bahnstrecke) - Befürchtung eines sozialen Brennpunkts - Befürchtung des Verlusts des Charakters von Buschdorf 68. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Geschockt! Ich bin geschockt über diese Menschenverachtung und Pauschaldiskriminierung gegenüber Mietern, Ausländern und allen Nichteigenheimbesitzern in Buschdorf, die aus der Mehrzahl der Beiträge spricht. Ihr spaltet Buschdorf! Liebe Bürgerinitiative in Buschdorf: wollt ihr das wirklich? Und wie werdet Ihr diese blaubraunen Geister wieder los? Wo sind hier noch die Leute, die wieder zusammenführen und mehr wollen als bloßen Privilegienerhalt?“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Für das Bebauungsplanverfahren nicht relevant 69. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut Ich möchte anmerken, dass ich es sehr befremdlich finde, dass hier einige wenige andere in die „rechte Ecke“ stellen. In einer Demokratie sollte es möglich sein, Bedenken, Ängste und alternative Vorschläge zu äußern. Diese Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut im Grundgesetz. Und soweit mir bekannt, geht es darum, eine Lösung für alle zu finden.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Für das Bebauungsplanverfahren nicht relevant 70. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Bewässerung und Pflege der grünen Außenanlagen Ich finde die Vorstellung, dass so viele neue Bäume gepflanzt werden und zwischen den Betonanlagen Grünanlagen entstehen sollen, ganz toll. Allerdings stellt sich doch hier die Frage der Bewässerung. Auf der Veranstaltung am Freitag, dem 07.03.25, erklärten die Planer dazu, dass sich das selbst regulieren wird, z. Bsp. über Zirkulationen der Luftfeuchtigkeit usw. Ich habe das leider nicht richtig verstanden und konnte meine Frage dazu am Freitag nicht äußern. Können die Bäume und Grünanlagen wirklich ohne Bewässerung von außen, überleben, wenn es wochenlang nicht regnet, wie es in den vergangenen Jahren oft die Regel war? Ich kann mir das nicht vorstellen und habe bedenken, dass die wunderschönen Grünanlagen nicht lange überleben werden.“ Vorgetragene Aspekte in Schlagworten: - Ungeklärte Verantwortlichkeit für Pflege der GrünflächenSeite 37 von 150 71. Stellungnahme über bonn-macht-mit.de vom 09.03.2025 „Kann das Konzept überarbeitet werden? Ich find es wichtig, dass Wohnraum in Bonn geschaffen wird ( auch welcher der bezahlbar ist) und ich glaube das Projekt i
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:45 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de