253158-03 AA · Änderungsantrag
Volt-Änderungsantrag zur N-Vorlage zum Bürgerantrag: Umweltmedizinisches Gutachten zu den negativen Folgen der nebeneinanderliegenden Großprojekte "Ausbau der A565" und "Universitäts-Campus-Endenich" auf die Gesundheit der Bevölkerung in den Stadtteilen Endenich, Weststadt, Nordstadt u. a. Antrag zur Vorlage 253158
Kerndaten
- Nummer
- 253158-03 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 24.09.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Nordstadt Hauptort
- Endenich
- Weststadt
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 253158-03 AA Antragsteller/in: Volt-Gruppe im Rat der Stadt Bonn Uwe Feddern Volt-Änderungsantrag zur N-Vorlage zum Bürgerantrag: Umweltmedizinisches Gutachten zu den negativen Folgen der nebeneinanderliegenden Großprojekte "Ausbau der A565" und "Universitäts- Campus-Endenich" auf die Gesundheit der Bevölkerung in den Stadtteilen Endenich, Weststadt, Nordstadt u. a. Antrag zur Vorlage 253158 Beratungsfolge Rat 24.09.2026 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Die Verwaltung wird beauftragt, 1. gegenüber der Bezirksregierung Köln und der Autobahn GmbH im laufenden Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der A 565 auf eine nachvollziehbare Betrachtung der kumulativen Auswirkungen des Autobahnausbaus und des geplanten Universitätscampus Endenich auf die menschliche Gesundheit hinzuwirken; 2. im Verfahren zum Bebauungsplan Nr. 6421-1 sicherzustellen, dass die Wechselwirkungen insbesondere von Luftschadstoffen, Lärm, Hitze, Flächenversiegelung und Baustellenverkehren auf das Schutzgut Mensch untersucht und im Umweltbericht transparent dargestellt werden; 3. das Gesundheitsamt in diese Betrachtung einzubeziehen und seine fachliche Stellungnahme öffentlich zugänglich zu machen; 4. darauf hinzuwirken, dass notwendige zusätzliche Untersuchungen und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen von den jeweiligen Vorhabenträgerinnen und Vorhabenträgern finanziert werden; 5. dem Rat und dem Ausschuss für Umwelt, Klima und LokaleSeite 1 von 2 Seite 2 Agenda vor der Offenlage des Bebauungsplans über den Stand der Untersuchungen und die Stellungnahmen der zuständigen Stellen zu berichten. Begründung Der Bürgerantrag wirft eine zentrale Frage auf: Wer untersucht die gesundheitlichen Folgen, wenn zwei große Bauprojekte unmittelbar nebeneinander auf bereits dicht bewohnte Stadtteile treffen? Der Ausbau der A 565 und der Campus Endenich dürfen nicht nur getrennt betrachtet werden. Für die Menschen in Endenich, Weststadt, Nordstadt und angrenzenden Quartieren können sich Belastungen durch Verkehr und Baustellenverkehr, Luftschadstoffe, Lärm, Hitze und zusätzliche Versiegelung überlagern. Die Verwaltung verweist beim Ausbau der A 565 zutreffend auf Autobahn GmbH und Bezirksregierung Köln sowie beim Campus auf Fachgutachten und Umweltbericht. Offen bleibt jedoch, ob die kumulativen Auswirkungen beider Vorhaben auf die menschliche Gesundheit verbindlich untersucht werden. Die Stadt Bonn soll deshalb gegenüber den zuständigen Vorhabenträgern und Genehmigungsbehörden auf eine gemeinsame Gesundheits- und Umweltfolgenbetrachtung hinwirken. Dies soll weder zu einer pauschalen Verzögerung führen noch durch die Stadt finanziert werden. Notwendige Untersuchungen und Schutzmaßnahmen sind nach dem Verursacherprinzip von den jeweiligen Vorhabenträgern zu veranlassen und zu finanzieren. Im Bebauungsplanverfahren muss zudem das Gesundheitsamt einbezogen werden. Die Auswirkungen auf Luftqualität, Lärm, Hitze und besonders betroffene Bevölkerungsgruppen sind nachvollziehbar zu untersuchen und öffentlich darzustellen. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 02:06 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de