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253147-02 · Mitteilungsvorlage

Containerprovisorium am Bonner Hbf während Abriss und Neubau des Gebäudes von Bundespolizei und Bahnhofsmission

Nummer
253147-02
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
14.08.2025
Letzte Änderung
30.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 25.03.2026 Kenntnisnahme
  2. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr 11.03.2026 Kenntnisnahme
  3. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Kenntnisnahme
  4. Sitzung des Rates 04.09.2025 Kenntnisnahme
  5. Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Denkmalschutz 24.03.2026 Kenntnisnahme
  6. Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen 02.09.2025 Kenntnisnahme
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  1. 253147 Containerprovisorium am Bonner Hbf während Abriss und Neubau des Gebäudes von Bundespolizei und Bahnhofsmission

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Mitteilungsvorlage
öffentlich
253147-02
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Dezernat III
Dezernat:
Dez. III
Containerprovisorium am Bonner Hbf während
Abriss und Neubau des Gebäudes von
Bundespolizei und Bahnhofsmission
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Kenntnisnahme
Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 02.09.2025 Kenntnisnahme
Rat 04.09.2025 Kenntnisnahme
Ausschuss für Mobilität und Verkehr 31.12.2025 Kenntnisnahme
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
31.12.2025 Kenntnisnahme
Unterausschuss Denkmalschutz 31.12.2025 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Der Rat der Stadt Bonn hat am 03.07.2025 zur provisorischen Unterbringung
von Bundespolizei und Bahnhofsmission am Bonner Hbf während Abriss und
Neubau des Gebäudes u.a. folgende Aufträge beschlossen: "Die Verwaltung
wird beauftragt, der DB infraGO die Anmietung von Flächen im unmittelbaren
Umfeld des Hauptbahnhofs (bspw. Urban Soul, Cassiusbastei,
Maximiliancenter) als Alternative zu einem Containerstandort nahe zu bringen
und ihre Unterstützung der DB dabei anzubieten. [...] Wenn eine weitere
Prüfung ergibt, dass ein Aufteilen der Container von Bundespolizei und
Bahnhofsmission möglich ist um Baumfällungen zu verhindern, kann eine der
Institutionen am Standort 1 oder 2 untergebracht werden."
Die DB InfraGO AG teilt zu diesem Prüfauftrag des Rates mit Datum vom
29.07.2025 Folgendes mit:
"Wir haben den Prüfauftrag aus der Sitzung des Rates vom 03.07.2025 zum
Thema „Containerprovisorium am Bonner Hbf während Abriss und Neubau des
Gebäudes von Bundespolizei und Bahnhofsmission“ eingehend untersucht und
können Ihnen Folgendes mitteilen:
zu A. Anmietung der erforderlichen Flächen in den benachbarten Quartieren
(Urban Soul, Maximiliancenter und Cassiusbastei):
1. Gem. der Abstimmung mit der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
würde sich eine Unterbringung der erforderlichen Flächen in einem der
o.g. Quartiere nachteilig auf die Polizeiarbeit auswirken. Eine
entsprechende Stellungnahme liegt diesem Schreiben bei.
2. Außerdem wäre eine Ertüchtigung der Mietflächen gem. den VorgabenSeite 1 von 3
Seite 2
der Bundespolizei nötig, was einerseits nicht nachhaltig wäre, da die
BuPol nach der Fertigstellung die Flächen wieder leerziehen würde und
zum anderen sehr hohe Investitionskosten mit sich bringen würde.
3. Abgesehen davon müsste geklärt werden, inwiefern die potenziell
anzumietenden Flächen sich für einen solchen Umbau eignen
(Planungssicherheit und zeitlicher Aspekt – es ist nicht geklärt, dass ein
Einbau durchschusssicherer Bauteile überhaupt möglich ist).
4. Des Weiteren haben wir seitens der Vermieter von zwei von Ihnen
genannten Objekten eine Negativauskunft in mündlicher und
schriftlicher Form erhalten. Diese legen wir diesem Schreiben ebenfalls
bei.
Zu B. Eine getrennte Unterbringung der beiden Nutzer (Bahnhofsmission und
Bundespolizei) würde sich aus folgenden Gründen nachteilig auf das Projekt
auswirken:
1. Höhere Kosten
• Baukosten: Zwei separate Containergebäude würden wesentlich höhere
Planungs-, Material- und Aufbaukosten verursachen.
• Anschluss- und Betriebskosten: Doppelte Infrastruktur (Wasser,
Abwasser, Heizung, Stromanschlüsse) würde zu höheren laufenden
Kosten führen. Das DB eigene Grundstück im hinteren Bereich des
Bahnhofsvorplatzes ist derzeit weder an das Kanalisationsnetz
(Abwasser) noch an andere Medien angeschlossen. Der Anschluss von
einem Teilgebäude an das Ver- und Entsorgungsnetz (ca. 100 m bis zu
den Anschlussmöglichkeiten) ist unverhältnismäßig.
2. Erhöhter Platzbedarf
• Mehr Grundstücksfläche erforderlich, was angesichts der beiden
Baustellen, die anstehen, beim begrenzten städtischen Raum
problematisch sein kann (BE Flächen).
• Höherer Aufwand bei der Erschließung: Schaffung neuer Zuwegung und
Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
3. Soziale Kontrolle / fehlende Synergien und Sicherheitsaspekte
• Verschlechterung der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen
den beiden Institutionen.
• Fehlende soziale Kontrolle für die Bahnhofsmission, die im weniger
frequenten Bereich untergebracht werden würde (der Hautbahnhof in
Bonn wird durch die Bundespolizei der Gefahrenstufe Kategorie 1 -
hohe Kriminalitätsrate - zugeordnet).
4. Höherer organisatorischer Aufwand
• Doppelte Logistik für Reinigung und technische Betreuung.
• Überwachung und Kontrolle sind bei einem zentralen Standort einfacher
umzusetzen.
6. Nachhaltigkeit & Umweltaspekte
• Mehr Ressourcenverbrauch durch doppelte Infrastruktur.Seite 2 von 3
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• Erhöhter Energieverbrauch und CO￿-Ausstoß.
7. Genehmigungs- und Bauverzögerungen
• Zwei Bauten bedeuten potenziell doppelte Genehmigungsverfahren und
mehr bürokratischen Aufwand."
Die Stellungnahme der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin sowie der E-
Mail-Verkehr zwischen DB und zwei Vermietungs-/
Versorgungsmanager*innen liegen der Verwaltung vor.
Die DB InfraGO AG wird daher entsprechend des Beschlusses vom 03.07.2025
die Planungen für Standort 3 in Abstimmung mit der Verwaltung weiterführen.
Die übrigen Prüfaufträge des Rates können erst im Zuge der weiteren
Planungen konkretisiert werden. Die Verwaltung wird den Gremien hierzu
berichten.
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 03.11.2026, 01:02 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de