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253112 · Beschlussvorlage

Förderung des „Be Cool - Sozialkompetenztrainings“ von OLDERS Consult an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gemäß den Richtlinien zur Förderung von Gewaltprävention

Nummer
253112
Art
Beschlussvorlage
Veröffentlicht
19.05.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bad Godesberg Stadtbezirk· Alt-Godesberg Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung des Schulausschusses 12.06.2025 Empfehlung
  2. Sitzung des Ausschusses für Kinder-, Jugend und Familie 10.07.2025 Entscheidung federführend
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Beschlussvorlage
öffentlich
253112
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
51 Amt für Kinder, Jugend und Familie
Dezernat:
Dez. V
Förderung des „Be Cool -
Sozialkompetenztrainings“ von OLDERS Consult
an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule gemäß den
Richtlinien zur Förderung von Gewaltprävention
Beratungsfolge
Schulausschuss 12.06.2025 Empfehlung
Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 10.07.2025 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Zur Durchführung der Gewaltpräventionsmaßnahme „Be Cool - Sozialkompe-
tenztrainings“ erhält die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule eine Förderung von
bis zu 18.960 Euro.
Begründung
Die Elisabeth-Selbert-Gesamtschule mit Sitz in Bad Godesberg beantragt eine
Förderung nach den Richtlinien zur Förderung von Gewaltprävention zur
Durchführung eines „Be Cool - Sozialkompetenz-trainings“ im Schuljahr
2025/26. Zielgruppe des Trainings sind alle sechs Klassen der Jahrgangsstufe
6.
Der Antragsteller ist gemäß den oben genannten Richtlinien antragsberechtigt.
In der Vergangenheit hat die Schule bereits mehrere Förderungen für Gewalt-
präventionsmaßnahmen beantragt bzw. erhalten und ist der Fachberatung Ge-
waltprävention daher bekannt.
Der Anbieter der Maßnahme ist „OLDERS Consult“ mit Sitz in Viersen. Die
Wirksamkeit der Angebote wurde bisher nicht wissenschaftlich evaluiert und
nachgewiesen, weshalb diese nicht auf der Grüne Liste Prävention aufgeführt
sind.
Die Aufnahme in diese Liste verlangt eine wissenschaftliche Untersuchung ei-
nes Angebotes nach bestimmten Kriterien der „Betreiber“ der Grünen Liste (u.a.
Landespräventionsrat Niedersachsen), die mitunter hohe Kosten verursacht. Im
Umkehrschluss darf und kann nicht davon ausgegangen werden, dass Angebo-
te, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind, automatisch schlechter oder über-
haupt nicht wirksam sind. Für das Jugendamt bedeutet dies lediglich, dass alle
Angebote der Grünen Liste ohne weitere pädagogisch-inhaltliche Prüfung för-
derfähig sind. Nicht geprüfte Angebote werden von der Fachberatung Gewalt-Seite 1 von 3
Seite 2
prävention (51-52) inhaltlich anhand einer Checkliste geprüft. Nur wenn sie die
dort aufgeführten Kriterien erfüllen, wird eine Förderung befürwortet. Dies ge-
währleistet, dass die Förderung nur von solchen Maßnahmen befürwortet wird,
von denen das Jugendamt entweder aufgrund einer wissenschaftlichen
Bestätigung oder aufgrund einer eigenen Prüfung überzeugt sind, dass sie
wirksam sind und damit den politisch beschlossenen Zielen der Gewaltpräven-
tion in Bonn entsprechen bzw. diese unterstützen.
Der Anbieter ist der Fachberatung Gewaltprävention bekannt. Die Maßnahme
wird jeweils durch zwei im Bereich der Gewaltprävention ausgebildete und er-
fahrene Trainer*innen durchgeführt.
Die Maßnahme „Be Cool - Sozialkompetenztraining“ soll an drei Tagen inner-
halb einer Woche mit einem Stundenumfang von 17,5 Stunden pro Klasse
stattfinden. Die jeweilige Klassenleitung nimmt durchgehend am Projekt teil und
gewährleistet hierdurch die Nachhaltigkeit und den Transfer in den Schulalltag.
Insgesamt wird die Schule 105 Stunden von 12 Trainer*innen (jeweils 17,5
Stunden pro Trainer*in) begleitet. In dem Gesamtpreis von 18.960 € sind neben
den Trainingszeiten, die Fahrtkosten, Vor- und Nachbereitungszeiten, Equip-
ment und Fallberatung enthalten.
Ziel der Maßnahme ist es, die Sozialkompetenz der jungen Menschen zu för-
dern. Hierbei werden Konfliktlösungs- sowie Konfliktvermeidungsstrategien und
Deeskalationsstrategien erlernt. Mobbingstrukturen sollen erkannt und diesen
entgegengewirkt werden und die Klassengemeinschaft soll gestärkt werden.
Theoretischer Hintergrund für das Konzept ist die konfrontative Pädagogik.
Pädagogische Inhalte und Schwerpunkte wurden nach den Kriterien der Richt-
linien zur Förderung von Gewaltprävention zum Beispiel im Hinblick auf die
Methodenvielfalt, die Zielbeschreibung oder die Projektstruktur geprüft und als
angemessen beurteilt. Die Mindestanzahl (ca. 160 Kinder) und das Alter (ca.
11-13 Jahre) der Teilnehmenden entsprechen den Förderkriterien der Richtlini-
en. Die Qualifizierung der Trainer*innen ist gewährleistet.
Die Maßnahme wird aufgrund der Fördersumme von 18.960 Euro dem Aus-
schuss für Kinder, Jugend und Familie zum Beschluss vorgelegt. Die Ziele,
Inhalte und Methoden der Maßnahme entsprechen den Kriterien der Richtlinien
zur Förderung von Gewaltprävention und werden aus Sicht des Amtes für Kin-
der, Jugend und Familie als pädagogisch sinnvoll bewertet. Eine Förderung des
Angebotes wird befürwortet.
Die benötigten Fördermittel sind im Haushalt 2025/2026 enthalten. Die Förde-
rung ist unter Berücksichtigung des § 82 GO NRW erforderlich.
Finanzielle Auswirkungen:
Produktgruppe Produktgruppenbe-
zeichnung
Produkt Produktbezeichnung
1.06.03 Jugendarbeit 1.06.03.02 Kinder-/Jugendarbeit außerhalb
Einrichtungen freier Träger sowie
Zuschüsse an sonstige Einrichtun-
gen freier Träger
Investive Kosten der MaßnahmeSeite 2 von 3
Seite 3
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen
Einzahlungen
Investiver
Finanzsaldo
Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten
Brutto Finanzstelle /
FiPos
Veranschlagt
in
Noch bereit-
zustellen
Deckung
Auszahlungen /
Aufwendungen
18.960,00 € 151000603/
731000
2025
Einzahlungen /
Erträge
Haushaltsbelastung
jährlich
18.960,00 €
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 19:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de