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253042 · Antrag

Antrag-CDU-Fraktion: Prüfauftrag zur Gründung eines städtischen Betreuungsvereins

Nummer
253042
Art
Antrag
Veröffentlicht
30.04.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Einreichung erledigt · 30.04.2025
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 20.05.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Soziales, Migration und Gesundheit 20.05.2025 Entscheidung federführend
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Untergeordnet

  1. 253042-01 ST Antrag-CDU-Fraktion: Prüfauftrag zur Gründung eines städtischen Betreuungsvereins

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Antrag
öffentlich
253042
Antragsteller/in:
Alfred Giersberg
Georg Goetz
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
29.04.2025
Antrag-CDU-Fraktion: Prüfauftrag zur Gründung
eines städtischen Betreuungsvereins
Beratungsfolge
Ausschuss für Soziales, Migration und
Gesundheit
20.05.2025 Entscheidung
Inhalt des Antrags
Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich die Gründung eines städtischen
Betreuungsvereins zu prüfen, um dem akuten Mangel an Berufsbetreuern in
Bonn entgegenzuwirken. Die Prüfung soll insbesondere folgende Aspekte
umfassen:
Rechtliche und organisatorische Umsetzung (z. B. als eigenständiger Verein
oder in Trägerschaft der Stadt oder gGmbH),
Finanzierungsmodelle (u. a. Fördermöglichkeiten des Landes NRW oder
Bundes)
Kooperation mit bestehenden Betreuungsvereinen und freien Trägern
Bedarfserhebung (Anzahl der aktuell nicht versorgten Betreuungsbedürftigen in
Bonn)
Personelle und strukturelle Voraussetzungen (z. B. Gewinnung und Schulung
ehrenamtlicher Betreuer*innen).
Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, dem Stadtrat zeitnah einen konkreten
Vorschlag zur Umsetzung vorzulegen, inklusive einer Kosten-Nutzen-Analyse
und eines Zeitplans.
Begründung
In Bonn herrscht ein eklatanter Mangel an Berufsbetreuern, was dazu führt,
dass betreuungsbedürftige Personen (z. B. Senior*innen, Menschen mit
psychischen Erkrankungen oder Behinderungen) nicht zeitnah oder gar nicht
versorgt werden können. Dies widerspricht dem gesetzlichen Auftrag der
Fürsorge und gefährdet die Rechte vulnerabler Gruppen. Ein städtischer
Betreuungsverein könnte:Seite 1 von 2
Seite 2
Entlastung schaffen, indem er ehrenamtliche Betreuer*innen gewinnt und
qualifiziert
Kosten senken, da Vereinslösungen oft günstiger sind als Einzelbetreuungen
durch Berufsbetreuer
Strukturelle Lücken schließen, indem die Stadt aktiv Verantwortung übernimmt.
Viele Kommunen (z. B. Köln, München) haben bereits erfolgreich städtische
Betreuungsvereine etabliert. Bonn sollte diesem Beispiel folgen, um die
Betreuungsnotlage zu beenden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 18:29 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de