253021 · Mitteilungsvorlage
Radweg Ließem - Bad Godesberg, Realisierungsmöglichkeiten
Kerndaten
- Nummer
- 253021
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 28.04.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Am Noßbacher Weg Hauptort
- Mehlemer Straße
- Ließemer Straße
- Rotweingarten
- Siebengebirgsstraße
- Lannesdorf
- Mehlem
- Alt-Godesberg
- Bad Godesberg
- Bonn
Beratungsfolge
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 253021 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 66 Tiefbauamt Dezernat: Dez. III Radweg Ließem - Bad Godesberg, Realisierungsmöglichkeiten Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 14.05.2025 Kenntnisnahme Mitteilung: Es wird auf die beigefügte Vorlage des Rhein-Sieg-Kreises verwiesen. Anlage/n 1 Vorlage_RSK_Radweg_Ließem (öffentlich)Seite 1 von 3 RHEIN-SIEG-KREIS A N L A G E DER LANDRAT zu TO.-Pkt. 4-10 Verkehr und Mobilität 24.04.2025 V o r l a g e für den öffentlichen Sitzungsteil Gremium Datum Zuständigkeit Ausschuss für Planung und Verkehr 14.05.2025 Entscheidung Tagesordnungs- Punkt Radweg Ließem - Bad Godesberg, Realisierungsmöglichkeiten Vorbemerkungen: Seit Jahrzehnten gibt es Diskussionen, wie der Radverkehr zwischen Ließem (Wachtberg) und Lannesdorf (Bad Godesberg) geführt werden kann. Für die Hauptpendlerbeziehung zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Bonner Stadtteil Bad Godesberg wurden für den Bereich der Gemeinde Wachtberg die L 158 zwischen Pech und Bad Godesberg und die Mehlemer Straße zwischen Niederbachem und Mehlem definiert. Zwischen dem Ortsteil Ließem in der Gemeinde Wachtberg und Lannesdorf/Bad Godesberg in der Bundesstadt Bonn wurde kein Bedarf für eine übergeordnete Radroute gesehen. Aktuell gibt es keine ausgewiesene Radroute obwohl zahlreiche Verkehrsbeziehungen zwischen den benachbarten Ortslagen bestehen. Erläuterungen: Die verkehrliche Hauptverbindung zwischen Ließem und Lannesdorf stellt die Straße Am Noßbacher Weg (Bezeichnung in Bonn) bzw. Ließemer Straße (Bezeichnung auf Wachtberger Gebiet) dar. Die Straße ist als Kreisstraße 14 klassifiziert und besitzt keine gesicherte Führung für den Radverkehr. Der Radverkehr wird also im Mischverkehr geführt. Der DTV-Wert (Durchschnittlicher Täglicher Verkehr) aus dem Jahr 2021 beträgt 4.064 Kfz/24h. Der Schwerverkehr ist als gering einzuschätzen. DieSeite 2 von 3 zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb der geschlossenen Ortslage beträgt 60 km/h. Die Steigung ist erheblich und beträgt bis zu 8%. Bei derartigen Rahmenbedingungen wäre gemäß ERA (Empfehlung für Radverkehrsanlagen) ein fahrbahnbegleitender Radweg grundsätzlich sinnvoll, der aber wegen der örtlichen Rahmenbedingungen nur schwer umsetzbar wäre. Daneben wird aktuell von einigen Radfahrenden, vor allem aber von zu Fuß Gehenden, die Route über den Wittgesbach genutzt. Die Brücke selbst ist gut befahrbar. Allerdings sind die Rampen von den Wirtschaftswegen zur Brücke beidseits kritisch, weil dort das Rad über die Treppenstufen getragen bzw. geschoben werden muss. Auf Wachtberger Seite ist zumindest neben den Stufen eine schmale Schiebefläche mit Rasengittersteinen angelegt worden. Während auf Bonner Seite die Wirtschaftswege im Streckenverlauf unproblematisch sind, sind die Wirtschaftswege auf Wachtberger Gebiet, die genutzt werden müssen, um an die Brücke zu kommen, in einem schlechten Ausbaustandard und zusätzlich wegen des starken Gefälles nur bedingt für den Radverkehr geeignet. Gemäß Beschluss der Bezirksvertretung Bad Godesberg soll auch auf Bonner Seite die Rampe zur Brücke mit einer Schiebehilfe ausgestattet werden. Weitergehende Ausbauten sind wegen naturschutzrechtlicher Restriktionen nicht möglich, die im Übrigen auch für weitere Verbesserungen auf der Wachtberger Seite gelten würden. Beidseitige Schiebeeinrichtungen werden die Situation vor Ort für den Radverkehr etwas verbessern. Aus Sicht der Verwaltung ist die Verbindung über den Wittgesbach aber trotzdem weder komfortabel noch alltagstauglich, da neben der Schiebestrecke im Brückenbereich auch die Wirtschaftswege auf Wachtberger Seite nur bedingt fahrradtauglich sind. Fahrräder mit Anhängern oder Lastenräder werden diese Strecke auch weiterhin kaum nutzen können. Deutlich besser erscheinen die Verhältnisse auf der Südseite der K 14: Dort besteht ein durchgängig asphaltierter Weg von der Straße Rotweingarten in Lannesdorf bis zur Siebengebirgsstraße in Ließem. Vor diesem Hintergrund wird empfohlen, alle denkbaren Varianten nochmal in den Blick zu nehmen und unter den betroffenen Verwaltungen gemeinsam eine Strategie zu entwerfen. Dabei müssen sowohl die Qualität der Radverkehrsführung, die bestehenden Restriktionen und die zeitliche Perspektive Berücksichtigung finden. Gemeinsam sollten auch die Schiebeeinrichtungen diskutiert und möglichst eine einheitliche Ausgestaltung auf beiden Seiten festgelegt werden, damit diese auch für den Fußverkehr (z.B. für Kinderwagen) nutzbar sind. Im Auftrag (gez. Hahlen)Seite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:23 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de