252976-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Entsiegelung von Parktaschen
Kerndaten
- Nummer
- 252976-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 25.08.2025
- Letzte Änderung
- 30.10.2026
Orte
- Adolfstraße Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 252976-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Entsiegelung von Parktaschen Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 02.09.2025 Kenntnisnahme Inhalt der Stellungnahme Die Verwaltung begrüßt grundsätzlich wo immer möglich die Entsiegelung und Begrünung von Flächen als wichtige Bausteine zur Klimaanpassung und Klimavorsorge. Bei Annahme des Antrags wird die Verwaltung die Prüfung zur Entsiegelung einzelner Flächen in der Adolfstraße im Rahmen der Bönnschen Viertel behandeln und ggf. (unter Berücksichtigung untenstehender Aspekte) in den Maßnahmenkatalog aufnehmen. Das Quartierskonzept wird anschließend den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt. Aus verkehrsplanerischer Sicht könnte die Entsiegelung und Begrünung der in Rede stehenden Flächen eine Reduzierung der Barrierefreiheit bedeuten. Die entsiegelten Flächen könnten die Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr deutlich einschränken. Weiterhin dienen die gepflasterten oder asphaltierten Bereiche zwischen den Baumscheiben als Ausweichflächen für den Fußverkehr, die aufgrund der geringen Gehwegbreite in einigen Bereichen im Begegnungsfall (mobilitätseingeschränkte Personen, Kinderwagen etc.) notwendig sein können. Die Gehwegflächen bzw. die ursprünglichen Parkstände gehören zur öffentlichen Verkehrsfläche. Eine Teilentsiegelung der Flächen, insbesondere zur Vergrößerung der offenen Baumscheiben, wird von der Verwaltung grundsätzlich begrüßt. Im Einzelnen wäre zu prüfen, wie die jeweilige Fläche vor Überfahren und Überlaufen geschützt werden kann. An neuralgischen Punkten könnten Querungshilfen durch z.B. teilversiegelte Flächen realisiert werden, um barrierefreie Übergänge sicherzustellen. Die Baumverträglichkeit derartiger Maßnahmen würde in diesem Rahmen ebenfalls geprüft werden. Eine vollständige Entsiegelung der Flächen wird jedoch kritisch gesehen, da angrenzend auf der Fahrbahn geparkt wird und es somit durch aussteigende Personen zu einer hohen Trittbelastung der Fläche kommen kann. Auch ist mit fußläufigem Querverkehr zu rechnen, der sich auch schädlich auf die Grünflächen auswirken kann. Weiterhin werden an den Leerungstagen Flächen für die Aufstellung von Müllbehältern und zeitweise für Sperrmüll benötigt.Seite 1 von 3 Seite 2 Anlage/n 1 Foto (öffentlich)Seite 2 von 3 Seite 3 von 3
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