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252951 · Mitteilungsvorlage

Sachstand zu den Klimaplansteckbriefen 4.5.2.1. Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude und 4.3.2.1 Kooperationsvereinbarungen mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft (Neubau und Bestand)

Nummer
252951
Art
Mitteilungsvorlage
Veröffentlicht
12.05.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 04.06.2025 Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage
öffentlich
252951
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Sachstand zu den Klimaplansteckbriefen 4.5.2.1.
Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger
öffentlicher Gebäude und 4.3.2.1
Kooperationsvereinbarungen mit der gewerblichen
Wohnungswirtschaft (Neubau und Bestand)
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
04.06.2025 Kenntnisnahme
Mitteilung:
Der Rat der Bundesstadt Bonn hat im März 2023 den Zielbeschluss Bonner
Klimaplan (DS 222006) gefasst und die Verwaltung gemäß den Steckbriefen
4.5.2.1. und 4.3.2.1 damit beauftragt, zum einen „Klimapartnerschaften mit
Träger*innen sonstiger öffentlicher Gebäude“ aufzubauen, sowie zum anderen
„Kooperationsvereinbarungen mit der gewerblichen Wohnungswirtschaft
(Neubau und Bestand)“ abzuschließen.
Die für die Aufgabenerledigung erforderliche Personalstelle in Höhe von 0,75
Vollzeitäquivalenten konnte im Oktober 2024 besetzt werden.
Zu den einzelnen darin aufgeführten Maßnahmen lässt sich wie folgt berichten:
1. Klimapartnerschaften mit Träger*innen sonstiger öffentlicher
Gebäude
Im Rahmen dieses Steckbriefs sollen die Träger*innen auf dem Weg zur
Klimaneutralität unterstützt und im Sinne der Vorbildwirkung einbezogen
werden. Unter die Träger*innen fallen dabei bspw. religiöse
Institutionen, die Universität Bonn, das Studierendenwerk sowie die
Verwaltungen der Bundes- und Landesliegenschaften. Mit diesen
Träger*innen soll eine Vereinbarung zu einem angestrebten Pfad zur
Klimaneutralität geschlossen werden. Sie sollen zudem durch einen
regelmäßigen fachlichen Erfahrungsaustausch sowie Informations-,
Beratungs- und Unterstützungsangebote auf dem Weg zur
Klimaneutralität unterstützt werden. Die Projekte, die die Träger*innen
dabei umsetzen, sollen öffentlich beworben werden, um auf die
Tätigkeiten aufmerksam zu machen und die Stadtgesellschaft zum
Nachahmen zu animieren.
Um in die Klimapartnerschaften aufgenommen zu werden, müssen dieSeite 1 von 3
Seite 2
Träger*innen Kriterien erfüllen, z.B. eine aktuelle THG-Bilanz
(Treibhausgas-Bilanz) vorlegen, Verantwortliche für Klimaschutz
definieren und einen Sanierungsfahrplan erstellen. Die vorausgesetzten
Kriterien werden zurzeit noch konkretisiert.
Erste Gesprächsrunden konnten bereits mit zahlreichen Träger*innen
geführt werden, das Konzept ist dabei auf positive Resonanz gestoßen.
Viele Träger*innen haben bereits ambitionierte Klimaneutralitätsziele
aufgestellt und befinden sich in der Umsetzung. Deutlich wurde in den
Gesprächen der Bedarf an Vernetzung auf Arbeitsebene, Experteninput
zu fachlichen Themen und die Bedeutung vom Aufzeigen positiver
Projektbeispiele.
Perspektivisch soll ein regelmäßiges Forum etabliert werden, in dem es
zunächst Experteninput gibt, einzelne Träger*innen ihre Projekte
vorstellen können und anschließend auf Arbeitsebene in Arbeitsgruppen
ein Austausch stattfindet. Angestrebt wird die Durchführung des ersten
Forums im 2. oder 3. Quartal 2025.
Das Vorgehen wird eng mit dem Amt für Wirtschaftsförderung
abgestimmt, um die Synergien mit dem Konzept der
Klimapartnerschaften Wirtschaft (vgl. Klimaplansteckbrief 3.4.1.1) zu
nutzen
2. Kooperationsvereinbarungen mit der gewerblichen
Wohnungswirtschaft
Im Rahmen dieses Steckbriefs soll die gewerbliche Wohnungswirtschaft
auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand unterstützt
werden. Dafür sollen Kooperationsvereinbarungen, z.B. auf
Quartiersebene mit den gewerblichen Wohnungseigentümer*innen
getroffen werden. Dabei könnten sich z.B. die
Wohnungseigentümer*innen zur energetischen Sanierung verpflichten
und die Stadt Bonn zur Aufwertung des Wohnumfeldes. Daneben soll
ein Forum zum Austausch über Schwerpunktthemen in der
Bestandssanierung etabliert werden. Dies richtet sich sowohl an die
gewerblichen Wohnungseigentümer*innen als auch an Planer*innen
und das bauausführende Gewerbe.
Zunächst wurden die bestehenden Angebote seitens der Stadt und
Externer für die private und gewerbliche Wohnungswirtschaft gesichtet,
um keine Doppelstrukturen zu schaffen. Eine erste Kontaktliste mit in
Bonn tätigen gewerblichen Wohnungswirtschaftsunternehmen wurde in
enger Abstimmung mit der AG Wohnen und Innentwicklung (DS
241643) erarbeitet. Die Verwaltung hat erste Akteure kontaktiert und es
konnten Erstgespräche vereinbart werden. Die Resonanz ist jedoch
deutlich geringer als bei den Träger*innen öffentlicher Gebäude. Die
vorliegenden Rückmeldungen der Akteure, die ein Interesse an einem
Austausch geäußert haben, sind positiv. Das Interesse an einemSeite 2 von 3
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engeren Austausch mit der Verwaltung und der potenziellen
Durchführung von Pilotprojekten ist vorhanden.
Auf Grundlage dieser und zukünftiger Gespräche wird identifiziert,
welche Möglichkeiten es für Pilotprojekte und Kooperationen gibt und
welchen Beratungs- und Austauschbedarf die Akteure haben. Der
Abschluss von ersten Kooperationsvereinbarungen wird für das 4.
Quartal 2025 angestrebt. Das weitere Vorgehen wird mit den
Verantwortlichen des Steckbriefs 4.2.2.1. (Entwicklung einer
interdisziplinären Umsetzungsstrategie für die integrierte,
klimafreundliche Quartiersentwicklung DS 241651), den
Verantwortlichen der Klimaviertel (DS 240301), sowie der AG Wohnen
& Innenentwicklung abgestimmt, um hier die bestehenden Synergien zu
nutzen.
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

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Datenstand: 02.11.2026, 19:02 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de