252917 · Große Anfrage
CDU-Große Anfrage: Seilbahn
Kerndaten
- Nummer
- 252917
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 11.04.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Schießbergweg Hauptort
- Mehlbergweg
- Ramersdorf
- Oberkassel
- Bonn
- Beuel
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Kenntnisnahme
Dateien
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Große Anfrage öffentlich 252917 Fragesteller/in: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Jürgen Wehlus Daniel Gerhards Marco Rudolph CDU Bezirksfraktion Beuel 11.04.2025 gez. Pfeiffer CDU-Große Anfrage: Seilbahn Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 06.05.2025 Kenntnisnahme Bezirksvertretung Beuel 07.05.2025 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird gebeten, zu folgenden Fragen ausführlich Stellung zu beziehen: 1. Haben Anfang des Jahres Probebohrungen für die Seilbahn in der Grünfläche„Sonnenhang“ nördlich des Schießbergweges, Gemarkung Beuel, Flur 66, Flurstück 366, stattgefunden? 2. Was sind die Ergebnisse der durchgeführten Probebohrungen? 3. Beabsichtigt die Verwaltung eine räumliche Verschiebung des geplanten Seilbahn-Endpunktes Ramersdorf in die im gültigen B-Plan 8021-10 festgesetzte Vorwaldfläche? Aus welchen Gründen resultiert der geänderte Endpunkt? 4. Auf Grundlage welches Ratsbeschlusses wird plötzlich eine Verschiebung des Seilbahn-Endpunktes in Erwägung gezogen und wurden Probebohrungen beauftragt? Wer hat in der Verwaltung die Standort-Prüfung entschieden? 5. Mit welchen Fahrgastzahlen kalkuliert die Verwaltung aufgrund der späteren Inbetriebnahme der S13 im südlichen Ast (Weiterbau erst im Laufe der 2030er Jahre nach den srheinischen Sperrphasen) und der damit verbundenen fehlenden Umsteigebeziehung zwischen S13 und Seilbahn? Welche Auswirkungen hat dies auf die Kosten-Nutzen-Kalkulation? Begründung Im gültigen Bebauungsplan 8021.10 heißt es: „Gemäß den Eintragungen im Gruben- und Haldenplan der Stadt Bonn befinden sich innerhalb des Plangebietes eine bereits 1968 verfüllte, max. 12 m tiefe, zwischen Schießbergweg, DB-Trasse, Mehlbergweg und Stadtbahntrasse gelegenen Grube. Die ca.11.000 m²große Fläche stellt sich in der Örtlichkeit als eine ökologisch wertvolle Vorwaldfläche dar, die auf der Ebene des Bebauungsplanes in ihrem Bestand gesichert wird.“ Aus Sicht der Antragstellen wäre eine Verschiebung des Endpunktes ein Eingriff in die Festsetzungen desSeite 1 von 6 Seite 2 Bebauungsplanes, der geändert werden müsste. Im Gegensatz dazu wäre die bisherige Endpunkt-Position südlich des Schießbergweges ohne B-Plan Änderung möglich und auch der Eingriff in den schützenderen Vorwand würde Entfallen. Nach der rechtsrheinischen Generalsanierung wird zum Fahrplanwechsel 2026 die S13 bis Bonn-Beuel in Betrieb genommen. Eine neue Sperrphase zum Weiterbau des südlichen Astes ist erst in den 2030er Jahren möglich, da zunächst ab 2028 linksrheinische Sperrphasen anstehen und der gesamte Fernverkehr Köln-Koblenz rechtsrheinisch erfolgen wird. Einen vorgezogenen Bau eines Haltepunktes Ramersdorf und einer interimistischen Inbetriebnahme der S13 bis Oberkassel lehnt die DB ab. Daher ist faktisch über die nächsten Jahre mit keinem S13-Betrieb bis Ramersdorf zu rechnen. Entsprechend werden sich bei einem Seilbahnbetrieb ohne S13 die Fahrgastprognosen verändern. Anlage/n 1 Foto 1 (öffentlich) 2 Foto 2 (öffentlich) 3 Foto 3 (öffentlich) 4 Foto 4 (öffentlich)Seite 2 von 6 Seite 3 von 6 Seite 4 von 6 Seite 5 von 6 Seite 6 von 6
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 01:13 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de