← Vorlagen

252915 · Beschlussvorlage: Einleitung

Einleitung eines Vergabeverfahrens für Bauleistungen gem. VOB; Sanierung der Stützwand am Konrad-Adenauer-Damm in Bonn-Hardtberg

Nummer
252915
Art
Beschlussvorlage: Einleitung
Veröffentlicht
15.04.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Hardtbergbad Straße· Hardthöhe, Hardtberg Hauptort
  • Konrad-Adenauer-Damm Straße· Hardthöhe, Hardtberg
  • Bonn Stadtbezirk
  • Hardtberg Stadtbezirk
  1. Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Vergabe 13.05.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 76,7 KB Öffnen ↗

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (4.884 Zeichen)
Beschlussvorlage: Einleitung
öffentlich
252915
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
66 Tiefbauamt
Dezernat:
Dez. III
Einleitung eines Vergabeverfahrens für
Bauleistungen gem. VOB; Sanierung der
Stützwand am Konrad-Adenauer-Damm in Bonn-
Hardtberg
Beratungsfolge
Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und
Vergabe
13.05.2025 Entscheidung
Beschlussvorschlag
Der Einleitung des Vergabeverfahrens für das Bauvorhaben „Sanierung der
Stützwand am Konrad-Adenauer-Damm neben der Bushaltestelle Bonn-
Hardtbergbad in Hardtberg“ wird zugestimmt.
Begründung
Im Rahmen der zyklisch stattfindenden Bauwerksprüfungen der Stützwand, die
insgesamt ca. 73,00 m lang und bis zu 7,75 m über OK Gelände hoch ist, und
durch Betonuntersuchungen wurden zahlreiche signifikante Schäden festge-
stellt, welche die Standsicherheit und die Dauerhaftigkeit der Stützwand sowie
die Verkehrssicherheit vor dem Bestandsbauwerk beeinträchtigen.
Die Wand weist schon länger –seit ca. 4 Jahren nach Baufertigstellung– starke
durchgängige klaffende Risse auf. Die Rissbereite am linken Knick der
Stützwand beträgt am Stützwandkopf 55 mm und zieht sich bis zum Stützen-
wandfuß mit geringer werdender Rissbreite fort. Am rechten Stützwandknick
haben sich mehrere Risse mit bis zu 12 mm Rissweite ausgebildet.
Entsprechend den vorliegenden Bestandsunterlagen wurde die Stützwand im
Jahre 1974, also vor mehr als 50 Jahren erstellt. In dieser Zeit wurden keine
größeren Maßnahmen zur Erhaltung der Bausubstanz und somit zur Sicherung
der Dauerhaftigkeit und der Standsicherheit durchgeführt.
Der Zustand der Stützwand ist im Wesentlichen auf Folgendes zurückzuführen:
• Es liegen vorzeitige Alterungserscheinungen am Bauwerk infolge vonSeite 1 von 3
Seite 2
Konstruktionsmängeln/Konstruktionsfehlern durch den bauzeitlichen Stand der
Technik vor. Die Stützwand wurde als Winkelstützwand mit aktivem Erddruck
bemessen. Hierbei wurden die Knicke in der Stützwand nicht berücksichtigt.
• Früherer massiver Streusalzeinsatz. Die Wand befindet sich im Sprüh-
nebelbereich des Konrad-Adenauer-Damms und bei entsprechender Witterung
können im Zuge des Abstreuens der Fahrbahn Auftausalze in das Bauwerk
eingetragen werden, was zu einer er-höhten Chloridbeanspruchung der Stahl-
betonoberfläche führen kann. Mit steigendem Chloridgehalt steigt das Risiko
der Bewehrungskorrosion.
• Mit einem Alter von 50 Jahren und mehr hat das Bauwerk den Zenit
seiner geplanten Nutzungszeit überschritten. (Bauwerke aus den 60er bis 80er-
Jahren erreichen ihr häufig „kritisches Al-ter“.
• Aufgrund des damaligen Stands der Technik im Vergleich zu den heuti-
gen Anforderungen weist das Bauwerk statisch-konstruktive Defizite auf. So
sind der Bewehrungsgehalt und die Betondeckung gering.
Aufgrund des Zustandes und zur Vermeidung weitergehender, kostenin-
tensiver Folgeschäden ist eine kurzfristige und umfassende Sanierung der
Stützwand zur Schadenbeseitigung und zur Wiederherstellung sowie Gewähr-
leistung der Standsicherheit und der Dauerhaftigkeit sowie der Verkehrssicher-
heit erforderlich.
Geplante Erneuerung:
Die geplante Maßnahme sieht im Wesentlichen Betoninstandsetzungsarbeiten
an den Wandaußenflächen vor. Die korrodierte Bewehrung wird ersetzt und die
Hohlstellen an den Betonflächen werden freigelegt und mit geeigneten Beto-
nersatzsystemen instandgesetzt. Die vorhandenen Risse werden verpresst, der
Riss am Übergang zur linken Flügel-wand wird durch eine Fuge und das Aufle-
gen einer flächigen Mattenbewehrung als Verstärkung der Zugbewehrung er-
setzt und es werden weitere Nebenarbeiten wie die Aufnahme / Verlegung von
Pflaster vor der Wand und eine dauerhafte Befreiung der Wand vom Bewuchs
durchgeführt.
Anzahl, Art und Umfang der Schäden und Mängel erfordern bauliche Maßnah-
men. Unter Berücksichtigung des Bauwerksalters, der vorhandenen Schäden
und der weiteren Notwendigkeit der Wand wird die Instandsetzung des Bau-
werks angestrebt.
Es ist geplant, die Instandsetzung im Jahre 2025 bis 2026 durchzuführen. Die
Ausschreibung und die Vergabe erfolgen in 2025, die Ausführung, die voraus-
sichtlich acht Monate andauert, ist für 2026 vorgesehen.
Die geplanten Bauarbeiten werden öffentlich ausgeschrieben und vergeben.
Vergabeart
X öffentlich offen (EU) aufgeforderte FirmenSeite 2 von 3
Seite 3
beschränkt nichtoffen (EU) mit öffentlichem
Teilnahmewettbewerb
Freihändig bzw. Verhandlungsver-
gabe Verhandlungsverfahren (EU) Abweichung von der
vorgeschriebenen Vergabeart
Vergabekennzahl Vergabe-/Vertragsordnung Ausführungszeitraum Schätzkosten brutto
X VOB UVgO VgV 2025/2026 650.000€
Produktgruppennummer Produktgruppenbezeichnung Sachkonto (konsumtiv) /
Finanzposition (investiv)
CO-Kontierung (konsum-
tiv) /
Finanzstelle (investiv)
Ingenieurbauwerke 521130 6601510
Verpflichtungsermächtigungen Verwendung von Haushaltsresten Mittel
ja X nein ja X nein freigegeben X vorgesehen
Anlage/n
KeineSeite 3 von 3

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 02.11.2026, 19:24 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de