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252914 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Einrichtung einer Boule-Bahn am Frankenbadvorplatz

Nummer
252914
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
10.04.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Einreichung erledigt · 10.04.2025
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 17.06.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 17.06.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 1,6 MB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 252914-01 ST Bürgerantrag: Einrichtung einer Boule-Bahn am Frankenbadvorplatz

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Anregungen und Beschwerden
öffentlich
252914
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
09.04.2025
Bürgerantrag: Einrichtung einer Boule-Bahn am
Frankenbadvorplatz
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 17.06.2025 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Die Bezirksvertretung möge beschließen: Auf dem Vorplatz des Frankenbades
soll ein nicht mehr frequentierter Gehweg (siehe Foto) zeitnah zu einer Boule-
Bahn ausgebaut werden, die der Mindestgröße von 3m x 12,5m für Übungs-
plätze in dieser Sportart entspricht.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag (öffentlich)
2 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
3 Anlage 1 (öffentlich)
4 Anlage 2 (öffentlich)
5 Foto (öffentlich)Seite 1 von 9
An die Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn
An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Bonn
buergerbuero@bonn.de
bezvst.bonn@bonn.de
Bürgerantrag
Sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
hiermit stelle ich - auch im Namen unseres Vereins - folgenden Bürgerantrag:
„Die Bezirksvertretung möge beschließen:
Auf dem Vorplatz des Frankenbades soll ein nicht mehr frequentierter Gehweg (siehe Foto)
zeitnah zu einer Boule-Bahn ausgebaut werden, die der Mindestgröße von 3m x 12,5m für
Übungsplätze in dieser Sportart entspricht.“
Begründung:
Das Boule-Spiel fördert Gesundheit und Entspannung, stärkt den sozialen Zusammenhalt und
verbessert die städtische Lebensqualität. Es fördert das Zustandekommen spontaner Kontakte
und das soziale Miteinander - ausführlich dargestellt im Programm "Bewegt GESUND bleiben in
NRW!", das der Landessportbund Nordrhein-Westfalen aufgelegt hat (siehe Anhang, auch mit
Verweis auf Fördermittel).
Der Frankenbadplatz würde durch eine Boule-Bahn nochmals aufgewertet. Leider ist der o.g.
Gehwegstreifen nicht ideal für‘s Boule-Spielen. Er ist zu schmal und zu uneben. Eine ordentliche
Bahn müsste her. Dafür braucht es eine ebene Fläche von 3m x 12,5m (Standardgröße). Zunächst
muss der Boden ca. 20 - 30 cm tief ausgehoben werden. Die ausgehobene Fläche wird mit grobem
Schotter (Körnung 16/32 mm) aufgefüllt und verfestigt. Darauf kommt eine Folie, um zu
verhindern, dass Unkraut durchwächst. Darüber kommt eine Deckschicht mit feinem Kies oder
Splitt (Körnung 0/8 oder 0/16 mm), sie sollte etwa 5–10 cm dick sein. Mit einer Rüttelplatte wird
alles verdichtet. Ideal wäre eine Umrandung aus Betonsteinen.
In vielen deutschen Städten wird das Anlegen von Boule-Bahnen aus dem städtischen Haushalt
finanziert. Die Kosten sind ja relativ gering.
Mit freundlichen Grüßen
9. April 2025Seite 2 von 9
1
BOULE als Gesundheitssport
Kurzinformation zum Programm „Bewegt GESUND bleiben in NRW!“ (BGb)
im Boule und Pétanque Verband NRW (BPV NRW) Version 2021 Stand: 2020-12-15
Boule und Gesundheit passen gut zusammen - Boule ist Gesundheitssport:
- Bewegung und Begegnung an der frischen Luft
- auch für Menschen mit Handicaps und für Ältere/Hochaltrige
- soziale Kontakte
- Koordination und Konzentration - mit Ausdauer- und Kraft-Angeboten kombinierbar:
o Boule & Bike (Radfahren, E-Bike), Boule & Walk (Wandern, Walking, Nordic Walking)
o Boule & Fitness (Trimm-Dich, Bewegungsparcours, ...) und vielfältige andere Möglichkeiten, die in
den einzelnen Handlungsfeldern, Projekten und Maßnahmen spezifisch geprüft, bewertet und ggf.
als Ziele formuliert werden
- Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM):
o ideale Bewegung für „Einsteiger“ (Mitarbeitende mit Bewegungsmangel)
- in besonderen „Settings“:
o als Präventionsangebot (Leitfaden Prävention)
o in/mit Reha-Einrichtungen und mit Reha-Sport: Koronarsport, Orthopädie, …
o im Quartier: Boule-Bahnen zur Bewegung & Gesundheit vor Ort
o in/mit Alteneinrichtungen: Boule, Crossboule, …; Bewegende Alteneinrichtungen
Das sind nur einige Stichworte als erste Gedankensammlung.
Der BPV NRW beteiligt sich seit 2019 an dem Programm „Bewegt GESUND bleiben in NRW!“ des Landessport-
bundes und des Landes NRW.
Ziel: Gemeinsam mit unseren Vereinen und Gruppen möchten wir ein vereins- und praxisorientiertes Hand-
lungskonzept entwickeln, das den Gruppen und einzelnen Boule-Spieler*innen Impulse zur gesundheitsorientier-
ten Bewegung vermittelt.
Nutzen: Der BPV NRW kann Angebote und Maßnahmen in Vereinen und Gruppen systematisch weiter entwi-
ckeln, Interessierte qualifizieren und „gute Beispiele“ veröffentlichen.
Mit den Vereinen/ Gruppen können Maßnahmen gemeinsam durchgeführt und mitfinanziert werden.
Ausführliche Informationen im Internet:
https://www.lsb.nrw/unsere-themen/bewegt-gesund-bleiben-in-nrw/foerderprogramm-bgb
Beim Boule-Spielen reden sich alle Spieler*innen weltweit mit dem Vornamen an. Der persönliche Kontakt spielt
immer eine besondere Rolle. Deshalb nutzen wir auch in unserem Handlungskonzept, den Informationen und
BGb-Maßnahmen die persönliche Ansprache und das Du.
Der BPV NRW konkretisiert seine Arbeit zum Programm „Bewegt GESUND bleiben!“ in den Jahren 2021 bis
2023 in diesen Handlungsschwerpunkten und sammelt systematisch Gedanken, Ideen und „gute Beispiele“
dazu:Seite 3 von 9
2
Gesundheitsorientierte Förderung in Boule-Vereinen und Gruppen
 Ziel: Vereinen/Gruppen und einzelnen Boule-Spieler*innen werden Impulse zur gesundheitsorientierten
Bewegung sowie zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit vermittelt.
 Rolle der Vereine thematisieren (gestalten und übernehmen Verantwortung im gesellschaftlichen Leben,
Herausforderung: demographischer Wandel)
 Anregung/ Inspiration für Einzelne und Vereine zur Auseinandersetzung mit dem Thema
„Gesundheit“:
o Gesundheitsverständnis, Eigenverantwortung für Gesundheit
o Boule als Gesundheitssport - erweitertes Bewegungsangebot schaffen
o Gesunde Ernährung thematisieren, Verpflegungsangebot im Verein verbessern
(Flyer Gesunde Ernährung)
 Boule kombinieren mit Kraft- und Ausdauerangeboten
o Boule & Bike (Radfahren, E-Bike); Boule & Walk (Wandern, Walking, Nordic Walking)
o Boule & Fitness (Trimm-Dich, Bewegungsparcours, ...); Boule & gesunder Rücken
o Boule & Entspannung/ Stressbewältigung und vielfältige andere Möglichkeiten, …
 Angebote für bestimmte Gruppen: Hochaltrige, Adipöse, Menschen mit Handicaps
 Boule als Gesundheitssport im Verein in Infektionskrisen
 BGb-Projekt-Team „Boule als Gesundheitssport im Verein“
Boule als Gesundheitssport in besonderen Settings
1. Boule in der Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
und im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)
 Erstellen von Materialien für Vereine und Betriebe:
o Leitfaden für Vereine zur Kontaktaufnahme mit Betrieben
Gute Beispiele:
 Boule-Training für Betriebe anbieten; Betriebe zum Platz einladen
 Betriebsturniere ausrichten; Aktionen anbieten an betrieblichen (Sport-) Aktionstagen
Vorteile für Vereine:
 Mitgliedergewinnung; Thematisierung Gesundheit im Verein
 Finanzierung
 Flyer für Betriebe/ betriebliche Gesundheitsmanager „Boule als Gesundheitssport“
o Grundinformationen Boule
o Darstellung „Boule ist Gesundheitssport“
 BEWEGEN – an der frischen Luft
BEGEGNEN – soziale Kontakte
BEGEISTERN – Anreiz: „Boule-Virus“
 Einsteigersport
 Boulespielen kann jede*r – auch Menschen mit Bewegungsmangel und Handicaps
o Vorteile von Boule für Betriebe
 geringe Kosten; Team Building
 einfach umsetzbar: Crossboule überall spielbar, Spielgelände einfach herzustellen
 als Mittagspausen-Sport geeignet
o Vorteile für Individuen
 Entspannung, Wohlbefinden, „Urlaubsgefühl“ ; Förderung Konzentration/ Koordination
 Soziales Miteinander; Erfolgserlebnisse
 BGb-Projekt-Team „BGF/BGM“
2. Boule im Quartier
 BEWEGEN, BEGEGNEN, BEGEISTERN – vor Ort im Dorf, Wohngebiet, Stadtteil, ...
 Boule-Bahnen und -Gelegenheiten schaffen
o ggf. in Kooperationen mit Kommunen, Städten, Städt. Einrichtungen, Lokalen, …
 Bewegung und Gesundheit thematisieren, ...; den Weg zum Boule verkürzen
 BGb-Projekt-Team „Boule als Gesundheitssport im Quartier“Seite 4 von 9
3
3. Boule in Reha-Kliniken & Boule als Rehasport
 „Jeder Klinik eine Boule-Anlage“
 Kooperationen Vereine mit Kliniken
o Trainingsangebote
o Pflege der Boulebahnen
o Aktionstage
o Schulung Pfleger
o Einladen auf den Bouleplatz
 BEWEGEN, BEGEGNEN, BEGEISTERN – aus der Reha in den Alltag
 Bewegung und Gesundheit thematisieren – auch über DPV und/oder DBBPV
 Pilotprojekt 2020: NRW-Reha-Kliniken
 Ziel: Boule als offizieller Reha-Sport
 BGb-Projekt-Team „Reha-Kliniken“
4. Boule in Alteneinrichtungen
 Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegediensten – BAP 2.0 über BÄw(!)
 vernetzt im Quartier, ...
 BÄw-Projekt-Team „BAP 2.0“
Bildungsangebote zum Boule als Gesundheitssport
1. Präsenzmodule und Onlinemodule zu allen Handlungsfeldern
 zentral (in Sport-Bildungsstätten) und
 „vor Ort“ in Vereinen, ...
2. Videos und Anleitungen für Trainer/ Übungsleiter im Bereich Gesundheitssport
o Training für Anfänger
o Aufwärmtraining
o Training für Menschen mit Handicap
o Training für Hochaltrige
 Bildungsausschuss
BGb-Material-Ausleihe
Der BPV NRW unterstützt seine Bezirke, Vereine/Gruppe und Partner durch die Ausleihe/
Bereitstellung von Materialien. Ziele und Ausrichtung:
 die BGb-Materialausleihe ermöglicht den Boule-Vereinen/Gruppen und BGb-Partnern erste gesund-
heitsorientierte Angebote zu verwirklichen
 die Angebote können öffentlichkeitswirksam präsentiert werden.
Zum BGb-Material-Paket (langfristig möglichst in jedem Bezirk und Projekt – Einstieg: 4 Pakete) gehören:
1 Beachflag mit LSB-BGb-, BPV-Gesundheits-Logo; 1 Beachbanner mit LSB-BGb-, BPV- Gesundheits-Logo;
3 x 8 Boule-Kugeln (unterschiedliche Farbringe); 6 x 3 Crossboule; Zielkugeln „Boule & Gesundheit“
Flyer (Info-Papiere) zu allen Handlungsfeldern und Projekten.
Ausführliche Informationen im Internet: Link www.Boule.nrw
BGb-Massnahmen
Der BPV NRW unterstützt seine Bezirke, Vereine/Gruppen und Partner durch eine gemeinsame Durchführung
von Maßnahmen (Kooperations-Veranstaltungen) zu allen Handlungsfeldern und Projekten:
1. Informationsveranstaltungen
 grundlegende Kenntnisse über ein Thema (siehe unten) werden von einer/einem Fachreferentin/-referenten vor-
gestellt und erläutertSeite 5 von 9
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 Zeit für Fragen und den Austausch innerhalb der Gruppe
 Zeitumfang: mindestens 1,5 Stunden
 Budget: 100,- - 200,- €
Themen:
1.1 „Gesundheits-orientierte Angebote im Breitensport“ – Boule & Gesundheit (Boule als Gesundheitssport)
1.2 „Allgemeine Informationen zu den (Förder-)Programmen BÄw und BGb“
2. Workshops
 eine Arbeitsgruppe erörtert ein Thema (moderierte Arbeitsweise, gemeinsames Ziel)
 Zeitumfang: mindestens 2 Stunden
 das Ergebnis wird dokumentiert
 keine Sport-Praxisveranstaltung, Anerkennung als qualifizierende Maßnahme möglich
 Budget: 200,- - 400,- €
Themen:
2.1 „Boule und Crossboule als Bewegungsangebote im Setting Reha-Kliniken“
2.2 „Boule und Crossboule als Bewegungsangebote im Quartier“
2.3 „Einführung von gesundheits-orientierten Maßnahmen in der Fachsportart Boule und Pétanque“ u.a.
3. Netzwerktreffen (BPV NRW und/oder Bezirke):
 BGb-Offensive - Boule als Gesundheitssport
 Projekte
 Netzwerke „Gesundheitssport“ (siehe Handlungskonzept)
 Budget: 200,- - 400,- €
4. Klausuren
 eine ein-/mehrtägige Veranstaltung mit Übernachtung/en (in Nordrhein-Westfalen)
 wie Workshops, aber Zeitumfang: mindestens 8 Stunden (inkl. Pausen)
 Budget: 200,- - 800,- €
Themen: wie bei „Workshops“
5. Aktionstage
 durch einen Aktionstag werden interessierte Bürger*innen über das sportliche und außersportliche Angebot in ei-
nem unverbindlichen und offenen Rahmen informiert
 Zeitumfang: mindestens 4 Stunden
 Aktionstage können auch programmübergreifend (BÄw + BGb) durchgeführt werden (der Schwerpunkt des jeweili-
gen Förderpaketes muss jedoch eindeutig im Vordergrund der Veranstaltung stehen)
 Die Einbindung eines Aktionstags in eine Aktionswoche oder eine Großveranstaltung eines anderen Veranstalters
ist möglich. Der Aktionstag muss in diesem Fall als eigene Veranstaltung zu erkennen sein. Zu beachten ist hierbei,
dass der Aktionstag gesondert ausgeschrieben und beworben wird.
 Budget: 100,- - 800,- €
Thema: Aktionstag Boule (oder Crossboule) & Gesundheit auf einer Boule-Anlage oder in einem Sportverein oder in ei-
nem Quartier oder in einem Stadt-/Gemeindesportverband oder in einer Kirchengemeinde (oder in einer Sportschule)
Kontakt und Ansprechpartner:
Dirk Engelhard
Dirk.Engelhard@boule-nrw.de
Tel. 02324 971816, 0176 52429724
Kerstin Lisner
Kerstin.Lisner@boule-nrw.de
Tel. 0157 76442291Seite 6 von 9
ÖPV – ÖSTERREICHISCHER PÉTANQUE VERBAND
1
AUFBAU:
1. Niveauausgleich bzw. Aufschüttung mit Gräder- oder Recyclingmaterial
2. Einbringen der Frostschutzschicht
8 - 12 cm Kiessand 0/32 einbringen und mittels Handstampfer oder Rüttelplatte
verdichten. Auf die Frostschutzschicht kann je nach Beschaffenheit des
Grädermaterials auch verzichtet werden. In diesem Fall müsste der Niveausausgleich
höher erfolgen.
3. Tragschicht
6 cm Splitt 8/16 einbringen und - angefeuchtet gegen Staubentwicklung - mit
Handstampfer oder Rüttelplatte verdichten. Dabei ist zu beachten, daß dieses
Material - ebenso wie das der Ausgleichsschicht nicht ausgewaschen ist, sondern
genug Bindemittelanteil aufweist, damit bei der Verdichtung die benötigte Bodenhärte
entstehen kann.
BAUANLEITUNG FÜR EINEN NATURNAHEN "BOULE-PLATZ"
Der Schichtaufbau für ein geeignetes Terrain gleicht jenem einer sogenannten
"wassergebundenen Decke", wie sie für Wege und kleine Plätze in Parkanlagen
gebräuchlich ist. Der Schichtaufbau ist der folgenden Abbildung zu entnehmen, wobei zu
beachten ist, dass die Korngrößen der einzelnen Schichten von unten nach oben abnehmen
und nach dem Einbringen gut verdichtet werden müssen.
MAßE:Die internationale Norm für eine Bahn beträgt: 4m x 15m.
Für Training, u. gelegentliches Spiel reichen Bahnen mit einem
Mindestmaß von 12,5m x 3m aus.
QuelleSeite 7 von 9
ÖPV – ÖSTERREICHISCHER PÉTANQUE VERBAND
2
4. Ausgleichsschicht
4 cm Splitt 4/8 einbringen und verdichten. Runde Kieselsteine sind dafür nicht
geeignet.
5. Verschleißschicht
2 - 4 cm Brechsand 0/3 aufbringen und planieren. Diese Schicht mit Schlauchbrause
gut wässern und verdichten.
6. Überwurf
1 cm Überwurf mit Zweisplitt z.B. 2/5er (Gemisch dieser beiden Korngrößen)
aufbringen.
Damit ein ABRINNEN DES WASSERS bei starken Regenfällen erfolgen kann, sollte bereits beim
Einbau an eine leichte Wölbung oder ein leichtes Gefälle des Platzes gedacht werden (z.B.
ein Gefälle von etwa 1%).
Die ABGRENZUNG der Fläche zu Mauern, Wegen oder zu Sträuchern und Büschen erfolgt am
besten durch am Boden aufgelegte Holzpfosten mit mindestens 15-20 cm Durchmesser.
Eisenbahnschwellen sind sicher die optimale Lösung. Besonders an den Kopfenden ist eine
Begrenzung sinnvoll. Wird eine Beton- oder Metallumrahmung gewählt, so sind an der
Innenseite Gummistreifen für die Abfederung bzw. Geräuschdämmung anzubringen.
Eine Abgrenzung auf der Längsseite zwischen mehreren Boulebahnen ist nicht erforderlich.Seite 8 von 9
Frankenbad // Gehweg – nicht mehr frequentiert … // geeignet zum Ausbau für eine Boule-BahnSeite 9 von 9

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Datenstand: 03.11.2026, 00:55 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de