252912 · Mitteilungsvorlage
Machbarkeitsstudie „Tore zur rheinischen Vielfalt“
Kerndaten
- Nummer
- 252912
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 30.06.2025
- Letzte Änderung
- 31.10.2026
Orte
- Kottenforst Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Denkmalschutz Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Aktuelle Informationen der Verwaltung
- Sitzung des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Wohnen, Planung und Bauen Kenntnisnahme
- Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda Kenntnisnahme
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Mitteilungsvorlage öffentlich 252912 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Machbarkeitsstudie „Tore zur rheinischen Vielfalt“ Beratungsfolge Ausschuss für Wohnen, Planung und Bauen 31.12.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 31.12.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Mobilität und Verkehr 31.12.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 27.08.2025 Kenntnisnahme Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 10.07.2025 Aktuelle Informationen der Verwaltung Mitteilung: Im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 „Oberes Mittelrheintal in Rheinland-Pfalz“ wurde für die Region „Nördliches Mittelrheintal“ ein raumfunktionales Gesamtkonzept erarbeitet. Mit der Erstellung der Studie wurde Ende 2022 das Planungsbüro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (RMPSL) unter Federführung des Rhein-Sieg-Kreises beauftragt. Sie soll als Impulsgeber für eine länderübergreifende Zusammenarbeit dienen und Antworten auf Zukunftsaufgaben geben. Dabei stellt das Spannungsfeld zwischen Erhalt der Kulturlandschaften, Natur- und Klimaschutz, Erholung, sowie Mobilität das zentrale Thema zur Weiterentwicklung der Rhein-Regionen dar. Über die Zielsetzungen des Projektes und den Planungsprozess informierte die Verwaltung in der Mitteilungsvorlage DS 231058 (alter Titel „Tor zum Mittelrhein“). Der Abschlussbericht des Projekts liegt seit Anfang 2025 vor und wurde den Vertretungen der projektbeteiligten Landkreise und Kommunen im Rahmen einer Abschlusspräsentation am 28.01.2025 im Kreishaus Siegburg vorgestellt. Kerninhalte Abschlussbericht Die Machbarkeitsstudie „Tore zur rheinischen Vielfalt“ konzentrierte sich in der Analyse auf die drei Themenfelder Mobilität, Grünräume und Identität des Raumes (Kultur). Das Teilkonzept Grünräume und Kultur baut auf das Planungskonzept „Vom Grünen C zu den Rheinlandschaften“ (DS 222278) auf und hat v.a. die Vernetzung angrenzender Landschaftsräume im Fokus, wie etwa die Verknüpfung der Naturparke Rheinland und Siebengebirge, im Linksrheinischen die Landschaftsräume Kottenforst/ Villerücken mit dem Ahrtal und im Rechtsrheinischen das Siebengebirge mit dem Westerwald. Ergänzend werden Knotenpunkte als Orte mit regionaler Ausstrahlungskraft definiert, z.B.Seite 1 von 48 Seite 2 ein neues Besucherzentrum an der Brücke zwischen Remagen und Erpel, die Nachnutzung des ehemaligen Sealife in Königswinter oder die Insel Grafenwerth, die gleichzeitig als Mobil- und Wissensstationen wirken. Der Fokus des Mobilitätskonzepts liegt auf dem Ausbau des Verkehrswegenetzes für Fahrräder und E-Bikes, um die CO2-neutrale Mobilität in der Gebietskulisse zu fördern. Der Verkehr soll durch den Ausbau regionaler Fahrradwege gestärkt werden, um eine reale Alternative zum motorisierten Pendler- und Freizeitverkehr herstellen zu können. Die Studie stützt sich hierbei auf das vorhandene Konzept der ‚RadPendlerRouten Rhein-Sieg‘ und benennt Vorschläge, um den Radverkehr mit den Regionen am nördlichen Mittelrhein zu vernetzen. Das Raumbild sieht sowohl parallel zum Rhein verlaufende Verbindungen als auch Rheinquerungen vor. Weiteres Vorgehen In der Abschlussveranstaltung am 28.01.2025 wurden die Studie und die weitere Vorgehensweise diskutiert. Seitens des Vereins Region Köln/Bonn e.V. wurde die Bewerbung auf den geplanten Förderaufruf des Landes NRW zur REGIONALE 2032 vorgeschlagen. Dabei wäre eine Zwischenpräsentation im Jahr 2029 – zeitglich mit der BUGA im Oberen Mittelrheintal – denkbar. Der :rak (Regionaler Arbeitskreis Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler) als eingeübte Arbeitsgemeinschaft, welche perspektivisch auch den Landkreis Neuwied aufnehmen möchte, wurde um Prüfung der Möglichkeiten einer Bewerbung gebeten. Diese Prüfung kommt zu dem Ergebnis, dass eine Bewerbung um die Ausrichtung einer REGIONALE 2032 nicht weiter zu verfolgen ist. Dieses Ergebnis begründet sich in der inhaltlichen Gestalt der vorliegenden Studie, den formalen Vorgaben einer Bewerbung um die REGIONALE (zeitliche Fristen, erforderliche Vereinbarungen mit Dritten u.a.), den notwenigen personellen und v.a. finanziellen Ressourcen für die Ausarbeitung einer Bewerbung sowie den Erfolgsaussichten aufgrund des bekannten Mitbewerbendenkreises. Ausschlaggebender Faktor dieses Prüfresultats sind die anzunehmenden Kosten (aufzubringende Eigenmittel) in zweistelliger Millionenhöhe für die Kooperationspartner des :rak im Zuschlagsfall. Diese Annahme geht auf Erfahrungswerte aus der aktuell laufenden REGIONALE 2025 „Bergisches Rheinland“ mit Beteiligung des Rhein-Sieg-Kreis zurück. Grundsätzlich stellt die vorliegende Studie als raumfunktionales Konzept eine gute Grundlage für die regionale, länderübergreifende Entwicklung der Themenfelder Freiraumvernetzung und Mobilität im künftig erweiterten Kooperationsgebiet des :rak dar. Eine themen- und projektbezogene Weiterbearbeitung des Konzeptes, welche durch den :rak begleitet werden kann, ist ab dem 2. Halbjahr 2025 inhaltlich vorzubereiten und auch mit den Belegenheitskommunen zu besprechen. Für eventuell notwendige Arbeiten durch externe Dritte kann der :rak im Rahmen seiner Budgetplanung Mittel verwenden. So wie es zeitlich und inhaltlich möglich ist, sollen diese Arbeiten die Aktivitäten im Projekt ZukunftsBundRegion (DS Nr. 242178) unterstützen und gegebenenfalls zusammenfließen. Das Thema bildet einen der beabsichtigten inhaltlichen Schwerpunkte der Kooperationsarbeit des :rak im Zeitraum 07/2025 bis 12/2027 (DS Nr. 252960).Seite 2 von 48 Seite 3 Anlage/n 1 Endbericht Tore zur rheinischen Vielfalt (öffentlich)Seite 3 von 48 Seite 4 von 48 Seite 5 von 48 Seite 6 von 48 Seite 7 von 48 Seite 8 von 48 Seite 9 von 48 Seite 10 von 48 Seite 11 von 48 Seite 12 von 48 Seite 13 von 48 Seite 14 von 48 Seite 15 von 48 Seite 16 von 48 Seite 17 von 48 Seite 18 von 48 Seite 19 von 48 Seite 20 von 48 Seite 21 von 48 Seite 22 von 48 Seite 23 von 48 Seite 24 von 48 Seite 25 von 48 Seite 26 von 48 Seite 27 von 48 Seite 28 von 48 Seite 29 von 48 Seite 30 von 48 Seite 31 von 48 Seite 32 von 48 Seite 33 von 48 Seite 34 von 48 Seite 35 von 48 Seite 36 von 48 Seite 37 von 48 Seite 38 von 48 Seite 39 von 48 Seite 40 von 48 Seite 41 von 48 Seite 42 von 48 Seite 43 von 48 Seite 44 von 48 Seite 45 von 48 Seite 46 von 48 Seite 47 von 48 Seite 48 von 48
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 22:08 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de