252869-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung
Stellungnahme der SWB zum CDU-Antrag: "Neue und Gewinnbringende Geschäftsbereiche der SWB"
Kerndaten
- Nummer
- 252869-01 ST
- Art
- Stellungnahme der Verwaltung
- Veröffentlicht
- 28.04.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
Verwandte Vorlagen
Übergeordnet
Volltext
Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.
Text anzeigen (2.684 Zeichen)
Stellungnahme der Verwaltung öffentlich 252869-01 ST Die Oberbürgermeisterin Federführung: Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue- rung Dezernat: Dez. OB Stellungnahme der SWB zum CDU-Antrag: "Neue und Gewinnbringende Geschäftsbereiche der SWB" Beratungsfolge Rat 08.05.2025 Kenntnisnahme Zum Antrag der CDU-Fraktion DS 252869 nehmen die SWB wie folgt Stellung: Die Stadtwerke Bonn sind stets interessiert an neuen lukrativen Geschäftsfeldern bzw. an deren Weiterentwicklung. So haben wir unser Leistungsportfolio auf allen Geschäftsfeldern in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Z.B. mit der Gründung der QBW GmbH entwickeln wir das Gelände um den Schlachthof weiter und erhoffen damit Mehrwerte zu schaffen. Auch an der Stadtentwicklungsgesellschaft haben wir uns beteiligt, um uns bei den Themen rund um die Stadtentwicklung aktiv einzubringen. Die EGM hat, in Abstimmung mit dem SGB, Ihr Portfolio mehr und mehr zugeschnitten auf die Bedürfnisse der städtischen Liegenschaften. Die EnW baut Ihr Angebot rund um die Elektromobilität und vor allem die Energiedienstleistungen nachhaltig aus. Sowohl in Bonn als auch im Rhein- Sieg-Kreis bemühen wir uns um weitere Erneuerbare Energie Projekte, um den Anteil der erneuerbaren Eigenerzeugung maßgeblich zu steigern. Gemeinsame Rechenzentren mit anderen Kommunen sind bereits geprüft und nicht wirklich wirtschaftlich erträglich. Für die Stadt ist es im Zusammenhang mit neuen Geschäftsfeldern bei der SWB vor dem Hintergrund des Haushaltes besonders sinnvoll, wenn die Stadt ihre Kostenposition stärker reduzieren kann als zusätzliche verlustige Geschäftsfelder bei SWB auszugleichen wären. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn SWB Geschäftsfelder wie zum Beispiel die Bäder oder die gesamte Gebäudesanierung (energetisch und Gebäudestruktur) effizienter und höherwertiger betreiben kann als die Stadt selbst. Darüber hinaus sind die enormen Steigerungen der Verluste im ÖPNV nur originär dort reduzierbar. Hier soll eine Kostensenkung um 20 Mio. Euro ab 2028 helfen, den städtischen Haushalt weiter zu entlasten. Darüber hinaus haben die SWB weitere „Effizienzvorschläge und Geschäftsfelderweiterungen“ an das Beteiligungsmanagement der StadtSeite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse C (vertraulich) geliefert, welche sich z.T. in der Umsetzung befinden bzw. sukzessive angegangen werden können. Der Schwerpunkt der Management Bemühungen im SWB-Konzern liegt in der ÖPNV Kostenreduktion und dem von der Priorität her leicht nachgelagerten gezielten Aufbau neuer Geschäftsfelder. Diese werden aber nicht in der Lage sein, die systemimmanenten ÖPNV Verluste maßgeblich zu reduzieren. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.
bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 06:41 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de