252855-02 AA · Änderungsantrag
Änderungsantrag der Koalition: Strategien zur Reduzierung des Leerstands in der Bonner Innenstadt Antrag zur Vorlage 252855
Kerndaten
- Nummer
- 252855-02 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 25.06.2025
- Letzte Änderung
- 31.10.2026
Orte
- Bonn Hauptort
Beratungsfolge
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
- Sitzung des Ausschusses für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit Empfehlung
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Volltext
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Änderungsantrag öffentlich 252855-02 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Stefan Freitag SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Alois Saß DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Karin Willnauer Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Friederike Martin 25.06.2025 Änderungsantrag der Koalition: Strategien zur Reduzierung des Leerstands in der Bonner Innenstadt Antrag zur Vorlage 252855 Beratungsfolge Ausschuss für Europa, Internationales, Wissenschaft, Wirtschaft und Arbeit 25.06.2025 Empfehlung Rat 03.07.2025 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags 1. Ziffern 1-3 werden mit Stellungnahme als erledigt betrachtet. Die bereits ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden. 2. Ziffer 4 wird wie folgt geändert angenommen: Förderung von innovativen Nutzungskonzepten Die Verwaltung schafft Vernetzungsmöglichkeiten für Eigentümer*innen und interessierte Akteur*innen für kreative und nachhaltige Einzelhandelskonzepte sowie Zwischennutzung von Leerständen. In Zusammenarbeit mit dem Innenstadtmanagement, dem Sozial- und dem Kulturamt wird die Aushandlung von lang- und kurzfristigen Nutzungskonzepten zwischen Eigentümer*innen und Interessent*innen begleitet und unterstützt. Die Ergebnisse werden öffentlich kommuniziert. 3. Die Verwaltung möge hinsichtlich der Aspekte, die in ihrem Einflussbereich liegen, prüfen a. inwieweit Fensterkunst in Kooperation mit lokalen Künstler*innen oder Hochschulen die Schaufenster leerstehender Geschäfte aufwerten kann und welche Kosten damit verbunden wären;Seite 1 von 3 Seite 2 b. ob Umnutzungspotenziale langfristig leerstehender Geschäfte bestehen (insb. Wohnraum, Kitas, Tagespflege, Senior*inneneinrichtungen); c. wie wirksam Konzepte anderer Städte zur Anschubfinanzierung (z.B. von Pop-Up Stores) und/oder teilweiser Mietübernahme bei Geschäften o.Ä. mit Gemeinwohlzielsetzung waren und ob erfolgreiche Modelle auf Bonn übertragbar wären. Begründung Nicht nur in Bonn befinden sich Innenstädte in einem tiefgreifenden Wandel. Der zunehmende Online-Handel stellt eine wachsende Konkurrenz für den stationären Einzelhandel dar. In dieser Situation gewinnen lokale Aufenthaltsqualität und besondere Einkaufserlebnisse an Bedeutung. Eine attraktive Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität, vielfältigem Angebot und möglichst wenig Leerständen ist ein wichtiger Standortfaktor für Bonn. Die Zielsetzung des ursprünglichen Antrages wird unterstützt, jedoch liegen durch die Mitteilungsvorlage DS 253075 und die Stellungnahme 252855-01 ST aktuelle Informationen über den Umsetzungsstand bestehender Maßnahmen vor: Der Masterplan „Innere Stadt 2.0“ enthält bereits wichtige Aufwertungsmaßnahmen für die Bonner Innenstadt. Um die Wirkung dieser Maßnahmen zu verstärken, ist es sinnvoll, gezielt gegen Leerstände vorzugehen. Leerstehende Geschäftsflächen beeinträchtigen das Stadtbild, verringern die Attraktivität der umliegenden Geschäfte und können zu einer negativen Spirale führen. Die vom Amt für Wirtschaftsförderung bereitgestellten aktuelle Daten zeigen, dass die bereits ergriffenen Maßnahmen Wirkung zeigen und die Bonner Innenstadt im NRW-weiten Vergleich gut abschneidet. Bestehende Maßnahmen und Formate wie beispielsweise die City-Konferenz sollen also fortgeführt werden und einvernehmliche Vorschläge ggf. noch zeitnäher auch umgesetzt werden. Ergebnisse können wie auch bisher dazu genutzt werden, Eigentümer*innen mit Neugründungen und -ansiedelungen zu verbinden. Die Stellungnahme der Verwaltung macht deutlich, dass ein geringer Anteil an Leerstand auch immer notwendig ist, um Veränderungen und Umnutzung zu ermöglichen. Zwischennutzungen können gerade dabei eine wichtige Funktion erfüllen, um solche unvermeidbaren Leerstände zu überbrücken und gleichzeitig innovative Konzepte zu erproben. Oft scheitern solche Zwischennutzungen jedoch an bürokratischen Hürden oder fehlender Unterstützung. Ein gezieltes Unterstützungsangebot kann hier Abhilfe schaffen. Interessent*innen an einer Zwischennutzung sollen deshalb verstärkt begleitet und unterstützt werden. Anlage/nSeite 2 von 3 Seite 3 KeineSeite 3 von 3
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 05:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de