← Vorlagen

252827 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Verkehrliche Maßnahmen und Appelle gegen Fahrrad-Rasen im Bereich Arnoldstraße/Schwarzrheindorf, sowie Rheindamm zwischen Kaiser-Konrad-Straße und Kläranlage/Jüdischer Friedhof

Nummer
252827
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
15.04.2025
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Kaiser-Konrad-Straße Straße· Beuel-Mitte, Beuel Hauptort
  • Arnoldstraße Straße· Schwarzrheindorf, Beuel
  • Dixstraße Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Auf dem Hirschberg Straße· Schwarzrheindorf, Beuel
  • Gensemer Straße Straße· Schwarzrheindorf, Beuel
  • Petrusstraße Straße· Beuel-Mitte, Beuel
  • Schwarzrheindorf Ortsteil· Beuel
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bonn Stadtbezirk
  • Beuel-Süd siedlung· Limperich, Beuel
  1. Einreichung erledigt · 15.04.2025
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 27.08.2025

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 27.08.2025 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 386,5 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 252827-01 ST Bürgerantrag: Verkehrliche Maßnahmen und Appelle gegen Fahrrad-Rasen im Bereich Arnoldstraße/Schwarzrheindorf, sowie Rheindamm zwischen Kaiser-Konrad-Straße und Kläranlage/Jüdischer Friedhof
  2. 252827-02 ST Stellungnahme zu Bürgerantrag: Verkehrliche Maßnahmen und Appelle gegen Fahrrad-Rasen im Bereich Arnoldstraße/Schwarzrheindorf, sowie Rheindamm zwischen Kaiser-Konrad-Straße und Kläranlage/Jüdischer Friedhof
  3. 252827-03 AA CDU-Änderungsantrag zum Bürgerantrag: Verkehrliche Maßnahmen und Appelle gegen Fahrrad-Rasen im Bereich Arnoldstraße/Schwarzrheindorf, sowie Rheindamm zwischen Kaiser-Konrad-Straße und Kläranlage/Jüdischer Friedhof Antrag zur Vorlage 252827

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (6.940 Zeichen)
Anregungen und Beschwerden
öffentlich
252827
Die Oberbürgermeisterin
Federführung:
Geschäftsbereich OB-1: Dezernats- und Verwaltungssteue-
rung
Dezernat:
Dez. OB
25.03.2025
Bürgerantrag: Verkehrliche Maßnahmen und
Appelle gegen Fahrrad-Rasen im Bereich
Arnoldstraße/Schwarzrheindorf, sowie Rheindamm
zwischen Kaiser-Konrad-Straße und
Kläranlage/Jüdischer Friedhof
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 25.06.2025 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
Hiermit stelle ich den Bürgerantrag an den Rat der Stadt,
daß seitens der Stadt gegen den quasi "gesetzlosen" Zustand verkehrswidri-
ger/rücksichtsloser und verkehrsgefährdender Fahrweise von Rad-/E-Bike- und
Rennradfahrern effektive verkehrsrechtliche Maßnahmen und Sozialappelle
erwogen und umgesetzt werden.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 4
Von: >
Gesendet: Dienstag, 25. März 2025 13:52
An: Buergerantrag <buergerantrag@Bonn.de>
Betreff: Verkehrliche Maßnahmen u.Appelle gegen Fahrrad-Rasen auf Rheindamm u.Arnoldstraße
⚠ Achtung: Absender von außerhalb der Stadtverwaltung Bonn! ⚠
Bürgerantrag bzgl. Erwägung/Umsetzung verkehrlicher Maßnahmen und Sozial-Appellen
gegen Fahrrad-/Rennrad-Rasen auf der Arnoldstraße/Schwarzrheindorf, sowie Rheindamm
zwischen Kaiser-Konrad-Straße und ca. Kläranlage/Jüd.Friedhof.
Hiermit stelle ich den Bürgerantrag an den Rat der Stadt,
daß seitens der Stadt gegen den quasi "gesetzlosen" Zustand verkehrswidriger/rücksichtsloser
und verkehrsgefährdender Fahrweise von Rad-/E-Bike- und Rennradfahrern effektive
verkehrsrechtliche Maßnahmen und Sozialappelle erwogen und umgesetzt werden.
Meine anhängenden persönlichen Vorschläge erfolgen nur informell und sollen nicht im
Rahmen des Bürgerantrag-Verfahrens zur Abstimmung gebracht werden.
Meine Kritik versteht sich als Anlieger von Arnoldstraße und Rheindamm und gründet auf
jahrelangen Beobachtungen und Erlebnissen umfassender verkehrsgefährdender,
belästigender Situationen.
1.Der Ist-Zustand in der Arnoldstraße
Die Arnoldstraße zieht sich zwischen zwei Anhöhen von Kreuzung Dixstraße bis
Caesardenkmal hin und hat sich als Rennstrecke etabliert. Auch Rennradfahrer treten trotz
Schwung der jeweiligen Abfahrt ununterbrochen in die Pedale und rasen an mehreren
bevorrechtigten Straßeneinmündungen, Autoausfahrten und Hausausgängen unvermindert
vorbei. Aus Richtung "Dixstraße" sind dies die Einmündungen "Auf dem Hirschberg" und
"Gensemer Straße" - beide nur bedingt einsehbar. Aus Richtung "Caesar" sind dies die
"Petrusstraße", zwei Hausausgänge und drei Autoausfahrten - alle faktisch uneinsehbar.
(Anm.:Noch vor drei Tagen habe ich die entsetzt hochgereckten Hände des aus seiner
Autoausfahrt ausfahrenden Pkw-Besitzers an der unteren Arnoldstraße beobachtet, als mit
höchster Geschwindigkeit ein Radler an der Motorhaube des vorsichtig ausfahrenden Pkw
vorbeisauste.)
Auf der Arnoldstraße bewegen sich neben üblichem Auto-, Fußgänger-und Radverkehr auch
Senioren, z.T mit Rollator, Kinder, Hunde, Spaziergänger Richtung Rheindamm und
Rheinwiesen. Sie alle sind zu ihrer Sicherheit auf die z.T. schmale Fahrspur angewiesen. Rad-
Schnellfahrer tauchen meist geräuschlos urplötzlich auf, schlängeln sich ungebremst und
gefährdend zwischen den anderen Verkehrteilnehmern hiindurch, passieren mit hohen
Geschwindigkeiten und in engstem Abstand die Ausgänge und Ausfahrten.
Meine informellen Vorschläge:
-Generelle Begrenzung Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h (heute: 30 km/h):
-Abstandmarkierung auf südl.Seite der Arnoldstraße entlang Straßenstück von Ecke
Gensemer Str. bis Petrusstraße zum Schutz dreier Autoausfahrten/zweier Hausausgänge.Seite 2 von 4
-Kennzeichnung der bevorrechtigten Einmündungen entweder mit weißen Balken auf
Asphaltfläche Arnoldstr. oder Gefahrenzeichen 102.
Der Ist-Zustand auf dem Rheindamm zwischen Kaiser-Konrad-Str. und
Kläranlage/Jüd.Friedhof:
(Anm.: Meine Kritik gilt auch schon bei mäßigem Verkehr, vor allem bei "Stoß-Verkehr" und
an Wochenenden am Rheindamm).
Schnell fahrende Radler, E-Biker und Radrennfahrer, diese auch in kompakten Guppen bis zu
(gezählt!) 34 Radler-Paaren, schlängeln sich unbeachtet eines notwendigen
Sicherheitsabstandes und auch bei Gegenverkehr oft fast in Tuchfühlung nahezu geräuschlos
und ohne Klingelnutzung zwischen Spaziergängern, ganzen Familien mit Kindern, Senioren
mit Rollatoren, od.Rollstühlen, Hunden und ihren Besitzern, "normal" fahrenden Radfahrern
ungebremst hindurch. Das Unsicherheitsgefühl aller anderen Verkehrsteilnehmer muß als
alarmierend eingeschätzt werden.
Es sind Hunderte zu bestimmten Tageszeiten, an schönen Wochenenden Tausende
Erholungssuchende auf dem Damm unterwegs. Aus zwei Senioren-Heimen ("Tenten-...")
frequentieren die Schwächsten, auch gehbehinderte Senioren, mit Rollatoren, in Rollstühlen
und Kinder den Rheindamm.
Diese Bedrohungs-und Gefährdungssituation ist absolut unhaltbar und vergleichbar mit der
Situation Arnoldstraße.
Meine informellen Vorschläge:
-Zusatzzeichen "Für Radverkehr freigegeben" am Rheindamm-Anfang Kaiser-Konrad-Straße
bis etwa "Judenfriedhof" (dort an Kreuzung alter und neuer Rheindamm) soll
Radschnellfahrer ihre verkehrrechtliche Verpflichtung zur Rücksichtnahme auf die
schwächeren Verkehrsteilnehmer signalisieren.
-Es soll geprüft werden, ob zumindest für kompakte Radrennfahrer-Gruppen die Nutzung des
Rheindamms ausgeschlossen wird. Radrennfahrer wollen weder verlangsamen noch bremsen,
noch klingeln!
-Markierungen "Gemeinsame Rücksichtnahme" (siehe Rad-Fuß-Weg Beuel-Süd) auf der
Fahrbahn.
-Schilder mit Empfehlung zu Sicherheitsabstand Radler-Fußgänger anbringen (z.B.1 m)
-Klingel-Empfehlung vor dem Überholen in Engpässen.
-Werbekampagne Soziales Miteinander: Ich empfehle dringend - und in Bezug auf den
generellen Rad-Fuß-Verkehr in der Stadt (betr. auch Fußgängerzone City, Rad-Fuß-Spuren
Kennedybrücke, u.a.) und die avisierte Verkehrswende - eine Werbekampagne zu starten, die
die soziale Rücksichtnahme und Verantwortung insbesondere der Radfahrer zum Thema hat.
Meines Erachtens wurde eine solche umfassende Kampagne, z.B. mit Werbeplakaten, zu
Beginn der in Bonn angestrebten Verkehrswende ("Hin zum Fahrrad!) versäumt, sodaß an
vielen Stellen der Stadt Verhältnisse herrschen "wie im Wilden Westen"
Anmerkung:
Es sei nochmals betont: Mein Bürgerantrag stellt eine dringende Aufforderung an den Rat und
die Verwaltung dar, selbst Mittel zu erwägen, zu erproben, umzusetzen, die die
Rücksichtslosigkeit und Verkehrswidrigkeit (Beachtung Rechts vor Links; angepaßte
Geschwindigkeit; Sicherheitsabstand; Warnsignal geben, u.a.) reduzieren. Dies betrifft auch
Formen von Sozial-Appellen, Formen einer entsprechenden Werbekampagne.Seite 3 von 4
Meine Vorschläge verstehen sich nur informell und sollten nicht zur Ablehnung des
Antrags führen dürfen.
Freundliche GrüßeSeite 4 von 4

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 02.11.2026, 19:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de