252757 · Große Anfrage
Interfraktionelle Große Anfrage zur aktuellen Situation von Geflüchteten sowie Voraussetzungen für eine gute Integrationsarbeit für Flüchtlinge und Zugewanderte
Kerndaten
- Nummer
- 252757
- Art
- Große Anfrage
- Veröffentlicht
- 17.03.2025
- Letzte Änderung
- 02.11.2026
Orte
- Bad Godesberg Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg Kenntnisnahme
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Große Anfrage öffentlich 252757 Fragesteller/in: Inge Stauder Dr. Uli Barth Wolfgang Heedt CDU Bezirksfraktion Bad Godesberg SPD Bezirksfraktion Bad Godesberg 17.03.2025, gez. BBM Wenzel Interfraktionelle Große Anfrage zur aktuellen Situation von Geflüchteten sowie Voraussetzungen für eine gute Integrationsarbeit für Flüchtlinge und Zugewanderte Beratungsfolge Bezirksvertretung Bad Godesberg 09.04.2025 Kenntnisnahme Fragestellung Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten: Fragestellung: 1. Wie groß ist das Unterbringungs-Soll für Geflüchtete in Bonn nach dem Königssteiner Schlüssel und wie hoch ist der jetzige Erfüllungsgrad? 2. Wie viele Geflüchtete sind zurzeit im Stadtbezirk Bad Godesberg jeweils in den städtischen Unterkünften und der Landeseinrichtung untergebracht und wie hoch ist die jeweilige Belegungsquote? Wie viele der Geflüchteten kommen aus der Ukraine? 3. Welche Aussagen können zur Infrastruktur für Geflüchtete und Zugewanderte in unserer Kommune, vor allem im Stadtbezirk Bad Godesberg gemacht werden? · Gibt es ausreichende Kapazitäten zur Sprachförderung sowie personelle Ressourcen für Beratungen und psychologische Betreuungsmaßnahmen? · Wie gut gelingt die berufliche Integration von Flüchtlingen und Zugewanderten in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur Bonn (Integration Point) und dem Jobcenter? · Wie ist die Situation bei der Unterbringung von zugereisten Kindern und Jugendlichen in den Kitas und Schulen? · Welche Unterstützungsmaßnahmen gibt es für die Teilhabe im Sport-, Kultur- und Freizeitbereich? 4. Welche Erfahrungen wurden bisher mit dem Programm „Kommunales Integrationsmanagement (KIM)“ in unserer Kommune gemacht? Welche Unterstützungsmaßnahmen waren bisher besonders effektiv?Seite 1 von 2 Seite 2 Begründung Nach den zahlreichen gravierenden Vorfällen und Anschlägen in der jüngsten Vergangenheit wird der Ruf nach einer optimalen Betreuung und Integrationsarbeit für Flüchtlinge und Zugewanderte immer lauter. Auch in unserer Kommune soll eine entsprechende Infrastruktur für eine gute Betreuung, Beschulung, Aus- und Weiterbildung sowie das Erlernen der deutschen Sprach bereitgestellt werden. Für die Kinder und Jugendlichen sollten ausreichende Kapazitäten in den Kitas und Schulen vorhanden sein. In den Kitas ist die Personalsituation schon seit langem angespannt. In den Schulen müssen genügend Plätze in den internationalen Vorbereitungsklassen geschaffen werden. Sprachlern- und Sprachförderungsangebote sind für das Erlernen der deutschen Sprache notwendig. Neben den berufsbezogenen Sprachförderangeboten sind auch Angebote von Ehrenamtlichen für die Bewältigung alltäglicher Lebenssituationen von großer Bedeutung. Die sprachliche Bildung ist der Schlüssel für eine gute Integration. Kinder und Jugendliche können eine starke Teilhabe an den Bildungs- und Freizeitangeboten in der Stadt bekommen, u.a. bei der internationalen Begegnungsstätte sowie bei den Jugendzentren, Spiel-und Sporteinrichtungen der Stadt. Wir begrüßen eine effektive Zusammenarbeit der Schulen mit Sportvereinen und Sportverbänden zur Ausbildung motorischer Fähigkeiten sowie zur Stärkung emotionaler und sozialer Kompetenzen. Kooperationsvereinbarungen mit städtischen Kultureinrichtungen wie Musikschule, Museen und Theater tragen zur Stärkung der musikalisch- künstlerischen Bildung bei und fördern die Kreativität und kulturelle Identität. Viele Träger der freien Jugendhilfe stellen ihre Ressourcen schon seit langem für eine effektive Flüchtlingshilfe zur Verfügung.Eine herausragende Arbeit leistet die Integrations- und Flüchtlingsarbeit des „Runden Tisches- Flüchtlingshilfe Bad Godesberg“ mit vielen vernetzten Organisationen, Vereinen und Initiativen. Das NRW-Programm „Kommunales Integrationsmanagement NRW (KIM)“ hat die Intention, spürbare Verbesserungen im Integrationsprozess herbeizuführen, u.a. auch durch eine frühere und gezieltere Sprachförderung. Inzwischen konnten mehrere Case-Management-Plätze besetzt werden. Die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte sollten spürbar verbessert werden. Für uns ist es von Interesse, in welchen kommunalen Handlungsfeldern (Spracherwerb, Bildung und Kultur, berufliche Integration, Ausbildung, Gesundheit, Begegnung, Sport und Freizeit, Antidiskriminierungsarbeit, interreligiöser Dialog und interkulturelle Öffnung) in den letzten Jahren erfolgreich gearbeitet wurde und welche Prozesse noch optimiert werden können. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 03.11.2026, 09:01 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de