← zurück zu 252724

252724-02 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Bürgerantrag: Ausweisung von ausreichend Zusatzparkplätzen an der Ennerthalle

Nummer
252724-02 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
09.02.2026
Letzte Änderung
25.10.2026
  • Auerberg Ortsteil· Bonn Hauptort
  • Pützchensweg Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Forstweg Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Gallusstraße Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Kirchstraße Straße· Küdinghoven, Beuel
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  • Bonn Stadtbezirk
  • Ennert siedlung· Ramersdorf, Beuel
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 01.07.2026 Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 94,7 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 252724 Bürgerantrag: Ausweisung von ausreichend Zusatzparkplätzen an der Ennerthalle

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (5.038 Zeichen)
Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
252724-02 ST
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
61 Stadtplanungsamt
Dezernat:
Dez. III
Bürgerantrag: Ausweisung von ausreichend
Zusatzparkplätzen an der Ennerthalle
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 04.03.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Durch die Einrichtung der Fahrradstraße im Pützchensweg/Forstweg wurde die
Anzahl der Stellplätze im Pützchensweg reduziert. Es ist aber vorgesehen, die
Markierungen der Fahrradstraße im Jahr 2026 anzupassen. Hierbei sollen
zusätzliche Kfz-Stellplätze entstehen.
Grundsätzlich sollen bei der Einrichtung von Fahrradstraßen so viele Kfz-
Stellplätze wie örtlich möglich erhalten bleiben und gleichzeitig ausreichend
Raum für den Fuß- und Radverkehr zur Verfügung gestellt werden, um einen
Kompromiss zwischen ruhendem Verkehr und dem Fuß- und Radverkehr zu
erreichen. Das Parken in umliegenden Seitenstraßen und im Pützchensweg ist
nach wie vor möglich. Die Einrichtung der Fahrradstraße bietet für Besuchende
und Nutzende der Ennerthalle die Möglichkeit, besser mit dem Fahrrad
anzureisen.
Zur Stellplatzsituation im Pützchensweg haben zwei Termine zwischen
Anwohnenden und der Verwaltung stattgefunden. Hierbei wurde auch die
Parkplatzsituation an der Ennerthalle thematisiert. Die Verwaltung konnte hier
einige Anregungen der Anwohnenden in die oben genannte Planung
übernehmen.
Die Ausweisung von Parkständen auf öffentlicher Fläche im Sinne einer
Reservierung für Besuchende der Ennerthalle ist nach der
Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht möglich. Eine Prüfung hat keine weiteren
Potenzialflächen hinsichtlich der Möglichkeit von Quartiersparken in der
unmittelbaren Umgebung der Ennerthalle ergeben.
Alternativ kann als Parkmöglichkeit der öffentliche Parkplatz an der Ecke
Gallusstraße/Kirchstraße genutzt werden. Dieser befindet sich in weniger als
250 m fußläufiger Entfernung von der Ennerthalle.
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Überlegungen ist die Verwaltung der
Auffassung, einen guten Kompromiss zwischen den Intentionen der
Antragsteller, den Anwohnerinteressen und den Belangen des Fuß- und
Radverkehrs aufgezeigt zu haben und plädiert dafür, den Antrag in diesem
Sinne als erledigt zu betrachten.Seite 1 von 3
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Beschlussvorschlag:
Die Bezirksvertretung nimmt Kenntnis von den inhaltlichen Ausführungen in der
Stellungnahme der Verwaltung und befürwortet die von der Verwaltung
vorgeschlagene Vorgehensweise. Mit diesem Votum ist das in § 24 GO NRW
für die formelle Beratung von Anregungen und Beschwerden der
Einwohnerinnen und Einwohner vorgesehene Verfahren abgeschlossen.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 2 von 3
Betreff
Ausweisung von ausreichend Zusatzparkplätzen an der Ennerthalle
Ihr Antrag
Die Verwaltung weist im Bereich der Ennerthalle ausreichend Zusatzparkplätze aus.
Begründung des Antrags
Seit Ausweisung des Pützchensweg als Fahrradstraße stehen dort an der Ennerthalle nur zweieinhalb Parkplätze
zur Verfügung. Diese sind abends in der Regel von Anwohnern belegt.
Die Ennerthalle wird im wesentlichen von zwei Sportvereinen, der Tischtennisabteilung der SV Ennert an sechs
Wochentagen und der Damengymnastikabteilung des TSV Bonn rrh. an einem Wochentag abends genutzt.
Die Tischtennisabteilung nimmt aktuell mit vier Herren- und einer Jugendmannschaft am Meisterschaftsbetrieb
teil.
Auswärtige Vereine haben nur die Möglichkeit, mit dem Auto anzureisen, da der Bezirk Rhein-Erft-Sieg ein recht
großes Gebiet umfasst.
Abends ist die Möglichkeit, die Ennerthalle mit dem Bus zu erreichen bzw. von dort wieder wegzufahren,
praktisch nicht vorhanden.
Die Sportler sind deshalb so gut wie alle auf ein Auto angewiesen. Die Vereinsmitglieder der Tischtennisabteilung
wohnen in der Mehrzahl weiter entfernt.
Das Gebiet in dem die Mitglieder wohnen, reicht von Unkel und Aegidienberg sowie Pech im Süden bis Auerberg,
Mondorf uns St. Augustin im Norden.
Weiterhin hat die Tischtennisabteilung eine Seniorengruppe. Hier sind mögliche Teilnehmer auch auf ein KFZ
angewiesen.
An Trainingsabenden werden im Schnitt ca. 8 Parkplätze (12 Teilnehmer), an Heimspieltagen mit 2 parallelen
Heimspielen eher 12-14 (24-30 Teilnehmer) Parkplätze benötigt.
In der mehr als sechzigjährigen Geschichte der Ennerthalle, die ja auch als Mehrzweckhalle im
Karnevalsbrauchtum eine wichtige Rolle spielt, konnten bisher alle Besucher am Pützchensweg regelkonform
parken.
Seit der Einrichtung der Fahrradstraße verstoßen sie nun gegen die Straßenverkehrsordnung. Ende Februar
wurden bereits vom Ordnungsamt spät abends in großer Anzahl während des Trainigsbetriebs
Ordnungsgeldbescheide verteilt.
Die Sportler stehen nun bei jedem Trainingsabend vor der Entscheidung, nicht mehr ihren Sport auszuüben oder
ein Bußgeld zu riskieren.
Hiermit bestätige ich, dass ich seit mindestens drei Monaten in Bonn wohne.
Erstellt mit MACH formsolutions
Artikel-Nr.: KFAS_01_002Seite 3 von 3

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@biz ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 03.11.2026, 12:04 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de