252659 · Mitteilungsvorlage
Information über das Pilotprojekt „Datenerfassung der Fußverkehrsinfrastruktur der Bundesstadt Bonn“
Kerndaten
- Nummer
- 252659
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 28.04.2025
- Letzte Änderung
- 01.11.2026
Orte
- Kessenich Hauptort
- Bonn
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Kenntnisnahme
Dateien
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Volltext
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Mitteilungsvorlage öffentlich 252659 Die Oberbürgermeisterin Federführung: 61 Stadtplanungsamt Dezernat: Dez. III Information über das Pilotprojekt „Datenerfassung der Fußverkehrsinfrastruktur der Bundesstadt Bonn“ Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 18.06.2025 Kenntnisnahme Mitteilung: Das Stadtplanungsamt hat ein Pilotprojekt zur Erfassung der Fußverkehrsinfrastruktur in Bonn in Auftrag gegeben. Um die städtische Mobilität zu Gunsten des Umweltverbundes zu stärken, soll neben dem ÖPNV und dem Radverkehr besonders auch der Fußverkehr gefördert werden. Fußverkehr muss als Basismobilität verstanden und barrierefrei ausgebaut werden. Die Attraktivität einer Stadt wird maßgeblich durch eine qualitativ gute Fußverkehrsinfrastruktur wahrgenommen. Ziel ist es, eine Fußverkehrsstrategie aufzustellen, die, ähnlich einem Radverkehrsnetz, Ansprüche an verschiedene Straßenräume formuliert. Da der Fußverkehr erst in den letzten Jahren in den Fokus der Planenden gerückt ist, fehlt es deutschlandweit an tragfähigen Modellen. Besonders schwierig ist es, die Nahmobilitätsform mit Verkehrszählungen valide darzustellen. Die Abhängigkeiten der Verkehrszählungen von Jahres-, Tageszeiten, Witterungen oder (nicht) vorhandenen Querungsmöglichkeiten sind enorm. Auch das Bonner Verkehrsmodell kann diese Daten für den Fußverkehr nicht simulieren. Zudem fehlt es den Planenden an vielen Stellen an Informationen über die vorhandene Gehwegbreite und vor allem über die tatsächlich nutzbare Gehwegbreite. Verkehrsschilder, Steuerungskästen, private Fahrräder, E-Scooter etc. engen die Gehwege teils massiv ein und machen ein Passieren mit Rollstühlen, Kinderwägen usw. unmöglich. In dem Pilotprojekt soll in einem ersten Schritt strukturell untersucht werden, wie man eine valide Datenerhebung erstellen kann. In einem zweiten Schritt des Projektes soll die Methodik der Auswertung und Bewertung entwickelt werden. Im Ergebnis soll ein Analyseinstrument entstehen, mit dem die ZahlSeite 1 von 2 Seite 2 der zu erwartenden Fußgänger*innen mit dem Bestand (Gehwegbreite, Beschaffenheit, Engstellen etc.) des Gehweges abgeglichen wird und standardisierte Klassifizierungen der Gehwege nach ihrer Bedeutung und ihres Zustandes möglich werden. Hieraus sollen Optimierungserfordernisse ermittelt und eine nachvollziehbare Priorisierung der Maßnahmen unterstützt werden. Natürlich fließen alle gängigen Regelwerke der Planung in die Bewertung mit ein. Im Rahmen des Projektes werden drei Straßenräume in Kessenich untersucht, die exemplarisch zu verstehen sind, weil sie eine hohe Nutzungsvielfalt aufweisen. Die Erhebung hat im März 2025 stattgefunden, erste Erkenntnisse werden im zweiten Quartal erwartet. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@biz ↗Datenstand: 02.11.2026, 20:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de